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Hundeforum Der Hund
Bernielein

Total verzweifelt - Hund weggeben?

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Wir haben aber einfach Angst Oma und Hund allein zu lassen. Sie ist jetzt nicht mehr so gut auf den Beinen und hat zudem Lähmungserscheinungen.

Ah, verstehe.

Nachts wird die Oma ja überwiegend schlafen, warum kann der Hund da nicht im Haus sein? Außerdem kann die Oma in der Nacht auch ohne Hund mal stürzen. Es wäre ganz einfach, so etwas wie einen Hausnotruf zu installieren, damit die Oma Hilfe bekommt, wenn etwas ist.

Gute Idee, Hausnotruf, wenn nicht schon da.

Man könnte den Hund auch in Omas Wohnung in einem eigenen Zimmer übernachten lassen, das vielleicht nur durch ein Kindergitter abgetrennt ist (also nicht mit geschlossener Tür), falls ihr Angst habt, Oma könnte über den Hund stürzen.

Das wäre wohl allemal besser für den Hund als so ganz allein da draußen.

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Aaaaaalso, hab jetzt nicht alles gelesen.

 

Alte Leute fühlen sich oft wesentlich wohler mit ihren Tieren - die ihnen zu nehmen, wenn sie gebrechlich werden, ist schlimm für sie.

Wenn  Ihr Angst habt, die Oma stürzt nachts (das kann sie mit und ohne Hund - und Hudne erkennen sehr genau, wer ggesund ist und wer krank und können grossartig in ihrer Rücksichtnahme sein), kann es Zeit werden, darüber nachzudenken, das jemand nachts bei ihr in der Wohnung schläft.

DAS ist der einzig wirkungsvolle Schutz gegen einen Sturz (dass jemand sie nachts begleitet, wenn sie zur Toilette muss oder so).

 

Mir scheinen hier zwei sehr einsame Geschöpfe zu sein: die Oma und der Hund.

Ich sehe gar keinen Grund, warum der Hund nachts nichts zu seiner gewohnten Bezugsperson darf (oder tagsüber) .......

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Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn sich die Personen, über die hier geschrieben wird, mit der momentanen Situation überfordert fühlen. Wer von Euch hat schon über einen längeren Zeitraum einen nahen Familienangehörigen, älteren Menschen, nach einem Schlaganfall gepflegt und versorgt?

Dazu ein großer Hund, der in bestimmten Situationen panikt und auch bei ungeschicktem Händling nicht absolut zuverlässig im Verhalten ist?

 

Manchmal spielt einem das Leben einfach auch mal ein paar Takte rein, auf die man nicht vorbereitet ist und man sucht dann nach Lösungen.

 

Die TE scheint von Anfang an begriffen zu haben, dass die momentane Unterbringung des Hundes keine hundefreundliche Lösung ist und hat sicher auch schon den Abgabegedanken durchgekaut.

Und ganz ehrlich: Es geht hier nicht darum, jemandem eine Entscheidung abzuverlangen: Oma oder Hund - das finde ich ziemlich unrealistisch und unfair, in dieser Situation.

 

Jetzt braucht man Lösungen - keine "hätte-wäre-wenn" - Vorhaltungen.

Je nachdem, wie die Zukunftsprognose für die Oma ist, würde ich an unterschiedliche Dinge denken.

Wenn man davon ausgehen kann, dass die Oma vollständig wiederhergestellt werden kann, dann wäre evtl. ein kompetenter Pflegeplatz für den Hund denkbar. Wenn davon auszugehen ist, dass die Oma mit der Zeit immer mehr beeinträchtigt sein wird, dann würde ich tatsächlich unter diesen Umständen für den Hund ein passendes, neues Zuhause suchen.

HUndesitter für Tagbetreuung wurde eh schon genannt. 

Die Gewitterängste des Hundes werden aber nachts im Stall alleine wahrscheinlich nicht besser, sondern das Alleinesein verunsichert ihn noch mehr.

 

Ich wünsche der TE viel Glück bei der Suche nach der richtigen Lösung.

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Dem Stadel nach zu urteilen, könnte der Hund samt Oma und Familie in Österreich leben ... vielleicht gar unweit von Linz entfernt? Wenn dem so ist, ist da mindestens eine Person, die 24/7 Zeit hat und vielleicht nicht nur auf den eigenen - viel zu jungen - Welpen aufpassen könnte, sondern tagsüber auch auf den Sennenhund der Oma?

