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Hundeforum Der Hund
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Der (Un)Sinn des Hundeführerscheins

Empfohlene Beiträge

Dabei ist der Schutz der Leute doch nur dann gegeben, wenn der Schutz der Tiere gegeben ist.

 

Das mit den Maulkörben für Katzen interessiert mich gerade.

Gibt es meines Wissens nach nicht... Oder etwa doch?

Einige Leute lassen, glaub ich, die Zähne und Krallen entfernen.

Nicht in Deutschland, aber... irgendwo.

Gewaltiges OT, aber völlig egal. :D

 

 

EDIT:

https://www.amazon.de/Kruuse-Buster-Maulkorb-f%C3%BCr-Katzen/dp/B005GSSY90

Meine Güte, das sieht ja grausam aus!!!!

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Ich persönlich, finde es sinnvoll, wenn Hundehalter Grundkenntnisse über den tierischen Sozialpartner an ihrer Seite haben. Noch sinnvoller ist es,wenn diese sich in Theorie und Praxis finden lassen (die Grundkenntnisse/ Sachkunde oder wie immer es zu nennen ist)

 

Habe eine interessante Dissertation als Link, zum Thema gefunden.

http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000004073/bren.pdf?hosts=

Wer sich die Mühe machen möchte, sich durch die 132 Seiten zu lesen, findet einen interessanten Stand betreffend Verhalten der Hundehalter ;) (Stand 2008...wird, sich in den 8 Jahren nicht um 180Grad verändert haben, denke ich), zur Frage des Threads hier.

 

Gruß Lotte

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OT

Das Teil ist wohl kein Maulkorb sondern "Reizschutz", mehr etwas für Körperpflege und Tierarztbehandlungen.

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Ich würde ihn machen - just for fun.

Einfach so und weil ich den passenden Hund dazu hab.

Mag sein, dass wir keine Fans von "Grundgehorsam" sind und den auch nicht haben, aber soweit ich Einsicht in die Praxis hatte, kann der Lou die erwarteten Dinge auch mit den 2, 3 Signalen, die ihm beigebracht wurden.

 

Die Theorie würde ich denen hinlügen wie sie sie hören wollen. (wäre ich ehrlich, würde ich durchfallen)

 

In der Praxis würde aber wohl einen Teil verweigern bzw. diskutieren - nämlich den "Binde Deinen Hund irgendwo an und geh weg"

Das ist was Grunsätzliches. Das tue ich nicht. Niemals. Mein Hund wartet nirgends ohne Aufsicht.

Er hat damit kein Problem, er ist kein Hund der mir nachjault oder vor dem man Angst haben müsste wenn er alleine irgendwo ist.

Aber es ist ein absolutes no-go ihn irgendwo anzuleinen zu wegzugehen und sei es auch nur für eine Prüfungssituation.

Diese ganze Übung ist noch blösinninger als das "sitz,platz, bleib" Gehampel und erzieht quasi Hundehalter zur Verantwortungslosigkeit.

Lass das Wichtigste, dass Du hast einfach irgendwo alleine sitzen und geh weg. Geht gar nicht.

 

Ob es grundsätzlich was ändern würde wenn es ein MUSS wäre?

Ich glaube, bei einer gut aufgebauten Prüfung mit sinnvollen Fragen und sinnvollen Übungen (das sehe ich derzeit nicht) - würde sich der ein oder andere hier (real life) schon mächtig umgucken.

Das würde mir gefallen.

Ich gehe aber auch davon aus, das ein Blatt Papier nicht die Denkweise ändert und eben dann solange wiederholt wird, bis die richtige Antwort gefunden wurde, "in echt" aber alles weitergeht wie bisher.

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Ich finde einen Führerschein mit einem Praxis Test gar nicht so verkehrt

Da gibt es ja das Augsburger Modell wo eine einfache BH mit gelernt wird, der Kurs kostet nicht die Welt und wenn man vorher nicht viel mit Erziehung am Hut hatte lernt man durchaus das es Spaß macht mit dem Hund zusammen zu arbeiten

Das gilt aber dann für jede größe des Hundes

Natürlich ist das schwer umzusetzten und die Fragen in dem Bogen sind teilweise sehr sehr merkwürdig

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Meinen Trainerin nimmt auch den Hundeführerschein ab (in NDS Pflicht für alle Neu-Hundebesitzer) und plaudert öfter mal aus dem Nähkästchen...

Die Theoriefragen sind teils wirklich aus der Mottenkiste, im praktischen Teil geht es darum, den Halter zu prüfen und nicht den Hund. Es ist auch erlaubt, mit einem fremden Hund zu laufen. Der Halter soll zeigen, daß er Situationen richtig einschätzen und managen kann.Dabei darf er auch Aufgaben verweigern, wenn die für seinen Hund nicht machbar wären, es geht darum daß er zeigt, daß er verantwortlich handelt.

 

Wenn das so gehandhabt wird, finde ich das gar nicht so verkehrt.

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Ich fände gerade im Sinne vieler Hunde ganz prima,

wenn ihre Halter sich ein bisschen mit einigen Fragen der Hundehaltung beschäftigen müssten.

