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Hundeforum Der Hund
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"Ihr Hund ist böse" - "nee, ist er nicht"

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Ach so, wenn ein Hund andere Hunde beißt, ist er lieb. Wenn er dafür noch bekannt ist, ist er noch lieber.

 

Wenn Du über die Rasse meines Hundes liest, braucht er klare Ansagen, sonst entscheidet er selbst, weil Herrchen oder Frauchen das in seinen Augen nicht kann, und er muss ja das Rudel schützen. Sinngemäß steht das immer wieder in den Rassebeschreibungen. Jetzt weißt Du vielleicht auch, warum Dein Hund seine Unsicherheit nicht verliert, wenn es nicht klare Ansagen gibt. Lenken gehört dazu. Ein Fahrzeugführer lenkt auch.

Ich habe schon oft geschrieben, dass es keine bösen und damit auch keine lieben Hunde gibt. Das ist menschlich gedacht.

Was, und das habe ich dich auch schon gefragt und hast du nicht beantwortet, ist bei dir "beißen"?

Ja, das liest du über "meine Rasse" (ich kenne "deine Rasse" nicht, ich weiß nicht, was du für Hunde hältst") auch, ich sehe es aber anders, habe ich ja oben an Lily de Lil schon näher beleuchtet.

Warum in Rassebeschriebungen immer noch was von Rudel steht? Weiß ich nicht... gehört dringend überarbeitet, weil das kynologisch gesehen einfach letztes Jahrhundert (im wahrsten Sinne!) ist.

Ich habe mir die Mühe gemacht, dir genau zu beschrieben, warum ein deprivierter Hund seine Ängste (nicht Unsicherheiten!) nicht einfach abstreifen kann. Ich habe dir sogar einen Link geschickt, also lies den bitte, bevor du sowas loslässt.

Auf eine Ferndiagnose, warum was angeblich nicht klappt bei mir, kann ich getrost verzichten. Ich baue sein Selbstbewusstsein auf, indem ich siene Kreaitivität fördere und nicht mit unnötigen Regeln ersticke. Freilich kennt er Regeln, aber die bringe ich nicht über "klare Ansagen" bei, sondern indem ich ihn mitiviere, das gewünschte Verhalten zu zeigen :)

Da soll noch einmal jemand sagen, ich sei arrogant :Oo

Ich würde dir so gerne Akuma geben, so wie er vor vier Jahren gewesen ist. Mal sehen wie viele Tage du es mit ihm ausgehalten hättest. Wäre eine heilende Erfahrung gewesen, davon bin ich überzeugt. 

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Ach so, wenn ein Hund andere Hunde beißt, ist er lieb. Wenn er dafür noch bekannt ist, ist er noch lieber.

 

Wenn Du über die Rasse meines Hundes liest, braucht er klare Ansagen, sonst entscheidet er selbst, weil Herrchen oder Frauchen das in seinen Augen nicht kann, und er muss ja das Rudel schützen. Sinngemäß steht das immer wieder in den Rassebeschreibungen. Jetzt weißt Du vielleicht auch, warum Dein Hund seine Unsicherheit nicht verliert, wenn es nicht klare Ansagen gibt. Lenken gehört dazu. Ein Fahrzeugführer lenkt auch.

 

Ein Hund ist ein Hund

Punkt

 

Es muß Rahmenbedingungen geben. Wie die aussehen, das kommt auch immer auf das jeweilige Mensch-Hund(e)-Gespann an.

 

Warum sollte ein Hund "sein Rudel" nicht schützen dürfen? Nicht mit beißen/wie auch immer man das nennen mag ABER glaubst Du echt das Du den herankommenden Hund besser einschätzen kannst als Dein Hund?

 

Wenn meine Nelli mich anguckt und von sich aus einen großen Bogen um den anderen laufen möchte dann hat das seinen berechtigten Grund.

Ich vertraue ihr da weil sie "hündisch" besser kann als ich.

 

Warum sollte man nicht die Stärken von jedem Teammitglied nutzen. Man versucht doch auch Schwächen auszugleichen.

 

Gehorsam kann ich erzwingen aber keine Teamarbeit.

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Nun, ehrlich gesagt sehe ich den Thread tatsächlich etwas als wortklauberei an. Manche nutzen Wörter, weil sie sie so gelernt haben, ohne 50 Bücher gelesen zu haben, oder den Duden bemüht zu haben. Ich finde, man sollte sich auch als belesener Hundehalter, oder als Trainer anpassen können ohne jemanden einen Strick draus zu drehen.