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Dem Stadel nach zu urteilen, könnte der Hund samt Oma und Familie in Österreich leben ... vielleicht gar unweit von Linz entfernt? Wenn dem so ist, ist da mindestens eine Person, die 24/7 Zeit hat und vielleicht nicht nur auf den eigenen - viel zu jungen - Welpen aufpassen könnte, sondern tagsüber auch auf den Sennenhund der Oma?

Ahahahhahaa, darauf muss man erstmal kommen ... vielleicht werden wir alten Leutchen auch komisch, in der Ferienzeit. Sehen überall Trolle.

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Dem Stadel nach zu urteilen, könnte der Hund samt Oma und Familie in Österreich leben ... vielleicht gar unweit von Linz entfernt? Wenn dem so ist, ist da mindestens eine Person, die 24/7 Zeit hat und vielleicht nicht nur auf den eigenen - viel zu jungen - Welpen aufpassen könnte, sondern tagsüber auch auf den Sennenhund der Oma?

 

:klatsch:

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Darf ich das mal zusammenfassen: Ihr habt einen acht Jahre alten Berner Sennenhund, der dir gehört, aber bis jetzt bei der alten kranken Oma gelebt hat. Der Hund reagierte nach einem Eingriff beim Tierarzt verstört und wurde deswegen kastriert, um sein dominantes Verhalten zu unterbinden, nachdem der Rat gekommen war, den Hund töten zu lassen.

Seit einiger Zeit ist die Oma so krank, dass der Hund nachts in einem Stall schläft und dort Nächte durchbellt. Besonders vor Gewitter hat er Angst und ist von euch (seiner Familie die ihn diesen Situationen im Stall aussetzt) seltsamerweise nicht ansprechbar. Tagsüber hat er immer mal Familienkontakt. Ansonsten früh und abend ein Spaziergang. Bei dir in der Wohnung kann dieser dein Hund nicht leben, weil vom Vermieter nicht erwünscht. Du selbst kannst aus irgendwelchen Gründen keine hundegerechte Wohnung beziehen. In euren Augen hat der Hund ein Verhaltensproblem, und es besteht die Sorge, das nächtelange Bellen könne die Nachbarn verärgern. Zitat Bernielein: "Und ich wundere mich schon, dass er bellt, weil er das nicht jede Nacht macht."

 

Sorry, aber für diese Art Hundehaltung fehlt mir jegliches Verständnis. Und um deine Eingangsfrage zu beantworten: Nein, das ist kein artgerechtes Leben für einen Hund. Es ist lieblos.

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Bellen wird er aus Einsamkeit - der hat Rudelausschluss bekommen - ein echt besch*** Hundeleben, meiner Meinung nach.

Die Nadel wurde aber mal reingepiekst und auch wenn rausziehen und Pflaster abmachen nicht weh tun sollte, weiß der Hund nicht, ob nicht wieder gepiekst wird und kann deshalb"aggressiv reagiert" haben, weil er eun erneutes Stechen verhindern wollte.

Man weiß ja nicht, wie das setzen der Nadel verlaufen ist - evtl. mit heftiger Gegenwehr und Maulkorb und mit mehreren Personen Festhalten- Das reicht unter Umständen aus, einen Hund bei Manipulationen jeglicher Art  in dieser Richtung in Abwehrverhalten zu versetzen.

So ein Exemplar hab ich hier.

Ich frage mich ja, warum Ohren spülen unter Vollnarkose gemacht werden musste. Bisher hat das jeder meiner Hunde ohne Narkose über sich ergehen lassen - das Abwehrexemplar hat das auch gelernt.

Kann also sein, dass bei dem Hund ganz wesentliche Dinge, wie Vertrauensaufbau, schon lange im defizitären Bereich waren und sind und das wird unter den jetzigen Bedingungen nicht besser, sondern schlimmer.

 

Wenn an den Haltungsbedingungeb nichts verändert werden kann, fände ich es dem Hund gegenüber fairer , ihn in geeignete Hände abzugeben. Familie (mit Kindern) halte ich da eher nicht geeignet.

