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Hundeforum Der Hund
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"Nimm" beibringen? Eine Kunst für sich

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Ah, ok, ich hatte das "sie soll ihren Ball selbst tragen" so verstanden, dass es um den ganzen Spaziergang geht, sorry.

Dann muss ich doch noch mal genauer fragen - wie geraten die Bälle denn in den Graben? Also wirfst Du ihn versehentlich hinein und sie hat keinen Bock ihn zu holen, oder wirfst Du ein paar Mal und sie bringt ihn wieder und dann irgendwann bringt sie ihn nicht mehr, sondern biegt zum Beispiel zum Schnüffeln in den Graben ab und lässt ihn dort liegen? Oder bringt sie ihn überhaupt doch eher selten oder unlustig (langsam) wieder?

Im Fall 1: wirf halt vernünftig :D

Im Fall 2: hast Du vermutlich nicht rechtzeitig erkannt, dass Dein Hund schon keine dolle Lust mehr hatte und hast einmal zu viel geworfen, Strafe für Deine Unaufmerksamkeit: Ballverlust :D Hör vorher auf.

Im Fall 3: wozu nehmt ihr einen Ball mit?

Kennt sie überhaupt, irgendwas zu holen? Also etwas, das nicht weggeworfen wurde (hinterherrennen tun ja die meisten Hunde, wenn das Teil fliegt)? Also muss sie auch mal warten, Du versteckst den Ball und sie soll ihn suchen? Ein unbewegtes Objekt ist für viele Hunde ja erstmal nicht reizvoll und im Graben liegt der Ball ja nur so rum.

Du könntest also zu Hause das Suchen des Balles aufbauen, dann im Garten, dann in reizarmer Umgebung draußen. Und erstmal nur das Finden belohnen, Dir den Ball schnappen und selbst damit "spielen", hochwerfen, auffangen. Dann wieder verstecken. So wird das tote Objekt spannender, sie wird (eventuell) Interesse am Suchen danach bekommen und ihn sich schnappen, weil das ja Freude und Leckerchen bei Dir auslöst. Viele Hunde finden erfolgreiche Suche viel spannender, als stupides Werfen - Holen - Werfen, das wird ziemlich vielen Hunden schnell zu doof.

 

Sie spielt sehr gerne Ball und bringt ihn dann auch wieder her.

Aber sie geht so gerne ins Wasser und nimmt ihn dann auch liebend gerne mal mit.

Oder eben in den Schlammgraben. *seufz*

Da könnte man natürlich meinen, dass sie dann keine Lust mehr hat.

Aber nein, so einfach ist das nicht.

Sie holt ihn zwar manchmal nicht bzw lässt ihn liegen, geht in den Matschgraben, wälzt sich drinne, verliert den Ball, wälzt sich weiter, kommt wieder raus - ohne Ball.

Oder sie geht MIT dem Ball ins Wasser und tunkt ihn mit der Schnauze unter. Keine Ahnung warum, macht sie aber.

Aber wenn ich es dann schaffe, den Ball wiederzuholen, spielt sie gerne noch damit weiter.

Manchmal bringt sie den Ball auch zu uns (also wenn ich zu Hause im Garten bin) und will dann spielen.

Im Grunde liebt sie Bälle.

Sie ist dann manchmal auch sehr penetrant. (Siehe Video :D)

 

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Die hat nur Ball im Kopf. Da ist klar das da nix funktioniert ^^

Ich würde, wie schon geraten auch mit was anderem das Kommando aufbauen. Sockenknäul, Stock, ein Handtuch.. Irgendwas.

Bei meiner hab ich ihr was hingehalten nimm gesagt und sie hats genommen sie hatte mehr mit dem im Maul behalten ein kleines Problem. Mittlerweile schnappt sie sich ihren Ring und trägt den von allein die ganze Zeit mit sich herum. Sie mag es Sachen zu tragen.

Also, ich vermute du machst es dir damit ohne Ball leichter und ihr auch, wenn das Kommando mit was anderem gut sitzt würde ich es dann mit dem Ball testen.

Viel Erfolg :)

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Ich habe das Nehmen über den Abwehrreflex im Bein zunächst eingeführt.

 

Mit der einen Hand (Beispiel rechts) hab ich mir die Vorderpfote genommen (kurz unterhalb des "Handgelenks" gefasst) und mit der anderen (Beispiel links) einen Gegenstand genommen.

Der Gegenstand war was weiches, angenehm zu greifendes.

Nun hab ich meine linke Hand über die rechte Hand gehalten.

Dann mit der rechten Hand das Bein lang gezogen. Dadurch wird ein Abwehrreflex ausgelöst und der Hund greift mit dem Maul nach unten.

Schwupps war der Gegenstand im Fang und der Hund bekam ein Lob.

Bei den nächsten Versuchen kommt dann das Signal "nimm".

 

Vorteil dieser Version, will der Hund mal nicht, dann kann ich mit einem "na" ihn warnen und dann das Bein auch später nochmals greifen und diesen Zug benutzen.

