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Dein Hundeforum  Der Hund
Raveneye

Ausstattung für Neuen Hund

Empfohlene Beiträge

Raveneye   

Hallo,

Ich hätte noch ein paar Fragen, was ich dahaben sollte, wenn der neue Hund (5Monate) abzuholen ist.

Thema Zimmerkennel: ich will den Hund nicht wegsperren, sondern ihn vor unserem Kleinkind und den 2 sehr unterschiedlich aufgeschlossenen Katzen schützen. Ich dachte daher, ihm ins Wohnzimmer einen Kennel zu stellen, der zumindest fürs Kind eine deutlichere "no-go Area" darstellt als es ein Körbchen würde.

Ich weiß nicht, ob da ein Plastikteil (wie die Flugbox, von daher vielleicht negativ besetzt) besser ist oder ein Stoffteil (Vorteil: klapp- und mitnehmbar, Nachteil: weniger stabil und schlechter zu reinigen) oder ne Gitterbox, evtl mit Decke darüber.

Was meint Ihr? Nehmt ihr die Box in den Urlaub mit?

Schlafplatz: Wohnzimmer ist im EG, wir schlafen oben. Ins Schlafzimmer soll der Hund nicht, wir schlafen mit besagtem Kleinkind im Familienbett. Hund soll natürlich nicht alleine unten bleiben (außer er will das später) , auch, um zu hören, wenn er muss. Der Flur oben ist klein, es gehen nur drei (nachts geschlossene) Türen ab. Ich wollte Hundi also neben unserer Tür ein Bett aufstellen. Wir würden ihn dann auch hochtragen, solange er noch klein ist.

Meint Ihr, er sieht den Flur (ca 6qm) als "Nest" an und macht da nicht hin, sondern meldet dich? Er kommt aus nem Shelter, ist also evtl. noch nicht stubenrein. Oder soll ich ihm oben nen 2. Kennel aufstellen? Kind wär da kein Problem, das schläft vor uns und steht allein nicht auf. Katzen kommen überall hin, schlafen aber meist unten.

Liebe Grüsse

Myriam

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gast   

Also nachts lustige Katzenjagd im Haus, das würde ich nicht riskieren ;)

Ob er sich meldet, wenn er muss, weiss man vorher nicht. Wenn Du Pech hast, ist er tagsüber so aufgeregt, dass er sich gar nicht lösen kann und erledigt das dann nachts, wenn er seine Ruhe hat. Treppe hochtragen geht nur, wenn er sich gerne anfassen und sogar hochheben lässt ... tendenziell würde ich wohl eher mit dem Hund unten schlafen und wenn er sich dort ganz gut auskennt, das obere Stockwerk erkunden. Aber vielleicht läuft er ja auch locker die Treppe hoch, wer weiß.

Ich lasse meinen Hund auch nicht im Bett schlafen, aber sein Platz ist neben meinem Bett, mir ist das wichtig, weil er sich mir so mitteilen kann, sich vergewissern kann, dass ich für ihn da bin etc. Nun habt ihr ein Kleinkind im Bett und er soll vor dem Schlafzimmer schlafen ... ich würde dann zumindest mal die Tür offen lassen (Kindergitter) und auch den Zugang zur Treppe lieber sichern.

Zu den Kenneln, ich habe sowohl eine Flugbox (im Auto) als auch einen Stoffkennel (im anderen Auto). Im Haus hatte ich die Flugbox in der Anfangszeit als Körbchen stehen, aber OHNE Tür. Das war aber nur zur positiven Gewöhnung für die späteren Autofahrten (hat gut geklappt). . Zum "Wegsperren", "Auszeit gönnen", was ich bei der Kombi Kleinkind & Hund gut finde, zu berücksichtigen, würde ich allerdings einen Raum bevorzugen, aus dem das Kind quasi "ausgesperrt" wird. Also den Flur oder die Küche oder was auch immer sich anbietet. Irgendwas zentrales, wo der Hund das Geschehen beobachten kann, aber nicht bedrängt wird, wenn es mal nicht möglich ist, beide im Auge zu haben.

Kindergitter mit Kaninchendraht sichern, so dass das Kind nicht die Hand durchstecken kann!

Hund in Kennel sperren, finde ich persönlich fürchterlich. Ok für Autofahrten, ok für Ausnahmesituationen (nach OP oder so), aber nicht im Alltag. Und schon mal gar nicht mit dem Gedanken, dass es der Stubenreinheit dienen könnte.

