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polar-chat.de  Der Hund
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Meine Vorüberlegungen zum Tierschutzhund

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Wenn Leni gebellt hat, schaute sie meistens abwechselnd zur Tür und zu mir. Ich habe es so gemacht, dass ich demonstrativ "hingehört", teilweise auch zur Tür gegangen bin und dann immer viel mit ihr gesprochen habe, "ach, dass ist Herr Sowieso, dass ist schon ok" usw. Mittlerweile bellt sie sehr selten und kurz, immernoch mit Blick zu mir, und mit dem "alles ok" ist sie dann schon wieder ruhig.

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Ja, genau, zeigen, dass man es auch wahrgenommen hat. So mache ich das auch.

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Soooooo ein Hübscher :wub:

 

Zugegeben, habe mehr nach Fotos geguckt bzw. geSUCHT :P als gelesen. *Mehr Fotos bitteeeee* :D

 

Im März ist Stromberg bei uns eingezogen und er war ähnlich wie Femo. Es erinnert mich jedenfalls sehr viel an "früher".

 

Wir haben ein großes Wohnzimmer und jedes mal wenn wir Menschen essen wollten, habe ich ihn ausschließlich mit Körpersprache in die andere Hälfte des Wohnzimmers geschickt. Bin also aufgestanden und hab auf sein Platz gezeigt. Klar hat er das am Anfang nicht verstanden aber dann bin ich ein Schritt auf ihn zu. Immer weiter, bis er dann dort war wo ich es wollte. Habe ihn dafür ausgiebig verbal gelobt. Und noch kommentarlos die Flache Hand gezeigt (später "Bleib" eingeführt). Sobald wir fertig waren mit Essen wurde er ran gerufen. Er soll ja auch nicht meinen, dass sein Platz oder der Teil des Wohnzimmers eine Strafe ist.

 

Zwischenzeitlich hat er dann von alleine Abstand gehalten und uns ganz entspannt zugeguckt ^^

 

und mittlerweile liegt er direkt neben mir auf der Couch und pennt während ich ein halbes Schwein auf Toast esse :lol:

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So, habe mir gerade (bin hier zum Nichtstun verdammt und mir ist soooo langwweilig) den ganzen Fred durchgelesen und nicht nur Bildchen geguckt! ;)

... aber Kiddo hat schon recht, der Femo ist wirklich ein ganz ein Hübscher!

Was du alles so schriebst klingt echt toll und ich kann dir nur den Rat geben, dich nicht zu sehr zu "verkopfen". Du machst das schon richtig, schließlich bist du ja Pädogogin, oder??

Auch die Tipps der hier aktiven Ratgeber gefallen mir! (Unsere Hunde haben auch keinen festen Liegeplatz und wenn wir sie alleine lassen sagen wir es ihnen auch "du bleibst da und passt schön aufs Haus/Auto auf", auch wenn bestimmte Herren aus dem Fernsehen derlei Dinge anders geregelt sehen wollen)

Freue mich schon auf weitere Berichte, die eure Fortschritte dokumentieren!

LG Karla

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Für mich klingt das eigentlich auch nicht nach zuviel Programm. Es kann durchaus

Jetzt muss er lernen, was er darf und was nicht. Anspringen würde ich auch so unterbinden wie Doris es geschrieben hat. Wenn er gegen die Tür springt, wenn du gehst, kannst du auch nochmal reingehen und "nein" sagen. Man sagt ja, man soll erst wieder reingehen, wenn die Hunde sich ruhig verhalten, weil sie sonst lernen würden, dass Frauchen wieder kommt, wenn sie Rabatz machen. Aber es kann auch andersherum klappen. Die merken ja, ob du erfreut bist oder nicht. Ob das bei Femo angebracht ist oder nicht, ist schwer zu beurteilen, aber vielleicht kannst du es ja abschätzen.

Und ja, du solltest ihn auf jeden Fall alleinlassen und nicht immer da .

Ach ja, was sich bei uns als hilfreich erwiesen hat, ist eine Abschiedsformel. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich so ist, aber ich habe das Gefühl, dass die Hunde so besser verstehen, dass man sie absichtlich daheim gelassen und nicht einfach vergessen hat. Ich sage immer sowas wie: "Nein, du bleibst hier", mit Handzeichen. Dann verziehen die sich schon aufs Sofa.

