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Hundeforum Der Hund
WhiteWolf2016

Beste Reaktion bei einer Beißerei?

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Guten Abend

bzw ist ja schon eher Nacht. :)

Herrje, dieser Tag...

 

Meine Freundin und ich trafen uns heute zum Gassi gehen.

Erstmal nichts besonders, sowas passiert häufiger.

Wir sind da am Wasser gewesen und schon bald kam eine weitere (bekannte) Hundehalterin dazu.

Halt sich wohl dazu eingeladen gefühlt?
Keine Ahnung.

Auf jeden Fall hat sie einen hübschen Border Collie Rüden dabei.

Dann kam aber ein Hundehalter zum Wasser, den wir vom sehen her auch kennen.

Sein Hund (Labrador) rannte dann auf uns zu und der Border Collie fand das wohl nicht so klasse.

Ich habe gar nicht genau auf die Hunde geachtet, weil meine Augen bei meinen Hunden waren.

Deswegen habe ich leider nicht gesehen, was genau passiert ist.

Aber die Hunde haben sich dann dort ordentlich gefetzt!

 

Ich war so schockiert, dass ich gar nicht wusste wie ich mich zu verhalten hatte und habe einfach nur panisch meine Hunde + zwei Pflegehunde festgehalten, weil sie da (aus Neugier vielleicht) ebenfalls hingerannt sind.

Ich konnte denen nicht helfen, wusste gar nicht was ich machen sollte. Ich hoffe, das haben die auch nicht erwartet.

Die Hundehalter haben dann aber versucht, die beiden Hunde von einander zu trennen.

Dabei wurde der Mann leicht an der Hand verletzt.

Aber darum geht es mir gar nicht.

 

Nun hab ich bedenken, was passiert wenn das mal uns passiert.

Ich frage mich:

Wie reagiert man da am besten?
Ich möchte meine Hunde doch schützen?
Allerdings habe ich auch gehört, dass viele der Stress nur erhöht wird und die Situation eskaliert, wenn sich die Menschen da einmischen.

Ja, was denn nun?
Wie macht ihr das? Was findet ihr am besten? Wie soll man in so einer Situation reagieren?
 

(Falls es interessiert: Keiner der Rüden hatte ernsthafte Verletzungen. Nur ein kleines Loch und ein paar Kratzer.)


 

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Das ist eine gute Frage.

Ich wüsste auch nicht, was ich da tun sollte.

Wahrscheinlich erstmal zwischen gehen.

Ob das nun klug ist oder nicht, na, ich weiß ja nicht so recht.

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Die beste Reaktion? Die, die aus dem Bauch heraus kommt. Sowas kann man eh nicht planen.

 

Als mein Jacky Rüde mal angegangen wurde von einem Hund, der aus dem Grundstück entwischt ist, wollt ich im nur zur Hilfe eilen. Weil meine Hündin an der Leine war, war sie vor mir dort. Hat sich dann erledigt, weil meine Hündin dem fremden Rüden klar sagen konnte, dass er sich besser verziehen sollte. 

 

Bei einer Hündin, die meine Hündin hasst, hab ich es geschafft, ihr mitzuteilen, dass sie besser keinen Schritt näher kommen sollte.

 

Es gibt aber auch Situationen, wo ich die Hunde machen lasse... wobei ich weiß, das meine normalerweise, also bisher, keine Löcher verursachen. Kann man nicht planen und es gibt meiner Meinung nach keine richtige Herangehensweise.....

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Das Beste ist, vorher bereits zu erkennen, dass es zwischen zwei Hunden Ärger geben könnte und dann sofort den Platz zu verlassen. 

Meistens (meistens, nicht immer!) erledigt sich die Situation dadurch, weil beide Hunde ihrem Besitzer folgen. 

Knallt es doch mal, gibt es sehr viele Hunde, die auf das reflexartige Anbrüllen durch ihre Besitzer regelrecht zusammenzucken und ablassen. 

Kommt es zu einer echten Beißerei mit Verletzungsabsicht, hilft nur, Ruhe zu bewahren, mit dem gegnerischen Huha abzusprechen, dass und

wie man reagiert.

Wenn man eingreift, dann gemeinsam und gleichzeitig. Beim Griff ins Halsband besonders wichtig, sonst ist der zugreifende Mensch gefährdet.

Wenn vorhanden, ist das Überwerfen einer Decke oder eines weiten Mantels manchmal hilfreich, um Hunde durch die plötzliche Dunkelheit vom

Gegner abzulenken. Direkt danach müssen beide Hunde gesichert sein, sonst geht's gleich weiter.

 

Im Extremfall und bei einigermaßen gleich starken Hunden, greifen beide Huhas die Hinterläufe ihrer Hunde und heben sie an diesen aus.

Ich hätte wohl immer Schiss, meinen Hund dabei zu verletzen, aber es soll tatsächlich schnell helfen. 

 

Bei ungleichen Gewichtsklassen, ist der stärkere meist nach kurzer Zeit oben. Unbedingt am Totschütteln hindern! Am Besten hält ihn sein

Besitzer am Halsband und der Besitzer des schwächeren Hundes spricht ihn so freundlich wie nur möglich an und versucht seine Aufmerksamkeit 

zu gewinnen. Sehr wahrscheinlich lässt der Hund dann los. Unbedingt sofort beide Hunde sichern!

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Ich habe bisher abhängig von der Situation reagiert. Dabei waren aber auch "nur" zwei Vorfälle mit ernster Beschädigungsabsicht.