 

Rudelführer = jemand der seine Hunde durch das Leben führt. Jemand der ihnen zu fressen gibt, jemand der ihnen sagt, das nicht auf der Straße gelaufen wird sondern auf dem Gehweg. Jemand der ihnen sagt dass sie sich auf die Seite setzen sollen, wenn ein Auto kommt. Jemand der ihnen sagt das sie nicht jagen gehen sollen. Etc.pp.

Klare Ansagen = siehe Erklärung Rudelführer.

 

Für viele Leute heißt das nichts anderes. Wie das umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Dass die Begrifflichkeiten veraltet sind und sehr negativ behaftet sind, ist mir wohl bewusst. Ich habe ja auch 50 Bücher oder so gelesen. Ich denke aber, dass der allgemeine Hundehalter sich nicht über jede Begrifflichkeit so einen Kopf macht, wie es in Foren der Fall ist.

 

Warum ich das schreibe, erkläre ich gerne. Der Thread ist jetzt 41 Seiten lang und Enya04 wird hier jedes Wort zum Verhängnis. Sie kommt ja aus den Erklärungen gar nicht mehr raus. Nicht jeder der das Wort Rudelführer in den Mund nimmt, arbeitet mit Strafe. Nicht jeder der sagt, dass er klare Ansagen macht, arbeitet mit Strafe. Man kann das auch ganz anders meinen/sehen. Unabhängig was die neueste Definition/ wissenschaftliche Abhandlung aussagt. Manche entwickeln sich in der Theorie langsamer als im Praktischen. Mache entwickeln sich in der Theorie gar nicht, dafür sind sie im Praktischen super. Manche sind in der Theorie super, im Praktischen aber miserabel. Letztendlich zählt für den Hund des Besitzers doch nur die gut ausgeführte Praxis.

 

Wenn man keine Forenerfahrung hat, kann man ganz schön in Fettnäpfchen treten. Ganz ungewollt und unbedarft. Ich denke da grad an einen weiteren Thread hier.
Ich finde es gut wenn Begrifflichkeiten erklärt werden. Das könnte man aber kennzeichnen mit, die neueste Definition...... hat sich inzwischen verändert und daher hat diese Begrifflichkeit mittlerweile einen faden Beigeschmack bei denen die sich aktuell mit der Theorie auseinandersetzen oder viel in Foren schreiben, weil die Begrifflichkeiten für das Verständnis und um einen Konsenz zu erreichen, eine große Rolle spielen. Wenn man aber immer in Fragestellung schreibt, stellt man jemanden in eine Ecke, bedrängt ihn, stellt ihn blos. Und ich wäre schon lange weg, hätte mich gelöscht, wenn es mir so gehen würde. Weil ich mir den Stress echt nicht antun würde.

 

Um klarzustellen. Ich bin dafür das einheitliche Begrifflichkeiten verwendet werden. Ich bin für Information und ich selbst informiere mich auch gerne in der Theorie. Aber es sollte Information sein, die sich ein Hundehalter aus einem Forum herausziehen kann und nicht ein "an die Wand stellen". Bestenfalls zieht man sich die Theorie auch gerne rein. Das macht den Unterschied zwischen einen guten Lehrer und einem schlechten Lehrer. Jemanden nur vorzuwerfen das er nicht auf dem neuesten Stand ist, bewirkt rein gar nichts. Kein Interesse an der neuesten Theorie, kein umschwenken, keine Bereitschaft. Eher das Gegenteil wird der Fall sein. Man blockiert, weil man überfordert ist und sich ungerecht behandelt fühlt. Vielleicht geht man auch auf Abwehr. Das können sich ja alle anhand von Hundeverhalten selbst beantworten, wie die Hunde in einer solchen Situation reagieren würden. Der Hund steht am Zaun, 5 Hunde stehen um ihn rum und keifen ihn an. Egal ob er sich auf den Rücken legt oder nach vorne geht. Keine schöne Vorstellung.

 

Gerade wenn es um eine Einzelperson geht, die im Fokus steht, sollte man sich lieber einmal mehr überlegen wie man sich artikuliert. Hier steht eine Person im Fokus. Ganz alleine ohne Unterstützung.

