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Hundeforum Der Hund
Ebby2012

Vorstellung von Lilli und Ebby

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

mein Name ist Lilli und ich bin 61 Jahre. Mein Hund Ebby 4 1/2 Jahre und wir wohnen in Hagen-Berchum.

 

Ebby ist ein Mischling, Mutter Parson Russell und der Vater ein Deutsch Drahthaar.

 

Freue mich schon aufs Durchstöbern

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Herzlich Willkommen und viel Spaß mit uns hier im Forum.

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Hallo und liebe Grüße aus dem Sauerland ;) Eine interessante Mischung hast du da ja auf dem Sofa sitzen.  :D

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Herzlich Willkommen und liebe Grüße aus Gevelsberg :)

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      Hallo! Wie vielleicht schon der ein oder andere im Tierschutz-Bereich gelesen hat, haben wir eine 1-jährige Hündin aus dem Tierheim adoptiert. Ich habe vorher viel gelesen, mich gut vorbereitet und mir über sehr viele Fragen im Vorfeld Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie viele Situationen schon nach kurzer Zeit auf mich zukommen, bei denen ich trotz aller Vorbereitung keinen Schimmer habe, wie ich richtig reagiere oder was zutun ist. Ich wurde so nett und kompetent bei der Adoption beraten, dass ich meine offenen Fragen gerne hier stellen möchte.    1. Die Nähe: Lilli hat sich recht schnell auf mich fixiert. Das ist bestimmt gut, aber sie ist sehr unruhig, wenn ich den Raum verlasse. Sie kann sich nur ausruhen und entspannen, wenn ich in der Nähe bleibe und keine Anstalten mache, mich evtl. wegzubewegen. Sie wacht auch aus dem "Tiefschlaf" auf, wenn ich aufstehe. Wenn ich das Stockwerk wechsle um z.B. etwas zu holen, stellt sie sich unten an die Treppe und wartet auf mich. Sie ist ja erst wenige Tage hier und ich vermute, dass das ganz normal ist. Ich frage mich jedoch, wie ich sie in ihrer Sicherheit unterstützen kann, denn ich stelle es mir für sie auch sehr stressig vor, nicht zur Ruhe kommen zu können, wenn ich mich bewege. Mein Ansatz ist derzeit, regelmäßig und oft die Räume zu wechseln und mal hoch oder runter zu gehen, damit sie merkt, dass nichts dabei ist und auch kein Aufhebens darum gemacht wird.   Haltet ihr das für den richtigen Weg?   2. Die Treppe: Und wir so während der Planung: "Ja und dann kommt der Hund abends immer mit nach oben ins Schlafzimmer!" Tja, wir haben eine offene Treppe und haben offenbar maßlos unterschätzt, wie einschüchternd so eine wirken kann. Lilli kommt nicht mal in die Nähe der Treppe, obwohl sie ja noch keine schlechten Erfahrungen mit ihr gemacht hat (und vermutlich auch in Rumänien keine gekannt hat). Wenn ich auf der 1. Stufe der Treppe sitze (!) kommt sie nicht zu mir, obwohl sie es sehr will - so interpretiere ich es zumindest, weil sie mich fixiert, fiept, springt, hinsetzt, etc. aber näher kommen ist nicht. Es ist, als wollte sie sagen "Komm schnell runter da! Das ist gefährlich!" Ich trage sie abends hoch. Im Schlafzimmer ist sie auch wieder total locker und macht es sich sofort auf ihrem Platz gemütlich. Ich habe jetzt Stufenmatten bestellt und werde in einer größeren Bastelaktion die Zwischenräume mit Pappe zukleben. Dann würde ich sie einfach so lange hoch tragen, bis sie sich irgendwann von allein traut. Ich habe allerdings mal eine Folge "Hundeprofi" gesehen, wo ein Hund sich so sehr daran gewöhnt hat, die Treppen hochgetragen zu werden, dass es ihm nur noch mit sehr viel Mühe abtrainiert werden konnte. Können wir das irgendwie verhindern? Ich will sie auch nicht zu früh damit malträtieren, Dinge lernen zu müssen, die ihr nicht geheuer sind. 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Das findet sie super, rennt hin, trägt ihn auch, aber versteckt sich damit dann im Gebüsch, in der Hoffnung, sie kriegt ihn auch selber auf.   