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Hundeforum Der Hund
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Schwierige Begegungen und was damit tun

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Kennt ihr eigentlich auch den umgekehrten Fall? Also dass man seinen Hund zurückruft, weil man merkt es wird zu doll, oder er eben meinetwegen eine Hündin bedrängt - und der andere Halter reagiert mit einem verständnislosen bis leicht empörten "lass ihn doch"? Das finde ich persönlich immer wieder irritierend zu sehen, wenn diese "da-muss-er-durch" Haltung ohne jede Empathie dem eigenen Hund zugemutet wird - und zumindest dessen Unwohlsein sollte ein Halter doch erkennen können?

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Das passiert mir andauernd.

Oliver nervt Hündinnen ... lass ihn doch.

Oliver besteigt läufige Hündinnen ... lass ihn doch.

Oliver würde gerne mit Mini-Zwergen spielen ... lass ihn doch.

Oliver will mit einem Hund spielen, während einer der Senioren daneben steht ... lass ihn doch.

Mal ehrlich, er ist ja LIEB, aber er ist nun mal schwer und auch nicht wunderbar elfenhaft schwebend unterwegs, eher so Elefant-im-Porzellanladen-mäßig.

Ich finde das auch irritierend.

Am allermeisten die, denen es durchaus nicht unrecht wäre, wenn ihre Hündin gedeckt würde (also denen ist das nicht etwa nur bei meinem Rüden egal, weil sie den so toll finden, manch anderer Rüdenbesitzer hat hier ebenso so seine Not).

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Oh ja, das kenn ich auch *seufz*

 

Mücke wirkt durch ihre Größe auf recht viele Hunde einschüchternd. Noch dazu findet sie alle Hunde super-spannend und vermittelt daher nicht gerade Desinteresse ;) .

 

Ich weiß nicht wie oft ich schon erlebt habe, dass sich ein Hund schutzsuchend hinterm Besitzer versteckt hat und der schön brav einen Schritt zur Seite macht mit den Worten "geh schön spielen, damit du müde wirst".

Ich "Ich glaub, meine ist ihm ein wenig zu groß und ungestüm"

anderer Hundebesitzer "nein, das macht ihm gar nichts" :wacko::blink:

 

Gerne auch:

ich (aus der Entfernung rufend) "soll ich anleinen? Meine ist freundlich, aber stürmisch"

Hundebesitzer "nein, nein. Meiner hat keine Angst" (ist es eigentlich irgendwie verwerflich, wenn der eigene Hund Angst hat???)

Mücke hopst hin, Hund rennt in Panik davon.

Ich "Mücke, hiiiiiieeeeer"

Hundebesitzer "darf sie nicht spielen? Die laufen doch grad so nett miteinander."

 

Ich bin immer zu höflich (oder zu feig?) den anderen zu fragen, ob er nicht sieht, dass sein Hund Angst hat. Ich schütze den anderen Hund dann, indem ich schnell weitergehe und Mücke mitnehme.

 

Die "Light-Variante": Jogger läuft voraus und merkt überhaupt nicht, dass sein Hund immer langsamer wird und verzweifelt überlegt, wie er möglichst unbemerkt an Mücke vorbei kommt. Da versuch ich auch zu helfen, indem ich Mücke ablenke oder auf die Seite nehme und mich vor sie stelle.

 

Edit: Es scheint sehr viele Hundebesitzer zu geben, die wirklich keinen Schimmer von der Körpersprache der Hunde haben und demzufolge auch den eigenen Hund überhaupt nicht lesen können. Ich bin auch bei weitem kein Profi, aber manche Sachen KANN man ja fast nicht NICHT sehen.

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Ohweh - ja, das kenne ich auch.

Die allerdümmste Begegnung hatte ich mit Nicky und Laika und einem Prager Rattler.

Schon mehrmals  war der angeleint einfach in der Siedlung kläffend um meine Beiden rumgedüst, was sie gut ignoriert hatten. Irgendwann traf ich den Herrn mit dem Rattler dann auf einer Wiese neben einer  Baustelle - rundum munter befahrene Strassen. 

Er meinte, dann, ich solle meine Beiden losmachen, seiner könne auch mit größeren, habe einen Schäferhund als Freund.

Ich erklärte ihm, dass mir das neben den Strassen zu gefährlich ist und dass Nicky mit solchen Kleinsthunden nicht ungefährlich ist, weil er sie leicht als Beute sieht, wenn sie zu wild laufen. Noch während ich ihm das erkläre, bückt er sich und knipst bei Nicky die Leine ab. Ich dachte, der will ihn nur streicheln...........

"Da fehlt schon nix" meinte er.................und schon fing seiner wieder zu keifen an, Nicky einmal grantig hingehüpft und der Kleine flüchtete laut und grell kreischend in Richtung Straßen, was Nicky endgültig angeknipst hat.

Er ist hinterher als wärs ein Hase und der Kleine hatte Glück, dass Nicky auf den zweiten Pfiff dann doch blitzschnell umdrehte und zu mir zurückkam. Hätte er ihn erwischt, wäre das böse ausgegangen.

