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Hundeforum Der Hund

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Das stimmt. Ich finde auch das jeder Hund egal welcher Farbe gleich viel kosten sollte bei ein und dem selben Züchter. 

 

Der Züchter meines ersten Hundes hatte erzählt das er früher mal verschiedene Preise für verschiedene Farben hatte, sich dann aber irgendwann auf einen Einheitspreis festgelegt hatte, weil die Hunde ja trotzdem allesamt gleich aufgezogen/ geboren und gefüttert werden.

 

Zumindest in den Spitz Gruppen ("exotischer" farben) weltweit, sind die User schon sehr sehr kritisch wenn jemand einen Doppelmerle anbietet. Da kommen dann auch harte Nachfragen wieso der jenige überhaupt so einem Hund hat und Aufklärungen für die Allgemeinheit. 

Das Doppelmerle nicht gut sind, ist zumindest in diesem Rassebereich unter Käufern und Züchtern eine klare Sache die dort auch keiner unterstützt. 

 

Von Hunden die noch nicht geboren sind, dessen farben aber schon 100% feststehen habe ich im Bereich der Spitze auch - zum Glück - noch nie etwas derartiges gelesen. Was allerdings weit verbreitet ist, ist 2 Monate alte Welpen (egal welcher Farbe) gerne mal schon als total showtauglich an zu Preisen und zu erhöhen Preisen anzubieten. Da bei hat der Hund mit 2 Monaten ja noch nichtmal sein Fell gewechselt.

 

Diese ganze Preis Sache ist aber wohl eher schwierig in den Griff zu bekommen, solange die Leute bereit sind viel zu zahlen, solange kann man so viel dafür nehmen.

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Was man hier auch diskutieren könnte: Warum gilt Merle teilweise als Fehler beim Zwergspitz bzw. ist nicht anerkannt? Oder warum wird die Zucht der Farbe als abgelehnt?

 

Ich habe mal gegoogelt und bei einem Züchter folgende Begründung gefunden, die mir sehr einleuchtet: Züchter

Ansonsten hab ich mir die Seite nicht genau angesehen. Mir ging es ja nur um das Thema. 

 

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es da an der Stelle um einfache Merleträger, nicht um Doppelmerle. 

(Letztens habe ich übrigens einen blinden und fast tauben Merle-Aussi getroffen. Der wird dann Doppelmerle gewesen sein? :()

 

Ich bin selbst kein Fan von großer Farbvielfalt bei Züchtungen. Wenn es nicht schadet, ist es mir ziemlich egal, obwohl ich finde, dass es wichtigere Zuchtziele geben sollte. Wenn ich mich für einen Hund vom Züchter entscheiden würde, würde ich lieber eine Rasse und Farbe wählen wollen, wo es weniger Farbauswahl gibt.

 

Bei Merle sehe ich aber mindestens immer potenzielle Nachkommen gefährdet. Oder hab ich das falsch verstanden? 

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(bearbeitet)

Merle ist ein Defektgen. Je nachdem, wo die Aufhellung stattfindet sind laut Wikipedia auch die normalen heterozygoten Träger Mm 2,7 % einseitig, 0,9 % vollständig taub, und weisen teilweise wenn auch geringere Augenschäden auf- das muß also kein Doppelmerle gewesen sein, auch wenn es bei MM wahrscheinlicher ist.

Das Dilute-Gen für die Farbe blau ist ebenfalls ein Defektgen ,bewirkt eine brüchigere Fellstruktur und führt zur Ausdünnung und Hauterkrankungen. Es führt eigentlich nur beim Weimaraner nicht zu Hauterkrankungen, beim Dobermann z.B. war es von Anbegeinn der Zucht enthalten, wurde aber irgendwann wegen der Fellprobleme aus dem Standard genommen.

