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Tierschutz Rhein/Main gesucht, der Sterilisieren nicht tabuisiert

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Hallo ihr,

 

ich google und google und hantiere evtl. mit ungeeigneten Suchbegriffen, hab hier in der Region aber bisher leider noch kein Tierheim gefunden, dass die Sterilisation von Rüden für sich auf der Website thematisiert.

Deswegen frage hier ich mal rum, sowas wie den Webeintrag des Tierschutzverein Zwickau habe ich hier in der Nähe leider noch nicht gefunden.

Hätte mich aber sehr gefreut darüber.

Hier vor Ort ist og. Thema ein Tabu, ergab leider nur verständnislose Blicke und abwehrende Reaktionen. Wir sind zur Zeit Gassigänger und wollen das auch gerne weitermachen.

 

Ich glaube, daß die Thematik an sich hier schon mit allen Links zu Gansloßer/Strodtbeck und TA Rückert oft diskutiert wurde, darum geht es mir gar nicht. Wir würden solch ein Tierheim in unserer Umgebung nur echt gerne unterstützen.

 

Lieben Dank und schöne Grüsse

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Hallo ihr,

Ich glaube, daß die Thematik an sich hier schon mit allen Links zu Gansloßer/Strodtbeck und TA Rückert oft diskutiert wurde, darum geht es mir gar nicht. Wir würden solch ein Tierheim in unserer Umgebung nur echt gerne unterstützen.

 

Ich weiß jetzt nicht auf was du raus willst.

 

Aufs Thema: Sterilisation generell, statt Kastra, oder wie unterstütze ich im Rhein/Main Gebiet das TH zu diesem Thema (?)

 

Weil,

wir einen intakten Rüden zu einer (noch) intakten Hündin bekommen werden und ich eine ungewollte Trächtigkeit verhindern muss/werde, mir die komplette Kastra aus verschiedenen Gründen nicht zusagt und ich auch jemanden suche, der nur die Hündin sterilisiert, was aber leider nicht ganz so einfach ist.

Habe neulich mit der Züchterin gesprochen, die eine Sterilisation zwischen der 3. und 4. Läufigkeit komplett mit hinter mir steht und es in ihrem Land die Hunde sterilisiert werden und eben Kastra nur noch bei Not-OP's.

Und wo finde ich nun einen Sterilisier-TA?

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hallo,

erstmal geht's mir darum, eins zu finden, wenn sie dort Gassigänger suchen, würden wir das auch dort machen wollen.Und ggf. Hilfe bei Soli-Veranstaltungen anbieten etc.

Hier im TH ist uns die Früh-Kastration eines Rüden ziemlich reingefahren, deswegen suche ich da Abstand.

Nächstes Jahr zieht auch ein Hund bei uns ein, das läuft aber relativ unabhängig. Da es eh nur ein Hund ist, stellt sich diese Frage bei uns gar nicht. Generell würden wir aber ohne schwerwiegende medizinische Indikation nichts operieren lassen.

 

Bei einer Hündin eine TÄ zu finden kann ich mir auch echt schwierig vorstellen, dazu habe ich keine Info gefunden, außer das Komplikationen auftreten können, die nicht näher benannt wurden. Vermutlich ähnliche wie beim Menschen Blutungen/Infektionen/ OP-verletzungen etc. , außerdem noch Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft (die bei Verhinderung des Deckaktes nicht auftreten).

Beim Rüden wird es in  Kliniken und bei einigen TÄ durchgeführt und auch da muß man schon sehr suchen.

 

Liebe Grüße

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hallo-

Zwischenstand hier:

 

eine Art TS Netzwerk habe ich leider nicht gefunden. Einen Tierarzt, der Vasektomien durchführt habe ich angemailt, der konnte mir jedoch auch nicht weiterhelfen.

 

Eine sehr engagierte und ausführliche Antwort habe ich vom og.TSV zu dem Thema Kastrationsalternativen im TS erhalten, in dieser wird das Thema als eines bezeichnet, das zunehmend Gehör findet und weiterer Sensibilisierung bedarf.

 

danke an alle P.N. und liebe Grüße

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Ich kann Dir - vielleicht, weil ich noch nicht ganz verstehe, worin Dein Problem mit Kastra besteht - ggf. nur OT antworten:

Generell kannst Du in D jedes TH unterstützen, das ein ordentliches Konzept in puncto Haltung, Trainung und Vermittlung hat. Viele knabbern am Mindestlohngesetz für ihre Angestellten und müssen schliessen, weil es finanziell so nicht zu stemmen ist.

Ergo müssen mehr Ehrenamtliche her, was nicht immer auch gleich das Sinnvollste für die Schützlinge sein muss.

Bei uns (kleines TH, durchschnittlich 20 Hunde) wird sehr genau abgewogen, wann und ob eine Kastra durchgeführt wird. Es wird eher selten kastriert und nie pauschal.

Wenn, dann würde bei Rüden die reine Verhinderung der Fortpflanzungsfähigkeit nie der Grund sein. Deshalb würde auch Vasektomie da keine Rolle spielen.

Bei Hündinnen kann ich mich gar nicht erinnern, ob jemals eine kastriert wurde?!

Die zukünftigen Halter werden möglichst sorgfältig ausgesucht. Ein Restrisiko, dass dieser vermittelte Hund dann Welpen hat, bleibt bestehen. Kann mich aber nicht erinnern, dass das vorkam (geschweige denn häufiger vorkam) - die TH Leitung hat oft regelmässig und auch über "Quellen" Kontakt zu den Leuten, die einen Hund von hier aufgenommen haben.

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das hört sich auf jeden Fall nach einem schlüssigen Konzept an und würde ich natürlich unterstützen!

 

Bei "unserem" TH (eben auch ein großes) wird eben "zur Verhinderung unerwünschter Vermehrung" kastriert, auch früh und direkt in Verbindung mit der Vermittlung, auch Hündinnen.

Vertragliche Verankerung ("darf nicht zur Vermehrung eingesetzt werden", regelmäßige tierärztl. Kontrollauflagen, gigantisch hohe Bußgelder, Welpen sind Eigentum des Tierheims etc.) halte ich da für wesentlich sinnvoller als Pauschalkastrationen, die eben nicht jeder Hund dauerhaft gut wegsteckt.

Deshalb die Frage nach der Sterilisation, wenn eh schon operiert wird.

 

Also erweitere ich mal meine Fragestellung mit:  oder TH die eine Kastrationspraxis wie im Post zuvor pflegen und dringend Unterstützung brauchen.

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