Ja, das machen wir genauso! Leni legt sich dann direkt in ihr "Wartekörbchen" im Flur

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Ich lese hier ja nur still mit, aber für mich hört sich das alles gut an und ich hoffe, wir schaffen das auch alles so gut.
Auf dem Photo, wo Femo auf den Rücken liegt, ist er doch super entspannt. Das finde ich schon mal sehr ermutigend. Und schön ist er. Elegant!
 

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Ihr Lieben,

danke für eure Anregungen und Mutmachungen und Ratschläge.

Hier nochmal ein paar Neuigkeiten von dem Femlein und mir. :)

 

Es läuft eigentlich alles prima. Unser Tagesablauf sieht so aus (habe ja noch Urlaub): Morgens 30-40 Minuten schnüffeln und joggen. Nachmittags dann eine gute Stunde durch den Wald. Abends (je nach Wetter) nochmal 20 Minuten oder nur kurz die Straße rauf und runter. Außerdem verschwinde ich jeden Tag mal für 30 Minuten bis zu 3 Stunden. Danach gibts auch kurz Ballspielen im Garten. Tagsüber chillt er dann in meiner Nähe, Besuch interessiert ihn auch nicht mehr so sehr, bzw. wir händeln das jetzt souveräner. Gerade wenn Besuch da ist, weiß er, dass ich mich nicht so viel mit ihm beschäftige und schläft dann einfach.

 

Abends kuscheln wir gemeinsam auf der Couch. Aber im Bett schlafe ich nun allein. Er schläft direkt daneben und das scheint okay für ihn zu sein. Leider weckt er mich immer schon um 3-4 Uhr morgens. :huh:  Dann schicke ich ihn jedes Mal auf seine Decke zurück, was er auch brav macht, aber nach 1-2 Stunden kommt er dann wieder.
Ich glaube nicht, dass er dann dringend muss. Heute waren wir um 7 das erste Mal draußen und da wars nicht sooo dringend.

Im Moment ist das kein Problem, aber ich mache mir etwas Gedanken, wie das ab nächste Woche wird, wenn ich arbeite.

Sollte ich vor dem Schlafengehen noch eine längere Runde mit ihm gehen? Da ist er meist schon ziemlich müde. Also er schläft zwischen dem Nachmittagsspaziergang und dem Zubettgehen (23 Uhr) schon immer so viel. Verschiebt sein Rhythmus sich nach ner Weile automatisch oder muss abends nochmal richtig Action sein?

 

Im Wald verhält er sich ganz toll. Zu den Hundebegegnungen habe ich ja einen eigenen Thread aufgemacht. Er orientiert sich ansonsten ganz super an mir. Ich mache ihn meist sofort im Wald an die Schleppleine und lasse die Leine auch schleifen, wenn ich alles einsehen kann. Die Umgebung ist so, dass es serpentinenähnliche Wege gibt, also ziemlich lange gerade Stücke und dann eine enge Kurve, von der aus man aber gut sehen kann, was eine Etage weiter unten passiert. ;)  Wenn ich mir unsicher werde, rufe ich ihn ran. In diesen Kurven gibt es an zwei Stellen einen größeren Tümpel. Da dreht er immer irgendwie auf und wenn er dann an der Schleppleine ist, werde ich unsicher. Da ist mir letztens ja die Schlaufe gerissen und einmal hat er mich da auch von den Füßen geholt. :huh: Also er wetzt dann von links nach rechts und fordert mich zum Spielen auf. Mir tut es immer so Leid, dass ich da nicht so sehr drauf eingehen kann. Aber das ist mir zu gefährlich.  :unsure: 

Er hört ganz toll, wenn es keine andere Ablenkung gibt. Mit viel Ablenkung habe ich das noch nicht getestet.

