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Hundeforum Der Hund
WhiteWolf2016

Aggressiv durch Zerrspiele - Ernsthaft?!

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Fino war schon von Anfang an hoch begeistert vom Ziehen und Zerren. Allgemein stehen Beutespiele bei ihm hoch im Kurs , er hat aber auch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht sein vorheriger Halter hat wohl eher schlechte Erfahrung mit terror Junghund Fino gemacht ... 

 

Naikey musste ich motivieren Beutespiele zu spielen ,wie erwähnt hatte er massiv schlechte Erfahrungen im Spiel mit Menschen gemacht. Heute freut er sich über ein gemeinsames Spiel.

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Also bei uns war das von Anfang an so, dass beide sofort Zerrspielchen machen wollten. Haben die Knoten, Seile etc. immer wieder angeschleppt gebracht.

Allerdings mussten sie sich gedulden, bis das Milchgebiss verschwunden war.....  In der Welpenzeit haben wir nur sanft mit angefasst, aber nicht gezogen.

Aber nun geht täglich die Post ab.

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Ich denke, der Spruch kommt eben noch aus alter Zeit, man muss ihn wohl im zeitlichen Kontext sehen.

Die meisten hier bestätigen ja, dass Zergel-Spiele das Selbstbewusstsein fördern können, früher war vielleicht als Familienhund nicht unbedingt das Modell "selbstbewusst" gefragt.

Da galt auch Knurren (also nicht das spielerische, sondern ernstes) nicht als tolerables oder gar willkommenes Ausdruckverhalten wie heute, sondern das galt als "aggressiv". So empfand man es vermutlich als falsch, den Hund durch Spiel zum Knurren anzuregen oder mit ihm um eine "Beute" zu rangeln und ihn gar gewinnen zu lassen.

Da wir heute sehr wohl selbstbewusste Hunde zu schätzen wissen, da wir ihnen ihre Ausdrucksweise lassen, passt der Spruch nicht mehr. Also er war noch nie richtig, passte aber aus einem gewissen Kontext heraus.

Allerdings ... ich denke schon, dass es Hunde "mit Vergangenheit" gibt, bei denen man zumindest anfangs tatsächlich nicht unbedarft einfach zergeln sollte, denn so ein Spiel muss auch der Hund als solches verstehen und das kann auch kippen.

Dass man das "weiche Maul" des Labbis durch Zergeln verschlechtern kann, habe ich schon von mehreren Züchtern gehört. Ich zergele trotzdem mit meinem und der hat da einen Riesen-Spaß dran (inklusive mächtigem Knurren), ob er sein "weiches Maul" dadurch verloren oder verschlechtert hat, kann ich nicht beurteilen (der er keine Enten apportieren soll, ist es auch egal). Aber wenn ich ihn für den Enten-Apport einsetzen würde, dann hätte ich das Zergeln vielleicht gelassen, wieso sollten diese Züchter alle Unrecht haben? (klar, kann auch sein, dass sie alle demselben langlebigen Gerücht aufsitzen)

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Allerdings ... ich denke schon, dass es Hunde "mit Vergangenheit" gibt, bei denen man zumindest anfangs tatsächlich nicht unbedarft einfach zergeln sollte, denn so ein Spiel muss auch der Hund als solches verstehen und das kann auch kippen.

Dass man das "weiche Maul" des Labbis durch Zergeln verschlechtern kann, habe ich schon von mehreren Züchtern gehört. Ich zergele trotzdem mit meinem und der hat da einen Riesen-Spaß dran (inklusive mächtigem Knurren), ob er sein "weiches Maul" dadurch verloren oder verschlechtert hat, kann ich nicht beurteilen (der er keine Enten apportieren soll, ist es auch egal). Aber wenn ich ihn für den Enten-Apport einsetzen würde, dann hätte ich das Zergeln vielleicht gelassen, wieso sollten diese Züchter alle Unrecht haben? (klar, kann auch sein, dass sie alle demselben langlebigen Gerücht aufsitzen)