Ich habe die Box im Urlaub zwangsläufig dabei, ist ja im Auto, finde es auch beruhigend, sie dabei zu haben, genutzt habe ich sie bisher nur 2x kurz im allerersten (Zelt-) Urlaub. Also wenn man zeltet, finde ich Box mitnehmen ganz hilfreich. Ansonsten habe ich sie noch nie gebraucht.

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gebemeinensenfdazu   

Mit dem Kennel geht's mir aehnlich, ich würde sagen, daß es für das Kind sogar interessanter ist, weil "spielbarer" als ein Körbchen. Falls kein Zimmer vorhanden ist, würde ich einen Bereich abtrennen, wo nur der Hund durch einen Spalt durchkommt.

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Lessa   

Ich würde in den ersten Nächten mit dem Hund im EG schlafen. So kann man den Hund besser kennenlernen, z. B. ob er nachts durchschläft, ob er durchhält oder raus muss. Je nachdem, wie ich den Hund am ersten Tag einschätze, würde ich mir eventuell ohnehin in den ersten Nächten den Wecker stellen und mit dem Hund raus gehen, damit drinnen keine Unfälle passieren. Da ihr mit eurem Kind in einem Zimmer schlaft, wäre mir das anfangs nachts zuviel möglichs Gewusel, deshalb also lieber mit Hund unten schlafen.

 

Kennel oder Box würde ich nicht vorher anschaffen. Ein großer Pappkarton, ein bisschen mit Decken zugehängt., reicht auch erst einmal, um zu testen, ob Hundi überhaupt gern in einer Höhle schlafen möchte. Wenn das so ist, kann man immernoch eine richtige Box kaufen. Meiner Erfahrung nach, entwickelt sich nämlich oft alles anders, als man das zuvor geplant hatte und dann ist es doof, wenn man schon sinnlos Geld ausgegeben hat.

 

Die Anschaffung eines Kindergitters hingegen halte ich für sinnvoll. Falls ihr sowas nicht ohnehin schon habt. Mir würde nämlich eher die Treppe ins OG Sorgen machen, wenn der Hund nachts allein im Flur schlafen soll. Man kann das auch gut nutzen, um eventuell der Katze einen hundesicheren Raum zu bieten.

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UliH.   
(bearbeitet)

Hund in Kennel sperren, finde ich persönlich fürchterlich. Ok für Autofahrten, ok für Ausnahmesituationen (nach OP oder so), aber nicht im Alltag. Und schon mal gar nicht mit dem Gedanken, dass es der Stubenreinheit dienen könnte.

Ich habe die Box im Urlaub zwangsläufig dabei, ist ja im Auto, finde es auch beruhigend, sie dabei zu haben, genutzt habe ich sie bisher nur 2x kurz im allerersten (Zelt-) Urlaub. Also wenn man zeltet, finde ich Box mitnehmen ganz hilfreich. Ansonsten habe ich sie noch nie gebraucht.

 

Habe zur Abholung von Motsi einen Transportkennel gekauft, denn ich Wochen vor der Abholung zur Gewöhnung für Motsis Transport der Züchterin mit gegeben habe. Hat alles gut funktioniert - so lange, bis wir mit Motsi bei uns zu Hause waren. Motsi ist aus dem Kennel raus und nie wieder ohne riesigen Protest und "ich wehre mich komplett dagegen" in den Kennel rein gegangen. Nach 3 Tagen landete der Kennel im Keller.

 

Edith:

Momentan gibt's bei Tschibo Hunde-Tür-Gitter zu kaufen. Schau mal da nach.

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Raveneye   

Ja, danke schon mal.

Hatte ich vergessen zu erwähnen, die Treppen sind dank Kleinkind alle mit Gittern gesichert. Sprich: die Katzen können oben drüber und haben das 2.OG sich ganz für sich, da ist nur bügelzimmer da muss Hund erstmal gar nicht hin. Deswegen ist auch der Flur auf 6qm begrenzt.

Vielleicht könnte mein Mann unten schlafen für ein paar Nächte. Wobei der nachts aus gesundheitlichen Gründen eh mindestens einmal aufsteht und da auch gleich mit dem Wauz rausgehen würde (falls der will. Fünf Monate könnte auch schon durchschlafen, oder?)

