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Hundeforum Der Hund
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"Ihr Hund ist böse" - "nee, ist er nicht"

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Also, damit du es nachvollziehen kanns:

Böse - moralisch wertend, Hunde haben keine menschlichen Moralvorstellung, deshalb. Böse ist nicht ambivalent, böse ist absolut. Wenn jemand böse ist, ist er böse.

Griffig - kennen scheinbar nur wenige, "griffig" im normalen Sprachgebrauch sogar das Gegenteil von dem, was du meinst; kommt aus dem Schutzhundejargon und ist gar nicht mit aggressiv gleichsetzbar.

Rudelführung - Hunde und Menschen bilden keine Rudel. Ruldeführer ist zudem negativ besetzt, weil es gerne von Anhängern der (widerlegten) Dominanzthese/Alphahund-These genutzt wird.

Ich hoffe, es ist klarer. Ist keine Kritik an dir...

Oder aber du wärest deines Weges gegangen und die Frau dann auch. ;)

 

Erstmal, ich rede hier nicht mit Hunden, sondern mit Menschen. Die haben aber wohl auch keine Moralvorstellung mehr!?

Dann zu den Worten, Rudelführer = man kann aus allem was Negatives machen, wenn nur genug Menschen anfangen dasselbe zu reden.

Griffigkeit ist in unseren Breitengraden als unverträglich zu verstehen oder aggro-behaftet. Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt als ich gestern schon sagte, daß das das Gegenteil sein soll.

 

Wären die Worte verträgliche und unverträgliche Hunde genehm, oder weiß dann wieder keiner was damit anzufangen, als es zu zerhacken?

 

Ich glaube, die Leute, die diese Worte nicht mögen, haben Angst, daß ihre Hunde selbst so angesehen werden. Darum bloss nicht benutzen. :o

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Was ist verträglich - was ist unverträglich?

Das ist eine unendliche Bandbreite, die kaum in zwei Worten zu beschreiben ist.

Es gibt Hunde, die sind total verträglich und zB wegen einem Trauma nur an der Leine nicht in der Lage Nähe zu ertragen . 

Es gibt Hunde, die vertragen sich bestens mit gegengeschlechtlichen Hunde, mit gleichgeschlechtichen nach Sympathie.

Gibt es Hunde, die sich immer , in jeder erdenkichen Situation mit allem und jedem vertragen?

Und was bedeutet "vertragen?

Nie die Zähne zeigen? Nie knurren oder abschnappen?

Nie aggressives Ausdrucksverhalten zeigen?

 

 

Und was um Himmels Willen, ist ein Rudelführer????

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Ich denke ,du hast vollkommend Recht,nur sollte man sich nicht an Begrifflichkeiten wie Rudelführer aufhängen.Egal wie man das Kind beim Namen nennt,wir tragen die Verantwortung und müssen unseren Hund,oder Hunde klar machen was wir wollen.Ein Hund fühlt sich erst wohl wenn er klaren Ansagen bekommt.Ein Leben miteinander ist auf Regeln und Vertrauen aufgebaut. Es hört sich jetzt wieder hart an,aber es ist nicht so,weiß momentan nicht wie ich es anders ausdrücken soll.

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hat ja bei mir dann auch funktioniert, wobei ich nicht weiß, ob sie verständnisvoll war. Die meisten reagieren eher mit, och die armen Hunde dürfen nicht mal Hallo sagen.

 

Ich frag mich halt bei der Frau, die ja bereits mind. 2 x Tierarztrechnungen bezahlt hat, wieso sie das Risiko überhaupt nochmal eingeht. Ich würde an ihrer Stelle die Hunde ganz sicher nicht mehr zu kleinen Hunden hinlassen, wenn der schon 2 x zugepackt hat.

 

Und dann sag ich mir wieder, Man muss nicht alles verstehen :D, nur wundern.

 

 

Ich glaube, Lorena, ich habe so eine Ahnung........Vielleicht hat sie ihrem Hund erlaubt, frei rumzulaufen, weil sie sich nicht im Griff hat und ihn daher auch nicht "im Griff" halten wollte, das ist dann nämlich sehr anstrengend. Sich im Griff zu haben (oder seinen Hund) erfordert Disziplin, man darf da nicht schlampig sein, sich nicht gehen lassen.....Nur die Tierarztkosten haben sie bewogen, ihn an die Leine zu nehmen - SEHR ärgerlich, die Leine, für einen Menschen, der Regeln nicht mag. SIE ist nämlich jetzt an der Leine (eine Frau, die Regeln nicht so gern mag, ist jetzt gebunden). Und den Zorn darüber hat sie an Dir ausgelassen......jedenfalls fühlt sich das für mich schlüssig an. stimmig.

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Erstmal, ich rede hier nicht mit Hunden, sondern mit Menschen. Die haben aber wohl auch keine Moralvorstellung mehr!?

Dann zu den Worten, Rudelführer = man kann aus allem was Negatives machen, wenn nur genug Menschen anfangen dasselbe zu reden.

Griffigkeit ist in unseren Breitengraden als unverträglich zu verstehen oder aggro-behaftet. Mein Mann hat nur den Kopf geschüttelt als ich gestern schon sagte, daß das das Gegenteil sein soll.

 

Wären die Worte verträgliche und unverträgliche Hunde genehm, oder weiß dann wieder keiner was damit anzufangen, als es zu zerhacken?

 

Ich glaube, die Leute, die diese Worte nicht mögen, haben Angst, daß ihre Hunde selbst so angesehen werden. Darum bloss nicht benutzen. :o

Ja, eben. Menschen verstehen "böse" als "böse", aber Hunde können nicht böse sein. Genau das verusacht ja solche Animositäten, wenn man Hunde mit Begriffen belegt, die menschlichen Moralvorstellungen entspringen.

