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Hundeforum Der Hund
Monique G.

Allergische Reaktion auf Zecken

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Hallo, wir haben mal wieder ein Problem. Dieses Jahr scheint mein Scalibor gänzlich zu versagen. Von Fino habe ich schon die ein oder andere Zecke gesammelt aber Naik hat täglich mehrere, er ist ein echter Zecken Magnet.

 

Unser Tageshund der mit Exspot versorgt ist hat auch täglich mehrere Zecken die zum Teil vollgesogen abfallen und sich dabei bester Gesundheit erfreuen.

Naik hatte bisher nur kleine (nicht vollgesaugte), festgebissene Zecken, die aber Tod waren als ich sie zog. Die letzten Jahre hatten wir mit Scalibor immer absolute Ruhe.

Ich suche die Hunde selbstverständlich nach jedem Gang ins Freie ab nur bei dem Fell hat man wirklich schlechte Karten.

 

Das größte Problem ist das Naik auf jeden Zeckenbiss sofort einen enormen Juckreiz reagiert und sich im Zweifel auch binnen von Sekunden heftig selbst verletzt. Mittlerweile ist er von vorne bis hinten voll von solchen Stellen wie auf dem Foto. Ein dicker Knubbel (im Foto unterer Bereich deutlich dunkler) der sich durch die Zecke gebildet hat schon bevor ich sie ziehen kann , drumherum ist die Haut auch ohne kratzen und beißen von Naik sofort Feuerrot und wenn er die Zecken vor mir bemerkt kommen durch heftiges Kratzen und Beißen auch noch blutende Hautverletzungen dazu. 

 

Ich bin recht überfragt was ich tun kann um mit ihm durch die Saison zu kommen. 

 

Das Fell ist auf dem Foto neben der Wunde gelblich vom Desinfektionsspray. 

 

Ich bin für jede Idee dankbar.

 

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Uh, nicht schön :(

 

Vielleicht muss doch ein anderes Mittel auf den Hund? Expot ist auch anscheinend nicht unbedingt sehr wirksam (so wurde mir von diversen Tierärzten gesagt), und Advantix sei besser. Aber da ist natürlich die Frage ob man dem Hund so n Zeug geben mag.

 

Die "Pille davor" ;)  - also Bravecto - würde ja keine Hilfe sein, da beißen die Viecher ja trotzdem. Ballistol Stichfrei Animal? Kokosöl?

 

Wundermittel kenne ich leider eins :(

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Ehrlich gesagt habe ich mittlerweile bei Naikey keine Hemmungen mehr Chemie gegen Zecken einzusetzen. Die großflächigen Wunden sind definitiv schlimmer mal ganz davon ab das ich mir gar nicht ausmalen möchte was passiert , wenn ich mal nicht da bin und er mehr als ein paar Sekunden hat um sich zu bearbeiten. Bravecto hatte ich ihm mal aufgrund eines Flohbefalls im Winter gegeben , da hat er leider Nebenwirkungen gehabt und ich brauch irgendwas bei ihm was den Biss verhindert.

Das hat Scalibor die letzten Jahre zuverlässig getan, da hatten wir nie auch nur eine einzige, nur dieses Jahr beißen die Viecher erst und sterben dann.

 

Ballistol kenne ich nicht und Kokosöl hatte zumindest beim Opi keine Wirkung. Fino kann ich in der Regel auch völlig ungeschützt lassen ohne das er Zecken hat obwohl beide die gleichen Strecken laufen trifft es zu 99% Naik.

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Bolle hat Ixotan bekommen - seitdem ganz selten mal eine Zecke die sich verirrt.

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Wie ist es, erst einmal, mit einem Trichter, damit der Hund sich nicht weiter selber verletzt?

Chibambola schrieb irgendwo, glaube ich, dass Zecken, die an den Hund gehen, auf ein geschwächtes Immunsystem deuten könnten.

Wurde der Hund darauf (und eventuell generell) mal untersucht?

Gegen Allergien kann man ja, falls eine solche vorliegt, eventuell was machen?

 

Gute Besserung wünsche ich Euch!

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Ich glaube nicht, dass Bolle ein geschwächtes Immunsystem hat... Mein alter Kater vielleicht schon - der hatte immer Zecken, jetzt allerdings noch nicht.

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Sobald die Zecke gezogen ist geht er nicht mehr ran, das ist kein Problem. Trichter nutzt bei diesem Hund genau gar nichts, er ist durch diverse Op´s dermaßen erfahren das er durch aus Möbel und Pfoten nutzt um an gewisse Stellen zu kommen. Nach Op gibt es hier immer das volle Programm Kragen , T-Shirt , Hose, Socken anders geht es nicht. Und ihn aus reiner Vorsicht den gesamten Sommer so zu verpacken kann nicht die richtige Option sein. Das Stichfrei hab ich jetzt erstmal bestellt.

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Ich glaube nicht, dass Bolle ein geschwächtes Immunsystem hat... Mein alter Kater vielleicht schon - der hatte immer Zecken, jetzt allerdings noch nicht.

 

ja, vielleicht ist seins in Ordnung - aber vielleicht wäre ein TA dennoch sinnvoll, um mal die extreme Reaktion auf Zecken abklären zu lassen? Keine Ahnung, was dahinterstecken könnte...aber vielleicht kann man was sinnvolles dagegen tun?

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Autoimmun wurde wegen einer anderen Sache abgeklärt die aber erst vor kurzem aufgetreten war. Die Zeckenreaktion besteht in der Form seitdem ich ihn habe, haben es halt mit Scalibor gut umschifft in den letzten Jahren. Allgemein reagiert er gern auf Manipulation der Haut , Spritzen werden auch gern mit Abzessen quittiert.

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Aber generell ist er schon seit ich ihn mit 1 1/2 Jahren aus dem Tierheim geholt habe Dauerpatient beim Tierarzt. Das meiste davon waren aber keine Dinge die auf Immunprobleme hinweisen, sondern eher genetische Ursachen haben. 

Logisch das er auch dementsprechend häufig Antibiotika , Kortison und Schmerzmittel gefressen hat, bis man die wirkliche Ursache für jede Erkrankung fand und meist operativ behoben hat.

 

Zum Beispiel war er 1 Jahr lang in Behandlung wegen immer wiederkehrenden Augenentzündungen, bis ich die Schnauze voll hatte und zu meiner jetzigen Klinik gewechselt bin, die bei dem Versuch zu spülen festgestellt haben das er keinen vollständigen Tränen-Nasen-Kanal hat und diesen in einer Op gebastelt haben, seitdem ist das Thema durch.

 

Außer der empfindlichen Haut die auf Manipulationen reagiert hat er auch sonst keine Allergien. Futtertechnisch ist er ein echter Müllschlucker er verträgt alles und Durchfall und Erbrechen kann man bei ihm an einer Hand abzählen und sind meist ein wirklich guter Grund mit ihm zum Tierarzt zu fahren, weil eigentlich nie was harmloses dahinter steckt. Auch sonst steckt er sich eigentlich mit nichts an was in der Hundepopulation hier grassiert. Wenn die Kumpels in den Seilen hängen sind meine immer noch fit.

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