 

Natürlich würde auch die Umwelt, inklusive anderer Hundehalter, von verantwortlicherer,

bewussterer, wissenderer Hundehaltung profitieren.

 

Aber besonders doch viele Hunde.

Ich denke, daß jeder hier Halter kennt, die nicht die geringste Peilung haben,

wie der eigene Hund eigentlich tickt.

 

Natürlich sind viele Aspekte einer solchen Prüfung diskutabel,

und es werden nie alle Gemüter mit dem Ergebnis zufrieden sein,

aber den Ansatz, zumindest ein Mindestmaß an Fachkenntnis zu verlangen,

finde ich begrüßenswert.

 

Und, ich fände es auch nicht wirklich falsch,

wenn Pferdehalter einen kleinen Test absolvieren müssten.

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Zweifellos.

 

Leider werden dadurch aber auch viele ihre Meinung nicht ändern.

Ein paar vielleicht, aber viele wissen ja auch, dass das, was sie tun, doof ist, und machen es trotzdem.

Sei es aus Bequemlichkeit oder Kostengründen.

Oder völliges Unverständnis für die Bedürfnisse des Tiers...

 

Ich glaube, dass viele Menschen zB weniger Katzen hätten, wenn die Katzenhaltung nicht so einfach wäre.

Keine Steuern, wenig Verantwortung.
Tür auf, Katze raus, tür zu. Damit ist die Sache dann erledigt.

Natürlich muss man auch so für die Schäden aufkommen, die eine Katze verursacht, aber beweis doch mal, dass es genau DIESE Katze war, die was auch immer angestellt hat.

 

Mit einem "Katzenhalteerlaubnis" wären es sicherlich weniger Katzen da.

Allerdings macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, eine Regel aufzustellen ohne jemanden, der sie durchsetzt.

Die weniger verantwortungsbewussten Tierhalter machen diesen Test dann halt einfach nicht.

Wie will man das kontrollieren?
Gut, beim Pferd wäre da wohl noch möglich, wenn man engagierte Menschen findet, die sich dann darum kümmern.

Aber bei Katzen?
Ist ja quasi unmöglich, da irgendetwas zuzuordnen...

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Grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt, gewissermaßen gezwungen zu werden sich mit dem Thema Hundehaltung, Erziehung, Sozialverhalten Hund -Mensch, auseinander zu setzen.

Einen Hund anzuschaffen ist nicht mit einem Hasen oder Meerschweinchen gleichzusetzen. Hunde werden im Aussenverhältnis gezeigt und jeder HH hat hier Verantwortung sich und seinem Hund, aber auch dem Umfeld gegenüber.

Für mich besteht die Gefahr eines Test darin, das alle Tiere also unsere Hund über einen Kamm gescheert werden. Auch unsere Lebensumstände und die individuelle Haltung wird evtl.,genormt.

Als wir vor 10 Jahren ( ewig her und evtl schon ganz anderst ) musste mein Mann mit den 2 Rotties zum Wesenstest Kampfhund klasse 2.

Wir leben sehr ländlich, bei unseren Hunden sind Autos und Radfahrer , Kinder Alltag. Aber Busse viele Menschen ( rechts , links, vorne, hinten, und noch Radfahrer, Kinderwägen) und uBahnen sind bei uns halt net vorhanden. Er musste aber mit Ihnen in die nächste Stadt und dort gab es das alles. Wir haben hinterher viel darüber gesprochen, wie weit weg das ganze von unserem und dem Leben unserer Hunde war. Im Vorfeld sind meinem Mann einige graue Haare gewachsen, aber sie haben es gemeistert.

Aber ich finde es darf in einer Testung nie generalisiert werden , sondern auf die jeweiligen Lebensumstände Rücksicht genommen werden.

Auch die jeweilige Rasse sollte berücksichtigt werden, ob ich mit einem Rotti oder meinem Yorky komme.

Hier sehe ich in unserer Bürokratie die größte Gefahr, Schublade auf und Hund und Mensch hinein zu und zusperren , Schlüssel verlegen und das Thema ist durch.

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Als wir vor 10 Jahren ( ewig her und evtl schon ganz anderst ) musste mein Mann mit den 2 Rotties zum Wesenstest Kampfhund klasse 2.

Wir leben sehr ländlich, bei unseren Hunden sind Autos und Radfahrer , Kinder Alltag. Aber Busse viele Menschen ( rechts , links, vorne, hinten, und noch Radfahrer, Kinderwägen) und uBahnen sind bei uns halt net vorhanden. Er musste aber mit Ihnen in die nächste Stadt und dort gab es das alles. Wir haben hinterher viel darüber gesprochen, wie weit weg das ganze von unserem und dem Leben unserer Hunde war. Im Vorfeld sind meinem Mann einige graue Haare gewachsen, aber sie haben es gemeistert.

Hier sehe ich in unserer Bürokratie die größte Gefahr, Schublade auf und Hund und Mensch hinein zu und zusperren , Schlüssel verlegen und das Thema ist durch.

 

Und gerade weil es sehr häufig genau darauf hinausläuft, lehne ich diesen Ruf nach immer mehr Reglementierung generell ab. 

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