 

@ Enya 04

Rudel: Ein Verband verwander gleichartiger Tiere. Das heißt, der Mensch ist weder gleichartig, noch verwand mit den Tieren. Kann also entsprechen keinem Rudel angehören und auch nicht der Rudelfüher sein.
Rudelfüher: Wird verbunden mit Leuten die ihre Hund an einem Stick aufhängen um sie zum schweigen zu bringen, die ihre Hunde mit Strafe erziehen (Teletakt, Stachelhalsband) die alte Schule einfach. Heutzutage arbeitet man ja im allgemeinen viel wohlwollender auf eher freiwilliger Basis mit den Hunden.
Klare Ansage: Strafe, unbedinter Gehorsam ohne auf die Bedürfnisse, individuellen Eigenheiten des Hundes einzugehen.

Vielleicht hilft der Beitrag etwas den jeweils anderen zu verstehen und ihm etwas wohlwollender gegenüberzutreten. Bzw. Missverständnisse, sofern sie vorhanden sind, auszuräumen.

 

Ganz ehrlich, den Threadtitel hätte ich anders gewählt. Er läd dazu ein, auf diesen speziellen Fall herumzureiten und diesen Fall zu behandeln. Hätte man dies vermeiden wollen, hätte man den Titel vielleicht: "Ungewollte Hundebegegnungen" nennen sollen oder so. Da wären sicherlich eher praktische Beispiele gekommen. Der Titel bezieht sich aber auf den abgetrennten Teil des nun Ausgangsthreads.

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Gehorsam kann ich erzwingen aber keine Teamarbeit.

Es mag Leute geben, denen das egal ist, Stefanie79. Aber ja, ich stimme Dir vollkommen zu......

 

@Lily de Lil

Nein, Keen hat insofern nicht recht, weil ich viele angstaggressive Hunde kenne, betreut habe, bei denen das so nicht stimmt. Das ist eine Frage der Sichtweise, nichts weiter und genau deshalb habe ich es angesprochen.

Das Fehlen von "klaren Ansagen" heißt nicht, dass der Hund orientierungslos vor sich hinsiecht und man sich "durchwurschelt".

Ich möchte meine Hunde dazu erziehen, dass sie so unabhängig wie möglich (für sie und alle anderen) gute Entscheidungen treffen können. Und das können sie nicht, wenn ich ihnen alles vorkaue mit "klaren Ansagen". Das ist nun einmal meine Sichtweise.

Es hängt nicht nur vom Charakter des Hunds ab, sondern eben von der Einstellung des Halters.

 

Das fiel mir vorhin noch ein - ich bin nicht sicher, ob das stimmt:

Der Hund ist "glücklich" und ausgeglichen, wenn sein Herrchen/Frauchen das ist. Und div. Frauchen/Herrchen bevorzugen die unterschiedlichsten Führungsstile......

Derselbe Hund, Kareki der mit Dir zufrieden und glücklich ist, hätte es, auf ganz andere und Weise auch mit einem völlig anders gearteten HH werden können, auch mit dessen (anderen) Führungsstil.

Weil der HH einfach nur das tun kann, was zu ihm passt - nichts anderes.......

Und das ist dann eben auch das Beste für den Hund.......?!

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Wenn auch nicht in grün gerade möglich, aber Bitte um Lesen:

Wir haben diesen Thread unter bestimmte Bedingungen gestellt.

Einige Schreiber haben möglicherweise nicht alles gelesen. So ist ihnen entgangen, dass eigene Erfahrungen und Ansichten in die Diskussion eingetragen werden sollen und kein direkter Bezug auf den Eingangsfall mehr erfolgen soll.

Ich kann berufsbedingt manchmal nicht ständig und kurzfristig alles einsehen, und was hier in kurzen Intervallen aufgelaufen ist, zeigt mir, dass viel Redebedarf vorhanden ist.

Es erfordert immer Mut, auch "dumm gelaufene" Beispiele zur Diskussion zu stellen und ich respektiere jeden, der das tut. Ich mache das viel zu selten. Und hätte genügend Beispiele.

Aber auch, wenn jemand sein VH scheinbar gar nicht als "dumm gelaufen" empfindet:

Neutral sachlich zu schildern, was man selbst erlebt hat, was die Wissenschaft vielleicht auch konkret und aktuell dazu zu sagen hat und was man unabhängig davon selbst meint, hat eine stärkere Wirkung, als persönlich anzugreifen. Das gilt für alle Diskussionsteilnehmer.

Ich schlage deshalb vor, ein neues Thema aufzumachen - unabhängig von dem nun immer wieder aufgenommenem Fallbeispiel. Das Thema ist einfach zu alltagsrelevant - und mMn nicht komplett abgedeckt durch "ich leine an - der andere leint an". Das passt zwar immer erstmal - aber es gibt viel unmittelbaren Spielraum danach.

