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Hundeforum Der Hund
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Camping mit Hund (Umbau Auto zum Camper, Wohnwagen, Zelt, etc.)

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Campingurlaub als solchen, also stationär, habe ich noch nicht ausgiebig gemacht, sondern habe halt meistens eine Nacht aus praktischen Gründen irgendwo übernachtet, wo es gerade passte, (fast) jede Nacht woanders, sehr spartanisch. Übernachtung im Zelt mit Isomatten/Schlafsack, oder auch im Auto im Schlafsack eingemummelt, wenn’s nicht anders ging (zugegeben, manchmal auch im Gasthof, Jugendherberge oder in Campinghütten…).

 

Strom auf dem Campingplatz, wenn ich nur mit Auto und Zelt unterwegs war? Habe ich noch nie gehabt. Für Kaffee reicht ja auch ein Kaffeebereiter (French Press)…oder Instantkaffee…

 

Bei mir war alles sehr spartanisch und auf das Notwendigste reduziert, als da wäre

  • 1 Teller/Schälchen/Becher aus Melamin (sehr haltbar und nicht so fipselig)
  • Besteck/1 Kochlöffel/Küchenmesser/ Schneidebrett/Geschirrtuch/Handtuch/Küchenrolle/ Klopapier/Gummibänder/Wäscheklammern
  • Eine Küchenkiste mit Grundnahrungsmitteln wie Salz/Pfeffer/Öl/Essig/Zucker/ Reis/Nudeln/Müsli/Tee/Kaffee und Spülmittel/Lappen, ggfls. Spülschüssel
  • 1 große, auslaufsichere Küchendose, die auch als Salatschüssel dienen kann
  • Trangia-Kocher und Brennstoff – reicht völlig für simple Eintopfgerichte, oder Reis/Nudeln für Salate, ansonsten gab’s halt belegte Brote oder Müsli
  • Kopfkissen/Wolldecke/Liegedecke
  • Taschenlampe
  • Kühlbox/Kühlakkus
  • Großer Kanister mit Wasser

Einen bequemen Stuhl habe ich irgendwann dann auch gekauft, in dem man es gemütlich länger aushalten kann. Tisch hatte ich früher nicht dabei, lohnte nicht, wäre aber ab und an durchaus praktisch gewesen.

 

Eine Lampe mit besserem Licht zu haben, die auch länger durchhält, wäre durchaus praktisch, damit man nicht von der Dämmerung ausgebremst wird. Von einer batteriebetriebenen Lampe rate ich aber ab: Die Batterien sind viel zu teuer, weil sehr schnell leer, und auch nicht gerade umweltfreundlich. Ich liebäugele stattdessen mit einer kleinen, gasbetriebenen Lampe… Fühlt sich für mich aber ziemlich luxuriös an…

 

Ich habe meistens nur Kühlware dabei, die innerhalb eines Tages aufgegessen ist. Auf Campingplätzen gibt es oft Gefrierschränke, wo man seine Kühlakkus wieder gefrieren lassen kann. Ich habe es aber auch schon erlebt, dass man sie abgeben musste und dann etwas Gleichwertiges zurückbekam, aber nicht seine eigenen.

 

So ging das immer ganz gut, aber wenn man länger an einem Ort ist, mag man’s dann vielleicht weniger spartanisch und etwas bequemer.

 

Grundsätzlich hätt‘ ich schon Lust, es mal anders auszuprobieren, vor allem meine Knochen würden es mir danken, bin mir aber noch nicht schlüssig darüber, ob ich Wohnwagenanhänger oder Wohnmobil praktischer fände. Mit Anhänger zu fahren und zu rangieren, stelle ich mir nicht gerade leicht vor. Vorteil: man kann das Auto abkoppeln und braucht für kurze Wege in die Umgebung nicht den ganzen Hausstand mitzunehmen, man ist dabei flexibler und behält seinen Stellplatz. Allerdings könnte man bei einem Wohnmobil eventuell ein Fahrrad mitnehmen. Und beim Wohnmobil/Bus gefällt mir, dass man sich einfach irgendwo hinstellen kann, sich das gemütlich machen und in die Landschaft schauen kann, auch wenn es draußen mal nicht so angenehm ist. Für die Nacht kann man sich dann ja einen offiziellen Stellplatz suchen. Aber Wohnmobile sind oft so wuchtig… Naja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Trubeliges Campingplatzleben mit Parzellen dicht an dicht haben mich noch nie gereizt… Ich möchte lieber meine Ruhe haben und einfach in der Natur sein.

