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"Ihr Hund ist böse" - "nee, ist er nicht"

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Solche hatte ich auch schon ... Man weicht aus und man weicht nochmal aus und die versuchen alles, um einen einzuholen. Ich habe auch keine Ahnung, was das wohl soll.

Mein Mann hatte auch so eine Dame, die ihn verfolgte, da war aber klar, was die wollte ... :D

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Oliver? :D

Ich leine ja Bolle bei Hundesichtung auch an und es gibt doch noch Menschen, die uns noch nicht kennen und dann genau das fragen - ob mein Hund unverträglich sei. Nö, ist er nicht. Ich erkläre dann meine Gründe und gut ist.

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Bei manchen ist es wohl so, dass sie meinen, ihre Hunde wollen doch nur mal "hallo sagen". Und wenn die Hunde das wollen, macht Mensch genau das, was er/sie sonst auch immer tut, nämlich brav hinterher laufen. Keine Ahnung, ob das in eurem Fall auch so war, aber hier erlebe ich das öfter. Jede Form, da irgendwas sachlich erklären zu wollen, ist meiner Erfahrung nach zum Scheitern verurteilt. Was allerdings oft hilft, ist sich ebenfalls auf diese Ebene einzulassen und nur zu sagen, "meiner mag nicht hallo sagen, der hat keine Lust". Lustigerweise hab ich damit, so blöd es auch klingt, schon oft sehr verständnisvolle Kommentare geerntet, und wurde dann auch in Ruhe gelassen.

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Für mich drängt sie die Frage auf, ob Hunde überhaupt spielen in unserem Sinn. Ob das, was wir bei Hunden als "Spielen" betrachten, nicht in Wirklichkeit Kommunikation, Spannung ablassen, gezielte Interaktionen sind......

Ach, Hilfe - was ist "Spiel"...*etwasverzweifeltguck*....wir denke immer, das ist nur lustig und spassig - aber in Wirklichkeit steckt auch bei Menschen was anderes noch dahinter, denke ich......grrrr...... sorry....OT....

Das, finde ich, wäre einen eigenen Tread wert, weils ein wichtiges Thema ist.

Bloch hat dazu an Wölfen auch interessante Beobachtungen gemacht - und wir als Hundehalter, sicher auch.

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Mir scheint das grenzt schon an ein Trauma, dein Problem mit Hysterieanfällen. Geh mal in dich und frag dich, woher das kommt (Kindheit?, selbst hysterisch veranlagt?), denn das ist dein eigentliches Problem, das mein ich jetzt ganz ernst, ohne Ironie oder draufhauen. Sehr oft sind die Dinge, die einen am allermeisten aufregen, auch die Probleme, mit denen man selber am allermeisten zu kämpfen hat, meist aus der Kindheit heraus.

 

Mir würde im Traum nicht einfallen, jemandem,der hysterisch regiert eine Lektion zu erteilen oder irgendwas beweisen zu wollen, dem geh ich höchstens aus dem Weg, wenn es ein Fremder ist. In aller Regel sind solche Menschen, aus welchen Gründen auch immer, am Ende ihrer Nerven angekommen und bräuchten genau das Gegenteil, Rücksichtnahme, Verständnis und Emphatie und nicht noch eine Kampfansage.

 

Und les mal den langen post von Missyble durch,die hat sehr gut erklärt,worum es eigentlich geht. Die Frage, ist der Hund böse, war bereits falsch gestellt, denn das Wort böse kommt einfach sehr blöd an. Fragt man umgekehrt, klingt es schon viel netter. Mit dem Wort hast du den Ball ins Rollen gebracht.

Jedes Wort kommt Euch hier irgendwie ziemlich blöd vor: Böse,Griffig, Rudel-Führung... Soll ich jetzt auch nach Worten suchen, die mir nicht gefallen?

