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Hundeforum Der Hund
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Schmerzempfinden bei Hunden - wann sollte ein Hund Schmerzen zeigen?

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Heftig... :(

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Löcher im Pelzkragen schienen meiner Schäfi auch nicht groß weh zu tun (es sei denn man hat da zufällig ganz blöd hingedrückt). ;)

Gestaunt habe ich vor gut eineinhalb Jahren nach der TPLO (Kreuzbendriss-OP) meiner Schäfi:

Da wird der Schienbeinkopf kreisförmig ausgesägt, im Winkel verändert und fein säuberlich mit einer Platte wieder zusammengeschraubt.

Am nächsten Morgen lief Wuffel bereits im Schritt wieder erstaunlich gut auf allen vier Beinen!

(o.k., etwas Schmerzmittel waren im Blut, aber unsereins hätte schon bei dem bloßen Gedanken ans Gehen aufgejault...!!)

Ein großer Vorteil der Hunde - gegenüber uns - ist auf jeden Fall: Sie denken nicht über ihre Verletzungen nach ...

Es ist ein Erbe der Natur, dass unsere Hunde wenig Schmerz zeigen. Wer in freier Wildbahn nicht mehr mithalten kann verliert schnell, oder wird aussortiert ...

LG, Ulrike

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Schwierige Frage, Hilde. Atti hatte einen Backenzahn gebrochen und zeigte nichts. Wir merkten es erst, als Atti aus dem Maul stank,weil die Wurzel un Eiter stand

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Enya muss üble Kopfschmerzen gehabt haben, Augendruck 7 bzw. 8 .

Schmerzen zeigte sie nicht.

Verlass dich nicht drauf.

Arvid ist eigentlich ein "Weichei":) ist er aber wirklich verletzt zeigt er es nicht.

Das ist ja das tükische man weiß es nicht.

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Ein Hund mit Zahnproblemen würde das aber doch zeigen, oder?

 

Nein, nicht jeder.

Butschi musste letztes Jahr der M1 gezogen werden und wäre es MEIN Zahn gewesen...omg.

Ihm hat man aber null, null, null gar nix angemerkt. Er hat auch auf der Seite gekaut als wäre nix.

Mir ist es nur bei der allüblichen Zahnkontrolle aufgefallen, die ich ab und an mache.

Dabei ist er sonst schon eine kleine Mimose ;)

 

Kyra hatte schon einige sehr große und tiefe Wunden - keine Reaktion.

Alle Pfotenballen bis aufs Fleisch abgetzt - keine Reaktion.

Unteren Schneidezähne ausgeschlagen beim Spiel - keine Reaktion.

Könnte ich ewig so fortführen..

Aber ja, auch sie kommt an ihre Grenzen, es ist nicht so, dass die keinerlei Schmerzgefühl hat

auch wenn ich es bei ihr teilweise wirklich bedenklich finde. Nur WENN sie Schmerz zeigt, dann weiß ich es ist wirklich sehr ernst.

Sie macht dann aber eigentlich keine Geräusche, sondern zuckt weg, mehr nicht.Evtl. ein leises Fiepen.

 

Polly.. ja, ähm, die Ohrenentzündung letztens hat tatsächlich mal zu ernsthaften Schmerzäußerungen (aufschreien!, wegzucken) geführt

und auch da wusste ich dann - das tut ihr jetzt wirklich richtig, richtig weh.

Dagegen hatte sie sich mal den Hinterlauf aufgepfählt .. nix Reaktion.

 

Leni tut alles weh :D Die muss man echt mit Samthandschuhen anfassen aber das ist ok.

 

 

Wegen der ganzen Erfahrungen warte ich nicht mehr auf Reaktionen der Hunde, sondern beruteile das lieber selbst, bzw. lasse beurteilen.

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Fin zeigt auch nur Ohrentzündung und Pfotenweh an. Sonst nix. Ben zeigt gar nichts an Schmerzen.

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Laila war genau so drauf  wie Juni es beschrieb und hat Schmerzen im Prinzip nicht angezeigt.

Sie ist mal derart vermöbelt und gebissen worden, dass das Blut nur so am Fell runter lief.

Sie hat keinen Ton von sich gegeben, auch während der Behandlung in der Klinik nicht.

Bei ihr musste man schon fast in sie reinkriechen, um es zu merken. :o

 

Blümchen ist anders.

Sie jammert nicht aber sie zeigt den Schmerz an.

Das erlebe ich jetzt erst wieder bei der Pfotenverletzung. Sie läuft auf 3 Beinen oder lahmt und wenn die Wunde von uns versorgt wird, zuckt sie schon mal mit dem Bein und versucht es weg zu ziehen.

