Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Estray

Impulskontrolle ist heute leider aus

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

 

Wenn der Hund morgens sitzend vor dem Futternapf warten muss, bevor er sich auf ihn stürzen kann, ist für den nachfolgenden Spaziergang möglicherweise keine Impulskontrolle mehr übrig, um nicht beim nächstbesten jagdlichen Auslöser abzudampfen. Oder den Erzfeind zu verprügeln.

 

http://fluffology.de/post/die-impulskontrolle--ber-fieslichkeiten-der-wissenschaft

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na das ist doch mal ein gutes Beispiel dafür, wie Wissenschaft funktioniert :D :D :D

 

wie wir wissen, wissen wir nichts :kaffee:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke Estray! Der Artikel ist sehr lesenswert und informativ und verweist auf die Replikation.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hey

 

Nun zunächst wollte ich etwas mehr dazu schreiben, aber ich habe mich entschlossen es kurz und bündig zutun.

Das Gehirn des Menschen verbraucht 1/5 das sind ca. 20% unserer täglichen Energiereserven bei einem Gewicht zwischen 1300 und 1500 Gramm. Der Energieverbrauch bei geistiger Arbeit kann bei entsprechend hohen Anforderungen noch um einiges gesteigert sein.

Gehen wir davon aus, das Keks mehr Kohlenhydrate liefern, als Radieschen, bei denen der Wasser-Anteil recht hoch sein dürfte, dann ist klar, wer für eine geistige Tätigkeit besser gerüstet ist und länger durchhält um eine Aufgabe zu bearbeiten, auch wenn sie erfolglose ist.

Dazu kommt noch, dass Kohlenhydrate in Form von Keksen für unsere Stimmung (z. B. Dopamin um nur eines zu nenne) nicht unerheblich sein können, daher spielt die Motivation eine wesentliche Rolle, um bei einer Aufgabe länger durchzuhalten.

Nun, was ich sagen möchte ist, bei einem solchen physiologisch/endokrinologisch/neurobiologisch komplexen Thema ist ein reduktionistischer Ansatz viel zu kurzgegriffen, wenn auch nicht uninteressant.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Alleine schon die Tatsache, dass etliche Sportarten im Hundebereich einen Auf- und Ausbau der Impulskontrolle beinhalten, ist schon Hinweis genug darauf, wie unsinnig die These eines "Impulskontrolldepots" sein muss.

 

Danke, Hans Georg, für deine Ausführungen :)

 

 

P.S.: Wer ist denn übrigens "Wissenschaftler Ehepaar Baumann"?

 

Doch nicht etwa ... nein, das kann ja nicht - oder werden "die Baumanns" tatsächlich als Wissenschafter bezeichnet?

 

Ne, da müssen andere mit gemeint sein, oder  :o

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

 

 

P.S.: Wer ist denn übrigens "Wissenschaftler Ehepaar Baumann"?

 

Doch nicht etwa ... nein, das kann ja nicht - oder werden "die Baumanns" tatsächlich als Wissenschafter bezeichnet?

 

Ne, da müssen andere mit gemeint sein, oder  :o

 

:lol: Hab gerade fies vor mich hingekichert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wer mit Hunden ernsthaft arbeitet und dabei den Spieltrieb oder andere Motivationen extrem hoch zieht, der weiß, dass die Impulskontrolle schier unendlich erscheinen KANN.

Was aber nicht heißt, dass das bei jedem Hund so ist, und darum finde ich die "es sind nur 10 Esslöffel voll vorhanden"- Idee nicht so schlecht, denn bei manchen Hunden mag es durchaus gut sein, das Thema Impulskontrolle nicht über zu strapazieren. Denn wenn ein Hund nun schon unterbrochen Impulskontrolle betreiben muss, weil ihn alleine die Aussicht auf einen Spaziergang (und dann erst der Spaziergang selbst) in höchste Aufregung (oder Alarmbereitschaft) versetzt, dann denke ich, ist tatsächlich irgendwann das Fass voll und der Hund kann nicht mehr, einfach aus geistiger und / oder körperlicher Erschöpfung.

