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Hundeforum Der Hund
Mischlingsmädchen

Freilauf...wie weiter vorgehen?

Empfohlene Beiträge

Ahhhh Thomas: Danke!

Ich kenne nur von früher das Down, aus Schäferhundeplatzzeiten und das ist nicht der Aufbau, den ich machen möchte. Deine Beschreibung ist Klasse!

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Ein Training bei einem Hund wie deinem, ist immer noch ein Training. Natürlich sollte der Hund tunlichst nicht auskneifen, es kann aber trotzdem mal passieren. Wichtig finde ich, zu schauen, wo noch Schwachpunkte vorhanden sind, also viel Ablenkung. Hier sollte man vorausschauend sein und bevor der Hund durchstartet, anleinen. Wenn du lernst, deinen Hund zu lesen und einzuschätzen, wie hoch der Erregungspegel ist, kann dir das dabei helfen. 

Viel Erregung, Leine dran. Hund wird wieder gelassener, weil der Reiz, wie z. B. andere Hunde, weiter gelaufen sind, Leine kann wieder runter. Ein Notsignal wurde hier schon genannt. :)

 

Gerade im Wald, wo sich Wild nunmal aufhält, würde ich mir meinen Hund ganz genau anschauen. Verfolgt er schon eine Spur, kann er Signalen, die du  gibst, schon nicht mehr folgen, weil er abgelenkt ist, dann würde ich immer anleinen. Ist der Wald generell etwas heikler, weil so viele Düfte und Spuren vorhanden sind, würde ich hier generell anleinen erst mal anleinen.

 

 

Die Zeit und das Training und eure Kommunikation bringt dann den Erfolg. :) 

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Edit: @ Duoungleich

 

Früher sah das im Jagdbereich auch anders aus....Das möchte ich auch nicht....

 

Sorry für OT !

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Ich finde vor allem was cartolina sagte absolut wichtig. Ein stop dass sitzt rettet so manchen hund. Auch fällt es manchen hunden leichter sich stoppen als abrufen du lassen. Wenn der hund es dann kennt das frauchen kommt und nen keks reinschiebt ist so manche hundeeinfangaktion schneller beendet als ein rückruf.

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Hier in dem speziellen Fall darf man auch nicht vergessen, dass der Hund noch sehr jung ist - genau wie Bolle. Da kann man noch keine Perfektion erwarten, aber man kann und muß einfach am Ball bleiben.

Ich mache mit Bolle auch gerne den stillen Rückruf - also Keks auf den Boden oder Baumstamm legen und mit dem Finger drauf zeigen. Dann ein "Bolle Such!" wenn er nicht schaut, ansonsten nur Fingerzeig. Oder ich gehe in die Hocke und breite die Arme aus - wenn Bolle angeflogen kommt - Keks oder sonstige Belohnung. Das Alles hat bei uns dazu geführt, dass Bolle in Summe aufmerksamer ist und sich immer öfter zu mir umdreht.

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Danke Thomas... so wäre ich nicht drauf gekommen, ich trainiere eher ohne Hilfsmittel.

Ach, da komme ich über oft-topic doch noch auf die Idee, dem Oliver was beizubringen, was noch keiner meiner Hunde konnte :D

Aber zurück zum Freilauf: also meine Hunde lasse ich alle schon lange frei laufen, ehe der Rückruf "sitzt". Genaugenommen von Anfang an, aber ich bekomme sie ja auch als Welpen. Herrjeh, so richtig bilderbuchmäßig sitzen tut der Rückruf meinem immer noch nicht, und wird er wohl auch nie, der läuft trotzdem immer frei. Fast immer.

Irgendwie kommt es beim jungen Hund auf den Kontext an: jagt ein Hund, geht das natürlich nicht. Ist das Umfeld gefährlich (Straßen oder ähnliches) geht das nicht. Ist der Hund sehr selbständig oder (noch) nicht an Kooperation mit mir interessiert, geht es nicht. Bin ich selbst oder der Hund sehr ängstlich, geht es nicht.

Mir ist noch nie einer meiner Hunde weggelaufen, also im Sinne von minutenlang weg sein (oder gar mehr). Aber das waren eben auch Hundetypen, die dazu nicht neigen. Mein Gassi-Husky hat sich aber sehr wohl auch am Ende einer 4-Stunden-Tour verabschiedet und noch zwei Stunden Katzen- oder Kaninchenjagd dran gehängt. (Da war ich noch jung und doof, sonst hätte er die Gelegenheit nicht bekommen).

Resümee: ich kann so gar nicht einschätzen, ob Du Deinen Hund laufen lassen kannst, oder nicht, weil da so viele Faktoren reinspielen (beim Hund, bei Dir und Eurer Umwelt) ... nicht hilfreich, ich weiß, bin aber während des Schreibens erst zu dieser Erkenntnis gekommen :D

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Stimmt - wäre Bolle jagdtriebig würde der auch nicht oder wenig frei laufen können/dürfen.

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Ich finde vor allem was cartolina sagte absolut wichtig. Ein stop dass sitzt rettet so manchen hund. Auch fällt es manchen hunden leichter sich stoppen als abrufen du lassen. Wenn der hund es dann kennt das frauchen kommt und nen keks reinschiebt ist so manche hundeeinfangaktion schneller beendet als ein rückruf.

 

Ja, das mag sein - und ich hab noch gar keine Erfahrung - aber nach meinem Gefühl muss Beides gehen......was ich dann erreichen werde, mag etwas anderes sein.....es kann im Moment der Gefahr (und z.. B. Hund 50m weit weg) zu spät sein, wenn Frauchen zum wartenden Hundi läuft....da muss Hundi umkehren und Frauchen in die Arme hüpfen......

 

Noch eines bei jagenden Hunden - hier in Österreich hat der Jäger das Recht, freilaufende (in einem Gebiet, in dem Leinenpflicht ist) Hunde zu erschiessen. Vielleicht ist da ś da, wo Du wohnst anders....aber wäre einen kurzen Gedanken wert.... :)

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Richtig, es muß beides gehen. Ich baue das Warten nur mehr aus, weil das einfach besser klappt und ich das in so vielen Situatioen übe(n kann). Einen Hund oft wegen nichts zurückrufen finde ich doof. Daher meine Varianten.

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Natürlich muss beides gehen!

Habe nur drauf aufmerksam gemacht, weil fast alle den Rückruf üben, aber bei weitem nicht alle ein Stop. Und wenn man nicht beides wirklich verinnerlicht (also man selbst, nicht nur der Hund), dann kommt in Momenten der Panik halt meist der Rückruf, was aber manchmal die falsche Wahl sein kann.

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