 

Nun mach ich hin und wieder ein "unterlegenes Spiel" mit Tanis. Also ein wenig zergeln. Ich wedle mit dem Gegenstand (was weiches) vor seiner Nase – ich nerve ihn damit richtig.

Er beißt rein und ich kann etwas ziehen und zergeln.

Während ich nerve und zergle sag ich "nimm" immer wieder.

Das soll das Festhalten etwas festigen :)

 

Darf ich mal fragen, wieso es so wichtig ist, dass man dem Hund diese Übung aufzwingt? Wenn der Hund nicht will, warum muss er dann? 

Ist ja nun nicht lebenswichtig, er ist ja nicht mal ein Jagdhund. 

 

Oder ist das Beziehungsarbeit? Wer hat das Sagen oder sowas? 

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ich hab das "nimms" über freies Formen mit dem Clicker aufgebaut.

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Ich gebe zu, ich bin zum Leidwesen meines Hundes, kein Fan von Ballspielen und Ballschleudern. 

 

Die meisten Leute, die mit ihrem Hund auf diese Art spielen, verheizen ihre Hunde völlig und vermutlich können die Hunde mit 10 nicht mal mehr alleine aufstehen so kaputt sind deren Knochen.

Es wird weder auf warm-up noch auf cool-down geachtet, es wird der Ball bergab geschleudert und der Hund rennt volle Kanne hinterher (die Gelenke tun mir schon beim Zusehen weh), es wird auf Wiesen gespielt, die einem Minenfeld gleichen (Buddellöcher ohne Ende) und es ist wie russisches Roulette, dass der Hund nicht mit der Pfote in ein Loch tritt und sich verletzt. 

Dann merken die Besitzer oft gar nicht, dass der Hund schon nicht mehr kann und will und deshalb den Ball nicht mehr bringt oder immer zögerlicher wird.

Die Hunde sind auch oft völlig gaga im Kopf, wenn sie diese Schleuder sehen und kriegen um sich rum nichts mehr mit.

 

Es gibt so viele schöne Beschäftigungen mit Hund, Dummytraining wäre doch ein guter Ersatz und da könntest du auch das Apportieren neu / besser aufbauen und deinen Hund auch geistig herausfordern. 

 

Vielleicht bietet eine Hundeschule oder ein Retrieververein in der Nähe Dummykurse an. Fände ich eine bessere / gesündere Beschäftigung als dieses unsägliche Ballschleudern. 

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Eva, dieser Zwang erschreckt mich auch.

Meine Hunde sollen ja auch ihr Apportel aufnehmen, wenn ihnen dabei direkt ein Hase vor der Nase vorbeihuscht ... unvorstellbar, dies zu erwarten, wenn die Motivation für das Apportieren nicht größer ist, als die Motivation für die Hatz auf einen Hasen ...

Ich habe auch den Eindruck, hier ist nicht Motivation gefragt, sondern das korrekte Ausführen von Kommandos.

Nicht meins - aber jeder wie er/sie mag, nicht wahr ;)

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Ihr Lieben,

 

Egal, was es ist, man kann immer aus etwas Gutem ganz leicht etwas Schlechtes machen, einfach indem man es übertreibt.

Meine Hündin und ich haben wahnsinnigen Spaß am Ballspielen. Lasst uns doch!

Es muss doch nicht immer alles verteufelt werden, was auch negative Aspekte haben kann, wie zB Eine Belastung der Gelenke.

 

Luna und ich spielen nicht täglich 3 Stunden mit dem Ball, sondern ich nehme ihn alle paar große Gassi Runden mal mit. Je nachdem WO wir gehen.

Sie liebt es, vor allem wenn ich ins Wasser werfe. Aber auch über Wiesen.

Ich achte darauf, dass sie sich nicht verletzten kann, aber ich werde ihr nicht alles entsagen, nur weil es irgendwo mal nen Hund gab, der davon Gelenkprobleme bekommen hat.

Sind ja auch schon mal Leute gestorben, weil sie gelebt haben...

Übrigens läuft sie auch so über Wiesen, rennt auch so ins Wasser.. Ball oder nicht, sie läuft halt eben gerne.

 

 

Ich möchte ihr das Kommando nicht reinzwingen, sie soll Spaß daran haben.

Und für gewöhnlich hat sie den auch. Sie kennt paar Kommandos, genau so wie völlig unsinnige Tricks, die kein Schwein braucht.

Weil sie Spaß daran hat zu lernen. Und ich Spaß daran, mich mit ihr zu beschäftigen.

Ich will ihr den Ball nicht in die Schnauze prügeln und diese dann zukleben!

Aber ich glaube nicht, dass es so dramatisch ist für den Hund, wenn sie auf Kommando mal eben einen Ball holt!!!!

Das hat nichts damit zu tun, dass ich ihr irgendeine Macht demonstrieren will, sondern einfach nur, dass es auf Dauer sehr belastend für den Geldbeutel ist, wenn ich alle paar Tage einen neuen Ball kaufen muss.