Seitdem heißt es in der Siedlung, er ist ein Mörder und wollte den Kleinen töten. Haben mir einige HH erzählt, die ihn schon kannten und wissen, dass er auch mit Zwergen nett spielen kann, unter gewissen Voraussetzungen - aber nicht, wenn er ständig davon angekläfft und bedrängt, schon auf Spannung ist und dann aus heiterem Himmel die angespannte Leine abgemacht wird. 

Da kann ich nur noch den Kopf schütteln...........

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Ein bisschen verstehe ich das schon.

Wega ist ja nicht eben erfreut andere Hunde zu treffen, das hat dazu geführt, dass ich gar nicht mehr dorthin bin, wo es viele Hunde hat. Sagen kann ich, dass es in den wenigsten Fällen Angst war, nur Desinteresse und Genervtheit von Wega.

Resultat war, dass sie noch einzelgängerischer wurde und jeden Hund schon von weitem ankläffte.

Ich bin dann extra wieder öfter in Gegenden mit vielen Hunden gegangen. Erst fand sie es schon nervig, wenn ein Hund auf ein paar Meter um sie rum war. Ich habe keine Hund weggeschickt oder danach gefragt, dass er weggenommen wird. Dadurch hat Wega aber gelernt, dass man kurz Hallo sagen kann, ohne zu motzen.

Und sie hat gelernt, wie man andere Hunde auf Abstand hält.

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Schwierig ist für meinen Hund nur eine Begegnung, bei der der andere Hund wirklich feindselig ist.

(in Kombination mit einem "Das machen die unter sich aus"-Besitzer noch noch n bisschen blöder)

 

Der Caillou ist auch kein Kämpfer und kein Kräftemesser, auch kein Raufer.

Solche Hunde kann er aber gut alleine "bewältigen" - wobei ich natürlich da bin und zur Hilfe komme, wenn er nicht weiterkommt.

Das ist aber auch eher selten, die meisten akzeptieren seinen Rückzug.

 

Er ist dabei nicht ängstlich oder unterwürfig - er lässt einfach die Hunde kommentarlos stehen.

Oder friert halt ein bis der andere keine Lust mehr hat. Wer will schon Zeit mit einer Statue verschwenden.   :D

 

Ich muss halt bei großen Hunden (und ich habe wirklich nichts gegen große Hunde!) immer mal genauer schauen, dass er nicht aus Versehen kaputt geht.

Ich habs selbst nicht gerne wenn 2, 3 große zocken und der Kleine ist zwischen. Da denkt ich immer, der kommt da "unter die Räder" und hol ihn lieber einmal mehr weg.   :unsure:

Er ist ja großer Fan von großen Hunden, aber wenns zu wild wird, wird mir immer ganz anders so in der Magengegend.  :unsure:

 

Caillou hat kein großes Interesse daran, jetzt auf jeden Hund zuzurennen.
Er ist son "Hallo" Sager wenn ein Hund auf ihn zukommt.
Aber von selbst möchte er nur bekannte Hundefreunde begrüßen.
Ist aber den anderen offen gegenüber - nur er muss halt nicht hin, von sich aus. Er kann an Hunden vorbeigehen, ohne die zu beachten.

Ganz von alleine.

 

Ansonsten ist uns fast alles egal. Mit Leine, ohne Leine, auch die "Der Tut Nixe" - die gibts halt eh überall.

Enge Wege, Sackgassen, Strassen, Feld/Wald - spielt keine Rolle.

Wenn es nichts beleidigendes ist, achte ich nicht auf Kommentare, schon gar nicht auf welche die sich Anmaßen, uns irgendwie zu beurteilen.
Meistens kommt man uns nur dumm, weil wir eben überall ohne Probleme vorbeikommen. :D

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Vielleicht leben wir in einer besonders friedlichen Hundegegend, ich kenne nur 2 Hunde, denen wir wirklich aus dem Weg gehen, wobei keiner davon wirklich gefährlich ist, einer ist giftig und rauft gern, der andere überrennt in vollem Tempo einfach jeden kleineren Hund.

Deshaöb hatte ich auch keine Bedenken, dass etwas passiert, wenn 'die das unter sich ausmachen'.

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Bei gleichgroßen Hunden sehe ich das ähnlich.

 

Aber nicht bei Hunden, die 40 cm größer und 20 kg schwerer sind.

Da macht nämlich mein Hund nix "unter sich aus" - da kann er nur der A**** sein, der immer verliert.

Einfach auf Grund der körperlichen Nachteile.

 

Egal ob verdient oder nicht. Er wird da immer verlieren und immer der Loser sein.

Zumindest wenn der andere nicht auf eindeutige Körpersprache reagiert und es wirklich trotzdem wissen will.

Und das... nee, will ich für ihn nicht.

 

Zudem ist mir echt die Gefahr zu groß, das ihm ein größerer, schwerer Hund aus versehen in den Rücken springt o. ä. - und dann geht da was kaputt.

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Ja, das ist schon ein Unterschied. Wega ist ja mittelgross, bid zu Labrador, DSH ist das kein riesiges Problem. Ausserdem ist sie flinker im Rennen und abhauen :)

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Hab neulich etwas Entzückendes gelesen. Eine Frau mit einem Angsthund hat mit diesem zusammen sich einen Trick ausgedacht.

Stürmen Hunde auf die Beiden los, lenkt die Frau diese mit Leberwurst ab, und ihr eigener Hund schleicht sich still und leise an den anderen vorbei :).

:rolleyes:

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