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Hundeforum Der Hund
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"Marotten" eurer Hunde: Tieferer Sinn?

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Jeder Hund hat sicherlich so ein oder anderen "Marotten", "Ticks" oder ein spezielles Verhalten. Habt ihr euch schon mal Gedanken über einen tieferen Sinn gemacht?
Beim Filmen und Sichten von vorgestern ist mir etwas aufgefallen, was ich zwar weiß, aber bewusst gar nicht mehr so wahrnehme.
 

Akuma braucht seine "Reihenfolge" beim Laufen.

Das hat nichts mit "Rangfolge" zu tun, sondern hat einen ganz banalen, aber dennoch tiefsinnigeren Grund:
 

Wir sichern die Umwelt von hinten ab. Deshalb besteht er auf "vorne laufen". Sehr interessant zu sehen ist auch, wie Yoma ihm diesen Wunsch erfüllt, auch wenn er einfach lieber flitzen würde. Wobei er sich auch oft genug nach hinten abfallen lässt; schon bevor Akuma da war, hat er das gemacht.


 

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Haha, achtung offtopic, aber diese niedlichen Popöchen. wackel wackel wackel. Das lieb ich so.

so, fertig.

Mir ist bei diesem Video eingefallen, dass meine Olli, die eigentlich eine totale Düse ist, in solchen Rinnen, wie eben im Video, es nicht schafft an Hund oder Mensch vorbei zugehen. Sie bleibt dann dahinter und benimmt sich wie ein drängelnder Autofahrer. Dicht auffahren, links vorbei gucken, recht vorbei gucken. Nur die Lichthupe fehlt. Aber sie isr aus irgendeinem Grund nicht in der Lafe, einfach mal zu überholen. Das find ich total witzig, weil ich keine Idee hab, wieso das so sein könnte, es außerdem echt lustig aussieht und sie drittens normalerweise immer am Weitesten vorndran von allen läuft. :)

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Ooooooh, kein Problem fürs Off-Topic, ich mag das Wackeln auch so gerne. Leider wächst bei Yoma der Flausch am Popo erst nach, dann sieht das noch wackeliger aus :)


Hmmmmm... so extrem kenne ich das nicht, aber für Yoma ist z.B. hohes Gras oder Walswege mit Bäumen als Saum eine Art "Begrenzung"...
Vielleicht denkt deine Olli auch so in der Art?

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Emma nimmt gerne das andere Ende der Leine ins Maul, wenn wir losgehen

Mittlerweile fordert sie das auch ein, wenn sie an ihr unheimlichen Hunden vorbei geführt werden will.

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Gondis Marotte ist es jedem seine Schnauze zwischen die Beine zu stecken um sich durchkraulen zu lassen.

Dabei muss man aufpassen nicht umzufallen.

Da ist er echt ein Grobmotoriker.

Nele" singt" dafür immer wenn wir mal getrennt waren beim Wiedersehen.

Egal ob es kurz oder lang war.

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Marotten: meine verstorbene border collie hündin MUSSTE nachdem sie getrunken hatte (wenn einer verfügbar war) einen menschen ablecken. Beforzugt das schienbein. :-)

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In größeren Hundegruppen MUSS Lou vorne laufen.

Da legt er viel Wert drauf. Das ist ihm wirklich sehr wichtig.

Er kommt nur alle 10/15 Minuten gucken ob ich da noch mitlaufe/rumlaufe - dann muss er direkt wieder nach vorn. (Tina mit Sammy hats mal erlebt ^^)

Das verwundert mich immer wieder, genau erklären kann ich es nicht.

Er ist eigentlich gar nicht so der Typ dafür - im restlichen Leben.

 

Eine Marotte ist sein Sammeln und Mitnehmen von Dingen die er findet.

(Stöcke, Kaffeebecher... alles was sich halt tragen und rumwerfen lässt)

 

Wenn er bellt - dann ist das IMMER ein Zeichen der Freude.

Er bellt grundsätzlich nur, wenn er sich sehr freut (über bekannte und beliebte Besucher z. Bsp.)

Sonst sagt er nie irgendwas. Nicht wenns klingelt, nicht wenn Unbekannte hierherkommen - wirklich sonst nie.

 

Er lässt sich drinnen nicht anziehen (Geschirr) oder nur widerwillig.

Nur auf dem Hausflur.Da ist alles supi.
Für mich wirklich absolut unerklärlich. Es gab hier nichts, das passiert wäre und wo man sagen könnte "Ach, daran liegt es..."

