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Hundeforum Der Hund
Unkraut

Ist es so schwer Welpen los zu werden?

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Ganz einfach, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

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Ich denke bei dem genannten Fall der Bulldogs wird entweder mit den Hunden etwas nicht stimmen, denn es sind Modehunde und

der Absatz ist (leider) kein Problem ODER die Leute wollen sie nicht den erstbesten Käufern in die Hand drücken.

Ich würde allerdings eher auf erstes tippen.

 

Die Preise werden billiger, da die Welpen ja auch etwas fressen wollen, also Geld kosten, Zeit kosten und natürlich auch Dreck machen.

Einem guten Züchter ist es egal wie lange ein Welpe bleibt, hauptsache er findet DAS zu hause.

Ein wirklich guter Züchter züchtet nur auf Nachfrage, sprich die Welpen sind meist schon reserviert bevor die Hündin überhaupt gedeckt wurde.

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Wenn der Preis der Welpen mit steigendem Alter abnimmt, dann klingt das für mich für "Loswerdenwollen um jeden Preis".

 

Ein seriöser Züchter sollte seinen festen Welpenpreis nicht senken.

Entscheidet sich ein Interessent für einen älteren Welpen, dann sollte dieser inzwischen schon Sozialisationserfahrungen gemacht haben ... z.B. im Auto mitgenommen, verschieden Menschen kennengelernt, kleine erste Ausflüge an der Leine gemacht haben...

Das kostet natürlich Zeit und Mühe.

 

Eine Bekannte, Züchterin von Riesen- und Zwergschnauzern, hatte bei ihrem ersten Wurf ( Riesen ) 15 Welpen ... als Neuling, der noch keinen Namen hatte. Da blieben einige Welpen bis ins Junghundalter ...

Mit Hilfe von Vereinsfreunden wurde jeder der Welpen einzeln ausgeführt, mal mit an unbekannte Orte genommen ... aufs Leben vorbereitet. Die letzten kamen sogar mit in den gemeinsamen Campingurlaub.

Nach und nach fand jeder seine Menschen ... und das ohne im Preis runterzugehen. Die Junghunde waren doch nicht weniger Wert als die Welpen...

 

Aber es ist eben wichtig die Möglichkeit zu haben auch mal "längerbleibenden Nachwuchs" intensiv zu betreuen.

 

Wenn ein "Züchter" davon ausgeht mit 8 oder spätestens 10 Wochen alle Welpen loszuwerden, dann scheint er nicht vorausschauend zu denken. Und das gehört für mich für jeden Züchter dazu - zum Züchten  ...

Ein guter Züchter muss sogar mal einen in Not geratenen selbstgezüchteten Hund kurz- oder mittelfristig aufnehmen ... um ihn dann wieder passend zu vermitteln. So war der Bruder meiner Janka über 2 Jahre als Rückläufer wegen Todesfalls bei der Züchterin bis er jetzt wieder ein passendes Zuhause fand. 2 Jahre Futter-, Tierarztkosten, Erziehungs- und Ausbildungsarbeit ... die Keiner bezahlt, aber die ein Züchter für einen von ihm in die Welt gesetzten Hund gerne leisten sollte.

 

LG Heike

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wo ich herkomme ist es verboten Hunde und Katzen in Tierläden zu verkaufen .....
 

 

Darf ich fragen wo das ist? 

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Wenn die Welpen das Impf-und Abgabegewicht nicht haben,

werden es schnell mal 16 und mehr Wochen.

In dieser Zeit wird das passende zu Hause gesucht.

Der Interessent ist bei mir ein Stück weit auch Bewerber,

wo ich Hintergrundinformationen einhole um abzuchecken,

ob das neue zu Hause passt. Es gibt sehr viele Anfragen,

99% muss ich leider negativ entscheiden, ich brauche "DAS"

zu Hause und nicht irgendeins. Da können auch mal Wochen

vergehen, aber die Zeit nehme ich mir, denn ich habe auch

Verantwortung nach einer Vermittlung für meine Babys.

 

Der Preis tritt erst einmal in den Hintergrund und Leute die

zuerst nach dem Preis fragen und feilschen, würden ohnehin

durch's Raster fallen. Mein Preis garantiert mir auch das

Fernhalten von Händlern, Wiederverkäufern und sonst.

dubiosen Gestalten. Was übrig bleibt, sind dann Leute, die

sich einen Hund auch wirklich leisten und vom Feinsten

unterhalten können. Allerdings habe ich kaum Welpen für

ein Inserat über und wenn, sind diese "heiß umworben".

 

Ich glaube, es kommt auch immer darauf an, was und wie ich

züchte, wie ich mich nach außen hin präsentiere und Bilder

können auch Bände sprechen.

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Kann man das nicht eher als eine positive Entwicklung sehen, wenn Du (@Unkraut) damit Anzeigen auf Ebay meinst? Die meisten werden wohl eher nicht von seriösen Züchtern sein, sondern von Vermehrern (damit meine ich nicht, dass seriöse Züchter nicht auf Ebay inserieren und eine Anzeige an sich unseriös ist, die Diskussion hatten wir ja schon einmal hier: http://www.polar-chat.de/hunde/topic/98886-warum-kein-ebay-welpe/?hl=%20warum%20%20kein%20%20ebay%20%20welpe )

 

Wenn Vermehrer es schwerer haben, Welpen an den Mann zu bringen, würde ich das so interpretieren, dass vielleicht mehr Menschen auf die Herkunft ihrer Hunde achten und Vermehrer nicht unterstützen möchten. Und das ist doch etwas Gutes. Oder nicht?

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Sorry falls etwas OT aber "hier ist das in den Läden so" - wo ich herkomme ist es verboten Hunde und Katzen in Tierläden zu verkaufen und das ist auch gut so. Andere Kleintiere und Vögel /Aquaristik / Terraristik Tiere dürfen hier leider immernoch verkauft werden

"Hier" meint in Italien. Hier gibt es Welpen in Zoohandlungen. Und man kann auch in der Zoohandlung Welpen "bestellen", die haben Kontakte zu Züchtern.

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Die richtigen Züchter die in einem Verein/Verband züchten gehen eher selten im Preis runter, vorallem wenn die Rassehunde etwas seltener sind. Daher wird das wohl kein richtiger Züchter sein und nun wo es zu lange dauert versuchen sie was über den Preis zu machen.

 

Mein 19 Wochen alter Junghund kam damals genau soviel wie ein Welpe + den Preis für die Impfung. Wieso hätten sie ihn billiger verkaufen sollen? Aber bei 450 Welpen pro Jahr dieser Rasse besteht dazu auch kein Grund, die richtigen Leute kommen schon noch.

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Das kann immer mal sein das ein Züchter für seine Welpen nicht gleich die richtigen Abnehmer findet wenn er etwas wählerisch ist. Das muss er immer einplanen. Bei mir ist der erste Welpe mit 10 Wochen in sein neues Zuhause gezogen der nächste mit 4 Monaten, wobei der eh nicht früher gehen konnte weil er ins Ausland gegangen ist. Der letzte dann hat erst mit 7 Monaten seine Familie gefunden. Aber billiger ist er nicht geworden warum auch.

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Enya hat für Zooläden produziert.

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