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Hundeforum Der Hund
Juline

"Lass das" - Hunde

Empfohlene Beiträge

Minos sagt auch "lass das" und zwar ausschließlich bei jungen unkastrierten Rüden. Er mag "Gehibbel" nicht und wird dann auch sehr laut, ähnlich wie Oggi. Und da ich das nicht mag und ihm auch nicht beibringen kann, hier auch mal toleranter zu sein, packe ich die Leine dran.

 

Kürzlich traf ich dann eine Frau, auch mit einem Rüden. Wir kamen ins Gespräch und sie meinte dann, ihr Rüde sei jetzt 11, früher wäre er aber genauso gewesen. Hat mir ja irgendwie Hoffnung gemacht, dass in geschätzten vier Jahren dann doch noch eine Änderung bei Minos von statten geht. ;):D

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Hab eigentlich etwas anderes gesucht, aber dann DAS HIER gefunden und ich denke, das passt auch zum Thema:

S70ff wird auch über Deprivation und auch den Einfluss des Halters auf aggressives Verhalten u.v.m. eingegangen. Ich finde den Text interessant.

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Vielen Dank!!

EDIT
Nee, spätestens wenn Streicheln und Beruhigung als per se Verstärker für angstaggressives Verhalten angegeben werden... steig ich doch lieber wieder aus bzw. muss mich näher mit den Quellen beschäftigen - ob da berücksichtigt wurde, wie der Hund den Trost wahrnimmt.


Aber eigentlich passt das Papier viel besser in den Erziehungsformenauswirkungs-Thread.

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Ok - wie nennst Du die Hunde, die sich für die anderen verantwortlich fühlen und sie schützen wollen?

Oder gibt es sie für Dich nicht so?

Ich meinte nix was mit Dominanz zu tun hat oder so etwas, das lag mir fern.....

 

Gibt es für mich nicht so.

War aber einfach nur ein Off - Topic Witzchen, weil es so oft vorkommt.

 

hä?

 

Dass Finn "Lass das, bitte" sagen würde!

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Vielen Dank!!

EDIT

Nee, spätestens wenn Streicheln und Beruhigung als per se Verstärker für angstaggressives Verhalten angegeben werden... steig ich doch lieber wieder aus bzw. muss mich näher mit den Quellen beschäftigen - ob da berücksichtigt wurde, wie der Hund den Trost wahrnimmt.

Aber eigentlich passt das Papier viel besser in den Erziehungsformenauswirkungs-Thread.

Interessant muss nicht unbedingt heißen, dass mans nicht kritisch einfach glauben soll, was drin steht.

Und bei diesem Teil hab ich wahrscheinlich ähnlich geschluckt wie Du.

Wobei ich denke, ich weiß, was die Autorin damit gemeint hat - aber es einfach nicht wirklich klar und differenziert genug formuliert wurde.

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In den Ausführungen danach kommt es ar nicht erst zur Sprache, sondern wird sich auf die anderen Punkte versteift, die allerdings schon spannend sind und tatsächlich mit allem übereinstimmen, was ich wissenschaftlich dazu lese :)

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Alle meine Schäfer und Malis konnten schon mit 8 Wochen deutlich "lass das" sagen. Sehr deutlich. Wobei ich ja sowieso finde, dass Hunde mit Stehohren erheblich bessere Mimik haben und wenn dazu noch Zähne gezeigt werden, ist das bei einem dunkelen Hund auch eindrucksvoller - für Mensch und Hund, scheint mir.

Mein Labbi neigt ja eher zu freeze (wenn er Bammel hat) oder fiddeln, wenn er den anderen nicht wirklich bedrohlich findet und der rum prollt. Erstaunlicherweise entscheidet er zu 100% richtig. "Lass das"'kann er auch sagen, macht er aber fast nur, wenn kleinere Kläffer ihm in die Beine zwicken und er an der Leine ist, also nicht ausweichen kann. Dann knurrt er, dass ich mich jedes Mal erschrecke (passiert ja auch sehr selten), klingt mindestens nach Rotti.