 

http://tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wissenswertes/entzuendung-der-ohren-bei-hund-und-katze/:

"Da oft die manuelle Reinigung bei den stark verschmutzten Ohren nicht ausreicht und auch ein noch so vorsichtiges Vorgehen für unsere Kleinen sehr schmerzhaft ist ( Sie müssen bedenken, wir arbeiten in einer offenen, hochentzündeten Wunde ) ist manchmal als erstes die Ohrspülung in Narkose angesagt.

Dann muss die lokale Behandlung täglich und vor allen Dingen ausreichend lange durchgeführt werden."

 

 

Eine richtig fortgeschrittene Ohrenentzündung ist extem schmerzhaft, da geht es nicht um ein bisschen Dreck im Ohr, eine sehr gründliche Spülung, die zwingend erforderlich ist, ist da nicht mehr ohne Narkose machbar, zumal man beim Hund nur schlecht zum Trommelfell kommt, das liegt am starken Knick im Hundeohr https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/_Resources/Persistent/74d58ca4d32c15868a5253f46813e280bf79a914/D2510_Tier_Ohr-800x419-660x346.jpg. Meine Bambi hatte so eine starke Entzündung und obwohl beim Chi unter 2 kg, sie war da noch ein Welpe, eine Narkose immer kritisch ist, war überhaupt keine andere Option, als Narkose, da ansonsten der Hund nciht von seinen Ohrschmerzen befreit hätte werden können.

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Ich versuche grad mal meine Gedanken zu sammeln.

 

Bernilein, wie alt bist du denn? Kann es sein, dass du gar keine Entscheidungsgewalt darüber hast, was mit dem Hund passiert? Ich meine, wenn du noch keine 18 bist, bei deinen Eltern lebst und der Hund nicht dir gehört, wirst du wenig an der momentanen Situation ändern können, oder?

 

Wenn dem so sein sollte, ist es mir sehr klar, dass dir der Hund leid tut, du ihm eigentlich ein besseres Leben wünscht und nun auch etwas verworren reagierst, weil dir hier zusätzlich ein schlechtes Gewissen gemacht wird. Du scheinst ja durchaus zu sehen, dass es dem Hund in der momentanen Situation nicht wirklich gut geht. Wenn du aber an der Situation nichts ändern kannst, wird dir auch niemand wirklich helfen können, denn es wird kein Allheimlmittel geben, dass der Hund, nachdem er es gewohnt war seine ersten 8 Jahre mit der Oma im Haus zu wohnen, jetzt ohne Probleme drausen lebt. Ein Hund ist gerne bei seinem Menschen, vor allem wenn er es nicht gewohnt ist, über längere Zeit alleine zu sein.

 

Du sagst du gehst Gassi mit ihm. Was wird denn sonst noch mit dem Hund gemacht? Macht ihr irgendwas um ihn geistig auszulasten? Das wird das Problem jedoch nicht beheben. Spätestens wenn die Nachbarn Ärger machen, muss ja eine Lösung her. Dann muss entweder der Hund weg, oder ihr müsst umziehen um ihn behalten zu können. Ehrlich gesagt kann dir warscheinlich hier niemand helfen, dafür ist die Situation zu verfahren. Sie ist nicht gut für den Hund, und so wie ich das herauslese, für dich auch nicht.

 

Außer es würde für dich die Möglichkeit bestehen auszuziehen, in eine Wohnung in der Hunde erlaubt sind und den Hund tagsüber in eine Betreuung zu geben. Dann müsstest deine Freizeit aber auch auf den Hund ausrichten, damit er auch noch was von dir hat.

 

Die Kindergitteridee finde ich auch gut. Jedoch schätze ich, dass du da keinen Einfluss drauf nehmen kannst?

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Dem Stadel nach zu urteilen, könnte der Hund samt Oma und Familie in Österreich leben ... vielleicht gar unweit von Linz entfernt? Wenn dem so ist, ist da mindestens eine Person, die 24/7 Zeit hat und vielleicht nicht nur auf den eigenen - viel zu jungen - Welpen aufpassen könnte, sondern tagsüber auch auf den Sennenhund der Oma?

 

 

Nur weil Sommerferien in manchen Ländern und Bundesländern sind, müssen nicht automatisch falsche Schlussfolgerungen gezogen werden - auch nicht im Konjunktiv. Danke.

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