 

Da gebe ich dir Recht. Garry ist ja nun so ein Beispiel und ich habe anfangs auch erstmal gar keine Zerrspiele mit ihm gemacht. Peu a peu aber dann, obwohl mir damals von vielen Seiten ein kategorisches "niemals!" auferlegt wurde, doch. Ich habe dabei auch viel Körperkontakt gesucht, so konnte ich meinen anfänglichen Rühr-mich-nicht-an eben doch berühren und er merkte, das tut gar nicht weh, im Gegenteil, er hat ja Spaß dabei. Wurde er ruppig oder wollte hochfahren, habe ich abgebrochen und ihn einfach stehen lassen. Das fand er äußerst doof. Er liebt das Zergeln und es war und ist wunderbar als Belohnung einzusetzen. Ich bilde mir zudem ein, er lernte u.a. auch durch dieses dosierte Spielen, sich zu beherrschen. 

 

Was die Sache mit dem weichen Maul angeht, frage ich mich, wieso nur die Rüden das verlieren sollen? Und, wenn tatsächlich ja, weshalb man das stinknormalen Familienhundehaltern, die niemals auf Entenjagd gehen werden, verbieten will?  Die Taube, die in Garrys Maul steckte, jedenfalls, hat, trotz Zergelns, vom weichen Labbi-Maul profitiert. Ich denke einfach, da können die Hunde sehr wohl unterscheiden. Vielleicht hinkt der Vergleich ja, aber wenn ich mir Faja angucke, wie sie mit dem Labbiwelpen zergelt, da dosiert sie ihre Kraft haarscharf so, dass es für die Kleine passt. Zergelt sie mit mir oder Garry, entwickelt sie ganz andere Kräfte.

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Also dass das nur für Rüden gelte, hat man mir noch nicht gesagt :D Wie gesagt, ich habe auch keine Ahnung, ob was dran ist. Oliver kann auch trotz Zergeln ganz sanft Dinge tragen, ich gebe aber zu, dass er zu apportierende Dinge auch gerne in 1000 Stücke zerrupft, wenn ich nicht mehr weiterspiele oder abgelenkt bin - das wäre nun für ernsthaftes Arbeiten Mist, aber genaugenommen apportiert er ja auch nicht, sondern er bringt einfach formlos das Spielzeug. Und ehrlich gesagt hat er zwar enorme Kieferkraft, aber was Zergeln angeht, da steckt ihn jeder Mali-Welpe in die Tasche (was die Entschlossenheit angeht).

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Lupo zerrt sehr gerne mit mir um ein Tau, seine Decke o.ä. Wir knurren beide dabei :D

Er ist dabei zwar wild aber auch ganz vorsichtig, er hat einmal einen meiner Finger erwischt, sofort

aufgehört und mich ganz bedröppelt angesehen. Er gibt mir trotzdem alles auf Kommando in die Hand,

hält eine Blume ganz sanft im Maul und ist so ziemlich der bravste Hund den ich kenne (von wegen aggressiv)

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Joss mochte es schon immer und ist weder Hunden noch uns Menschen ggü aggressiv :)

Geht mit jedem Menschen, aber nicht mit jedem Hund - von Joss Seite aus ja, der kennt Ressourcenverteidigung nicht :)

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Meiner liebt das auch...

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Schleppleine am Halsband...

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Nele ist ein Golden Retriever, vom weichen Fang merkt man beim zergeln nichts.

Wie schon geschrieben , mit einem Zergel kann ich sie praktisch wegtragen.

Da ist sie ein Terrier.

Sie ist eine absolute Ressourcen Zicke.

Aber ein " Aus " von mir und sie lässt los.

Wenn Gondi was von ihr beansprucht sieht die Sache schon ganz anders aus .

Da springt sie ihm voll schnappend an die Kehle.

Soviel zum lieben Retriever

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