 

Wie  nun  diese Gene beim Spitz hineingekommen sind ist für die Bewertung relevant- und da liegt Einkreuzung sehr nahe, denn Merle wirkt sich phänotypisch dominant aus und hätte also schon zu Beginn der Zucht sichtbar sein müssen https://pomeranian.org/merle-pomeranians/

Der Genpool wurde also lediglich um das Genom vermutlich eines einzigen Tieres mit einem Defektgen in einem ansonsten recht gesunden Rasse.Genpool erweitert. Würde man dieses aus der Zucht ausschließen, würde der Genpool nur unmaßgeblich eingeschränkt. Bei Rassen, bei denen Merle von Beginn an in einer Rasse enthalten ist, wäre der Effekt des Ausschlusses wesentlich umfangreicher, wesentlich mehr Tiere wären betroffen und die Gefahr, daß mit dem Wegfallen dieser auch eine Vielzahl gesunder Gene (z.B. Epilepsie-assoziierte Genorte bei Border Collie und Australian Shepherd) verlorengehen damit entsprechen höher.

Insofern teile ich die Einschätzung, daß es keine neuen Merle- Rassen braucht.

 

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vor 6 Stunden schrieb Freefalling:

Ich bin selbst kein Fan von großer Farbvielfalt bei Züchtungen. Wenn es nicht schadet, ist es mir ziemlich egal, obwohl ich finde, dass es wichtigere Zuchtziele geben sollte. Wenn ich mich für einen Hund vom Züchter entscheiden würde, würde ich lieber eine Rasse und Farbe wählen wollen, wo es weniger Farbauswahl gibt.

 

Das sehe ich genau anders herum.

Beim Whippet ist jede Farbe zugelassen, es werden keine Hunde "Zuchtuntauglich" wegen zu viel Weiß an einer Pfote ,oder "falscher" Farbverteilung.

Der Genpool wurde also gar nicht erst so eingeschränkt. Also eher auch: "Ein guter Hund hat keine Farbe."

 

Merle und Dilute Gen gehören aus der Zucht zumindest langfristig. Meine Meinung.

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Alte Website: http://www.huskycolors.com/colors.html

 

Die Farbvielfalt hat dem Husky so direkt nicht geschadet. Merle und Dilute sollte man nicht weiterzüchten, ich finde Gen-Defekte aus rein ästhetischen Gründen auch nicht akzeptabel.

 

so weit

Maico

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Vom VDH wird merle wohl nicht anerkannt weil es gegen das Tierschutzgesetz verstößt oder verstoßen kann bzw. ein großes Potential hat dagegen zu verstoßen. 

 

Es gibt wie in dem Link von gebemeinensenfdazu aber auch merle Champions. Da gibt es beim Ausstellen aber auch Einschränkungen (ich weiß das nur vom spitz, ob das bei anderen so ist, dazu kann ich nichts sagen). Es können nur Merle ausgestellt werden die keine Veränderungen der Augenfarbe aufweisen. Die Augen dürfen also nicht blau sein, auch nicht zum Teil. Doppelmerle sind auch nicht erlaubt. 

 

Der kleine Spitz an sich (auch ohne das merle gen) hat eine sehr große Vielfalt an Farben. Wohingegen es den Großspitz, der ja auch schon auf der Liste der bedrohten Haustierrassen steht eigentlich nur in weiß und schwarz gibt. Braun gehört auch dazu, ist aber so gut wie nicht mehr vorhanden. 

 

Jetzt nur mal zum Verständnis (für mich):

-Großspitz :2 farben (braun zählen wir mal nicht mehr mit)

Zwergspitz / Kleinspitz :

schwarz, braun, weiß, orange, graugewolkt, andersfarbig (= Creme, Orange sable, Creme sable, black and tan, particolor, gescheckt, braun mit tan und viele mehr) 

 

Ist es nicht eher ein Gewinn, wenn viele Farben zugelassen sind, als sich nur auf zwei oder drei zu beschränken? Oder was genau ist der Nachteil an vielen erlaubten Farben (die bei den kleineren spitzen alle unter "andersfarbig" laufen)

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Das pervese ist, dass es nicht um die wirklich Gesunderhaltung geht, sondern willkürlich ist.