 

Ja genau ein Trauma, woher das kommt, habe ich sogar schon geschrieben. Ich schreibs nochmal extra für Dich: Das kommt von Hundehaltern, die griffige Hunde haben, ihre Hunde ohne Leine laufen lassen, und wenns drauf ankommt, ihre Hunde nicht halten können, auch wenn sie es wollten.. Genau daher rührt das, und das hatte ich zwischen 2000 und 2014 zu Haufe, und nicht nur ich, auch genau das Gleiche erlebten Bekannte.

 

Dir würde es im Traum nicht einfallen, jeder ist auch anders. Ich aktzeptiere Deins, Du nicht meins. So sind auch die HHs, denen man nicht trauen kann, Erfahrungssache! Du kannst dagegen gleich wettern aber meine Erfahrung hast Du nicht, so wie ich nicht Deine habe. Daher wäre das so müssig wie der ganze Thread hier über meine Anekdote.

Eine Kampfansage ist etwas Anderes, lies mal nebelfreis Postings. Ein Beweis ist kein Kampf, sondern etwas, was dem Frieden dient, weil der, der sich irrt, nun den Beweis sieht. Beweise kämpfen nicht.

Außerdem war ich netter als sie, hab nicht rumgeschrien oder mit Behauptungen durch die Gegend geschmissen, die nicht stimmen. Aber wenn Du sie netter findest, gut, vielleicht liebst Du sowas. :loud:lol:

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Bei manchen ist es wohl so, dass sie meinen, ihre Hunde wollen doch nur mal "hallo sagen". Und wenn die Hunde das wollen, macht Mensch genau das, was er/sie sonst auch immer tut, nämlich brav hinterher laufen. Keine Ahnung, ob das in eurem Fall auch so war, aber hier erlebe ich das öfter. Jede Form, da irgendwas sachlich erklären zu wollen, ist meiner Erfahrung nach zum Scheitern verurteilt. Was allerdings oft hilft, ist sich ebenfalls auf diese Ebene einzulassen und nur zu sagen, "meiner mag nicht hallo sagen, der hat keine Lust". Lustigerweise hab ich damit, so blöd es auch klingt, schon oft sehr verständnisvolle Kommentare geerntet, und wurde dann auch in Ruhe gelassen.

 

hat ja bei mir dann auch funktioniert, wobei ich nicht weiß, ob sie verständnisvoll war. Die meisten reagieren eher mit, och die armen Hunde dürfen nicht mal Hallo sagen.

 

Ich frag mich halt bei der Frau, die ja bereits mind. 2 x Tierarztrechnungen bezahlt hat, wieso sie das Risiko überhaupt nochmal eingeht. Ich würde an ihrer Stelle die Hunde ganz sicher nicht mehr zu kleinen Hunden hinlassen, wenn der schon 2 x zugepackt hat.

 

Und dann sag ich mir wieder, Man muss nicht alles verstehen :D, nur wundern.

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@Duoungleich

Ich kann nicht einerseits den Wolfsvergleich ablehnen und ihn andererseits hier stehen lassen, weil er passen könnte: Was er zu Wölfen beobachtet ist spannend, finden wir hier und da in den Hunden sicherlich auch, aber hat nichts mit unserer Hundehaltung oder den hundlichen Bedürfnissen zu tun, meiner Meinung nach.......

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Bei manchen ist es wohl so, dass sie meinen, ihre Hunde wollen doch nur mal "hallo sagen". Und wenn die Hunde das wollen, macht Mensch genau das, was er/sie sonst auch immer tut, nämlich brav hinterher laufen. Keine Ahnung, ob das in eurem Fall auch so war, aber hier erlebe ich das öfter. Jede Form, da irgendwas sachlich erklären zu wollen, ist meiner Erfahrung nach zum Scheitern verurteilt. Was allerdings oft hilft, ist sich ebenfalls auf diese Ebene einzulassen und nur zu sagen, "meiner mag nicht hallo sagen, der hat keine Lust". Lustigerweise hab ich damit, so blöd es auch klingt, schon oft sehr verständnisvolle Kommentare geerntet, und wurde dann auch in Ruhe gelassen.