 

Und er schläft grundsätzlich nicht auf dem Boden, auch nicht in einem Körbchen auf dem Boden.

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Ja, kareki, das kann sein, so kommts mir zumindest irgebdwie vor. Dennoch sehr verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie sich sonst durch jeder Gestrüpp zerrt, egal, wie schlecht das geht. haha.

Noch ne Marotte, aber da ist die Frage eher: ists die Marotte meines Hundes Oskar oder dich eher die Marotte meines Mannes.

Und zwar haben die beiden so ein "Männerding". Mein Mann hält immer hochfeierlich sein Ohr zu Odkar hin und Oskar stopft nicht minder feierlich seine Nase da rein und anschließend grinsen beide doof.

Meine Olli liebt ihren Ohrenschmalz, aber das ist jetzt wohl zu eklig. Hihihihi

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Jack muss auch immer vorweg laufen, wie die beiden in dem Video, nur das in unserem Fall ich Mensch der "hintere Hund" bin. Wenn wir auf einem Feldweg mit zwei Spuren gehen und ich hinter ihm klammheimlich die Spur wechsele, wechselt er auch, so als müsste alles seine Ordnung haben. Ist allerdings "Gefahr in Verzug" z.B. wenn um Sylvester rum auch tagsüber geballert wird und das auf dem platten Land in der Ferne zu hören ist, schleicht er lieber hinter mir her, gerne eine Schrittlänge dicht hinter mir. Hab mal versucht dauerhaft vor ihm zu gehen bei normalen Spaziergehverhältnissen, manche Hundetrainer meinen ja wie ich im Netz gelesen habe, der Hund soll immer hinter einem herlaufen, das war ein unlösbarer Krampf...

 

Andere Beobachtung: Als es so heiß war, hat sich Jack noch tropfnass vom Wasser im Kanal mit Hochgenuss im hohen Gras auf einem toten Fisch gewälzt, hab ich blöderweise erst gesehen, als er ein Stück zu Seite gerutscht ist. Hat etwas gedauert, bis Fischell No. 5 trotz Schnellwäsche und Hundeshampoo wieder verflogen war. Letztens wollte er an anderer Stelle schon wieder loslegen... Manche Hunde finden es ja auch ganz toll sich auf frisch gejauchten Felder zu wälzen. Evtl. soll der Gestank Revierkonkurrenten fernhalten? Oder was ist an dem Ekelgeruch so toll?

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Ah, vorne laufen, klasse Thema :) ....hier mag ich mal einhaken, das interessiert mich jetzt.

 

Akuma braucht seine "Reihenfolge" beim Laufen. Das hat nichts mit "Rangfolge" zu tun, sondern hat einen ganz banalen, aber dennoch tiefsinnigeren Grund: Wir sichern die Umwelt von hinten ab. Deshalb besteht er auf "vorne laufen".

Tschuli besteht ebenfalls (bei manchen Hunden) darauf, vor ihnen zu laufen. Nicht unbedingt jederzeit, aber doch schon in sehr vielen Situationen. Das geht sogar soweit, dass sie vor ihnen durch enge Durchgänge (die berühmten Türen!) gehen und in`s Auto springen "muss" -wenn der andere vorne ist oder sein möchte, wird er geblockt /verwarnt /abgeschnappt.

Eine andere Situation ist das Hinlaufen zu einem fremden Hund, auch hier dürfen manche Hunde nicht vor Tschuli laufen.

Es kann mMn nichts mit "Sicherung von hinten" zu tun haben, da sie das beim Longieren am Kreis genauso macht. Da muss nix gesichert werden, das ist übersichtlich und da ist niemand hinten dran.

Ich vermute, dass es sich hier um eine Form von -Achtung, das verpönte Wort  :D : "Dominanzverhalten" handelt, das von Canidenforschern immer wieder als in dieser Form nicht existent bezeichnet wird.

Oder, was auch möglich ist, Sicherung vorne. Tschuli fühlt sich oft verantwortlich für`s "Rudel" und übernimmt die Aufgabe der (Gefahren-)Einschätzung fremder Hunde und Menschen /Akzeptanz /Verteidigung.

Ich bin etwas ratlos, da es nicht damit zusammenpasst, dass sie es eben auch am Kreis im Training macht. Und da so gut wie immer. Das passt nicht zu der "Sicherung vorne". Da ist weit und breit nichts zu sichern.

Hast du eine einleuchtende Erklärung?

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