Sein Gesicht reicht irgendwie kaum aus, um irgendwen zu beeindrucken, ob Mensch oder Hund. Sein Knurren lässt aber alle stramm stehen :D

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Snoopy und Laika konnten, wenn notwendig, ganz klar "Lass das" kommunizieren - Laika benutzte das öfters, auf sehr ausdrucksstarke Art und Weise, über langsame Bewegungen und fletschen oder mehr als einmal kurz leise Knurren brauchte die nie.

Snoopy konnte das auch, griff aber überwiegend auf "ablenkende Strategien" zurück. Wenn ein aversives Lass das kam, dann einmal aufrichten, steif werden (nach dem "strengen Blick, wenn der nicht reichte) und ein Knurr, gaaanz tief aus dem Bauch raus.

Nicky zeigte zu anfangs keine "Lass das", sondern ging auf Distanz schon bei frontaler Annäherung oder angeguckt werden in "Attackäääää" und hat sich inzwischen langsam aber sicher ganz gut die Eskalationsleiter runter "gelernt".

Wobei er bei ausreichend Distanz immer noch mehr Distanz wählt und beschwichtigendes Bodenschnüffeln und auch einfach Ignorieren. 

Lass das vermixt er mit schnellem Wechsel zwischen Fiddeln, Spielaufforderungen und noch etwas unbeholfenen Lass das-Versuchen.

Souverän wäre anders :rolleyes:   .......der hats noch nicht so ganz raus, was in welchem Kontext wirklich angemessen und angebracht wäre.

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Alle meine Schäfer und Malis konnten schon mit 8 Wochen deutlich "lass das" sagen. Sehr deutlich. Wobei ich ja sowieso finde, dass Hunde mit Stehohren erheblich bessere Mimik haben und wenn dazu noch Zähne gezeigt werden, ist das bei einem dunkelen Hund auch eindrucksvoller - für Mensch und Hund, scheint mir.

Mein Labbi neigt ja eher zu freeze (wenn er Bammel hat) oder fiddeln, wenn er den anderen nicht wirklich bedrohlich findet und der rum prollt. Erstaunlicherweise entscheidet er zu 100% richtig. "Lass das"'kann er auch sagen, macht er aber fast nur, wenn kleinere Kläffer ihm in die Beine zwicken und er an der Leine ist, also nicht ausweichen kann. Dann knurrt er, dass ich mich jedes Mal erschrecke (passiert ja auch sehr selten), klingt mindestens nach Rotti.

Sein Gesicht reicht irgendwie kaum aus, um irgendwen zu beeindrucken, ob Mensch oder Hund. Sein Knurren lässt aber alle stramm stehen :D

 

Das ist ein sehr interessanter Gesichtspunkt. Ich bin ziemlich sicher, dass die Rasse auch mitreinspielt. Feldmann-Schröder hat ihre Wolfswelpen erst von einem Labbi aufziehen lassen, aber der war nicht in der Lage den Welpen ein Lass-Das zu kommunizieren, dass sie angenommen hätten, die Hündin war auch überfordert und gestresst dadurch. Sie hat dann die Schäferhündin eingesetzt und deren Lass-Das konnten die Wolfswelpen dann auch annehmen. Klar Einzelbeispiel, aber ich denke, dass könnte auch der Grund sein, warum Labbis oft diese Distanzlosigkeit zeigen und oft auch nicht auf dezentes Lass-Das anderer Hunde reagieren, es wurde ihnen evtl. wegselektiert. Schäferhunde werden dagegen oft als "böse" abgestempelt, weil sie sehr schnell ein sehr deutliches Lass-Das signalisieren.

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Auch Karekis Rassebeschreibung der Japaner ist sehr interessant und erklärt einiges. 

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