 

Wenn ich schon den Luxus eines fahrenden Zuhauses hätte, würde mich bei einem umgebauten PKW die Enge wahrscheinlich stören. Ich hätte wahrscheinlich keine Lust, ständig irgendetwas hin und herzuräumen, um an etwas zu gelangen, was ich brauche. Und im Inneren stehen zu können, fände ich auch sehr angenehm. Autarke Solarenergie fände ich klasse, wäre für mich aber Luxus. Denn irgendwie sehe ich Camping immer noch als Low-Budget-Übernachtungsmöglichkeit für Tapetenwechsel. Bei den vielen Möglichkeiten, die es heute gibt, und bei den Mietpreisen für Wohnmobile oder Wohnwagen, und natürlich für die Stellplätze dazu, ist es das aber ganz und gar nicht mehr, wie mir scheint... Und wenn man etwas kauft, muss das ja auch bezahlt und unterhalten werden, plus Stellplatz, wenn man nicht unterwegs ist. Wenn mein Ziel also nicht wäre, jeden Tag woanders zu sein, würde ich für mich wahrscheinlich ein solides, einfaches Ferienhaus irgendwo in der Wallachei vorziehen. Übrigens sähe meine Ausrüstung dafür ähnlich aus wie oben beschrieben. Solide Einfachheit reicht mir da.

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P.S.: Vergessen: Ein großes Sonnensegel/Regensegel fände ich auch noch eine sinnvolle Anschaffung, um den Aktions-/Aufenthalts-Radius ein wenig vergrößern zu können. Ein Hauszelt/Vorzelt ist nicht so mein Ding.

 

Und wie Cartolina sagt, ich bekomme auch ein wenig Sehnsucht…

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Jetzt habe ich an dielectric eine Mail geschickt, ob ihr System auch für unser Auto, Citroën C8, passen würde :D

Ich glaube sowas würde ich glatt kaufen (rechtzeitig an Weihnachtsgeschenke denken!), ich denke, da würden sich auch die Kinder freuen, die können ja nächstens alle Auto fahren.

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Aber: Man darf damit z.B. in Südfrankreich nicht die Küstenstrasse benutzen, kann nur dort stehen bleiben, wo das Schiff Platz hat und nicht da wo es schön ist, die Autobahngebühren sind die eines LKW´s und damit horrend etc. etc.

 

Das kommt aber gewaltig auf die Größe des WoMos an. Meiner z.B. ist ein LT35 (3,5T) und als PKW eingestuft. Er ist bedeutend größer als z.B. der VW-Buss, hat aber keinerlei Einschränkung gegenüber eines normalen PKWs bei Tempolimits, Maut oder Durchfahrten von bestimmten Strassen. Das einzige sind Tiefgaragen, das sollte man sich besser verkneifen ! Dauercampen ( über eine Woche) und Wohnmobil widerspricht sich auch eher. Ich bin selten länger als 2 Tage am gleichen Ort, Campingplätze werden nur zur Not oder aus Sicherheitsgründen in einigen Regionen benutzt. Ansonsten bleibe ich dort stehen, wo es mir gefällt.

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Oh maaaaaannnn....

Jetzt hab ich grad so viel geschrieben und Fotos hochgeladen und nu is alles weg... :-(

Also auf ein Neues!

Erst die Fotos - ich habe eine minimal-Version, mit ohne Technik = nix Strom, Kühlschrank, Heizung, Licht.

Aber ne richtige Matratze auf einem Lattenrost.

Die Rückbank, also die Rücksitze sind ausgebaut.

Unterbau und Hauptstütze für das Bett sind 2 kleine Ikea-Schränkchen, diese dienen auch als Stauraum.

Es ist nichts gebohrt, geschraubt, gedübelt oder sonst irgendwie mit der Karosserie fest verbunden, das Lattenrost und die Matratze sind so zwischen Fahrer- und Beifahrersitz und der Hecktür eingepaßt, dass nichts wackelt, klappert oder sich verschieben kann.

Ich glaube, das ist alles selbsterklärend, falls nicht, dann fragt halt nach :)

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Als mückenschutz hängen wir so feine Mückenschutznetze über die geöffneten Fenster: Scheibe runter, Tür auf, Mückenschutznetze beidseitig über die Tür, Tür schließen. Da verrutscht nichts, und die Tierchen bleiben draußen.

So kann man beide Seitenscheiben ganz öffnen. Wichtig, damit die Feuchtigkeit nach draußen kann, sonst laufen alle Scheiben an.

Bis -6 Grad habe ich schon im Auto geschlafen, mit normaler Bettwäsche, Schaffell im Rücken, und noch ne echte Wolldecke über dem Plumeau.