Also, der eigentlich komplett ausgeglichene Arbeitshund, der Impulskontrolle in kleinen Schritten erlernt hat und in seiner Freizeit auch wenig braucht, weil ihn so schnell nichts in Aufregung versetzt, der kann die notwendige Kontrolle jeden Tag auf's neue und nahezu unerschöpflich wieder abrufen.

Ein ängstlicher, hibbeliger, nervöser Hund vermutlich sehr viel weniger, bei dem scheitert es ja meist schon an der notwendigen Konzentration, weil sie auf tausend Aussenreize reagieren. Und bei diesen Hunden finde ich nicht schlecht, sich mal auf die wesentlichen Dinge im Leben zu konzentrieren und zum Beispiel "anständiges Verhalten" einfach nur da einzufordern, wo es wirklich nötig ist und dafür an anderen Stellen dem Hund auch Gelegenheit zu geben, sich Luft zu machen, zu kläffen oder zu springen oder zu rennen oder was auch immer Hundi halt so macht, um Dampf abzulassen. Idealerweise verbindet man irgendwann beides miteinander, baut also nach und nach in diese Rennsequenzen einen Moment der Impulskontrolle ein und bestätigt dann genau mit dem zuvor erfolgreich kontrolliertem Bedürfnis (also rennen).

Von daher: auch hier muss man mal auf den Hund schauen und sehen, was er von Haus aus mitbringt und darauf baut man dann Stückchen für Stückchen auf. Nutzt ja nix, das andere schon mit 6 Monaten Mega-kontrolliert sind und sich perfekt zusammenreißen können, wenn ich eben einen Quirlkopp habe, der das nicht schaffen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe das schon so oft kritisiert und der Artikel wird und wurde schon immer nicht richtig aufbereitet:

Das, was die Autorin hier beschriebt, ist das Modell der Ego Depletion.

Ego Depletion ist EIN (!!) Modell zur Erklärung von IK - das beduetet, dass die Schlussfolgerung in dem Artikel nicht korrekt sind. Nimmt man jetzt noch die neuesten Hinweise dazu, dass IK situativ ist (bzw. manchmal von Beharrlichkeit nicht so leicht unterscheidbar ist), ist es eben doch so, dass IK "endlich" ist, zumindest liegt es nahe, dass es sich so verhält.

ich habe die Autorin (mehrmals) darauf angesprochen und sie will es auch entsprechend anpassend und verdeutlichen. Ich hoffe, sie macht es bald...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

EDIT
Will sie wohl doch nicht ändern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

P.S.: Wer ist denn übrigens "Wissenschaftler Ehepaar Baumann"?

 

Doch nicht etwa ... nein, das kann ja nicht - oder werden "die Baumanns" tatsächlich als Wissenschafter bezeichnet?

 

Ne, da müssen andere mit gemeint sein, oder  :o

 

 

Wissenschaftler Ehepaar Baumeister und Tice heißt es da im Text.

 

Unbestritten gibt es aber Momente, in denen unsere Impulskontrolle und die es Hundes versagt. Ob und in welchem Maß Faktoren wie Stress, Schlafmangel und Hunger diesbzüglich einen Einfluss haben, wird weiter intensiv erforscht.

Interessant, wie sich die Wissenschaftler um altbekannte Phänomene das Hirn zermartern.

Meine Oma schon wusste, dass einem irgendwann die Nerven blankliegen, wenn`s zu stressig ist :D

 

Edit

soll heißen, meine Alltagsbeobachtungen lasse ich mir nicht durch fehlgeschlagene Replikationen madig machen.

Tschuli ist irgendwann "alle"... und ich auch.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Impulskontrolle - Übungen

      Weil ich das Thema eigentlich doch ganz nett finde (und mir zugegeben auch bissle langweilig ist ) dachte ich ihr habt Inspiration für mich.   Was macht ihr für Übungen? Wie habt ihr das aufgebaut? Was fällt schwer oder leicht?    Je nach Charakter und Alter und Vorlieben sind ja sicher viele unterschiedliche Dinge zu finden.   

