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Hundeforum Der Hund
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Bindung zum Hund aufbauen - wie genau macht man das?

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Ich erlebe hier im Training gar nicht selten, dass HH Angst haben, ihr Hund würde andere Menschen mehr mögen. In 1 Fall soweit, dass ich das nicht mehr anders als Eifersucht definieren kann.

 

Das tut mir weh. Einerseits, weil es sich - wenn dann - tatsächlich um Fälle handelt, wo der Hund so oft miss - oder gar nicht verstanden wird, dass er sich lieber anderen anschliesst. Und andererseits, weil man die HH nicht immer so erreichen kann, dass man eine merkliche Verbesserung für den Hund und demnach auch ihre Einstellung zum Hund erreichen kann.

 

Ich setze persönlich ganz simpel auf ein kleines Paket:

 

- AusdrucksVH des Hundes lernen = verstehen lernen, was der Hund sagt

- bedürfnisorientiert Aktionen unternehmen (dazu zählen auch gute Hundekontakte)

- verlässlich in der eigenen Ausdrucksweise sein, damit Hund auch einschätzen kann, wie ICH bin; inklusive und wichtig: Alltag.

 

 

Dazu kommen herausfordernde Erlebnisse und ihre Meisterung. 

Auch Rituale können mEn Bindung festigen. Ich mag das total. Manche Dinge werden eben immer gleich gemacht: am gleichen Ort, oder zum gleichen Ereignis oder mit den gleichen Worten/Gestik/Mimik eingeleitet. 

 

Ist kein Zauber. Machen die meisten HH intuitiv ohnehin  :) .

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Ja fände ich auch ne Frechheit wenn jemand einfach ungefragt Leckerlies in meine Hund stopfen würde.

Aber ich hatte vorher gefragt und es war ok. Auserdem wirds natürlich in nem Spiel verpackt.

Wir kennen uns hier alle mittlerweile seit Jahren.

 

ah, dann hatte ich das falsch verstanden.

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Das mit dem Ausdrucksverhalten (lernen) finde ich auch wichtig - da hatte ich anfangs so meine Probleme weil sich Bolle doch erheblich von jacki unterscheidet. Aber: Der Lernprozess hat auf beiden Seiten stattgefunden bzw. findet immer noch statt, so dass ich Bolle immer besser lesen kann.

Ein Beispiel ist mit letztens klar geworden:

Bolle sprintet ja gerne los wenn er einen (fremden) Hund sieht oder ein Reh aus dem Unterholz bricht. Oder aber er sprintet los weil er nur Bock hat loszusprinten. In letzterem Fall lehne ich mich sozusagen entspannt zurück, weil das Lossprinten anders aussieht als das bei Hunde- oder Rehsichtung.

Hunde- oder Rehsichtung kann ich meistens abbrechen - da arbeite ich aber noch dran.... :)

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ah, dann hatte ich das falsch verstanden.

 

Hahaha dachtest du wirklich ich stopf einfach so Leckerlies in fremde Hunde.

Ich glaub da würds dann zurecht mächtig Ärger geben^^

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Ach so - zu den gemeinsamen Erlebnissen: Nichts hat die Bindung zu meinem Pferd so gestärkt wie die Wanderritte. Beim Hund sind es z.B. Hundetreffen oder auch Ausflüge wie z.B.letztens zum Schloss Drachenburg.

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dazu kenn ich dich ja zu wenig. Nur kenn ich viele Leute, die das leider so machen, die haben die Taschen voll Leckerlies und verteilen die dann großzügig an alles was vier Beine hat, bzw. immer wenn der eigene was bekommt, meinen sie der Gerechtigkeit wegen müssen die anderen dann auch was bekommen. Ich hab es halt dick, weil ich eine allergische Hündin hatte, die dann jedesmal fiese Probleme bekam. Und zwar, weil die Leute, trotzdem ich extra deutlich drauf hingewiesen habe, dann dem Hund heimlich was zukommen haben lassen, so dass ich sie auf keine Treffen mehr mitnehmen konnte. wenn ich die dann dabei erwischt habe, hieß es, das war ja nur ein ganz kleines Stück.  

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......................, hieß es, das war ja nur ein ganz kleines Stück.  

 

Blöde! Bei "ganz kleinen Hunden" kann ein "ganz kleines Stück" schon sehr viel sein........

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So dreist ist hier eigentlich niemand grade wenn man schon sagt der Hund soll kein Leckerlie bekommen.

 

Ach so - zu den gemeinsamen Erlebnissen: Nichts hat die Bindung zu meinem Pferd so gestärkt wie die Wanderritte. Beim Hund sind es z.B. Hundetreffen oder auch Ausflüge wie z.B.letztens zum Schloss Drachenburg.

 

Ist ja bei uns Menschen ähnlich. Gemeinsame positive Erlebnisse stärken auch da die "Bindung".

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Hey

 

@ hansgeorg

 

Irgendwie haben sie da bei mir was durcheinandergebracht.....

Alle drei Bindungstypen in einen Knobelbecher, geschüttelt, ein Drittel ausgeschüttet und bin ich bei rausgekommen.

Ließ sich aber nicht prädizieren, hat sich entwickelt und entwickelt sich noch.

 

Ebenso bei unseren Hunden.

Je nach Konstellationsveränderung kann sich auch der Hund verändern

 

 

gatil, sei froh, dass du nicht zu den 3 Aussagen eingeschubladet werden kannst und das Gefühl hast, dich weiterzuentwickeln, nur so ist es richtig. Ich find sowas richtig schlimm, Menschen zu suggerieren, dass sie nicht mehr aus ihrer Haut rauskönnen. Menschen entwickeln sich, wenn sie danach streben, und diese Schubladen sind Resultate ja, frühkindlicher Verkorksung, aber man kann sich daraus befreien, das hat mit mentaler Reife zu tun. Egal was da so manch Wissenschaftler meint in die Welt setzen zu müssen. Da wird für meine Begriffe Ursache und Wirkung mal wieder ordentlich verwechselt.

 

Muss jeder selbst wissen, ob er sich damit abfinden will, in die oder die Schublade gesteckt zu werden, trostlos ist das.

Hier möchte ich mit einer sehr treffenden alten Volksweisheit Antworten: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“

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Hier gibt's so einen Typen. Der gibt JEDEM Hund Leckerlies. Seit Jahren. Freundlich reden sinnlos. Auf Allergien hinweisen sinnlos. Sauer werden sinnlos. ALLES sinnlos. Einzige Möglichkeit: Hund anleinen und viel Abstand halten. Ich habe ihn so weit, dass er Oliver nur einen Keks gibt. Jedenfalls, solange ich hinschaue. Sein Labrador wiegt inzwischen 55 kg (und somit das doppelte von meinem) und ist weitestgehend bewegungsunfähig. Nun rennt jeder Hund zu dem Typen hin und holt seinen Keks ab. Jeder Hund aus unserem Viertel, und das sind echt viele. Irgendwie denke ich ja, der Mann hat irgendein Problem, obwohl er sonst total normal wirkt.

Aber es ist doch nicht normal, dass man zwanghaft jeden Hund füttert / von jedem Hund "Zuneigung" will.

*seufz*

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