Beim TA " beißt " sie die Zähne zusammen und lässt alles anstandslos über sich ergehen. :)

 

Sie wird ruhiger, anschmiegsamer, weicht einem kaum von der Seite oder sie legt sich und schläft auch tagsüber sehr viel mehr. :knuddel

 

Wenn ich vor die Tür rauchen gehe, kommt Blümchen immer mit. :P

Diesmal nicht, sie blieb liegen und behielt nur die Tür im Auge.

Auch nachts kuschelt sie sich wesentlich enger an.

 

Ach, es fällt mir noch ein, dass sie ihre kurzen Spaziergänge jetzt selbst noch mal verkürzt.

Sie bleibt viel enger bei mir ( zieht ja sonst sehr große Kreise ) , schaut mich mit großen Augen an und läuft zurück.

Blümchen macht es mir da leicht sie zu lesen.

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Wie und wann zeigen eure Hunde denn Schmerzen an bzw. haben Schmerzen angezeigt?

 

Kommt sehr drauf an.

 

Lemmy ist echt n Terrier im Inneren - dem tut fast nix weh. Aber eben nur fast: Bienenstich in der Pfote tut weh, dann humpelt er und wenn man anfasst, knurrt er auch. Und als er eine Prellung etwa in der Achselhöhle/Brust hatte, durch einen Rottweiler-Kopf der da reinprallte (verdient ;) ) da hat er wirklich tagelang Schmerzen gehabt und konnte nichtmal spazieren gehen.

Aber ne Wasserrute - die ja angeblich furchtbar schmerzhaft ist - macht ihm gar nichts, auch wenn ich dran wackel oder so.  Im Moment hat er etwas Rücken, glaube ich - er ist im Bereich der hinteren Wirbelsäule etwas druckempfindlich und lässt sich nicht mehr so gerne dort durchkratzen. Muss ich mal wohl zum Arzt mit ihm, aber da er wirklich außer der leichten Ausweichtendenzen keinerlei (!) Anzeichen für "Rücken" hat, verschiebe ich es immer mal oder vergesse es. 

Wenn ihn wirklich was weh tut, dann weicht er aus oder knurrt/droht. Könnte mir auch vorstellen, dass er im Extremfall beißt, ist aber noch nicht passiert zum glück.

 

Butch zeigt Schmerzen meistens durch Schonhaltung, also Humpeln zB, oder durch das typische "Schmerzgesicht". Verbal kommt da kaum was von ihm. Einmal ist er (da waren die Beine schon nicht mehr so dolle) die Kellertreppe runtergefallen :( Da hat er einmal gejault - mehr nicht. Der war aber auch schon immer tough was sowas angeht, und Drohen oder knurren - sowas gibt es nicht bei ihm.

 

Higgins ist ne Mimose :D

Oh man, was der für SCHMERZEN hatte bei der Wasserrute! Und dann das falsche Spot-On ( = alle Spot Ons sind falsch bei ihm, verträgt er nicht ) - wow, da war er drei Tage durch den Wind. Und Stöcke im Fell sind ja auch schon ein Drama! Oh Gott, ich muss jetzt SOFORT meinen Plüschpo mit dem Stock im Pelz auf den Boden setzen - MITTEN IN DIE ANDEREN STÖCKE! :D

Aber: wie oft der Kerl schon von Wespen gestochen wurde, das glaubt man kaum, und da rennt er zwar mal etwas geplagt rum, schüttelt sich, aber das ist dann schnell wieder vorbei. Was Wespen angeht ist er hart.

"Zeigen" tut er es durch aufgeregtes Herumrennen, Hecheln, Unruhe, plötzliches Quieken.

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Mein erster Hund hatte mal einen karieösen Backenzahn. Den haben wir aber auch erst bemerkt, wie sich dann ein Fistelgang gebildet hat, denn er kaute auch weiter sein Tockenfutter und Leckerlies wie bisher. Der Zahn kam dann natürlich raus. 

 

Fly leckt sich verstärkt,wenn es ihr wo l weh tut, z. B. am Bein, oder auch wenn sie sich wegen ihrer Scheidenstenose wieder einen Hefepilz im Anflug hat.

 

Lucky und auch Minos zeigten/zeigen durch humpeln oder hoch halten des Beines an, dass sie Schmerzen haben, wenn sie sich vertreten haben.

 

Aber Bolle bekommt doch AB. Das nimmt ja auch Schmerzen, wenn es anschlägt. :)

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Meine Hündinnen waren alle völlig verschwiegen, was Schmerzen betraf. Ging es Lulu schlecht, sah sie mich nur starr an. Nurmi (TT) zeigte nichts an, gar nichts. Bjelka (wie Lulu ein Barsoi) hatte eine Magendrehung, Borreliose, eine herausgerissene Kralle und zwei gebrochene Mittelhandknochen. Die Borreliose habe ich daran erahnt, dass sie etwas mühsamer aufstand und matt wirkte. Die Magendrehung daran, dass sie ungewohnt unruhig war und sich nach ihrem Po umsah. Beides wurde frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt. Auf die herausgerissene Kralle haben mich Passanten aufmerksam gemacht, bzw. auf die Blutflecken. Sie zeigte NIX. Die gebrochenen Mittelhandknochen hat sie mit einem Quieker kommentiert, dann habe ich sie in den Händen einer anderen Gassigängerin gelassen und mein Auto in den Wald zu ihr gefahren. Dort sprang sie ungebeten hinein, kaum, dass die Heckklappe geöffnet war. Leider hat sie die Schonhaltung, die sie sich während der Gips- Zeit angewöhnt hatte, nie mehr abgelegt. Ob das Ausdruck von Schmerz war, ließ sich nicht klären, denn verheilt war das laut Röntgenbildern sehr gut. Berührungsempfindlich war sie überhaupt nicht. 