 

Gestern morgen waren wir auch am Rhein und da hatte er mächtig Spaß im Sand zu buddeln. Wasser mag er nicht so. Aber auch da war er richtig in Spiellaune. Ich traue mich nicht ihn dann von der Leine zu lassen. An der Leine ist aber das Spielen eher frustrierend. Ich habe hier keine Möglichkeit um mal frei mit ihm zu spielen. Das finde ich so schade. Er wird auch recht schnell ziemlich wild, sodass ich aktuell natürlich relativ schnell das Spiel beenden muss und dann eher mit ihm schmuse. Aber es stört mich. Denn ich kann eigentlich einiges vertragen und hätte normalerweise keine Angst mit ihm zu Spielen, obwohl er schon sehr groß ist.

 

Fotos gibts später. ;)

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Kleine Ergänzung nach dem heutigen Waldspaziergang in der Dämmerung, wo niemand anders unterwegs war.

 

Ich habe ihn von der Leine gelassen. Einfach so. :wub:

Ein Freund von mir war dabei und ist manchmal etwas vorgegangen, um zu schauen, ob jemand kommt. Ich hab Femo einfach von der Leine gelassen und nichts ist passiert. Er kam jedes Mal zurück, wenn ich ihn gerufen habe und hat sich eh nie mehr als 5 Meter entfernt. Dann kam er meistens von selbst und hat sich ein Leckerchen abgeholt. An den sehr weitläufigen Stellen habe ich ihn angeleint und als es nachher wirklich dunkel wurde, auch.

Aber er lief sicher die ersten 15 Minuten im Wald völlig frei. Allerdings sind das auch Wege, an denen an einer Seite der Berg hochgeht und an der anderen Seite sehr stark runter. Da kann man nicht so gut in die Pampa abhauen.

 

Ich weiß nicht, was mich da geritten hat. Vor seiner Ankunft war ich mir noch 100% sicher, dass er "nie" von der Leine kommt, oder wenn, dann erst nach Monaten, weil ich bei sowas ängstlich bin.

Mich irritiert aber einfach die Schleppleine. Ich kann ihn im Zweifel daran eh nicht halten bzw. verletze einen von uns und außerdem schleifen wir dabei ziemlich viel Laub mit und ich denke, er merkt das ziemlich schnell, ob die Leine dran ist oder nicht. Ich möchte nicht, dass er diesen Unterschied für sich interpretiert.

 

Aktuell läuft er mir einfach überall hinterher, wenn er kann. Das möchte ich nutzen, wenn ich mich selbst sicher fühle. Vor allem deshalb, damit ich ihn bei anderen Hunden evtl. losmachen kann. Sonst hätte ich es nicht so eilig mit dem Freilauf.

Ich hatte heute fast keine Gelegenheit den Rückruf zu üben. Lediglich 2 Mal, als er intensiv geschnüffelt hat, bin ich weit (15m) vorgelaufen und konnte ihn rufen. Da kam er jedes Mal begeistert angewetzt und es gab einen Superkeks. Er ist ein Streberhund. :rolleyes::wub:

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So ein schicker Kerl ist das mit seinen weißen Socken und überhaupt! Ihr macht das klasse zusammen, es bringt soviel Spaß hier bei Dir zu lesen!

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Dieser Hund ist eine Schau! Hat er schon herausgefunden, wie er seinen Charme am besten einsetzt?;-)) Und so, wie sich das hier liest, hat er es gut getroffen,'tausche Shelter gegen feines zuhause...'. Da er ja einen guten Rückruf hat und gut zu Dir hin orientiert ist, finde ich das mit dem Ableinen eine gute Idee. Besser jetzt anfangen, als später wenn er sich sicherer fühlt, unabhängiger wird und so. Und eben da, wo wenig Ablenkung ist, die ihn verleiten könnte. Nicht, dass ich denke er haut richtig ab, aber er sollte auch nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis zu Artgenossen laufen. Jedenfalls halte ich es bei allen Hunden so. Und das mit den Zeitintervallen mache ich anfangs auch.Ich lasse mal die Leine fallen- sage ich an-, nehme sie wieder auf- auch mit Ansage-, so dass der Hund sich an diesen Wechsel gewöhnt und es für ihn selbstverständlich wird. Und genau wie Du bestätige ich jede ungerufene Annäherung an mich. Wenn Du ihn daran gewöhnst,bei Artgenossensichtung zu Dir zu kommen und erstmal zu sitzen, macht er das nach einer Weile auch ohne Leine automatisch.

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