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Hundeforum Der Hund
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S-H: seeehr mäßiges Urteil für "Züchter" von kranken Hunden

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Das war der Strafrechtsprozeß wegen Betruges, oder? Weiß jemand wieviel an Schadenersatz den Welpenkäufern zugesprochen werden kann in anhängigen Zivilrechtsprozessen? Werden da die tierärztlichen Kosten zugrundegelegt oder geht das wieder nur "nach dem Wert der Sache"? Gemeine Sache jedenfalls. Arme Hunde, so früh so schwer erkrankt.

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In welchen "Papieren" gibt man denn Bitteschön an, die Welpen und deren Eltern seien "gesund"?

Naja, vielleicht auch nur eine ungenaue Formulierung des Verfassers.

Ich weiß nicht, wie hoch der Schadenersatz ausfallen wird, aber ich tippe mal, dass das auch egal ist, weil der Verkäufer vermutlich nichts hat ... offiziell ...

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Ich finde das Urteil nicht besonders milde. Wenn keine Vorstrafen vorliegen, werden Strafen bis zwei Jahre übrigens i.d.R. zur Bewährung ausgesetzt.

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In welchen "Papieren" gibt man denn Bitteschön an, die Welpen und deren Eltern seien "gesund"?

 

Normalerweise steht das im Pedigree. Wenn die Elternteile (oder Welpen-aber die sind meist nicht untersucht sondern ggf genetisch frei durch die Elterntiere) untersucht sind steht da unter dem Namen dann das Ergebnis, z.B. PL 0 oder HD-A o.ä, je nach Verband. Ansonsten kann es der Züchter mit in den Kaufvertrag schreiben.

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Auch wenn es sich jetzt hart anhört, aber auch der Käufer hat gewisse Versntwortung, wenn er einen Welpen kauft.

Es gibt viele viele Möglichkeiten sich über einen Züchter und dessen Zuchtnamen zu informieren, Der erste Schritt ist für mich immer die Auswahl der Rasse, dann und hier haben wir immer viel Zeit investiert die Auswahl des Züchters.

Auch wenn ich so viel Geld ausgebe ist im Vorfeld vielleicht sinnvoll sich über Inhalt und Form der Papiere zu informieren.

Evtl. jemanden mitnehmen, der sich auskennt. Denn es ist nicht mit süß getan. Süß sind alle Welpen.

Wir hatten und haben eine Freundin die sich ohne was zu sagen vor 15 Jahren einen Golden Welpen beim Züchter gekauft hat. Ganz glücklich kam sie zu uns mit Sam. Mein Mann hat den Welpen angesehen und gesagt, komm pack alles ein, den bringen wir zurück, von Milben über Einhoder alles dabei. Er sagte eine Frechheit. Sie wollte nicht, das Ergebnis lange Leidensgeschichte wenn Mann 5 Jahre als lang bezeichnen kann , für beide,

Unsern letzten Welpen habe ich mich schon vor 3 Jahren beim Züchter beworben mit Bildern und all dem.

Leider wird es den schwarzen Schafen leicht gemacht.

Deshalb lieber einmal mehr wieder heim ohne Hund !

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Es würde manchen Mitbürgern, besonders den Geschädigten gut tun, sich vom einem Juristen erklären zu lassen, wie das Rechtsystem bei uns funktioniert. Ganz besonders wenn sich regelmäßig über die "zu milden Urteile" in D aufgeregt wird und sich Zustände wie in Amerika oder gar wie in Unrechtsstaaten gewünscht wird, nur weil die Rachegelüste so groß sind.

Ganz besonders in diesem Fall, wie einige schon schrieben: Hier hat der Käufer einfach eine nicht geringe Mitschuld/verantwortung.

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Wir haben hier im Forum einen Hund, der schwerste Gelenkerkrankungen hat, und aus einer unseriösen Zucht kommt. Wo  bitte haben die Käufer eine Mitverantwortung? Man kauft besten Gewissens einen Hund bei dem erstmal alles gut aussieht, seriöse Zucht, Ahnentafeln usw.

http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102116-ein-ganz-schwarzer-tag-k%C3%A4mpfen-oder-regenbogenbr%C3%BCcke/

http://www.polar-chat.de/hunde/topic/102572-oscar%C2%B4s-tagebuch-nach-der-op-kreuzbandriss/?hl=+oscar

 

Dieser Hund kann mit anderthalb Jahren nicht mehr laufen.

 

Einem Welpen sieht man die Erkrankungen der vorigen Generationen nicht an.

 

 

Und das Urteil ist ein Witz, Zuchtverbot wäre ja wohl das Mindeste gewesen, auch und gerade im Sinne der Hunde.

 

Nyima, es gibt Vermehrer die unter der Tarnkappe "Züchter" laufen, wo alles gut zu sein scheint: Tolle Homepage, Eltertiere vermeintlich gesund, "Papiere" vermeintlich ok, Welpentagebücher voll des Lobes, angebliche ständige TA Kontrollen usw.

 

Da blickst du als Außenseiter eben nicht durch, was dort alles schief läuft. Sieh dir mal Oscars Thread an, und den Leidensweg den er und seine Besitzerin gehen.

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Wenn ich das Wort "Züchter" höre,  das glaube ich (naiverweise) daß es sich um einen überprüften, in einem Verein tätigen Züchter handelt,

ich sehe eine Homepage,

ich sehe Papiere, ich sehe Welpen -- bezahle nicht wenig Geld -

 

und dann soll ICH eine Mitschuld haben, wenn die Tiere krank sind???

 

Wo ist den bitte dann noch der Unterschied, wenn man bei einem Vermehrer kauft??

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Normalerweise steht das im Pedigree. Wenn die Elternteile (oder Welpen-aber die sind meist nicht untersucht sondern ggf genetisch frei durch die Elterntiere) untersucht sind steht da unter dem Namen dann das Ergebnis, z.B. PL 0 oder HD-A o.ä, je nach Verband. Ansonsten kann es der Züchter mit in den Kaufvertrag schreiben.

Das ist mir schon klar ... natürlich stehen in den Ahnentafeln bestimmte Testergebnisse und mir haben auch schon Züchter HD-Freiheit vertraglich garantiert, aber dass der Hund "gesund" ist, DAS hat mir so allgemein wirklich noch keiner schriftlich gegeben. Vernünftigerweise, denn alles kann man ja nun nicht garantieren

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