Ich habe dir erklärt, warum viele mitd em Wort Rudelführer was Negatives assoziieren. Mehr nicht. Ich wollte, dass du verstehen kannst, von was hier geschrieben wird.

Das ist fein, dass dein Mann den Kopf schüttelt, aber vielleicht hilft ein Blick in den Duden, damit verstanden wird, was alle anderen darunter verstehen:

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/griffig

Verträglich/unverträglich ist zumindest schon weitaus weniger verfänglich, für mich. "Böse" jedenfalls... finde ich daneben.

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Ein Hund fühlt sich erst wohl wenn er klaren Ansagen bekommt.

 

Genau sowas kann ich nicht bestätigen und genau sowas sagen die, die Worte wie Rudelfüher in den Mund nehmen. Meine Hunde wollen keinen Rudelführer und ich will kein Rudel führen.

Vertrauen, ja. Lenken ja. Rudelführen nein. ;)

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Was ist verträglich - was ist unverträglich?

Das ist eine unendliche Bandbreite, die kaum in zwei Worten zu beschreiben ist.

Es gibt Hunde, die sind total verträglich und zB wegen einem Trauma nur an der Leine nicht in der Lage Nähe zu ertragen . 

Es gibt Hunde, die vertragen sich bestens mit gegengeschlechtlichen Hunde, mit gleichgeschlechtichen nach Sympathie.

Gibt es Hunde, die sich immer , in jeder erdenkichen Situation mit allem und jedem vertragen?

Und was bedeutet "vertragen?

Nie die Zähne zeigen? Nie knurren oder abschnappen?

Nie aggressives Ausdrucksverhalten zeigen?

 

 

Und was um Himmels Willen, ist ein Rudelführer????

Also, ich habe den Ausdruck gerade von unserer Orga bekommen. Wir haben bald ein Spanish-Dog -Treffen, und wenn jemand außer den Spaniern fremde Hunde mitbringt, sollten die verträglich sein. Und da weiß JEDER was gemeint ist. Da gibts keine Wortklauberei. Schließlich wollen sich alle noch in diesem Jahr treffen.

 

Die andere Frage schenke ich mir, die Antwort willst Du sowieso nicht wirklich wissen, höchstens zur Provokation.

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Genau sowas kann ich nicht bestätigen und genau sowas sagen die, die Worte wie Rudelfüher in den Mund nehmen. Meine Hunde wollen keinen Rudelführer und ich will kein Rudel führen.

Vertrauen, ja. Lenken ja. Rudelführen nein. ;)

 

Keen hat insofern Recht, als seine Aussage zumindest für angstaggressive Hunde stimmt!

Ansonsten glaube ich, dass sowohl Hunde als auch Kinder mit SEHR Vielem zurechtkommen, auch mit Durchwurschteln, dass sie unglaublich anpassungsfähig sind an verschiedenste Umgebungen, Menschen, Situationen.......und, wenn man sie liebt, auch in fast allen zufrieden sein können. Sie schaffen das - weil sie zusätzlich zu dem, was die HH ihnen bieten, noch ihre eigenen Möglichkeiten haben, im Gleichgewicht zu sei, bzw. wieder hineinzukommen....natürlich gibt es Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen (vom HH) ..wo die liegen hängt stark vom Charakter des Hundes ab........

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Ja, eben. Menschen verstehen "böse" als "böse", aber Hunde können nicht böse sein. Genau das verusacht ja solche Animositäten, wenn man Hunde mit Begriffen belegt, die menschlichen Moralvorstellungen entspringen.

Ich habe dir erklärt, warum viele mitd em Wort Rudelführer was Negatives assoziieren. Mehr nicht. Ich wollte, dass du verstehen kannst, von was hier geschrieben wird.

Das ist fein, dass dein Mann den Kopf schüttelt, aber vielleicht hilft ein Blick in den Duden, damit verstanden wird, was alle anderen darunter verstehen:

http://www.duden.de/suchen/dudenonline/griffig

Verträglich/unverträglich ist zumindest schon weitaus weniger verfänglich, für mich. "Böse" jedenfalls... finde ich daneben.

Ach so, wenn ein Hund andere Hunde beißt, ist er lieb. Wenn er dafür noch bekannt ist, ist er noch lieber.

 

Wenn Du über die Rasse meines Hundes liest, braucht er klare Ansagen, sonst entscheidet er selbst, weil Herrchen oder Frauchen das in seinen Augen nicht kann, und er muss ja das Rudel schützen. Sinngemäß steht das immer wieder in den Rassebeschreibungen. Jetzt weißt Du vielleicht auch, warum Dein Hund seine Unsicherheit nicht verliert, wenn es nicht klare Ansagen gibt. Lenken gehört dazu. Ein Fahrzeugführer lenkt auch.

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@Lily de Lil
Nein, Keen hat insofern nicht recht, weil ich viele angstaggressive Hunde kenne, betreut habe, bei denen das so nicht stimmt. Das ist eine Frage der Sichtweise, nichts weiter und genau deshalb habe ich es angesprochen.

Das Fehlen von "klaren Ansagen" heißt nicht, dass der Hund orientierungslos vor sich hinsiecht und man sich "durchwurschelt".

Ich möchte meine Hunde dazu erziehen, dass sie so unabhängig wie möglich (für sie und alle anderen) gute Entscheidungen treffen können. Und das können sie nicht, wenn ich ihnen alles vorkaue mit "klaren Ansagen". Das ist nun einmal meine Sichtweise.

Es hängt nicht nur vom Charakter des Hunds ab, sondern eben von der Einstellung des Halters.

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