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Hundeforum Der Hund
juliisttot

Mein Herz ist tot

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Gute Reise Juli, Andrea ich wünsche Dir ganz viel Kraft bei Deiner Trauer.

Du hast für Deinen Hund entschieden und damit noch mehr unnötige Schmerzen verhindert.

Die Zweifel danach haben wohl die meisten von uns hier und sie gehören zur Trauer dazu.

Doch sie hat sich von Dir verabschiedet genau in dem Augenblick als sie an Dir hochhopste und keine Schmerzen hatte.

Mitfühlende Grüße Gabi

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Dein Herz ist nicht tot. Juli ist auf der Traumwiese, wo wir alle unsere Liebsten hinschicken, wenn das Leben bei uns für sie zu schwer geworden ist. Und wo wir auch eines Tages hingehen, um mit ihnen wieder zusammen zu sein. Du hast sie von ihren Schmerzen befreit und die Liste ihrer Krankheiten war lang. Sicher machst Du Dir Vorwürfe - Du hättest sie wieder mitnehmen können - wofür? Für ein, zwei Tage, einige Stunden? Nein, Du hast entschieden und nun hadere nicht damit, sondern trauere um sie. Mit Zorn über das Schicksal, unendlichem Schmerz, vielen Tränen und - vielleicht . eines Tages mit einem Lächeln. Lass sie los, Deine Juli, sie ist in guter Gesellschaft da, auf der anderen Seite.

Und vielleicht kannst Du sie uns eines Tages zeigen - auf der Traumwiese.

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es tut mir leid, gute Reise Juli

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ich wünsche dir Kraft, mach dir keine Vorwürfe, dass du falsch gehandelt hast.

Die meisten hier mussten schon einen oder mehrere Hunde einschläfern lassen und fast jedem kommen Zweifel, ob es der richtige Zeitpunkt war.

Vor fast 7 Jahren bekamen wir die Diagnose malignes Lymphon bei unserem fast 13jährigen Hund, nach einigen Wochen wurde es so schlimm, dass wir uns zur Einschläferung entschlossen und als die TÄ ins Haus kam wurde unser Hund ruhig und friedlich. Wir sind uns sicher, dass die Entscheidung richtig war, Aber immer wieder, auch heute noch fragt man sich "hätten wir noch warten sollen?"

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ich war gestern abend auf der feier und habe getrunken, getanzt und geweint, mit all denen, die juli auch gekannt und gemocht haben und sie  sind auch traurig und sie sagen auch das, was ihr hier schreibt.

unfassbar, wie sich die geschichten ähneln und wie der zuspruch sich immer wieder auf das konzentriert, was für mich auch das wichtigste war.

ich lasse sie auf keinen fall leiden, ich bin für sie da, ich treffe die entscheidung und ich tu das schwerste, was es gibt, ich lass sie gehen.

 

ich werde versuchen, mit den selbstvorwürfen der schuld aufzuhören und *nur* um sie zu trauern.

wenn wir die asche abholen (wir konnten  sie nicht einfach so beseitigen lassen), wird es noch einige zeit dauern aber dann werden wir sie an ihren lieblingsplätzen (und davon gibt es einige, sie war viel unterwegs) verstreuen, unsagbar klischeehaft, aber egal.

ich werde um sie trauern und versuche, mir das nicht mit den schlimmsten letzten momenten kaputt zu machen, denn sie hat die reinste form der trauer verdient, in der es nur um sie geht, um ihr fabelhaftes, unvergleichliches und großartiges wesen.

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ich habe mit freude nachrichten von euch gesehen und sehr gerne heute morgen direkt nach dem aufwachen, wenn es sich so abgrundtief leer anfühlt, weiter eure beiträge gelesen. 

was sind das für uhrzeiten? lassen euch eure hunde nicht schlafen? ;)

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Diese Entscheidung treffen zu müssen, ist das Schlimmste, was es gibt für uns, die wir unsere Gefährten so lieben

Auch ich mache mir Vorwürfe, weil es nicht "in Ordnung" war/ist..mein Jago ist mit 17 1/2 Jahren noch total fit gewesen. Jago & Ich sind eine Seele...ich habe seine letzten Atemzüge geatmet, es nicht realisieren können...hernach diese Zweifel. Es gab/gibt so viele andere Wege; hätte ich nicht dies oder das oder jenes tun können?!

Ja klar...zaubern können, um nicht zu verlieren - das konntest Du auch nicht

Aber lieben! Das tust Du weiterhin - und das stirbt nicht, glaub' man

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Das Thema ist schon etwas älter, doch mir laufen die Tränen wenn ich das lese.....

Du hast im Sinne deines Hundes gehandelt, das ist was zählt. Mein Schatz ist seit acht Jahren tot. Er war elf und hatte ein krankes Herz, auch ich habe mich lange gefragt ob dies der richtige Weg war.... Und ich habe noch immer keine Antwort. Es tut sehr sehr lange weh, man zermartert sich das Hirn, will nichts vergessen. Den Klang der Stimme, der Geruch, das Fell, alles will man für immer in seinem Gedächtnis behalten.

Mein lerry hatte ein Alter, in dem es ok ist zu gehen. Nicht schön, aber zumindest konnte er viele Jahre seines Lebens genießen. Der Rüde meiner Schwester war keine zwei Jahre alt, man entdeckte per Zufall, einen Tumor, in seinem Oberkiefer, sein Auge tränte, dann beim Toben mit dem Rüden meiner Mama, haute Diego sich einen Stock an den Backenzahn, wir wollten eig nur wissen ob was gebrochen ist. Über Nacht sollte er in der Klinik bleiben, ein ct wurde gemacht. Am nächsten Tag der Anruf, ein Tumor, drei Zähne wurden entfernt, der Oberkieferknochen ist weg, die linke Seite unter Auge und Nase hatte der Tumor innerlich zerstört. Äußerlich war nichts zu sehen, wir nahmen ihn mit nach Hause, wir wollten den Befund abwarten. Eine Woche später kam der Anruf, bösartig....am selben Abend haben wir ihn erlöst. Wir wollten keinen Kampf gegen den Krebs, wir hätten ihn verloren, Diego wäre nie wieder der selbe gewesen und ein Hund hat nun mal nur einen Kopf. Er war ein Held, der liebste und verrückteste Hund den man sich nur vorstellen kann. Und er lebt jeden Tag in unseren Herzen weiter. Es gibt keinen Trost in dieser Zeit, man möchte gern für eine Weile aussteigen, die Welt anhalten und sich verkriechen um zu weinen so doll und so laut man kann, aber das geht nicht.

Man erspart seinem Freund viel Leid, auch wenn es für uns umso schmerzvoller ist.

Auch Diego merkte man an, dass er immer mehr die Ruhe suchte.

Auf VOX, kommt neuerdings die Sendung mit der Klinik in der er über Nacht war, obwohl es nicht mein Hund war, kann ich das nicht sehen. Mir laufen die Tränen wenn ich diesen Fahrstuhl sehe, aus dem er uns gebracht wurde. Man sagte uns so einen lieben Hund hätten sie selten da und dass er dort die ganze Zeit frei laufen konnte, weil alle ihn so toll fanden.

Meine Schwester hat nun eine Hündin, sie wird diesen Monat drei, auch ich habe wieder einen Hund, der nächste Woche ein Jahr alt wird. Doch unsere treuen jungs werden wir immer lieben und über ihre Schandtaten lachen.

Ich wünsche dir alles Liebe

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