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Hundeforum Der Hund
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Welche Fragen sollten bei Vermittlung über PS geklärt werden?

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Als Antwort auf den ersten Beitrag:

 

Als Interessent würde ich vielleicht eine Liste von Dingen machen und nach Prioritäten einstufen. Also, was ist unabdingbar, was ist sehr gewünscht, was wäre toll, aber nicht unbedingt notwendig und so weiter. Und wirklich versuchen, an alles zu denken und das auch alles durchzugehen. Dabei auch daran denken und ehrlich damit sein, was man selbst bieten kann und was nicht geht, womit man sich überfordert fühlt oder was aus anderen Gründen nicht machbar ist (ich denke da z.B. an die Übelkeit beim Autofahren, wenn man aber auf das Auto angewiesen ist, oder die Überforderung bei dem Umgang mit Ängsten, Katzenverträglichkeit o.ä.).

 

Dabei mein Appell an die Pflegestellen, das nicht negativ zu sehen: Je besser der Hund zum späteren Besitzer passt und umgekehrt, desto besser für das Zusammenleben, ist meine Meinung. Ich finde es nicht sinnvoll, zu viele Kompromisse einzugehen, weil darunter über Kurz oder Lang beide, der Hund und der Mensch, leiden und nicht glücklich sind. Die Interessenten deswegen zu verurteilen fände ich unfair und unangebracht. Meine weitere Bitte an die Pflegestellen: Nicht für den Interessenten zu entscheiden, sondern ihn in die Entscheidung einbeziehen. Es steht einem anderen Menschen nicht zu, zu entscheiden, was für mich eventuell eine Lektion wäre. Und ich finde es auch nicht verwerflich, selbst zu entscheiden, welche Kompromisse ich eingehen kann und möchte, und welche nicht, wenn alles angesprochen wurde.

 

Vielleicht wäre es auch hilfreich, einfach im Gespräch sich alles erzählen zu lassen und nachzufragen, wieso die Pflegestelle zu einer bestimmten Einschätzung gekommen ist, wie sich bestimmtes Verhalten oder Vorlieben gezeigt haben. Dann kann man selbst überlegen, ob man der Erklärung oder der Einschätzung folgen kann, ob das eventuell Nachfragen nötig macht oder ob versteckte Dinge dabei herauskommen, die die Pflegestelle so bewusst gar nicht erzählt hat und vielleicht auch falsch einschätzt. Das ist natürlich einfacher, wenn man sich selbst ganz gut auskennt. Und wenn das nicht der Fall ist, wäre das vielleicht sinnvoll, sich von jemandem begleiten zu lassen, der das Vertrauen genießt und das entsprechende Wissen hat. So kann man das eine oder andere vielleicht besser einordnen und fühlt sich den Erzählungen der Pflegestelle nicht allzu sehr ausgeliefert, sondern kann auch „zwischen den Zeilen“ lesen, und es gibt dadurch vielleicht weniger Überraschungen nach dem Einzug.

 

Umgekehrt kann das für die Pflegestelle natürlich genauso funktionieren.

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Ich kenne keine Pflegestelle, die die Interessenten nicht in die Entscheidung mit einbezieht. Aber wenn man das Gefühl hat (aus Erfahrung), dass die die Sache falsch einschätzen, dann muss man ggf. auch dagegen entscheiden.

Denn eine Fehlentscheidung muss nicht nur der Interessent, sondern auch der Hund und nicht selten die PS ausbaden. Man hört nämlich durchaus mal: Der Hund bellt, er muss bis morgen wieder weg, sonst bringe ich ihn ins Tierheim!

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Hallo nochmal,

 

da fällt mir ein: natürlich war Katzenverträglichkeit ganz wichtig bei meinen zwei jetzigen Hunden. Ersthund "übers Internet bestellt", also sie kam direkt aus dem spanischen Tierheim. Man hat mir Fotos von ihr vorm Katzengehege geschickt und nur geschrieben, dass sie nicht total abgeht, quasi.

Joa, war ein bisschen Risiko. Andererseits habe ich zuhause bislang kaum Probleme zwischen Hund und Katz feststellen können. Zwei Samptpfoten finde ich problematischer. Sofern man sich nicht den Vollblutjäger-Hund ins Haus holt...

 

Das andere NoGo - aber verhandelbar je nach dem - war Aggressionen.

Einfach weil ich es schwierig finde und auch genug andere Fellnasen im Tierheim sitzen. Und auch wenn hier keine Kinder leben - Hund muss auch nicht den DHL-Menschen in einem unbeobachteten Moment zerfleischen.

 

Dafür wäre nicht-allein-bleiben-können kaum ein Problem.

 

Liebe Grüße

Lisa

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