Beim Grossspitz wird so die Rasse zerstört!

Ähnlich sehe ich das beim Pudel, die nicht in Farben gemischt gezüchtet werden, was für eine Verschwendung.

http://www.vdrev.de/downloadbereich/Reinzucht_der_Farben_beim_Pudel.pdf

 

Der Artikel ist GEGEN Zucht von farbunterschiedlichen Pudeln, was ich als Irrsinn empfinde und weswegen hier unter anderem kein Pudel wohnen wird...

Einen Spitz würde ich wegen der "Farblehre" nicht in VDH angeschlossenen Vereinen kaufen.

Das wär beim Spitz meine Wahl:

http://ig-spitze.de/zucht-und-zuechter.html

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vor 4 Stunden schrieb mikesch0815:

Merle und Dilute sollte man nicht weiterzüchten, ich finde Gen-Defekte aus rein ästhetischen Gründen auch nicht akzeptabel.

Bei Dilute ist es nicht ganz so schlimm, da es rezessiv vererbt wird ( der Hund hat nur blaue Fellfarbe, wenn er zwei Dilute Allele aufweist) und ein Gentest existiert - heterozygote Träger sind anders als bei Merle nicht erkrankt.  Man kann so in der Zucht Farbmutantenalopezie komplett vermeiden.

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(bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb mikesch0815:

Alte Website: http://www.huskycolors.com/colors.html

 

Die Farbvielfalt hat dem Husky so direkt nicht geschadet. Merle und Dilute sollte man nicht weiterzüchten, ich finde Gen-Defekte aus rein ästhetischen Gründen auch nicht akzeptabel.

 

so weit

Maico

 

Dazu noch zwei Links, wo man mehr Infos findet. Der Husky hat ja auch das "Problem", dass der Rassestandard keinerlei Einschränkungen bezüglich der Farbe vorgibt. Die können von weiß (gibts relativ häufig) über grau,  rot, gefleckt, gemottled, schäferhundfarben (kenn ich alles in live) bis schwarz (gibts wohl nur in der Theorie, die fast-schwarzen haben eigentlich alle mindestens weiße Pfötchen und/oder kleinere weiße Abzeichen auf der Brust) alles ein. Irgendwer kam dann auf die tolle Idee, dass man Huskies auch merlen muss, hier ein Beispiel: http://www.hellshollowhuskies.com/siberiancoatcolors.htm

 

Der SHCA, bzw. AKC will nun Merle (und, soweit ich weiß auch gestromt) im Standard verbieten, da es nicht im ursprünglichen Bestand nachgewiesen wurde und aller Wahrscheinlichkeit nach auch nie gab. Man hat wohl einige Recherche betrieben und in alten Fotos gewühlt, aber es gibt keine originalen Merle-Huskies (zum Glück!): http://www.shca.org/shcahp5a.htm

 

Ich weiß gar nicht, wie aktuell der Stand der Dinge ist, aber ich begrüße diesen Entschluss, da ich auch nicht finde, dass man bei all den tollen Farben unbedingt noch eine Gendefektfarbe reinbringen muss. Traurig, dass man sowas aufgrund einer Modeerscheinung erst im Standard verbieten muss. Das war ja bisher auch nicht nötig, sonst hätte es von Anfang an drin gestanden. Ich bin absolut gegen diesen Merle-Trend, da er einfach unnötig ist. Wie oben schon geschrieben, können auch die mischerbigen Probleme haben, die sie mit "normalen" Fellfarben nicht hätten. Also, was soll der Scheiß? Bei Zucht sollte es immer vor allem um Gesundheit und Langlebigkeit gehen und nicht um bunte Farben. Klar, kann man das auch als Kriterium in seinen Zuchtplan einbeziehen, aber das sollte immer ganz hinten anstehen und vor allem nicht noch zusätzliche Probleme in die Rasse bringen!

Ich finde auch ganz klar: Ein guter Hund hat keine Farbe!

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