Macht es Sinn, das weiter zu verfolgen und zu üben, oder ist das noch zu früh?   4. Die Leckerlies: In meiner naiven Planung hatte ich fest vor, die Trockenfutterrationen (Wolfsblut) zum Spielen, Lernen und Konditionieren zu verwenden. Pustekuchen. Lilli findet Trockenfutter total blöd und es interessiert sie nicht die Bohne, wie viel das gekostet hat. Ich habe immerhin eine hochwertige Nassfuttersorte gefunden, die sie gut findet, so dass ich ihr nicht die Cäsar-Pampe geben muss, die sie aus dem Tierheim gewohnt ist. Aber als Leckerli ist das natürlich eher ungeeignet. Ich habe also im Zoofachgeschäft so ziemlich alle Leckerlies eingepackt, die irgendwie hochwertig und lecker aussahen (verdammt, hab ich viel Geld ausgegeben). Aber abgesehen von der oben angesprochenen Putenwurst zieht einfach gar nix das Interesse auf sich. Zuhause nascht sie aus Höflichkeit mal 1-2 von den gekauften Teilen, aber es ist nicht interessant genug, um mich im Blick zu behalten. Draußen würdigt sie die "Lecker"lies nicht mal eines Blickes. So kann man natürlich gar kein Verhalten ordentlich belohnen. Ich sag immer "Tooooll, Lilli, hier" und halte ihr das Leckerli unter die Nase, und sie: "Äh, nein, danke, lass mal stecken und streichle mich lieber."   Irgendwelche Tipps für wählerische Hunde?    5. Das Spazieren: Lilli ist ein Naturtalent an der Leine. Wir waren viel draußen (besonders viel, weil sie ja noch nicht stubenrein ist), so hat sie sich schnell an die nahen Wege gewöhnt und fühlt sich beim spazieren sichtlich wohl. Ich gebe ihr Zeit, stehen zu bleiben und zu erschnüffeln was gerade interessant ist. Aber schon, wenn sie anfängt Gras, Blätter oder Nüsse zu knabbern, stelle ich fest, dass ich nicht weiß, ob das in Ordnung geht. Ich habe das bisher laufen lassen, aber was ist mit giftigen Pflanzen? 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Normalerweise bekomme ich Lillis Aufmerksamkeit, wenn ich mich vor sie stelle - aber keine Chance. Sie ist total fixiert auf das Küchenfenster und will sich auch nicht den Weg abschneiden lassen. Ich weiß dann nicht weiter, denn ich will sie nicht körperlich maßregeln und sie auch nicht einschüchtern. Sie ignoriert mich dann aber und steigert sich immer weiter hinein. Die Gardinen zuziehen hat auch nichts gebracht. Ich habe sie dann durch meine.. ich sag mal.. "körperliche Präsenz" in ihr Körbchen gedrängt. Also mich vor sie gestellt, damit sie mich nicht ignorieren kann und ihr immer wieder den Weg abgeschnitten, wenn sie an mir vorbei zum (bodentiefen) Küchenfenster wollte. Sie wusste letztlich auch ziemlich sicher, dass ich wollte, dass sie ins Körbchen geht, und hat sich dann daneben (!) gesetzt. Ich habe ihr die Decke unter dem Po weg gezogen, dann ging sie erst ins Körbchen. Dort kam sie dann auch langsam zur Ruhe! Ich bin aber soooo unsicher, ob das die richtige Vorgehensweise ist. Ich hoffe auf ein bisschen Feedback zu der Situation, denn ich befürchte, wir bekommen heute Abend die Fortsetzung.   7. Der Kindergarten: Bitte bitte fragt mich nicht, warum wir das nicht bis zum Ende durchdacht haben - keine Ahnung - vielleicht haben wir diesen Part bei der Planung weggelassen, weil uns unterbewusst klar war, dass es schwierig ist. Ich weiß es nicht, jedenfalls haben wir nun folgendes (völlig unvorhersehbares, hust) Problem: Die Kinder müssen jeden Tag zu Kindergarten und Schule gebracht werden und nachmittags wieder abgeholt. Ein paar Tage lang wird mein Mann das nun übernehmen, aber auf Dauer würde er einfach zu wenig arbeiten, um die Bring- und Abholzeiten einzuhalten. Ich muss es also früher oder später (und hier gilt, je früher desto besser) selber machen. Der Kindergarten liegt an einer vielbefahrenen Straße. Bis in die Nähe habe ich es mit Lilli schon geschafft, aber die ganze Straße entlang ist für sie noch zu viel. Sie ist noch sehr auf Dinge fixiert, die ihr unheimlich sind und ich kann ihre Aufmerksamkeit nicht wieder einfangen (und ein interessantes Leckerli hab ich ja auch nicht...). Zu Fuß hingehen wird also noch eine Weile dauern, denke ich.  