Ich warte mal bis morgen abend ab - wenn es hier in die Richtung läuft, kann das Thema weitergehen ohne neuen Thread (fände ich nicht schlecht) - wenn nicht, würde ich ab morgen abend einen Neuen eröffnen.

P.S.: Danke an alle, die trotz mauer Moderation meinerseits einen weitestgehend adäquaten Umgangston nutzen und/oder sogar immer wieder versuchen, das Thema allgemeiner und nicht persönlich zu sehen.

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Naja, "nichts" finde ich etwas sehr hart. Aber ich erinnere mich sehr deutlich, dass wir ziemlich genau dieses Thema ("Wieviel kann man denn überhaupt vom Wolf auf Hunde übertragen") schon mal hatten, und vielleicht müssen wir dafür dann keinen neuen Thread aufmachen :)

 

 

Zum Thema "böse Hunde" bzw "nicht-böse Hunde": heute ging ich mit Higgins hier zum Auto zurück, und uns kam eine Frau mit (mittelgroßem) Pudel entgegen. Ich hab ausnahmsweise mal nicht "gekekst" - hatte keine Kekse, und da nur Higgins dabei war konnte ich ihm volle Aufmerksamkeit widmen. Auf einer Holzbrücke, so breit dass ein Auto drüber fahren kann (aber nur eins) waren die Hunde auf einer Höhe.

 Also einfach mal kurz Lerneinheit "an anderen Hunden vorbeigehen ohne Radau". Ich auf der linken Seite, Higgins noch weiter links von mir (zwischen mir und dem Geländer), Pudel + Frauchen rechts.

 

Er hat das prima gemacht! Gar kein Mucks, schaute einmal rüber - sah dass der Pudel am liebsten UNTER der Brücke gelaufen wäre, so ungern wollte der Hund Kontakt, und ja super - das war mal so richtig unspektakulär :D

 

Pudelchen war frei, und wie gesagt - keinerlei Anstalten, meinen Hund näher kennen zu lernen. Und ich glaube, das war auch das, was Higgins so ruhig bleiben ließ. Der Hund wollte nichts von ihm, lief schnell vorbei, und ja, so kann er dann auch entspannen. Anscheinend. Oder es war zu warm :D Oder der Pudel zu weiß. Jedenfalls empfand ich die Begegnung als sehr angenehm. Die Besitzerin des Pudels wollte genausowenig Kontakt wie ihr Hund :D und außer dem hier üblichem Kopfnicken war das alles an Kommunikation :)

 

 

Herrlich. Wenn das immer so wäre, würde ich vermutlich öfter mit Higgins in der Innenstadt herumlaufen :)  Ist ja nicht so, dass es gar nicht geht  - er trägt ja Maulkorb und im Notfall passiert zumindest dem anderen Hund nichts ernstes. Aber da wir in der gesamten Stadt nur in wenigen Ecken überhaupt Leinengebot haben, laufen hier eben auch extra-viele Hunde ohne Leine. Und nicht alle sind so wie der Pudel

 

Das ist eben das was ich meine, geht mir mit Dunja ja genauso. Eigentlich wär es gar kein Problem, denn wenn sie merkt,der andere will gar nichts von ihr, kann der auch frei laufen, das interessiert dann gar nicht. Problematisch sind eben Hunde,die mit Blick signalisieren, ich komm gleich mal rüber und sich dann auch noch auf den Weg machen und auch noch in flottem Tempo oder noch schlimmer, direct frontal drauf losrennen. Und ich finde, dass muss einfach nicht sein, wenn man sieht,da kommt jemand mit angeleintem Hund, dann muss man seinen, egal wie lieb der ist, nicht hinlaufen lassen und erst recht nicht, wenn sich jemand an der Wand entlang drückt oder einen großen Bogen schlägt oder den Rückzug antritt also ganz offensichtlich keinen Kontakt sucht. Gäb es all diese Hunde nicht, hätten wir längst kein Problem mehr. aber weil es so viele solcher Hunde gibt, dauert alles eben sehr lang.

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Das fiel mir vorhin noch ein - ich bin nicht sicher, ob das stimmt:

Der Hund ist "glücklich" und ausgeglichen, wenn sein Herrchen/Frauchen das ist. Und div. Frauchen/Herrchen bevorzugen die unterschiedlichsten Führungsstile......

