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Dein Hundeforum  Der Hund
agatha

Meidehund-Angsthund

Empfohlene Beiträge

Enya04   

"Packen und Halten" trainieren ist aber doch etwas anders als wenn ein Hund wegen eines Balles bellt. Denn DA sind die Unterschiede. Viele Hunde "teilen" ihr Ballspiel gerne mit Anderen oder auch das Stöckchenspiel, Andere widerum nicht.

Wenn man dann die erste Kategorie auf packen und halten trainiert, dann kann der HH das nur auflösen. Kommt ein anderer Hund, da kann es da viel schneller zu einer Aggression (besser gesagt Neid) kommen.

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Gast   

Diese ganzen Märchen mit denen der Schutzhundesport schöngeredet wird: Von wegen nur Beutetrieb.Deswegen braucht man auch den Stock, die Peitsche, man brüllt dem Hund ins Ohr und braucht Verstärker wie den Stachler damit es so richtig schön heiss wird. Einfach nur krank.

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Missyble   

Ich kenne den Sport, so wie er in dem Verein bei uns ausgeführt wurde, mit Geschirr, ohne Stachel. Die Peitsche in dem Video, berührt soweit ich das erkennen kann, den Hund nicht. sie ist eine weitere Ablenkungsstufe durch die Bewegung des Figuranten und durch das Geräusch.

 

Ob nun Ballspiel oder Ärmelspiel, ich verstehe den Unterschied den du ziehst, deine Begründung ehrlich gesagt nicht. Natürlich ist nicht jeder Sport für jeden Hund geeignet. Natürlich verteidigt der eine Hund schneller sein Objekt als ein anderer gegenüber anderen Hunden. Aber ich hab auch noch niemanden mit Ärmel beim Gassigehen gesehen. Die Hunde die ich gesehen habe, hatten Spaß, wurden ohne Zwang im richtigen Tempo gearbeitet. Es gibt in jeder Sportart schwarze Schafe. Das aber auf alle anderen Vereine, Sportler zu übertragen, finde ich nicht richtig.

 

Wie gesagt, ich habe 2,5 Jahre bei dem Sport zugesehen, jede Woche, jeden Samstag. Ich habe gesehen wie die Hunde trainiert wurden und ich habe persönlichen Kontakt mit ihnen gehabt. Keiner hatte Angst vor Menschen. Keiner hat sich weggeduckt. Keiner wurde mit Stachel, Teletakt oder so trainiert. Sie haben in ganz  normalen Familien gelebt. Mit Kindern verschiedenster Altersklassen. Es waren alles ausnahmslos sehr angenehme, ruhige, nette, aufgeschlossene Hunde, verträglich und zufrieden.

 

Erst der Ehrgeiz der Menschen, der das Wohl des Hundes nicht mehr im Auge hat, sondern sich profilieren will, macht einen Sport nicht mehr zum Sport sondern zur Qual. Und diese Menschen gibt es überall, erst letztes WE auf einem AgiTunier gesehen.

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agatha   

es ist Menschen einfach gegeben, immer nur das zu sehen, was wir auch sehen wollen

"Softpeitschen" bleiben nun mal Peitschen.

Und nur sanft links und rechts streichelnd berührt, damit Beutetrieb verstärkt wird??

Und wozu Peitsche, wenn sie den Hund nicht berührt???

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Missyble   

Nun, durch streicheln kannst du einen Hund bestätigen. Egal in welchem Verhalten. Vorausgesetzt er mag streicheln. Außerdem soll der Hund lernen das er auch unter Berührung nicht loslassen soll. Über Sinn und Unsinn eines Hundesports zu sprechen ist Mühseelig und auch nicht das Thema. Ich habe gesagt, das ich genug Hunde in diesem Sport kenne die allesamt ganz normale Hunde waren. Das alleine durch so einen Sport die Hunde nicht solche Schäden haben können, wie es die TE hier andeutet. VORRAUSGESETZT er wird anständig gearbeitet und gehalten.

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Gast   

Ok, ich hole mal ein bisschen aus. Ich habe hier erstmal direkt die beiden Videos kritisiert, und in Video eins sehe ich wie die Peitsche  auch den Hund berührt. Video zwei ist tierschutzrelevant.

Ein junger Hund trägt Stachler, wird daran geführt, und zwar alles andere als sensibel, fliegt in der Aufregung vom Tisch, wird wieder am Stachler geruckt, bevor er dann auf dem Tisch am normalen Halsband geführt wird. Dem Halter würde ich persönlich als Ausbilder den Hund sofort wegnehmen, allerdings ist diese Ausbildung in dieser speziellen Schule Ausgangsbasis für tierschutzrelevante Methoden.

