Jump to content
Hundeforum Der Hund
Wilde Meute

"Protest-Pinkeln" - gibt es das wirklich?

Empfohlene Beiträge

Dann ist es noch banaler: Da riecht es gut und man hinterlässt als Hund halt seine Grußkarte...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Genau :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich lese normalerweise den kompletten Thread durch (bei sehr umfangreichen Threads mindestens 10 Seiten), bevor ich schreibe. Hier habe ich es anders gemacht und schrieb direkt auf den Eingangspost.

Warum? Weil ich eine unbeeinflusste Meinung ausdrücken wollte.

Darf ich nicht? Danke dann, dann nehme ich mal meine Likes an so manchen deiner Beiträge wieder zurück, wenn du so zickig bist. Protest-Entliken *_*

Gernewo ist hier ein Lachsmile

Ich lese normalerweise den kompletten Thread durch (bei sehr umfangreichen Threads mindestens 10 Seiten), bevor ich schreibe. Hier habe ich es anders gemacht und schrieb direkt auf den Eingangspost.

Warum? Weil ich eine unbeeinflusste Meinung ausdrücken wollte.

Darf ich nicht? Danke dann, dann nehme ich mal meine Likes an so manchen deiner Beiträge wieder zurück, wenn du so zickig bist. Protest-Entliken *_*

Natürlich darfst Du, warum auch nicht.

Ich allerdings lese gerne möglichst alle Beiträge, wenn ich mich dann mitten in das Geschehen traue .

Und wenn ich eine Antwort geben will.

Manchmal gaben schon andere User sehr gute Antworten, dann brauche ich wohl nicht mehr schreiben.

Aber ich bin ich!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es scheint, als ob vor allem das Reinpinkeln als Prostest angesehen wird, wenn Hunde alleine sind und Stress haben.

Zumindest erlebe ich das in meinem Umfeld so. "Der protestiert" weil er nicht mit durfte usw.

Ich hatte schon mehrere Hunde, die diese Form des Pinkelns betrieben haben. Bei allen hat es sich für diese Situation von selbst erledigt, nachdem sie sich sicher sein konnten, dass man immer wieder zurück kommt und nachdem sie lernten, dass alleine sein keine existentielle Bedrohung ist.

Auch Hunde, denen man "kontrollierendes Verhalten" nachsagte, lernten ganz von selbst, sich zu entspannen, wenn sie erlebten, dass das ewige Nachlaufen gar nicht nötig ist und auch nix bringt.

Nicky beispielsweise hat das gelernt, indem ich ihn erstmal gar nicht wegsperrte und ihn einfach nachlaufen ließ, wie es ihm ein Bedürfnis war. Hab ihn dabei einfach nicht groß beachte, auch auf keinen bestimmten Platz geschickt, sondern ihn dort ablegen lassen, wo es für sein Bedürfnis am befriedigsten zu sein schien.

Ich hab dabei immer mal Ruhepausen eingelegt, immer im Wohnzimmer, das quasi unsere Höhle, unser Familientreffpunkt ist und bin dann oft gesessen, bis er auch zur Ruhe gekommen war. 

Natürlich hat auch er seinen ganz speziellen Platz zugewiesen bekommen, den er auf Aufforderung in bestimmten Situationen aufsuchen soll, aber ausschließlich über Belohnungslernen aufgebaut, was ihn nicht daran hindert, dort zu enstpannen und nicht im Zusammenhang mit dem Entstressen beim Alleine bleiben.

Es hat gar nicht lange gedauert, bis er von sich aus das kontrollierende Nachlaufen und auch das Pinkeln beim Raum verlassen, wenn die Türe geschlossen wurde, sein ließ. Auch das Schreddern aller erreichbaren Dinge (und so eine hüpfdohliger kleiner Terrier-Springhirsch kommt so ziemlich überall hin, wo man es nicht für möglich halten würde), das er anfangs exzessiv machte, hörte auf.

Und das funktionierte dann reibungslos, sowohl, wenn er mit, als auch ohne die anderen Hunde allein bleiben musste.

Wir haben Rituale eingeführt:

Wenn ich länger abwesend bin, sag ich "Hunde bleiben da" und sie bekommen auf ihren Bettchen ein Leckerlie gereicht, aber nicht, um sie an das Bettchen zu fixieren, sondern weil das für meine Hund immer und ausschließlich der Ort ist, den sie nur mit angenehmen Empfindungen verknüpfen sollen. 

Die sollen sich aber auch in meiner Abwesenheit entspannt und unbefangen, frei bewegen dürfen, ohne Raumzuweisung.

Wenn ich einen Platz zuweise, dann will ich, dass sie dort auch zuverlässig bleiben, bis ich sie dort abhole. Alles andere finde ich eher verwirrend, als hilfreich, für den Hund.