Derselbe Hund, Kareki der mit Dir zufrieden und glücklich ist, hätte es, auf ganz andere und Weise auch mit einem völlig anders gearteten HH werden können, auch mit dessen (anderen) Führungsstil.

Weil der HH einfach nur das tun kann, was zu ihm passt - nichts anderes.......

Und das ist dann eben auch das Beste für den Hund.......?!

Er hat ganz anders geartete Menschen hinter sich und war nicht glücklich. So einfach ist es eben nicht, das ist dochgenau das Spannende an dem Thema. Sonst wäre es ja so, dass jeder Hund glücklich wäre bei seinem Menschen, dem ist aber nicht so.

Ich habe meinen "Führungsstil" durch Akuma übrigens noch krasser verändert, auf ihn angepasst. Habe ich sogar in neinem Erklärungspost sehr nahe beschrieben.

Von daher... nein, dieses Konzept sehe ich persönlich gar nicht.

@Missyble

Ich sehe das ein bisschen anders.

Enya04 hat "griffig" verwendet und ich habe sie gefragt, was das bedeuten soll. Sie reitet seit einigen Seiten darauf herum, genau wie auf Rudelführer, der Begriff fiel in einem anderen Thread, nicht hier. Sie eröffnete einen Nebenkriegsschauplatz, weil wir erörtern, warum Hunde eigentlich gar nicht böse oder lieb sein können,

das eigentliche Thema. :)

Ich habe diese drei Begriffe (griffig/Rudelführer/böse) noch einmal erklärt, warum es zu Missverständnissen gekommen ist, damit Enya04 verstehen kann, warum sie missverstanden wird.

Stattdessen lacht sie mit ihrem Mann über uns... das kommt eben etwas fragwürdig rüber... vielleicht meint sie es gar nicht so. Ich habe ja nun auch die Frage gestellt, was für sie ein bissiger Hund sei...

Denn bisher bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein bissiger Hund = ein böser Hund ist bei ihr.

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Nun ich denke man hat mich größten Teils falsch verstanden. Wie gesagt das Wort Rudelführer ist veraltet,aber wie soll ich mich beschreiben? Als ober Mama?

Meine Hunde haben beide die BH(brauchen sie schon mal für den Rettungsdienst).Ich möchte nicht das meine Hunde irgendjemanden belästigen,sei es Mensch oder Tier.Ich rufe meine Hunde ran.Sie fressen auf Kommando,machen sitz,platz oder steh.Kommen bei Unsicherheit zu mir gelaufen.Müssen nicht jemanden anmachen,weil sie wissen ,ich regle es.ich sage ihnen wenn sie irgendwo oder zu irgendjemanden hinlaufen dürfen.Ich leine sie an um Gefahren und Konfliktsituationen aus dem Weg zu gehen.Ich unterbinde den Jagtrieb meiner Kleinen.Meine Hunde wurden und werden über positive Erziehung gelenkt.Aber überall habe ich letztendlich die Letzte Entscheidung,ergo steh ich etwas über ihnen und trage die Verantwortung.Ist es nicht wie mit kleinen Kindern? Lebt man ihnen nicht auch im ideal Fall ,etwas positiv vor damit sie es verinnerlichen können?

Jemand der seinen Hund anleint weil er nicht verträglich ist und nicht einschätzbar,ist vollkommend legitim und nicht verwerflich.

Ich hoffe man kann jetzt etwas erkennen worauf ich hinaus will.

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Wir haben uns nun noch einmal darüber verständigt, wie wir hier weiter verfahren wollen. Leider kommt es immer und immer wieder, trotz unserer Apelle, zu Schuldzuweisungen, sogar persönlichen Vorwürfen. So funktioniert ein derartig schwieriges Thema nicht. Dieser Thread wird also geschlossen.

 

Für diejenigen, die an einem echten Austausch zu schwierigen Begegnungen ein Interesse haben, gibt es einen neuen, ganz allgemeinen Thread: http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102466-schwierige-begegungen-und-was-damit-tun/ Dieser läuft bitte ohne jeden Bezug zu dem Einzelfall, der hier die Diskussion ausgelöst hat.

 

Es tut mir sehr leid, dass es so weit gekommen ist, ich mag eigentlich nicht diejenige sein, die sagt "alle Schippchen zurück in den großen Eimer und raus aus dem Sandkasten" - aber es muss wohl offenbar sein. Schade, hoffentlich wird der neue Thread besser genutzt.

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