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gatil   

Ich bin eher immer dafür - von wegen Bindung - dass der Hund erst mit im Zimmer schläft und später ausquartiert wird. Dann spart man sich das auswärts geschlafe. Und es macht alles einfacher:

Sauberkeit, weil man merkt, wenn er raus muss.

Zerstörungswut, auch hier merkt man, wenn er durchs Alleinsein Stress hat und anfängt, die Wohnung umzudekorieren.


Zum Kennel:

Daran muss man im Zweifelsfalle den Hund erst gewöhnen, viele gehen da nicht ohne weiteres rein. Aber praktisch für den Urlaub und für Besuche ist er sehr, wenn der Hund ihn gut annimmt und sich dort "zuhause" fühlt. Ich kenne aber Hunde, die einen Stoffkennel, weil sie nicht eingesperrt sein wollten, binnen Sekunden zerlegten. Unser Kleinhund ist zwar gerne drin, kann aber durch gezieltes Scharren den Reisverschluss öffnen. Trotz allem sind Stoffboxen erheblich praktischer als die Flugboxen, sie lassen sich zusammenklappen und sind nicht so sperrig.

 

Mit dem Durchschlafen - kommt auf den Hund an. Und seine Aktionen am Tag. Bei einem 5 monatigen Hund ist der Grat zwischen ausgelastet sein und überdreht sein schwierig zu bestimmen. In beiden Fällen tun sie sich schwer mit dem Durchschlafen. Aber das kennt ihr ja vom Kind.

 

 

Aber, es kann auch ganz anders sein und er macht das alles problemlos. Probiert es aus und ändert euer Programm, wenn nötig. Vielleicht nutzt ihr euer Babyphon zur Kontrolle. Nur nichts erzwingen wollen, denn dann schafft ihr unnötige Baustellen.

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NannyPlum   
(bearbeitet)

Ich würde den Hund auch nicht alleine schlafen lassen. Leni hat bei uns im Schlafzimmer ein weiches Körbchen, unser Bett (in dem auch das jüngste Kind schläft) ist für sie tabu. Dann steht noch eins im Flur und im Wohnzimmer liegt ne Decke auf dem Sofa. Gerade für die Anfangszeit finde ich es wichtig, beim Hund zu sein und vielleicht such mehrere Schlafplätze anzubieten. Man bekommt eben direkt mit, ob der Hund unruhig wird. Leni war von Beginn an stubenrein, sie ist zur Terrassentür und dann musste man schnell sein. Also ist es sicherlich gut, wenn dein Mann unten beim Hund schläft. Das mit dem Schlafplatz - ja, das ist eine der Herausforderungen mit Kleinkind, genau wie das ungestörte Fressen. Man muss halt unentwegt aufpassen, eingreifen und erklären.

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Wallee   

Hallo. :) 

Aufjedennfall hast du ja schon ne Menge an Input bekommen. 

Aber erstmla Glückwunsch. Ich denke das ist das wichtigste.

Was ich jedoch hier ein wenig vermisst habe ist Futter. Ich weiß nicht genau wie weit du da bereit informiert bist, aber ich habe mal eben nachgeschaut. 

Vlt hast du hier http://welpenfuttertest.de Hilfreiche information zum Welpenfutter. Vlt hilft es dir ja ein Schritt weiter. 

Weiterhin stimme ich aber hier meinen Vorrednern zu. Ich denke in der Anfangszeit ist das beisammen sein ganz wichtig. 

Ich habe ebenfalls meine Nächte mit dem kleine verbracht. Ab und an hat es einem die Nacht geraubt aber dennoch war es wichtig. Nun ist das ganze entspannter und der Butscher weiß wo er hin muss ;) 

Liebe grüße. Hoffe ich konnte meinen Teil dazu beitragen.

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Mimmotschka   

Bei uns steht der (Stoff-)Kennel immer offen im Wohnzimmer. Mimmo nutzt ihn als Rückzugsort, für ihn ist das ein Platz wie die Couch oder so. Ob er das auch noch so entspannt sieht, wenn ich die Box mal zumachen muss, weiß ich nicht, aber er ist zumindest an den Karten gewöhnt.

 

Ich stimme den anderen zu, dass ich den Hund in der Anfangszeit bei mir schlafen lassen würde. Ob er bei Euch oben oder Du bei ihm unten spielt keine Rolle. Aber alleine im Flur würde ich ihn nicht lassen. 

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