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Hundeforum Der Hund
Wilde Meute

"Protest-Pinkeln" - gibt es das wirklich?

Empfohlene Beiträge

Meine empfindlichste Stelle ist meine Geige.Die lässt Leon aber gottseidank in Ruhe.

Warum, wenn Hunde so um die Ecke denken können???

Meine Katze zeigt mir so Blasenentzündungen an, natürlich vom TA behandelt worden!!

Und sie sucht immer mein Bett, weil es super weich ist,für Schmerzen beim Pullern gerade trötslich.

Und weil mein Schlafzimmer schon immer ihr Schutzraum bei Gefahren war/ist, siehe die Knallerei bei Toren für Deutschland.

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Weil sie meistens außer Reichweite liegt? Und weil er mit der Geige kein Problem hat?

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Hier ein ganz großartiger Film: "Können Tiere denken?"

 

da gehts nicht explizit um Hunde, aber es wird aufgeräumt von wissenschaftlicher Seite mit dem alten Paradigma, wonach Tiere nicht denken können. Sie können es, und zwar kognitiv, strategisch und hochkomplex.

Tiere können denken, da sind wir uns wohl einig.

Primaten sind in ihrer DNA uns Menschen zu mehr als 90% identisch.

Aber absolut genial finde ich die Denkleistung von Krähen, Keas und so weiter.

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Aghata, das ist jetzt nicht dein Ernst? Deine Katze weiß, was Matratzen kosten?  :wall:  :wall:  :wall:

 

Tiere, sogar Kaninchen, reagieren oft gestresst, wenn sich was in ihrer Umwelt verändert, bei Kaninchen reicht ein Stuhl der anders steht. Katzen sind auch ähnlich, Änderung im Ablauf, auch geruchlich, etc. verursachen Stress.  und gerade bei dir, wenn ich mir deine Berichte so durchlese, ist Stress das erste was mir einfällt, warum die Tiere unsauber werden.

 

Wilde Meute. Ich kann dir nur sagen, was ich z.b. gemacht habe, als damals Anika, die ja ein Seelchen von Hund war und der man auch immer Dominanz unterstellt hat, so reagiert hat, z.b. als ich damals den Führerschein machte. Sie war damals ca. 5-6 Monate, also in der 2. Angstphase, sie hat gelernt, nachmittags für 1-2 Stunden alleine zu bleiben, aber eben nicht vormittags. die Fahrstunden waren aber meistens vormittags. Vormittags war bei uns immer langer Spaziergang, der fiel also auf nachmittags, völlige Unordnung in ihren Augen, das hat sie extrem verunsichert. Jedesmal wenn ich von der Stunde heimkam, hat sie kurz vorher aufs Sofakissen gepullert, warum? Weil in dem Moment die Spannung nachlässt. Wieso auf dem sofa, weil sie den Ort aufsuchen,w o sie uns am nächsten sind, wenn wir weg sind, da wo wir liegen,  wo es intensiv nach uns riecht, drum auch oft Bett, Sofa. und weil sie sich oben sicherer fühlen als unten. und weil sie gelernt haben, nicht auf den Boden zu pinkeln, also kommt ihnen oben nicht so verboten vor, wie unten.

 

Ich hab das jedesmal 0 beachtet, hab irgendwann das Kissen in die Waschmaschine gesteckt und ein neues hingelegt. Nach ca. 2 Wochen hat sie sich an die neue Situation gewöhnt und das pullern hat aufgehört.

 

Ähnliches hatte ich, wenn ich in Urlaub vor, ich hab es hier im Forum schon mehrmals geschildert. Anika hatte damit große Probleme in einem fremden Zimmer alleine zu bleiben. Wenn ich wie anfangs dummerweise gemacht, die Hunde zuerst ins Zimmer brachte, auch wenn ich vorher mit ihnen noch pieseln war, hat Anika, in der Zeit, wo ich die Koffer holen ging, ins Bett gepinkelt. Da ich die Situation zuvor vom Führerschein kannte, hab ich überlegt und die Situation so gestaltet, dass sie erträglicher wurd.e Ich hab als 1. Bettwäsche von zu Hause mitgenommen, die benutzt war. Ich hab die Hunde noch im Auto gelassen, das Bett bezogen und alle Sachen ausgepackt, Schuhe hingestellt, Jacke ausgezogen und mich kurz ins Bett gelegt. Zuvor hab ich zu Hause Signal Mami kommt gleich trainiert, was bedeutet, ich geh kurz weg und bin gleich wieder da, aber wirklich gleich wieder. 

 

Dann hab ich erst die  Hunde aufs Zimmer gebracht und erstmal mit ihnen eine Runde im Bett geschlafen, bevor ich sie im Zimmer alleine gelassen habe, es ist seitdem nie wieder vorgekommen.

 

Im Grunde musst du das Alleinebleiben trainieren, in kleinen Schritten, indem sie erstmal in der Wohnung lernt, dass du im anderen Zimmer nicht aus der Welt bist. Ich würde dazu, bevor ich z.b. das Zimmer verlasse kurz, den Hund schon 5 Minuten vorher einen Platz zu weisen und m ch noch weiter im Zimmer aufhalten, den Hund aber nicht mehr beachten und meinen Dingen nachgehen, und dann erstmal nur kurz ins andere Zimmer und das dann sukzessive ausbauen.. Ich würde das körpersprachlich machen, weil die Hunde dann keine Erwartungshaltung auf Belohnung aufbauen, wie bei Kommando, was wieder Anspannung bedeutet. Die Hunde sollen lernen, sich auf dem Platz zu entspannen und um nichts mehr zu kümmern, Auszeit eben und das funktioniert sehr schnell und am besten rein körpersprachlich mittels Raumzuweisung. Man kann das dann auch beim Futterzubereiten oder vorbereitung zum Gassigehen anwenden und so für Entspannung sorgen.

