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Hundeforum Der Hund
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Frühkastration bei Rüden (mal wieder)

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Eigentlich sind es drei Jahre, wenn Hunde "erwachsen "sind.

Der Gedanke ist ja man greift in die Entwicklung ein.

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Testosteron hat aber eindeutig einen eingluss auf die muskulatur. Bei pferden sieht man es sehr deutlich und bei vielen bodybuildern

Dennoch gibt es, soviel ich weiss, viele Wallache als Turnierpferde

.

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Klar, die meisten. Hengsthaltung bietet auch kaum einer an. Wir hatten im nachbarstall einen isi der erst mit 5 gelegt wurde, da sah man den unterschied drutlich.

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Das scheint wohl eher Typsache zu sein als mit der Kastration zusammen zu hängen.

 

Oh, ich glaube aber durchaus, dass es eine Frage des Typs UND der Kastration ist, wie der HUnd sich weiter entwickelt. Mag sein, dass es auch damit zusammen hängt, dass einem (früh) Kastraten die anderen Hunde weniger oft die Meinung geigen und ihn somit "zwingen", sich altersangepasst zu benehmen - ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Welpenähnliches Verhalten bei Kastraten länger geduldet wird als bei unkastrierten Hunden - und somit auch länger angewendet wird von dem Kastraten. Reine Theorie

 

Ich denke auch, dass es immer (!) Hunde gibt, die trotz Kastration in frühen Jahren zu "erwachsenen" Persönlichkeiten werden -  wer weiß schon, was das für Hunde geworden wären hätten sie ihre Hoden behalten. Aber es gibt eben auch Hunde, die generell weniger "Macho" (auch weibliche Machos meine ich damit) sind, und wenn hier bei ohnehin schon sensiblen, eher unterwürfigen Hunden auch noch das Testosteron entfernt wird, so halte ich das unter Umständen für eine Katatstrophe für den Hund.

 

Das heißt zusammengefasst: nicht nur Alter und Größe spielen eine Rolle bei den Auswirkungen einer Kastration, sondern auch die persönliche Typfrage der Hunde.

Das heißt aber auch, dass man - wenn man wirklich sicher gehen will und negative Auswirkungen der Kastra möglichst ausschalten möchte - warten sollte, bis man den Typ des Hundes auch sicher erkennen kann. Was mich wieder dazu bringt, eine Kastration nicht vor der geistigen Reife durchführen zu lassen! Und die mag variieren bei unterschiedlichen Rassen, aber lässt sich in der Regel gut am Verhalten mit anderen Hunden ablesen.

 

Testosteron hat aber eindeutig einen eingluss auf die muskulatur. Bei pferden sieht man es sehr deutlich und bei vielen bodybuildern

 

Eben. Kastraten fehlt das Testosteron, folglich ist der AUfbau von Muskelmasse anders/geringer. Dass auch Kastraten gute Muskeln haben können, spricht ja keiner ab - aber was glaubst du, wie sie aussähen wenn sie noch kastriert wären? ;)

 

Funktion von Testosteron laut Wikipedia:

 

Testosteron hat verschiedene Wirkungen auf diverse Organe. Es bewirkt z. B. die Entstehung des männlichen Phänotyps, ist für das Wachstum (insbesondere den Aufbau von Muskelmasse und Fettspeicher) mit verantwortlich und sorgt für die Spermienproduktion.

[...]
Außerhalb der Geschlechtsorgane fördert das Hormon das Wachstum der Körperbehaarung und der Barthaare (aber nicht der Kopfhauptbehaarung; siehe auch Haarausfall) und besitzt eine anabole, das heißt muskelaufbauende Wirkung. Des Weiteren verstärkt Testosteron die Knorpel- und Knochenneubildung, ähnlich wie Thyroxin. Ein hoher Testosteronspiegel fördert das Entstehen bzw. die Steigerung sexuellen Verlangens (Libido) und generell Antrieb, Ausdauer und „Lebenslust“ sowie dominante und aggressive Verhaltensweisen. Schließlich kommt es durch Testosteronwirkung zu einer Vermehrung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) durch die Stimulation der Freisetzung von Erythropoetin in der Niere und die Aktivierung des Knochenmarks.[6][7]
 

[...]

Als verhaltensbiologische Wirkungen bei Tieren wurden Imponiergehabe, Kampfverhalten sowie Begattungsdrang erforscht und beobachtet. Dies wurde u. a. durch Kastration und anschließende Hormonzufuhr an Tieren (mächtige, aggressive Hengste werden zu sanften, angepassten Wallachen) nachgewiesen.

 

Heißt also, dass der Wegfall von Testosteron (ein kleiner Teil wird ja auch bei Männchen in der Nebenierenrinde gebildet, also komplett weg ist es nicht) auch eine Auswirkung auf all diese Faktoren haben kann.

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Ein negativ Beispiel habe ich auch noch Labrador Setter mittlerweile ca. 2,5. Er wurde mit 6 Monaten circa kastriert und dieser Hund ist grausam. Da kommen 40 Kg auf einen zugesprungen die sich benehmen wie ein Welpe egal wie häufig meine beiden gedeckelt haben er hat weiter geschleimt und damit noch mehr Unmut auf sich gezogen. Naik hat ihn direkt zur Begrüßung immer auf dem Boden festgetackert. Blocken ohne Chance dabei ist er immer an mir hochgesprungen und hat mich mehr als einmal hinfliegen lassen.  Hat Naik ihn sich nicht von Anfang an gekrallt hockten wir alle drei früher oder später auf dem Boden weil wir schlicht überrannt wurden und von liebe überschüttet. Sehr angenehm wenn 40 Kg dann auch noch über einem drüber stampfen sich auf den Rücken rollen und einem durchs Gesicht lecken.

 

Frauchen ist sehr wohl in der Lage Hunde zu erziehen und viel mir vor diesem Kandidaten immer auf weil sie selbst ihren hibbel Vizsla wirklich hervorragend erzogen hat und auch der Vorgänger Dalmi hörte aufs Wort. Tja aber dieser rosa Schmetterlinge pupsende Hund bringt sie an den Rand des Wahnsinns.

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Ah, sorry -

 

Dass auch Kastraten gute Muskeln haben können, spricht ja keiner ab - aber was glaubst du, wie sie aussähen wenn sie noch kastriert wären? ;)

 

Das muss natürlich "Wenn sie nicht kastriert wären" heißen :D

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