Problem war: ich hatte tagsüber kaum Zeit, das Auto ordentlich zu lüften, damit die Feuchtigkeit abzieht. Ich war auf einer Weiterbildung, kein Urlaub. Das war nach einer Woche zunehmend unangenehmer, ich habe 10 Nächte im Auto geschlafen.

Normalerweise ist die Feuchtigkeit aber nicht so ein Problem, denn man kann tagsüber lüften.

Mittlerweile habe ich einen Schlafsack, der innen mit Baumwolle gefüttert ist. Komfortbereich 8 oder 10 Grad, glaub ich. Ich mag es nicht, auf oder in 100% Poly*nochwas* zu liegen/schlafen.

Das letzte mal in GV reichte der aus, morgens war es draußen auch leicht gefroren.

Im Schlafsack hatte ich ein seiden T-Shirt und eine lange Seiden Unterziehhose, das war optimal. So was: http://www.landsend.de/de_DE/Seiden-Rundhalsshirt-mit-langen-Aermeln-fuer-Damen/pp/P_17922.html?brand=2http://www.landsend.de/de_DE/Lange-Seiden-Unterhose-fuer-Damen/pp/P_17915.html?brand=2

Licht gibt es von der Stirnlampe. Viel gelesen wird halt nicht, stattdessen Sterne gucken oder schlafen.

Die Verpflegung ist überwiegend so, dass nichts gekühlt werden muss. Rohkost, Brot, Obst, Käse halt nur so viel, dass man es in 2 Tagen wegessen kann, und nur wenn die Temperaturen gemäßigt sind.

Beim letzten Mal hatte ich den wasserkocher mit und eine kabeltrommel. Mein Standplatz auf dem CP war aber so ungünstig, dass ich doch keinen Anschluß hatte.

Dafür hatte ich nette Nachbarn, die keinen Wasserkocher mithatten, dafür aber Strom. ;) Nach kurzem Gespräch hatten wir den perfekten Deal :D

Das Sonnensegel war sehr improvisiert, spendete auch hervorragend Schatten, aber ich hatte nicht mit so viel Wind gerechnet. Mein Eingang bleib trocken, aber die Plane war sehr laut und nahezu alle Ösen sind ausgerissen. Es hielt, aber da muss was anderes her.

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Vielleicht so was? Mal sehen, wir wissen es noch nicht.

http://shop.maxtrader.de/epages/MAXTraderGmbH.sf/?Locale=de_DE&ObjectPath=/Shops/MAXTraderGmbH/Products/16034&ViewAction=ViewProductViaPortal&gclid=CJGXhZLjn84CFTYW0wod0XMNEw

Wenn wir so ein Vorzelt kaufen, dann eins mit 5000 Wassersäule (das im Link haat nur 3000), hab ich grad nur nicht wiedergefunden.

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Ganz toll! Genau so stell ich es mir auch etwa vor :D

Bin mal gespannt, was die Firma anwortet, hoffentlch geht es.

Ich bin hier leider die einzige, die auch nur ein bisschen handwerkliches Geschick hat, aber sowas Grosses habe ich noch nie gemacht.

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An der NordKüste Irland /Nordirland sind die Straßen teilweise so schmal, mit Womo wollt ich da nicht lang.

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Nebelfrei,

Meintest du mich? :)

Das Lattenrost ist ausgeschnitten, und somit der Form des Innenraumes des Autos angepaßt.

Dort, wo man das gelbe Spannbettlaken sieht, ist eine extra Stütze untergestellt: ein Brett mit 2 Beinen, man sieht die Rundhölzer ja gut.

Das Bett hat hinten an der Hecktür die ganze Breite des Innenraumes, aber an der Seitentür weniger.

Dafür kann ich dort bequem aufrecht sitzen, ohne an den Himmel zu stoßen. Größere Menschen stoßen an oder müssen gebeugt sitzen.

Man könnte auch dort wo der blaue Teppich liegt noch Matratze hinbasteln, aber auf dem blauen Teppich zusätzlich mit einer weichen Hundematte liegt Blaze während der Fahrt.

Oder er krabbelt ganz unter das Lattenrost, wenn dort Platz ist (da ist ja der Stauraum fürs Gepäck).

Die Ablage über Fahrer/Beifahrersitz dient bei Wochenendfahrten als Kleiderfach, das ist praktisch weil morgens alles griffbereit ist.

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Ja, ich meine dich, Junkersfrau :)

Ich möchte auch nicht jeden Pass mit Womo fahren :)

Ich bin hin und weg von Junkersfraus Wagen (sogar Mann und Sohn auch und das heisst etwas!)

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