 

Judy hat eine andere Art des Pinkelns gehabt, nicht Verlustangst, sondern einseitige Prägung und Reviertreue. Sie war als Welpe zu mir gekommen mit 13 Wochen, beim Züchter bereits stubenrein, ich hab das selber gesehen, da ich 3 Tage dort verbracht habe, sie hat immer im Garten gemacht von ganz alleine, immer dieselbe Selle, aber sie konnte auch jederzeit raus. Bei mir eben nicht, und da sie gelernt hat nicht auf den Boden zu machen, wenn sie musste aber nicht anzeigen konnte, dass sie raus wollte, weil die gewohnte Tür zum Garten nicht da war, und nicht gelernt hatte, außerhalb des Reviers zu machen (Ortsprägung), hat sie es als richtig empfunden, aufs Sofa zu machen, weil ich sie die ersten Male nicht rechtzeitig bemerkt hatte, es hat 3 Wochen gedauert, bis der Groschen gefallen ist, danach hat sie es nie wieder gemacht, aber bis dahin täglich, egal wie gut ich aufgepasst habe, sobald ich eine Sekunde sie nicht im Auge hatte, hat sie die Gelegenheit genutzt, nicht aus Protest, sondern weil Hunde sehr oft nicht generalisieren, sie lernen wenn Frauchen da ist und schaut, darf ich nicht pinkeln, wenn sie weg ist, ist es egal.  Oder auf den Teppich darf ich nicht, aber unter dem Tisch darf ich (weil sie da eben nicht bemerkt werden). Dazu muss ich sagen, dass ich nie geschimpft habe, aber ich hab sie in dem Moment auf den Arm genommen und rausgetragen und genau das war ihr bereits zuwider, sie will bis heute nicht gerne getragen werden und sie mag auch kein Regenwetter und zu der Zeit hatten wir Regenwetter. Drum sag ich immer auch wenn schon gepinkelt wurde, trotzdem nochmal rausgehen, denn sonst lernen sie, wenn ich drinnen pinkel, muss ich nicht mehr raus (in die Kälte, in den Regen, in die gefährliche Umwelt  alles was Welpen oft eben unangenehm ist etc.). Mit Protest hat das nichts zu tun. Judy wirkte nicht ängstlich draußen, sie spielte, war neugierig, hat sich sehr weit bewegt im Radius von über 100 m von mir weg, war also nicht wirklich unsicher, aber sie war wohl drauf geprägt nur im eigenen großen Garten, wo man sicher ist, zu pinkeln. Die Züchterin hat mir damals stolz berichtet, dass Judy schon so lange einhalten kann, weil sie in der Stadt dabei hatte (auch immer wieder im Tragesack) und sie die 2-3 Stunden nicht gemacht hat aber kaum im Garten sofort gepieselt hat. Das ist typisch für Hündinnen, die sich die "Toilette" einprägen und immer wieder dieselbe Stelle aufsuchen, wenn man sie nicht gezielt auch an viele andere Stellen und Untergründe gewöhnt. 

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Lorena, so wie ein Hund nicht weis, dass eine Musikerfamilie am meisten betroffen ist,

wenn er das Klavier anpullert, oder sogar die Geige sucht und zu Hochgelagert findet,

zum Anpullern, so weis meine Katze natürlich den Preis der Matratze nicht.

Katze hatte Schmerzen, suchte warmen, weichen Platz , der auch noch die Sicherheit für sie bringt,mein Bett.

So hatte ich es geschrieben!!

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Ach, das war ironisch gemeint, dann alles klar, sorry.

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Agatha, du reisst hier alles was ich schreibe aus dem Zusamenhang und machst es lächerlich. Finde ich unmöglich. Nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst, heisst es nicht, dass es nicht existiert.

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Zum Thema Geige suchen, auch wenn das in deiner Welt ein Fremdwort ist: Am Anfang hat er sich die Geige geholt.Allerdings nicht aus Protest, sondern um damit zu spielen. Seitdem lagere ich sie außerhab der Reichweite, und lasse sie nur liegen, wenn ich dabei bin.

 

Und stell dir vor Agatha: Es sind zwei verschiedene Hunde, die sich beide in verschiedenen Situatione unterschiedlich verhalten. Unbegreiflich, aber wahr.

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Und ich finde es immer wieder witzig, dass sich in diesem Forum Leute ein Urteil bilden über Hunde die sie noch nie gesehen haben.

 

Die Phantasiwelt ist offenbar recht groß.

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Zum Thema Geige suchen, auch wenn das in deiner Welt ein Fremdwort ist: Am Anfang hat er sich die Geige geholt.Allerdings nicht aus Protest, sonder n um damit zu spielen. Seitdem lagere ich sie außerhab der Reichweite, und lasse sie nur liegen, wenn ich dabei bin.

 

Und stell dir vor Agatha: Es sind zwei verschiedene Hunde, die sich beide in verschiedenen Situatione unterschiedlich verhalten. Unbegreiflich, aber wahr.

[/quote

Agatha schrieb:

Bitte entschuldige, ich wusste nicht, dass Dein Hund auf der Geige spielen wollte.

jetzt ist mir auch klar, warum Dein Hund das Klavier, den empfindlichsten, teuersten Punkt für Euch, aus Protest anpullert.

Er will einfach nur Geige spielen, der musikalische Hund, der.

Entschuldigt bitte, aber das musste jetzt einfach raus.

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