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Hundeforum Der Hund
Unkraut

Unglaublich: Halter sollen für gestohlenen Hund zahlen

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Hi,

ich bin gerade echt sprachlos als ich diesen Artikel las:

 

http://www.n-tv.de/panorama/Wem-gehoert-Bonny-article18376731.html

 

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/bonny-fundhund-muenchen-potsdam-100.html

 

Da wird mein Hund geklaut und Deutsche Gerichte brauchen 2 Jahre (!!!) um zu entscheiden, dass ich meinen Hund wieder bekomme, aber erst, wenn ich über 3000 Euro an die Diebe zahle??

 

Das ist doch wohl ein echter Witz.

 

Wenn mir wer mein Auto klaut, kriege ich es dann auch erst wieder, wenn ich an die Diebe Werkstatt- und Benzinkosten zahle?

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Hm, vielleicht haben die ursprünglichen Halter auch irgendwas versäumt... keine Ahnung, klingt so natürlich erstmal ätzend.

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Der Hund wurde nicht gestohlen, sondern ist zugelaufen.

Und ehrlich gesagt, wenn nach Jahren mein Hund wieder auftaucht und in der neuen Familie glücklich ist, würde ich vermutlich durchaus überlegen, ihn dort zu lassen.

Kann man nach einem so kurzen Artikel schlecht beurteilen.

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Wenn der Hund wie ein Fundsache behandellt woren wäre, die finder den gemeldet hätten, ware der hund ins Eigentum des neuen Besitzers übergegangen. Allerdings wäre dann der Chip ausgelesen worden, und der alte Eigentümer ermittelet.

Wies aussieht muss der Hund zurückgegeben werden, evtl ist eine Teilerstattung der Kosten hinnehmbar.

Es geht nicht einen zugelaufenen Hund einfach zu behalten ohne tätig zu werden (Ordnungsamt, Fundbüro, Tierheim). Der Hund kann ja solange beim Finder bleiben

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Jo muss man melden auch wenn der Verdacht besteht das er ausgesetzt wurde.

Wenn einer meiner Hunde auf einmal weg wäre und ich nicht wüsste was mit dem ist....brrrrrr

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Ich finde das schon reichlich merkwürdig...man versucht bei einem Fundhund angeblich den Besitzer zu finden und dann wird der plötzlich zufällig nach Jahren

über den Züchter ausfindig gemacht, von dem man neue Papiere wollte...klingt für mich irgendwie danach, als hätten die nicht ernsthaft versucht, da 

irgend wen ausfindig zu machen...das mit dem Züchter als Kontakt hätte man dann wohl schon früher haben können...und wenn  es so gelaufen ist, finde ich es reichlich frech, dass die eigentlichen Besitzer dann auch noch so viel Kohle zahlen sollen...

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@Cartolina:

Also wenn man etwas verliert und jemand anders das findet und behält ist es Diebstahl oder wie in dem Artikel eben Unterschlagung.

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Rechtlich ist klar ... der Dackel muss wieder zu seinem Eigentümer, dem er vor Jahren weggelaufen war ...

 

Aber ich wundere mich das hier Keiner im Interesse des Hundes denkt.

Ein Hund, der als noch nicht erwachsener in eine neue Umgebung gekommen... dort jahrelang problemlos lebte ... soll nun zu Menschen zu denen er keinen Bezug hat ?

Im Interesse des Hundes fände ich einen Verkauf an die neuen Besitzer ( nach einer Kontrolle ob es dem ehemals eigenen Vierbeiner dort gut geht!) als bessere Lösung als die Zwangsrückgabe.

Wer mehr Wert darauf legt dass der Hund rechtlich sein Eigentum ist - als Geburtstagsgeschenk erworben - und nicht in der Lage ist unabhängig von der Rechtslage im Interesse des Hundes zu denken ... der verhält sich für mich herzlos...

 

LG Heike

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Also, erstens stimmt es nicht, dass hier keiner im Sinne des Hundes denkt. Cartolina hat´s z. B. auch schon geschrieben, und andere haben da sicher auch schon drüber nachgedacht (ich auf jeden Fall).

Und zweitens hier geht es ja nicht um eine moralische Frage, sondern erstmal um die rechtliche!

 

Und die moralische zu beurteilen, müsste man erstmal alle Fakten kennen. Bei der rechtlichen auch, aber das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge!

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Kann ich bei einem Rassetier bei "irgend einem" Züchter Papiere anfordern?
Denn im zweitn Link steht ""Lulus" alte Identität als "Bonny von Beelitz" war bekannt geworden, nachdem das Paar einen zweiten Dackel hatte anschaffen wollen und beim Züchter neue Papiere beantragt hatte."
Oder woher wussten sie, dass dieser Züchter Züchter von "lulu" ist?

Wenn mir ein Hund entlaufen würde und die Finder den Hund unterschlagen würden, würde ich einen Deut tun, eine Aufwandsentschädigung zu zahlen.
Allem Anschein nach hätte ja ein einfaches Auslesen des Chips genügt, um den Halter zu erfahren.

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