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Impulskontrolle *wie Hunde sich beherrschen lernen*

      Hallo ihr Hundefreunde    Da mein Australien Sheperd ein kleiner Problemhund ist/war habe ich mir das Buch Impulskontrolle " Wie Hunde sich beherrschen lernen " gekauft. Bis dahin zock mein Hund beim spazieren gehen ständig an der Leine an Fahrrad fahren mit ihm wollte ich nicht einmal denken.  Traf man beim spazieren gehen auf andere Hunde war er kaum noch ruhig zu stellen.  Wenn ich ihn gerufen habe kam er sogut wie nie und Sitz nur mit einer Hand voll leckerlies .   Mittlerweile kann ich ganz normal mit ihm spazieren gehen er läuft bei Fuß und wenn keiner anderen Hunde in der Nähe sind lass ich ihn auch ohne Probleme  von der Leine. Sitz Platz Stehen und Bleib sind nun auch ohne Leckerlies möglich , Es macht einfach viel mehr Spaß   Deshalb wollte ich euch dieses Buch vorstellen es hat mir einfach so viel Mehrwert gegeben  Es wird einem soviel Know-How vermittelt , man lernt den Hund zu verstehen  mit den Problem richtig umzugehen  die richtige Körpersprache und vieles vieles mehr.  Man bekommt einen einblick in die richtige Ernährung und Medikamente . Zusätzlich gibt es am Ende des Buches noch einen Traningsplan an die Hand um das erlernte auch Umzuständlich .  Außerdem gibt es noch eine Verhaltensprotokoll liste damit man das Verhalten seines Hundes dokumentieren kann.    Dieses Buch ist wirklich Empfehlenswert    

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Impulskontrolle verbraucht

      Habe mal wieder einen ganz interessanten Zusammenhang beobachtet -glaube ich zumindest.

      Fakt ist, dass Tschuli zur Zeit bei Training (Agility) unheimlich kläffig, gestresst, hektisch, übermotiviert ist. Vor allem in der Wartezeit, wenn andere laufen. Eigentlich fast so, wie ich es oft bei den über-hochgepushten Borders und Co sehe und kritisiere.   Bis vor 6 Wochen war sie noch wie immer, in Spannung, aber nicht zu sehr. Freudig erregt, aber beherrscht.
      Ursachenforschung lief zuerst ins Leere: zu energiereiches Futter? Weil sie läufig wird? Irgendwie beides unbefriedigende Antworten, dann müsste das schon öfters vorgekommen sein.

      Dann fiel mir ein, dass wir genau dieses Problem vor 4 Jahren schon mal hatten, als die zwei kleinen Katerchen noch nicht raus durften und hier die Bude gewackelt hat.

      Dann stellte ich den Zusammenhang her: wir haben jetzt 2 Monate lang in den Streuobstwiesen gearbeitet, was für Tschuli bedeutete: täglich 6 bis 7 Stunden auf die Meute aufpassen, jeden Fremdhund melden und vor allem, gehorsam sein und NICHT hinrasen, sondern ganz diszipliniert bei uns bleiben. Gab zwar immer mal Lob und Keks, aber dennoch musste sie sich ungewöhnlich oft und lang beherrschen und zusammenreißen. Neben einem gewissen Frust war das sicher auch ein immenser "Verbrauch" an Impulskontrolle -genau wie damals, als sie die zwei Katerchen nicht beim Spielen unterbrechen durfte und vielleicht auch zu wenig Schlaf hatte.

      Hab dazu einen ganz interessanten Artikel von Martina Schoppe gespeichert (kennt die jemand? Ich find die klasse ), in dem sie sagt, dass Impulskontrolle /Selbstbeherrschung nur begrenzt zur Verfügung steht.

      http://markertraining.de/impulskontrolle/

      Kann ich durch eigene Beobachtungen nur bestätigen, und dieses Beispiel passt mal wieder genau dazu. Und wenn man sich mal selbst betrachtet -geht uns Menschen ja nicht anders. Es geht eine Weile gut mit der Selbstbeherrscung, aber irgendwann "läuft das Fass über" oder "platzt einem der Kragen".     Ich finde das spannend und ganz wichtig zu wissen, vor allem für das Training (besonders jüngerer) Hunde.   Kennt ihr das? Habt ihr das schon beobachtet, dass die Fähigkeit  zur Impulskontrolle "aufgebraucht" war?
       