 

Da waren aber auch meine Hunde/Hund einer Freundin beteilligt, bei fremden Hunden würde ich wohl nur helfen, wenn die anderen Besitzer

ganz offensichtlich Hilfe benötigen.

 

Wenn es nur eine kleine Rauferei war (Hunde gleicher Größe, beides Rüden), bin ich schnell weiter gegangen und habe meinen gerufen.

Wirkt im ersten Moment für den anderen HH doof, klappte aber gut. Man kann sich ja erklären wenn beide Hunde gesichert sind.

 

Bei den Damen kann es dann schon weitaus dramatischer ablaufen. Da bin ich bisher immer dazwischen gegangen.

Ich kann Andrea und beipflichten, wirklich wichtig ist das "Totschütteln" zu verhindern, das macht sehr schnell, großen Schaden wenn man Pech hat.

 

Kyra wurde mal so angefriffen, wären wir nicht dazwischen gegangen..  :unsure: 

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Ich habe gute Erfahrungen mit dem gleichzeitigen Anheben der Hinterbeine beider Hunde gemacht (Schubkarre). Das hat in de Regel ein Öffnen des Kiefers zu folge. Dann schnell beiden zur Seite nehmen. 

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Und nicht ziehen! Wenn die Hunde wirklich zugebissen haben und halten, dann eher noch rein drücken , sonst kann es fiese Rissverletzungen geben...

Allerdings ist es meiner Meinung nach eigentlich im Nachhinein betrachtet ein Eingreifen gar nicht nötig bzw. sorgt erst für Verletzungen! Ich schau als allererstes dass sich kein weiterer Hund am Geschehen beteiligt. Meistens ist es unglaublich laut und sieht mords nach was aus, im Endeffekt sind aber höchstens mal ein paar kleine Löchle im Pelz... doof, aber kein Beinbruch ;)

Wie schon von anderen vor mir geschrieben: Ruhe bewahren, in den Momenten vorher nicht noch negative Energie dazu geben, sondern wirklich nett ansprechen... das allein schafft es schon manchmal wieder ein bisschen Anspannung rauszunehmen und mehr zu verhindern und wenn das nicht hilft Abstand halten, sich mit anderen absprechen und falls nicht anders möglich eingreifen...

Ich würde versuchen den Hund rechts und links kurz hinter den Ohren im Nackenfell zu packen, so kann er mich nämlich dann nicht beißen... kann durchaus sein, dass er nicht kapiert, wer man ist...

Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, dass der Hund es durchaus als Vertrauensbruch empfinden kann, wenn man ihm in den Rücken fällt und ihn aushebelt... vor allem wenn der andere nochmal nachsetzen kann...

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Wenn es knallt schaue ich mir erstmal an was los ist. Wenn es sich nur um ein bisschen Rüden geprolle handelt (verwechseln viele mit einer ernsthaften Beißerei, weil es laut ist und viele Zähne aufblitzen) greife ich nur rein wenn der andere Halter das verlangt oder sich die Situation für mein empfinden nicht schnell genug löst. Naikey macht nämlich erst ernst in solchen Situationen wenn ich reingreife ohne eingreifen Brüllen sich die Hunde meist nur ins Ohr und sind danach wieder dicke, ohne einen Kratzer. 

 

Hat einer ernsthafte Beschädigungsabsicht (bisher sehr selten erlebt) gehe ich sofort dazwischen kralle mir erstmal meinen Hund (der neigt in solchen Situationen dazu nicht zwischen Hund und Mensch zu unterscheiden) und bitte dann den anderen Halter seinen auch einzusammeln. Schlecht ist es wenn der andere Hundehalter völlig hysterisch wird und brüllend auf die Hunde einprügelt... In diesem Fall habe ich mich erst darum gekümmert den anderen Hundehalter davon abzuhalten die Situation noch weiter anzustacheln.

 

Hat sich einer in meinem verbissen dreh ich ihm so schnell wie möglich die Luft ab (klappt mit einem normalen Halsband) und versuche Schütteln und ähnliches durch festhalten des Kopfes zu reduzieren . In der Sekunde wo der andere Hund nach Luft japst konnte sich meiner bisher immer befreien und die Flucht antreten.

 

Hierbei sei dazu gesagt das mein Verhalten in solchen Situationen für mich nicht ungefährlich ist (wahrscheinlich auch nicht sonderlich klug) und es bei jeder Trennung dazu gekommen ist das ich selber schlimm oder weniger schlimm was abbekommen habe meist vom anderen Hund, damit muss man rechnen wenn man in solche Situationen die Finger reinsteckt. 

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Ich habe gute Erfahrungen mit dem gleichzeitigen Anheben der Hinterbeine beider Hunde gemacht (Schubkarre). Das hat in de Regel ein Öffnen des Kiefers zu folge. Dann schnell beiden zur Seite nehmen. 

 

So habe wir Momo ( IW ) und Kyra getrennt

Das geht aber nur wenn beide HH zusammenarbeiten und nicht ziehen weil ansonsten gibt es böse Verletzungen wenn sie sich verbissen haben

Ich möchte das nie wieder machen müssen :(

 

Bei zwei Hündinnen würde ich immer sofort schauen das es nicht soweit kommt

Man kann sich natürlich schnell selber einen einfangen weil die Zähne unterscheiden nicht was Mensch oder Hund ist

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Laut diesem Sachkunde Nachweis den man in Niedersachsen ablegen muss wäre die richtige Antwort 'sich umdrehen und weggehen'

aber irgendwie glaube ich würde das doch niemand machen, wenn sich da wirklich zwei Hunde ineinander verbeißen, oder?

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