Genau das wäre es gewesen, und schon wäre jeder sofort weiter seines Weges gegangen.

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Jedes Wort kommt Euch hier irgendwie ziemlich blöd vor: Böse,Griffig, Rudel-Führung... Soll ich jetzt auch nach Worten suchen, die mir nicht gefallen?

Also, damit du es nachvollziehen kanns:

Böse - moralisch wertend, Hunde haben keine menschlichen Moralvorstellung, deshalb. Böse ist nicht ambivalent, böse ist absolut. Wenn jemand böse ist, ist er böse.

Griffig - kennen scheinbar nur wenige, "griffig" im normalen Sprachgebrauch sogar das Gegenteil von dem, was du meinst; kommt aus dem Schutzhundejargon und ist gar nicht mit aggressiv gleichsetzbar.

Rudelführung - Hunde und Menschen bilden keine Rudel. Ruldeführer ist zudem negativ besetzt, weil es gerne von Anhängern der (widerlegten) Dominanzthese/Alphahund-These genutzt wird.

Ich hoffe, es ist klarer. Ist keine Kritik an dir...

Genau das wäre es gewesen, und schon wäre jeder sofort weiter seines Weges gegangen.

Oder aber du wärest deines Weges gegangen und die Frau dann auch. ;)

 

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aber hat nichts mit unserer Hundehaltung oder den hundlichen Bedürfnissen zu tun, meiner Meinung nach.......

 

Naja, "nichts" finde ich etwas sehr hart. Aber ich erinnere mich sehr deutlich, dass wir ziemlich genau dieses Thema ("Wieviel kann man denn überhaupt vom Wolf auf Hunde übertragen") schon mal hatten, und vielleicht müssen wir dafür dann keinen neuen Thread aufmachen :)

 

 

Zum Thema "böse Hunde" bzw "nicht-böse Hunde": heute ging ich mit Higgins hier zum Auto zurück, und uns kam eine Frau mit (mittelgroßem) Pudel entgegen. Ich hab ausnahmsweise mal nicht "gekekst" - hatte keine Kekse, und da nur Higgins dabei war konnte ich ihm volle Aufmerksamkeit widmen. Auf einer Holzbrücke, so breit dass ein Auto drüber fahren kann (aber nur eins) waren die Hunde auf einer Höhe.

 Also einfach mal kurz Lerneinheit "an anderen Hunden vorbeigehen ohne Radau". Ich auf der linken Seite, Higgins noch weiter links von mir (zwischen mir und dem Geländer), Pudel + Frauchen rechts.

 

Er hat das prima gemacht! Gar kein Mucks, schaute einmal rüber - sah dass der Pudel am liebsten UNTER der Brücke gelaufen wäre, so ungern wollte der Hund Kontakt, und ja super - das war mal so richtig unspektakulär :D

 

Pudelchen war frei, und wie gesagt - keinerlei Anstalten, meinen Hund näher kennen zu lernen. Und ich glaube, das war auch das, was Higgins so ruhig bleiben ließ. Der Hund wollte nichts von ihm, lief schnell vorbei, und ja, so kann er dann auch entspannen. Anscheinend. Oder es war zu warm :D Oder der Pudel zu weiß. Jedenfalls empfand ich die Begegnung als sehr angenehm. Die Besitzerin des Pudels wollte genausowenig Kontakt wie ihr Hund :D und außer dem hier üblichem Kopfnicken war das alles an Kommunikation :)

 

 

Herrlich. Wenn das immer so wäre, würde ich vermutlich öfter mit Higgins in der Innenstadt herumlaufen :)  Ist ja nicht so, dass es gar nicht geht  - er trägt ja Maulkorb und im Notfall passiert zumindest dem anderen Hund nichts ernstes. Aber da wir in der gesamten Stadt nur in wenigen Ecken überhaupt Leinengebot haben, laufen hier eben auch extra-viele Hunde ohne Leine. Und nicht alle sind so wie der Pudel

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