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Übungen zur Impulskontrolle - Ideensammlung

      Der Titel sagt es ja (hoffentlich) schon: Ich würde gerne Eure Ideen, Euer Vorgehen zum Thema Impulskontrolle sammeln. Wie geht Ihr vor? Was hat sich bei Euren Hunden bewährt, was sich als Flop herausgestellt? Ob es nun darum geht, dem aufspringenden Hasen nicht hinterherzulaufen oder darum, nicht kopflos über die Straße zu rennen, weil da ne Katze oder n anderer Hund läuft, den Jogger, Radfahrer, Pferd whatever nicht als Anreiz zum mitlaufen zu nehmen usw. Wie habt Ihr Euren Hunden vermittelt, dass es Situationen gibt, in denen Hund sich beherrschen muss?

      in Lernverhalten

    • CANDOG-Seminar: Impulskontrolle, 23. - 24.04.2016

      Beherrschung lernen und Ruhe fördern
      Als Fortbildung für die Hundetrainerzertifizierung von der Tierärztekammer in Schleswig-Holstein anerkannt.   Datum: 23. - 24.04.2016 Samstag: 10:00 – 18:00 Uhr
      Sonntag: 10:00 – 16:30 Uhr   Dozentin: Ariane Ullrich Ort: Neuendeich Zielgruppe: Alle HundehalterInnen, HundetrainerInnen, HundebetreuerInnen   Ihr Hund kann sich kaum beherrschen? Springt immer wieder an Menschen hoch? Kann nicht abwarten oder bellt wegen jeder Kleinigkeit? Impulskontrolle ist das Zauberwort und beinhaltet von der normalen Erziehung bis hin zu ausgeprägten Krankheitsbildern alles, was mit Beherrschung, Ruhe, Aushalten und Abwarten können zusammenhängt. Folgendes wird in dem Seminar theoretisch und praktisch behandelt: - Was ist Impulskontrolle (neurologische Hintergründe)?
      - Prävention
      - allgemeiner Umgang mit impulsiven Hunden
      - praktische Arbeit an individuellen Problemen Tag 1 beschäftigt sich vor allem mit der Theorie und allgemeinen Übungen/Herangehensweisen.
      Tag 2 ist individuell auf die Probleme der Praxisteilnehmer bezogen. Wir erarbeiten für jeden Teilnehmerhund auf sein Problem bezogen einen Trainingsplan und trainieren diese auch praktisch an.
       
      Dieser Workshop ist für TeilnehmerInnen geeignet, die an diesen Tagen aktiv mit ihrem Hund arbeiten wollen, so wie für alle Interessierten und HundetrainerInnen, die sich mit dem Themenbereich Impulskontrolle intensiv auseinander setzen und ihre Beobachtungsgabe schulen möchten.   Dozentin: Ariane Ullrich ist diplomierte Verhaltensbiologin und betreibt den Verlag MenschHund! Sie bietet Problemberatung für Hundehalter an und ist Referentin für Hundehalter und (angehende) Hundetrainer. Als Pflegestelle und Trainerin hat Sie intensiv mit Jagdhunden, jagenden Hunden und impulsiven Hunden zu tun und hat sich auf diese Themen spezialisiert.   Ariane Ullrich ist Mitglied und Referentin im Berufsverband der HundeerzieherInnen und VerhaltensberaterInnen e.V. und unterliegt dessen Satzung zur gewaltfreien Hundeausbildung. Das Arbeitsbuch von Ariane Ullrich zum Thema "Impulskontrolle", ist im MenschHund Verlag erschienen.   Veranstaltungsort:
      Hunde-Hof
      Schlickburg 14
      25436 Neuendeich   Hinweise:
      Eingeladen sind ALLE Menschen und ihre impulsiven Hunde (läufige Hündinnen können nicht teilnehmen)
      Die Hunde müssen altersgemäß geimpft und haftpflichtversichert sein. Bitte denken Sie an dem Wetter entsprechende Kleidung.
        Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 6 Mensch-Hund-Teams
      und 10 TeilnehmerInnen ohne Hund begrenzt Kosten:
      Aktive Teilnahme mit Hund: 198 € pro Person inkl. MwSt
      Teilnahme ohne Hund: 135 € pro Person inkl. MwSt
      zzgl. Übernachtung und Verpflegung

      in Seminare & Termine


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.