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Hundeforum Der Hund
WhiteWolf2016

Beste Reaktion bei einer Beißerei?

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Puh, ich war bisher in 18 Jahre als Hundehalter noch nie in einer Situation einer ernsthaften Beißerei. Zum Glück!

 

Pepper hat öfters mal geschnappt, wenn andere Hunde beiderlei Geschlechts in ihren Individualbereich eindrangen. Aber da wollte sie nie töten/ernsthaft verletzen, sondern nur vertreiben. Und da ich von dem Problem wusste, hab ich immer versucht fremde Hunde zu vertreiben bevor es zum Kontakt kommt. Klappte zum Glück immer ganz gut.

Niamh und Nelly hatten noch nie ernsthaft Ärger mit anderen Hunden (es ist auch noch nie eine aggressive Hündin unangeleint in uns rein gebrettert) und Scotch pöbelt gerne mal mit anderen Rüden, aber außer 2 Blitzkämpfen ohne Kratzer ist da nie etwas passiert. Die dauerten beide höchstens 5 Sekunden und als es vorbei war gingen beide Kontrahenten unaufgeregt weiter ihres Weges.

 

Aber den Wassertrick werde ich mir merken.

Ich hab zumindest auf längeren Runden immer eine Flasche Mineralwasser dabei.

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Es kommt immer auf die Situation an. Bei Rüden kommt es ja schon mal öfter zu kleinen Showkämpfen, da würde ich mich nicht einmischen bzw entfernen.

Situation Hund ist Opfer von (evtl.mehreren) anderen Hund(en) will fliehen und wird gepackt. Verteidigen mit allem was man hat.

Meine verstorbene Aussie und Border Hündin haben sich auch ca. 1x im Jahr gebissen. man sagt ja immer unter Hündinnen ist es ernst... Da hat es sich immer Tage vorher angekündigt, mit Knurrereinen, wer geht zuerst durch die Tür etc.

Da hat dann immer ein (sehr) lautes Wort von mir gereicht. Allerdings haben sie sich sonst gut v erstanden so dass ich nicht denke dass es sich dabei dann um richtige Ernstkämpfe sondern einfach kleineren Kloppereinen handelte. Als sie älter wurden kam es nicht mehr vor. Da sie nur 6 Monate auseinander waren, gab es da halt manchmal Zickenkrieg.

Als ich in der Hundepension gearbeitet habe, hatten wir immer eine Sprühflasche mit Wasser und einen Eimer im Auslauf. Das war auch immer vollkommen ausreichend wenn es mal Zoff gab. Nur einmal hatte ich die Situation dass wird die Hunde zu zweit trennen mussten, da haben wir sie auch an den Hinterbeinen genommen. Und versucht Ruhe reinzubringen. Hysterisches Schreien ist denke ich immer schlecht.

Es gab einen Vorfall in der Pension als ich nicht da war, ich kam dann als es gerade zu ende war und mir alle Teilnehmer kreidebleich entgegen kamen. Das war ein richtiger Ernstkampf gewesen. Ein Am. Bulldog und ein großer Mischlingsrüde. Sie haben sie nach einer Viertelstunde mit 2 erwachsenen Männern und 2 Frauen getrennt. Überall lag Fell und die beiden waren gut zugerichtet. In so einem Fall sind die Hunde nicht mehr ansprechbar. Da würden sie weder merken ob Frauchen weggeht, noch auf Schreinen etc reagieren. Da sind sie voll mit Adrenalin.

Mit meinen Hunden hatte ich bisher immer Glück mit fremden Hunden.

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Ich hab da nie großartig drüber nachgedacht.

 

Die ernsten Beißerein, die ich erlebt habe, waren meist mit einem größeren und einem kleineren Hund.

Und meist stand der Große über dem Kleinen.

Und ich hab denen einfach ins Halsband gepackt und sie weggerissen und dann festgehalten.

Durch Schreck/Überraschung haben sie losgelassen und haben mich auch nie erwischt.

 

Ich hab da keinen Plan - ich reagiere halt.

 

Natürlich können Risswunden entstehen.

Aber lieber 2 davon, als am Ende einen Hund, der komplett wieder zusammengeflickt werden muss.

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      in Regenbogenbrücke


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