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Hundeforum Der Hund
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Harte Dinge kauen für oder gegen gesunde Zähne?

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Ich habe das ehrlich gesagt  nie hinterfragt und bin erst darauf gebracht worden: 

Wie kommen wir darauf, dass Hunde harte Kausachen FÜR die Zähne brauchen? Wieso herrscht landläufig die einhellige Meinung unter Hundebesitzern, dass Kauen den Zähnen gut tut? 

Ist nicht das Gegenteil der Fall und die Zähne werden dadurch stark überstrapaziert?

 

 

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Naja, ich finde es schon logisch, weil dadurch Essensreste herausgeputzt werden, die ansonsten gerade in den Zahnzwischenräumen verfaulen und Schaden anrichten könnten. Zu hart sollte das natürlich nicht sein, weil dadurch wiederrum der Zahnschmelz angegriffen würde, also auf Steinen würde ich meinen nicht herumkauen lassen :-) Aber rohe Möhren, ab und an mal einen Knochen oder getrocknete Brötchen warum nicht? Und auf Stöckchen kaut er ohnehin dauernd herum. In der Regel wissen Hunde, was gut für sie ist. Unsere Tierärztin war jedenfalls völlig begeistert von Jannis´Gebiss, alle Zähne völlig intakt, keine Verfärbungen und auch keinerlei Zahnstein, so perfekt habe sie das bei einem 11-jährigen noch nicht gesehen.  

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Beim heutigen Futter muss ja kaum mehr ein Hund seine Zähne überstrapazieren.

Durch die Beanspruchung der Zähne beim Kauen wird auch irgendwie die Verankerung im Kiefer gestärkt, hab ich mal gelesen.

Wega nagt sehr gern an Holz und Tannzapfen rum, zur Unterhaltung, weils gut schmeckt.

Stressabbau (?), sie hat eigentlich keinen Stress :)

Ja, man sieht, dass da oft auch zb Sand daran ist und ihre Zähne abgeflacht werden, aber ich finde das ok, sie wird ja auch älter u d hat dafür kein Zahnstein.

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Nein das denke ich nicht. Wie kommen wir darauf? 1. Ist es gut gegen Zahnstein, 2. Wurde das Gebiss nun mal dazu entwickelt eingesetzt zu werden und die Beutetiere wurden nicht pürriert serviert.. Das ist auch für die Kiefermuskulatur wichtig. Beim Menschen ist es durch die immer weicher werdende Nahrung dazu gekommen (in der Evolution) dass sich der Kiefer verschmälert hat und viele Menschen heurzutage Probleme haben weil ihre Zähne nicht mehr in den Kiefer passen (ich z.b., kein Platz für die Weisheitszähne). Wie kommst du denn darauf dass die Zähne überstrapaziert werden könnten? Natürlich sollte der Hund keine Steine fressen und Tennisbälle schmirgeln den Schmelz auch gut ab. Das muss nicht sein. Meine Hunde bekamen immer auch harte Knabbersachen und hatten nie Zahnprobleme. ☺

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(bearbeitet)

Beim Menschen ist Kauen gut, weil so der Speichelfluss angeregt und damit Säuren im Mundraum neutralisiert werden, die nach dem Essen entstehen und Karies verursachen können (hoffe, ich habe das richtig wiedergegeben).

Ich kann mir vorstellen, dass das beim Hund auch so ist. Außerdem reinigen solche Knabbersachen die Zähne auch mechanisch.

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Rinderkopfhaut, Geweihe, Hufe...ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Hundezähne davon profitieren. Solche harten Kaugegenstände dringen doch gar nicht zwischen die Zähne, zur Reinigung wäre eine gummiartige Konsistenz doch besser meiner Meinung nach. 

Viele Hunde haben ja durch ihr Gekaue schon total angeschliffene Zähne, wo schon der braune Nerv im Inneren rausschaut. Das ist sicher schmerzhaft und nicht gesund. 

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Naja, auf Geweihen oder Hufen würde ich meinen sicher nicht herumkauen lassen, wird das denn von irgendeiner Seite empfohlen?

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Beim Hund hat der Speichel keine vorverdauende Wirkung (nicht wie beim Menschen).

Der dient einzig als Schmierstoff, dass das Futter in den Magen gelangt.

Was hartes kauen - kommt darauf an wie hart :)

Horn oder tragende Knochen von größeren Tieren sind dazu weniger geeignet, weil diese zu hart sind.

Da könnte sich der Hund daran verletzen. Manche kommen so in einen "Flash" und arbeiten sich zu weit vor, bis es zu hart wird.

Weichere Knochen wie zum Beispiel Brustbein sind ein super Kauvergnügen.

Das Kauen hat ja nicht nur eine reinigende Wirkung (wie oben erwähnt). Das Zahnfleisch wird massiert und die Durchblutung angeregt.

Außerdem hat das Kauen für den Hund eine entspannende Wirkung und ist für den Hund sehr befriedigend :)

Darum bekommt das Grautier immer wieder was zu Knüsen.

Sollte man roh füttern, so kann man das Kauen auch durch größere Futterstücke anregen, vorausgesetzt der Hund ist kein reiner Staubsauger ;)

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Ich bin mir sicher dass viel mehr Hunde Gebissprobleme haben weil sie nur Dose oder Trockenfutter kriegen. Caniden sind ha nun mal auch kein neues Modell. Und in der Natur fressen sie nicht nur Eingeweide und Muskelfleisch, sondern knabbern auch gerne mal. Und ich denke ein Hund weiß grundsätzlich was er braucht. Meine hatren auch irgendwann abgeschliffene Zähne. Da waren sie aber auch alt. Irgendwann ist alles verbraucht. Aber Zahnschmerzen, Zahnstein oder Entzündungen hatten sie nie. So falsch kann es also denke ich nicht gewesen sein.

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Nun, wenn mein Hund stundenlang an irgenwelchem Zeugs rumkauen würde, wären wohl die Zähne das kleinste Problem. Da hat der Hund eher Langeweile/Stress.

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