Ich finde, manchmal macht man viel zuviel Brimborium ums Alleine bleiben und damit womöglich sogar dem Hund schwerer, als es ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab schon immer ein Problem mit dem Wort Beschwichtigung gehabt, weil ich vieles nicht als Beschwichtigung seh, sondern als reine höfliche Umgangsform.  so wie wir guten Tag sagen, oder ein Lächeln zur Begrüßung, ohne dass wir uns bedroht fühlen. Wenn ein Hund vor hat schnell zielstrebig wo draufzuzulaufen, weil er gerufen wird, ist es einfach höflich vorher Bescheid zu sagen, dass das hinrennen, nicht respektlos sein soll, anderenfalls wäre es auch möglich, langsam hinzugehen, was genauso höflich wär, aber da liegt manchen Hunden eben weniger. Und grade Hunde, die öfter mal eins aufs Dach bekommen haben durch andere Hunde, wenn sie sich zu schnell direkt drauf zubewegen, lernen, vorher anzukündigen, dass es nicht so gemeint ist, wie es aussieht, also nicht mit der Tür ins Haus zu fallen. So empfinde ich das vorherige Pinkeln als Höflichkeitsgeste, da muss also keine  dirkete Bedrohung von deiner Seite aus gesendet worden sein, damit er beschwichtigt oder er irgendwas als bedrohlich durch dich vorweg nehmen, sondern einfach nur gute Manieren zeigen. Aber natürlich, wenn er sowieso alle 10 Meter markiert und keine Stelle auslässt, ist es ihm vielleicht einfach nur auch in diesem Moment wichtig, auch die Stelle, die zwischen dir und ihm liegt, nicht unmarkiert zu lassen., wie alle anderen Stellen eben auch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde übrigens es völlig legitim zu sagen, ich hab nicht alles durchgelesen, aber antworte trotzdem mal direkt drauf. Ich finde nämlich auch, dass man sich wenn man alle gelesen hat, auch mal beeinflussen lässt. Und grade wenn man zu einem bestimmten Thema bereits seit langem eine exakte Meinung hat, wie diesem hier, ist das besonders legitim, denn es ist im Eingangspost kein konkreter Fall geschildert, sondern eine allgemeine Frage gestellt worden. Ich hab mir übrigens auch nicht alles von vorne bis hinten  gründlich durchgelesen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

I

Darf ich nicht? Danke dann, dann nehme ich mal meine Likes an so manchen deiner Beiträge wieder zurück, wenn du so zickig bist. Protest-Entliken *_*

 

Alles gut, ich schreibe auch manchmal nur auf den Eingangspost und lese dann nach ;)

 

@Duoungleich: so wie du mich Nicky, mache ich es ja schon ewig auch mit Leni.

Nutzt uns nur leider in diesem Fall rein gar nichts.

Sie "stalkt" mich ohne Ende. Würde mich ja ansich nicht im geringsten stören nur sie hat ja scheinbar ein Problem.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eben, weil es immer individuell anders sein kann. Und in dem Fall würde ich eben einen Platz zuweisen, auch wenn es in anderen Fällen ausreicht, abzuwarten, bis der Hund sich eingelebt und Vertrauen gefasst hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Mandy:

Nebenbei haben meine Hunde gelernt, auf bestimmte Zeit auf ihrem Platz abzuliegen, wo sie dann auch entspannen, allerdings hab ich das ohne Druck aufgebaut, weil vor allem unter Druck Nicky nicht entspannen hätte können. Der fing sofort an mit Pfoten wund beißen, wenn da auch nur der Anflug von Druck, Zwang oder Bedrängung mit im Spiel gewesen ist. 

Er hat aber , über Belohnung aufgebaut, schnell entspannen können, wenn er wusste: Frauchen holt mich mit einer Belohnung wieder ab, wo sie mich hingelegt hat. 

Und lieber eine gewisse freudige Erwartungshaltung ANFANGS, als einen gestressten Hund, der zwar "aufgibt", aber innerlich weiterhin die Verlustangst spürt.

 

Wie wärs, wenn wir uns einen Extrathread über "Hunde stalken und Problemlösung" machen?

Odergings hier im Thread eh eigentlich ums lösen des Alleinbleiben-Problems?

 

Kennt die Hündin denn ein Signal für entspannt abliegen - im Unterschied zu Kommando-Ablage oder erzwungenem Raum zuweisen?

Das haben alle meine Hunde auch gut angenommen. "Leg Dich" - aufgebaut über Bestätigen, wenn sie sich von selbst enstpannt abgelegt haben. Natürlich freuen sie sich ANFANGS über die Belohnung und es kann vorerst eine gewisse Erwartungshaltung entstehen. Da man aber die Belohnung immer nur dann gibt, wenn der Hund gerade wirklich entspannt ist und gerade NICHTS erwartet, lernen sie sehr schnell, abzuschalten und eben nix zu erwarten.

Mit "leg Dich" konnte ich alle Hund auch in aufregenden Situationen runter fahren, weil genau die Entspannung konditioniert wurde, nicht die Erwartungshaltung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich finde übrigens es völlig legitim zu sagen, ich hab nicht alles durchgelesen, aber antworte trotzdem mal direkt drauf. Ich finde nämlich auch, dass man sich wenn man alle gelesen hat, auch mal beeinflussen lässt. Und grade wenn man zu einem bestimmten Thema bereits seit langem eine exakte Meinung hat, wie diesem hier, ist das besonders legitim, denn es ist im Eingangspost kein konkreter Fall geschildert, sondern eine allgemeine Frage gestellt worden. Ich hab mir übrigens auch nicht alles von vorne bis hinten  gründlich durchgelesen. 

 

Das verstehe ich nicht. Man hat eine Meinung zum Thema. Dann liest man Beiträge dazu, denkt drüber nach, gleicht das mit seiner Meinung ab, und bleibt dabei oder revidiert sie ggf., vielleicht auch nur teilweise. Oder man fragt nach, wenn man etwas nicht verstanden hat.

Darum geht es doch eigentlich, oder?

 

Wenn man eine Ansicht hat, die so leicht durch Beiträge anderer ins Wanken geraten kann, dann ist sie vielleicht nicht so stichfest, wie man denkt! Umso besser ist es doch, sie erstmal darauf zu überprüfen, indem man andere Beiträge liest.

 

Wenn man kein Zeit oder Lust hat, alles zu lesen, verstehe ich das schon eher. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...