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Hundeforum Der Hund
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Bindung zum Hund aufbauen - wie genau macht man das?

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Vielleicht etwas übertrieben - ja... :) .

 

Ich ertappe mich aber schon beim eigenen Hund: 48h ohne futtern  :o ??!!! Katastrophe. Für mich. Dann noch der Hund, der bereits meinen Unterarm anknabbert vor lauter Kohldampf.

 

Trotz tierärztlicher Bestätigung, dass der Hund das ganz gut überlebt UND es i. d. F. sogar seiner Gesundung nutzt.

 

Für mich furchtbar. Ich füttere scheinbar sehr gerne...

 

Auf dem Platz haben wir eine einfache Regel: jeder belohnt seinen eigenen Hund. Und keinen Fremden. Das funzt. Die Hunde gewöhnen sich daran. Motte noch nicht so wirklich  :ph34r: ...die rennt immer noch hin, wenn jemand mit "toll und brav und überhaupt" einen Keks in den falschen Hund schiebt. Aber wenn ich´s rechtzeitig mitkriege, kann ich sie davon abhalten. Ob das unsere Bindung nun verstärkt  :unsure: ....ist mir in dem Fall egal. 

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Stimmt, Hund hungern lassen finde ich auch wirklich richtig schlimm (für mich, nicht für den Hund). Also das fällt mir extrem schwer. Dabei ist es wirklich Quatsch, noch dazu nervt Oliver nichtmal besonders rum, wenn wir mal deutlich zu spät dran sind. Und seine Vorgänger hatten alle einen Null-Diät-Tag in der Woche, allerdings wurden die insgesamt auch viel unregelmäßiger gefüttert, da fiel das nicht wirklich auf (und mir nicht schwer).

Gottchen, wenn Motte nen Keks abhaben wollte, dann könnte ich aber wohl schwach werden ... :D

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Hey

 

gatil, sei froh, dass du nicht zu den 3 Aussagen eingeschubladet werden kannst und das Gefühl hast, dich weiterzuentwickeln, nur so ist es richtig. Ich find sowas richtig schlimm, Menschen zu suggerieren, dass sie nicht mehr aus ihrer Haut rauskönnen. Menschen entwickeln sich, wenn sie danach streben, und diese Schubladen sind Resultate ja, frühkindlicher Verkorksung, aber man kann sich daraus befreien, das hat mit mentaler Reife zu tun. Egal was da so manch Wissenschaftler meint in die Welt setzen zu müssen. Da wird für meine Begriffe Ursache und Wirkung mal wieder ordentlich verwechselt.

Muss jeder selbst wissen, ob er sich damit abfinden will, in die oder die Schublade gesteckt zu werden, trostlos ist das.

Hier möchte ich mit einer sehr treffenden alten Volksweisheit Antworten: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“

 

Nein, Lorena, so sehe ich das nicht.

Wir sind geprägt, das stimmt.

Das kann man als "schlimm" empfinden, muss man nicht, trostlose Kindheit hin oder her.

Sicher ist es richtig, das jeder für sich allein entscheidet, was er aus dem "Erbe" macht -

sicher ist auch, das es Begrenzungen geben wird, wo die liegen, kann unterschiedlich sein.

Wichtig ist, dass ein Mensch zufrieden, vielleicht sogar glücklich zu werden versteht und seine Möglichkeiten dazu finden kann.

Wie ich "Zufriedenheit" oder "Glück" definiere, und wo ich das suche und finde, bleibt mir (jedem Einzelnen) überlassen.

Nicht jeder muss eine Beziehung führen, wie sie "im Buche" steht.

Es muss gar keine Beziehung geführt werden, es können auch Beziehungen "erfunden" werden (die man anderen dann nicht verständlich machen kann).....

Schubladen sind und bleiben Mist, da stimme ich Dir zu ...... man kann sich neu erfinden ......innerhalb der Möglichkeiten und Grenzen, die sehr individuell sein können....

Ich hoffe mal es kann akzeptiert werde, ohne weitere Erklärungen, dass es in der Wissenschaft, den Begriff der Resilienz (psychische Widerstandskraft) gibt und dafürsteht, dass Menschen die einem ungünstigen sozialen Umfeld mit schlechter Prognose, z. B. schweres und/oder kriminelles Milieu aufwachsen, es trotzdem schaffen sich davon zu befreien und ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben führen.

Ich denke nicht, das die Forschung von Ainsworth uns in eine der 3 Bindungstypen-Schublade steckt oder stecken kann. Wir können die 3 Erwachsene-Bindungsstile an uns durch Introspektion überprüfen und zu einem Individuellen Ergebnis kommen, das anders aussehen mag, richtig oder falsch sein kann, das ist legitim, aber nicht wissenschaftlich, mehr ist es nicht.

Zu den 3 Erwachsenen-Bindungsstilen wird angemerkt „enge Beziehungen“.

Oder anders, genauso wie es nicht die Bindung gibt, gibt es auch nicht die Beziehung, sondern es gibt Bindungen und es gibt Beziehungen, die individuell sehr unterschiedlich sein können, wie du schreibst

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Ich hoffe mal es kann akzeptiert werde, ohne weitere Erklärungen, dass es in der Wissenschaft, den Begriff der Resilienz (psychische Widerstandskraft) gibt und dafürsteht, dass Menschen die einem ungünstigen sozialen Umfeld mit schlechter Prognose, z. B. schweres und/oder kriminelles Milieu aufwachsen, es trotzdem schaffen sich davon zu befreien und ein gesellschaftlich akzeptiertes Leben führen.

 

Ein "gesellschaftlich akzeptiertes Leben" muss es nicht sein, HansGeorg - ein Glückliches und Zufriedenes sollte es . E. sein, den persönlichen Notwendigkeiten und Chancen angepasst.

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Glucklich und zufrieden kriminell, sollte abe nicht die Zielstellung sein :D

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Glucklich und zufrieden kriminell, sollte abe nicht die Zielstellung sein :D

 

Oooooch - da beginnt doch erst die Kunst. Alles drunter ist nur was für Stümper :lol:

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