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Dein Hundeforum  Der Hund
agatha

Meidehund-Angsthund

Empfohlene Beiträge

agatha   

Habt Ihr schon mal so einen Meidehunde kennen gelernt?

So einen Hund, der in seiner Jugend /in seinem Leben so verängstig war, dass er

vor dem Menschen weg gerannt ist.

So einen Hund (Schäferhund ) habe ich seit 2011.

Er ist 2010 geboren , von seinem Züchter so verprellt worden, dass er nach

acht Monaten bei seinem Züchter vor der menschl. Hand in Panik weg lief.

Yerom,mein Schäferhund ,kam nach acht Monaten

bei seinem Züchter und drei Wochen im Tierschutz zu mir.

Ich habe ihn nun seit 5 Jahren bei mir.

Und er ist immer noch so geprägt.

Er duckt sich immer weg, wenn wir unsere Stimmen lauter werden lassen.

Ich meine, er geht weg, wenn ich Lucie etwas erkläre, es ist ihm zu intensiv.

Wird Yerom diese Empfindlichkeit je verlieren?

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Andrea und ER   

Ich glaube, es kann nur immer ein bisschen besser werden. 

Ich habe auch gerade so eine Maus bei mir, die bereits in Fluchthaltung geht sobald ein fremder Mensch sie ansieht oder anspricht. 

 

Wie reagierst Du denn, wenn er sich wegduckt? 

Wie verhält er sich, wenn der Angstauslöser weg ist und er wieder entspannt? 

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agatha   

Wie reagierst Du denn, wenn er sich wegduckt?

Ja, diese Reaktion macht mich nun nach Jahren immer noch traurig.

Yerom duckt sich immer noch weg.

Ich lasse ihn einfach.

Ich sehe es und bemerke es und denke drüber nach.

Aber Yerom bekommt keine Reaktion darauf.

Es ist sehr erschütternd für mich, er bekommt es einfach nicht raus, dieses Abducken,Rausschleichen mit angelegten Ohren.

ich ignoriere ihn da einfach.

Aber nur für Sekunden!

Sobald ich eine Unterbrechung des Geschehens merke, ist er bei mir, ich

beschäftige ihn mit einer neuen Aufgabe, lobe ihn.

Die Verbindung zu den beiden Situationen versuche ich doll zu unterbrechen.

ER ist Menschen gegenüber immer sehr zurück haltend, da hilft nur Vertrauen, Geschehen und Kinder.

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agatha   

yerom geht in solchen , für ihn unsicheren Situationen immer hinter mir.

Da wird er von mir nicht bemerkt, aber ich schirme ihn so körperlichab, so unbemerkt, ohne ihn zu berühren, ihn an zu sehen.

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agatha   

Yerom duckt sich immer weg, tut mir in der Seele weh, aber ich ignoriere es.

Ich laufe, yerom folgt mir, basta!!!!

So ungefähr.

Ich versuche, so zu tun, als ob ich es nicht bemerke.

Natürlich gebe ich das Handzeichen für "hinter mir", wenn ich sehe, er braucht mich.

Yerom hat mir diese Handzeichen gelehrt.

Er mag die menschl. Kommandos nicht, davor hatte er echt Angst.

Also Handzeichen, für alles.

Sitz, Platz, Bleib , Geh weg usw.

Aber diese Zeichen ergaben sich aus unserem Alltag, sie sind nicht eintrainiert.

Yerom wird zu einem 5 jährigem Rüden, wenn er entspannt, rüpelt rum, wird zum dominanten Rüden,wenn

er frei läuft

Er hat auch sein Grundstück, seine Familie, die er bewachen darf.

Bei mir steht die Terassentür immer auf im Sommer, er ist Herr über Haus und Grundstück

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agatha   
(bearbeitet)

so wurde Yerom erzogen.

Seht Euch bitte bei dem ersten Video auch so die. letzte Frequenz an, wo sie dem Hund gegen die Beine hauen(ab 2.18)

Und die Peitsche ist keine sogenannte "Soft"peitsche, wenn ihr richtig hinseht

Es fällt mir nicht schwer, noch mehr zu zeigen.

Yerom wurde mir <teletak erzogen, bis zu seinem achten Lebensmonat, dann war er absolut fertig, ein Meidehund,

der vor der menschl. Hand weg lief.

.

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Gerhard   

Hast du mit dem Vorbesitzer selber gesprochen oder sind die Informationen seines Vorlebens ( Tischarbeit, Teletakt ) nur Mutmassung? Die von dir verlinkten Videos zeigen ganz normale und harmlose Triebarbeit. Da ist weder Zwang zu sehen, noch irgendwelche anderen von dir vermuteten Dinge ( keine Softpeitsche usw. ).

Mag sein, dass dein Hund kein schönes Vorleben hatte. Kann ich nicht beurteilen. Aber Mutmassungen helfen da auch nicht weiter. Und selbst wenn es in seiner Jugend zu irgendwelchen Fehlprägungen gekommen wäre, müsste das nach 5 Jahren mehr als weg sein. Man kann nicht immer alles auf eine verkorkste Kindheit beziehen.

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gast   

Also hm... gut gemachte Tischarbeit ist nun wirklich kein Drama für den Hund :) Das macht normal ja sogar richtig Spaß :D

 

Oft fühlen die sich da oben ja sogar deutlich sicherer, weil sie höher stehen... Finde ich grundsätzlich erstmal auch nichts schlimmes dran!

 

Kritikpunkte finde ich an beiden Videos, aber es ist jetzt auch nichts zu sehen, was einen Hund in irgendeiner Weise traumatisiert?

 

Helena

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gast   

@agathe: Seit Jahren jammerst du herum, wie arm dein Hund war.

 

Ich habe auch einen Hund, der so ängstlich und verstört war, daß er nicht einmal aufrecht ging.

Er ist zwar jetzt kein Draufgänger - aber hat hat sich zu einem souveränen , gelassenen Hund entwickelt.

 

Sein Vorgänger war total traumatisiert, traute sich nicht mal aus einer Schüssel fressen,

ich hab ihn einfach genommen wie er war und ihm ein paar schöne Jahre bereitet.

 

Was ich NIE gemacht hätte: Einem meiner Hunde dann noch einen unbekannten, aufdringlichen Hund vor die Nase setzen, wie du es mit deiner "Griechin" gemacht hast.

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