 

Zum Thema Schutzhundesport an sich: ich glaube dir, dass du bei einem Verein bist,wo es viele positive Methoden gibt, die sich gottseidank so nach und nach auch im Schutzhundesport zeigen.

ich komme aus einer Zeit und einem Land ( Ostdeutschland) wo brutale Ausbildungsmethoden Alltag waren. Wir hatten immer schon Schäferhunde aus der DDR Leistungszucht. Traumhafte Hunde übrigens. Schon als Kind fand ich ätzend, was da auf dem Platz ablief und wie die Hunde behandelt wurden. Später, als ich Anfang 20 war, bin ich mit unserer Viermonatshündin mal hin, um Hallo zu sagen. Es waren viele Jahre vergangen, seit ich das letzte Mal da war. Und was sah ich? Den immer gleichen Müll. Männer in Jogginghose, die irgendeinen Orang Utan Komplex bearbeiten mussten. Knallharte Frauen, die Befehle direkt ins Ohr ihres Hundes brüllten. Der Hund hört ja auch nicht 20mal besser als der Mensch, ne, der muss einfach angebrüllt werden.

Den guten alten Stachler immer schön geruckt, bis der Hund schrie. Und vor allem eins musste der Hund können: Schön ordentlich hoch anspringen und beissen. Dann haben die sich da alle einen runtergeholt.

Mein Hund wurde sofort kritisiert, weil zu groß ( der DSH darf ja mittlerweile nur wie ein verkümmerter Frosch aussehen). Beim Bierchen im Verein dürfen die Hunde selbstverständlich nicht mit rein, sondern werden draußen am Baum angebunden. Das Dauergekläffe schien dort niemanden zu stören.

Fazit: ALLE diese Hunde waren stark im Meideverhalten und nicht mehr fähig, normal und sozial mit ihren Besitzern zu kommunizieren. Das waren verstörte Existenzen, angstvoll ständig auf die Orang Utans und Kampfweiber starrend, um ja schön im "Gehorsam" zu stehen und die gestrengen Götter nicht zu verärgern.

Zum Thema Schutzdienst generell. Wieso muss der Hund in einen menschlichen Arm beissen? Erschließt sich mir nicht. Beute/ Zerrspiele kann man auch so mit seinem Hund veranstalten.  Mit Leon mache ich das öfter und er liebt es.

Aber es ist eben nicht nur ein Beutespiel für den Hund beim Schutzdienst. Es wird massiv Aggressionsverhalten aufgebaut und gefördert. Warum muss ein Privathund überhaupt beissen?

Ich bin froh, wenn meine Hunde nicht beissen und die Menschen lieben.

Sorry, aber ich halte von privatem Schutzhundesport gar nichts. Es mag ja sein, dass viele mit mehr positiven als negativen Methoden arbeiten,aber sobald der Stock dazu kommt, ist es eben nicht mehr positiv, davor, wenn der Helfer den Hund anmacht, auch nicht. Und es gibt eben immer noch zu viele schwarze Schafe: Das Teletak und der Stachler, von seinen gestörten Anhängern liebevoll "koralle" genannt, ist eben überdurchschnittlich oft vertreten. Leinenrucks sowieso und Gebrüll fast immer. Und was passiert bei den Wettbewerblern mit den Hunden die die Leistung nicht bringen?

Hier eine ganz gute Einschätzung von Baumann (obwohl ich in manchem nicht mit ihm übereinstimme). Mit Gansloßer schon.

http://www.sitzplatzfuss.com/diskussion/comments_hundesport/

 

Und hier noch eine Meinung, die ich voll unterschreibe: http://www.beta-dog.de/meine_sicht_der_dinge/schutzdienst_in_privathand.php

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Missyble   

Ich werde hier nicht weiter drauf eingehen. Das Thema ist ein anderes. Wenn das nicht ein Video des Trainings des Hundes der TE ist, kann man nicht behaupten, der Sport wäre Schuld am Verhalten.

Wer über das Thema Schutzdienst sprechen möchte, eröffne ein eigenes Thema dazu.

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agatha   

Ich werde hier nicht weiter drauf eingehen. Das Thema ist ein anderes. Wenn das nicht ein Video des Trainings des Hundes der TE ist, kann man nicht behaupten, der Sport wäre Schuld am Verhalten.

Wer über das Thema Schutzdienst sprechen möchte, eröffne ein eigenes Thema dazu.

Nur, die Ausbildung war nun mal Schuld.

Nachweisbar.

Und nicht nur Yerom vom Hause... ist dabei auf der Strecke geblieben, auch seine Schwester.

Sie war nicht mehr vermittelbar und verblieb in den Händen der Tierschützer.

Ich frage noch einmal, wieso darf jeder, einfach jeder diese Ausbildung machen???

Im Schäferhundeforum wird ungeniert vom Umgang mit dem Teletak berichet, so im Sinne von Erfahrungsaustausch.

Stachelhalsband gehört dazu.

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Gast   

Ich finde schon, dass das hierhergehört. Die TE hat einen Hund, der dank Schutzdienst zum Angsthund wurde. Ich habe ähnliche Beobachtungen gemacht, und festgestellt, dass es da eben sehr oft einen Kausalzusamenhang gibt.


@ Agatha: Den Sv kannst du getrost vergessen.

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