 

Herr Maier... Terriermix, ne, ... DER hatte Schmerzen! Meine Güte, jede Kleinigkeit führte zu einem anfänglichen Schmerzlaut und daran anschließend grundsätzlich zu Knurrlauten, die einem das Blut in den Adern gefrieren ließen. Man konnte ihn dabei in aller Ruhe berühren, untersuchen, behandeln, denn er präsentierte verletzte Glieder ausgiebig. Er knurrte eben nur pausenlos, hat aber nie geschnappt. Maier litt auch anschließend an eine Behandlung ganz fürchterlich, er knurrte, wenn man ihn ansah, zitterte, hechelte und sah einfach gotterbärmlich aus. Entdeckte er aber eine Maus oder einen wichtigen Hund oder ein Würstchen, während man das arme Tier gerade mitleidsvoll auf dem Arm vom Auto ins Haus trug, strampelte er sich empört frei und verlangte abgesetzt zu werden. Er ist 2 x in seinem Leben ernsthaft gebissen worden (beide Male obwohl er ausgewichen war) und beide Male dachte ich, der stirbt mir weg. Es waren Hautverletzungen, durchaus tief und bestimmt schmerzhaft, aber nicht geeignet, um zu sterben. Ansonsten hatte er kaum mal was. Eine Granne im Bein hatte er noch. Die fand er dafür nicht weiter wichtig; lieber drinnen lassen als vom TA entfernen lassen war sein Vorschlag. Ein kurze harte Gräte im Zahnfleisch sorgte dagegen für wilde Verrenkungen, weil er beidhändig versuchte, das Dingen aus seinem Mund zu bekommen. Bis ich bei dem Knurrgewitter und Gezappel endlich mit dem Finger den Übeltäter erfühlt und entfernt hatte...! Eine Nanosekunde später fraß er weiter. 

 

Karenin litt auch ganz schrecklich. Er hatte ja viel, viel, viel Übles, der arme liebe wundervolle Schatz, und er hat bei diversen Tierärzten auch viel Unangenehmes erlebt (die doofen Ohren- Aua- Sachen immer), Operationen, Behandlungen, Untersuchungen, Spritzen, trotzdem ist er bis zum Schluss mit Begeisterung zu jedem Tierarzt in die Praxis gestürmt. Ging es ihm richtig schlecht, lief er (das war natürlich immer nachts) direkt zur Heckklappe des Autos. Das tat er sonst nie. Er wollte zum Tierarzt. Also selbst wenn ich völlig vernagelt gar nichts bemerkt hätte, spätestens bei dieser deutlichen Aufforderung wäre ich ins Grübeln gekommen. Karenin sah man es an, wenn er krank war, er hatte buchstäblich ein leidendes Gesicht. Und er jammerte auch, wenn etwas weh tat, und zeigte mir gestoßene Pfötchen oder so.

 

Sethos, der Pharaoh, hingegen hatte erst fürchterliche Angst vorm TA, zeigte dort bei der Behandlung aber keine Regung. Seinem lauten Gesicht sah man sowohl Unwohlsein als auch Schmerzen an. Und, was man leider nur bei kurzhaarigen Hunden so gut erkennt: Er stellte die Haare bei Schmerz und Leid (und Kälte). 

 

Oggi stößt sich öfter mal beim Rumrennen, dann quiekt er und eilt direkt zu mir, um sich von "heilenden Händen" helfen zu lassen. Klappt super. Ansonsten bin ich bei ihm manchmal so unsicher, ob er vielleicht doch (nach seinem Unfall noch in Bukarest) Schmerzen in den Knochen hat, dass ich ihm vor ein paar Wochen Metacam gegeben habe. Hätte er sich danach anders gezeigt, hätte ich erneut einen TA konsultiert. War aber keinerlei Unterschied festzustellen. Er ist sehr berührungsempfindlich, wenn er liegt. Egal ob Selma ihn berührt oder ich, er brummelt einen deutlich an. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass er dann Schmerzen hat, denn es genügt, wenn Selma mit dem Ohr wackelt und ihn das berührt. 

Eher wird da ein Verletzungsgedächtnis aktiv sein. Aber weiß man's... 

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