Alternativ würde das heißen, dass wir gar nicht mehr spielen können. Und DAS würde meine Luna ganz bestimmt nicht wollen.

Weil sie sehr gerne Ballspielt!

Und ich sehe auch nicht, warum sie das nicht dürfte.

Ja, es gibt Hunde, bei denen ist das quasi schon 'ne Sucht.

Und ja, es gibt Hunde, die sich dadurch die Gelenke kaputt gemacht haben.

Mag sein, so einen kenn ich nicht.

 

Aber deswegen muss das für uns ja nicht auch zählen!

Ich achte darauf, dass Luna auch noch andere Dinge tut.

Schnüffeln, mit ihren Hundekumpels laufen, schwimmen gehen...

Was auch immer.

Selbst wenn wir den ganzen Tag am Strand sind, wird der Ball zeitweise einfach mal weggelegt.

Dann macht sie eben was anderes.

Gaga ist sie deswegen bestimmt nicht. :)

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SinaLuna, bei meiner Hündin ist das ähnlich. Ich nehme aber selten einen Ball o.ä. mit auf den Spaziergang. Wenn ich das tue, dann werfe ich 1-2 Mal den Ball und weil ich weiß, dass spätestens beim dritten Mal der Ball irgendwo liegengelassen wird, werfe ich entweder nicht noch einmal oder: Ich bin halt selbst schuld, wenn ich den Ball holen muss :D

 

Wenn ich also einen Ball mitnehme, werfe ich 1-2 Mal und stecke dann den Ball wieder in meine Tasche - oder: Ich lasse Emma den Ball in meine Umhängetasche legen :) Wenn es sich ergibt und Emma nicht mit Schnüffeln und Erkunden beschäftigt ist, gibt es halt nochmal ein kurzes Ballspiel.

 

Halt immer kurz, sodass Emma noch Lust dazu hat. Vielleicht wäre das für euch auch eine Alternative? Dann müsst ihr nicht komplett auf Ballspiele verzichten.

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Dein Hund trägt nicht ganz zufällig auf dem Geschirr "Ball-Junkie" und wenn ein Hund sich beim Spaziergehen so zeigt, wie Deine auf dem Video (nun sehe ich natürlich nur diesen Ausschnitt), dann hätte ich beim Spazierengehen nie einen Ball dabei und würde überhaupt keine Wurf-Spiele machen, sondern auf Suchspiele umstellen.

Aber gut, Du willst nicht drauf verzichten.

Einen Haufen Tips hast Du ja bekommen.

Dass Dein Hund alle paar Tage seinen vermeintlich so heiß geliebten Ball liegen lässt, "verbummelt", nicht mehr holt, das gibt Dir so gar nicht zu denken? Wie erklärst Du Dir das? Meinst Du, sie ist schusselig?

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Dein Hund trägt nicht ganz zufällig auf dem Geschirr "Ball-Junkie" und wenn ein Hund sich beim Spaziergehen so zeigt, wie Deine auf dem Video (nun sehe ich natürlich nur diesen Ausschnitt), dann hätte ich beim Spazierengehen nie einen Ball dabei und würde überhaupt keine Wurf-Spiele machen, sondern auf Suchspiele umstellen.

Aber gut, Du willst nicht drauf verzichten.

Einen Haufen Tips hast Du ja bekommen.

Dass Dein Hund alle paar Tage seinen vermeintlich so heiß geliebten Ball liegen lässt, "verbummelt", nicht mehr holt, das gibt Dir so gar nicht zu denken? Wie erklärst Du Dir das? Meinst Du, sie ist schusselig?

 

Die Hündin meiner Freundin hat auf ihrem Geschirr "Hasentrainer" stehen.

Deswegen sitzt sie aber jetzt nicht jede Nacht im Wald und trainiert die Hasen für die Olympischen Spiele. :P :P

 

Von daher beweist so ein Aufdruck erstmal gar nichts.

Meine Hündin läuft so, weil ich den Ball(werfer) ein wenig in der Luft halte, wie man auch sehen kann auf dem Video, am Schatten.

Das heißt also, dass sie eine gewisse Erwartung hat.

Wenn ich den Ball wegpacke, zieht sie nach kurzer Zeit ab.

 

Ich glaube, dass sie ihn liegen lässt, weil in diesem Moment etwas anderes ganz toll ist.

Na, das ist doch nicht schlimm?

Ist doch super, wenn sie auch noch andere Dinge wahrnimmt?

Seh ich das falsch?

Ist das eigentlich ganz dramatisch?

Oft ist es aber auch so, dass sie mir den Ball nicht direkt für die Füße legt, sondern einen Meter weiter weg oder so.

Doof, wenn ein Meter weiter weg aber gerade der Graben ist.

Ich glaube, ihr ist einfach nicht bewusst, dass ich da nicht ran komme.

Wie gesagt, sie HOLT den Ball. Lässt ihn aber nur woanders liegen anstatt bei mir, weil sie eben schwimmen gehen will oder was auch immer.

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