Wir haben außerdem ein heißbeliebtes Lastenfahrrad, in das vorn 4 Kinder hineinpassen. Das langfristige Ziel ist, Lilli mit zwei Kindern darin fahren zu lassen, und der dritte fährt mit seinem eigenen Rad daneben. Das ist aber auch ganz schön viel verlangt. In dem Lastend ruckelt und rubbelt es und die Eindrücke an der vielbefahrenen Straße sind vermutlich auch nicht weniger einschüchternd. Ich habe damit begonnen, sie jeden Tag mal hinein zu setzen und ihr darin Leckerlies zu geben (ha ha ha), damit sie sich dran gewöhnt. Mein Eindruck ist, dass das noch länger dauern wird, als zu Fuß hinzugehen. Ein Auto haben wir auch. Ich fahre total ungern damit, weil Schule und Kita nicht weit sind und ich die Kinder gern an der frischen Luft hab. Morgen kommt der bestellte Anschnallgurt für Lilli an und wir können mit ihr Autofahren. Eine Option wäre also auch, mit dem Auto zur Kita zu fahren. Dann müsste Lilli jedoch im Auto warten, wenn ich die Kinder rein bringe - aber möglicher Weise ist das gar angenehmer als draußen vor der Tür zu warten.  Hach, ich bin ratlos, merke aber auch, dass es meinen Mann arg belastet, den Goodwill seines Arbeitgebers so auf die Probe zu stellen.    Was würdet ihr vorschlagen?   Ich freue mich wirklich sehr über Tipps zu dem einen oder anderen aufgeführten Punkt. Ich versuche, alles richtig zu machen und ich spüre, dass ich mir mit meinem Perfektionismus eine große Last auferlegt habe. Im Umgang mit meinen Kindern wusste ich immer sicher, wie ich reagiere und was ich ihnen vermitteln will - irgendwie dachte ich, das wäre mit Hund auch so. 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      Guten Abend, Guten Morgen.   Ich möchte euch gern unseren ersten Hund vorstellen. Er heißt Offiziell Shippo, kommt ursprünglich aus Polen. Dort im TH abgegeben wurde er durch eine Kooperation an der Tierheim Verlorenwasser vermittelt wurde.   Der kleine ist ca 3 Jahre. Abgabegründe konnte man uns leider keine nennen. Wir selbst haben kaum Erfahrungen mit Hunden (aber Katzen) und sind gerade dabei unsere Familie aneinander zu gewöhnen. Dazu ist Shippo erstmal im Arbeitszimmer. Da die Katzen da sowieso nicht rein drüfen nehmen wir ihnen erstmal nichts Weg und im Moment sind alle sehr gechillt. Das Leben steht zwar bei uns auf dem Kopf aber so sollte es ja auch sein.   Was gibt es zu sagen? Ich weiß es nicht. Vorab gab es ja schon viel was in einem anderen Thema erzählt wurde. Da ging es aber hauptsächlich darum, dass wir einen Hund gesucht haben und verwerflicher weise dachten ein BC wäre DER Hund für uns  Wir wurden nicht nur eines besseren belehrt sondern konnten auch viel lernen. Wir...ja, ich schreibe Wir und meine damit meine Frau und mich. Wir sind seit stolzen 9 Jahren ein starkes Team und freuen uns über die neue Aufgabe sehr.   Eigentlich wollten wir ja auch einen Welpen...aber wir versuchen immer sehr realistisch zu sein und haben uns daher für Shippo, einen Mischling entschieden. Der Arme ist wohl ein Kämpfer, hat Narben auf der Nase und Bisswunden am Ohr. Er ist Kastriert und wurde getackert, weil er es sich trotz Halskrause geschafft hat den Faden zu ziehen. Am 28.3.2018 kommen die Tackernadeln weg und somit auch die Halskrause. Bis dahin Creamen wir schön Salbe drauf um das ggf. Jucken zu lindern.   Leider weiß Shippo wohl nicht, wie man Spielt. Wir haben ihm zwar einiges angeboten aber so richtig will es nicht klappen. Das schaffen wir aber schon. Er ist sehr klug, Witzig und Süß.   Aktuell lernt er "Sitz" und weiß schon, dass wenn er sitzt gibt es was feines. Also setzt er sich und genießt die nascherei. Dann schwebt der Hintern gefühlt 0,002mm über dem Boden und er sitzt wieder in freudiger Erwartung einer neuen Nascherei.  :):)   Generell sind wir über jegliche Kritik sehr Dankbar, weil wir stets nur das beste für unsere Familie wollen.   Achso, ab heute wollten wir eine EURO Palette oder vergleichbares statt der Tür zur Trennung der Räumlichkeiten nutzen, damit Hund und Katz sich nicht nur riechen sondern auch Visuell an sich gewöhnen können.    Verzeit mir bitte diesen unstrukturierten Beitrag. Der wenige Schlaf und die neue Lebenssituation in Verbindung mit meiner Nachtschichtwoche macht sich nicht so gut   LG

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