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Hundeforum Der Hund
Lemmy

Nieren kaputt - wie steht's mit dem Barfen?

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Hi

Unser alter Butch hat leider kaputte Nieren. Im Februar waren die Blutwerte noch unauffällig, aber weil ich aufgrund des starken Abbaus von Butchs Körper, dem erhöhten Durst + viel Pinkeln und auch den angespannten Bauch auf Zuckerkrankheit tippte (war gerade im Radio, drum kam ich drauf) schickte ich meinen Vater zum TA. Dort also Blutbild, aber es ist nicht der Zucker sondern leider die Nieren :(

 

Die Tierärztin meint, wir sollen auf keinen Fall mehr Fleisch füttern und stattdessen ein Nieren-Diätfutter geben. Generell hab ich da ja kein großes Problem mit, und Butch frisst es auch. Aber nun doch nicht jeden Tag! Wenn er doch sonst immer so leckeres Fleisch fraß und das auch gerne fraß - und vor allem die anderen so leckeres Futter bekommen!

 

Ich würde also durchaus zumindest hin und wieder mal auch Fleisch geben, und bräuchte mal ein wenig "Anleitung" von den erfahreneren Barfern oder Roh-Fütterern oder Fleisch-Kochern. (Es ist mir egal wie ich es zubereite, ich möchte nur, dass der arme Kerl nicht den Rest seines Lebens die ollen TroFu-Brocken mümmeln muss)

 

Ich kenne bereits diesen Zettel hier: http://drei-hunde-nacht.de/upload/file/barf_nierenerkrankungen.pdf und hab ihn auch ausgedruckt.

 

Gibt es noch andere Erkenntnisse, die hier noch nicht stehen? Oder die evtl falsch sind?

Ist es auf jeden Fall gut, Kalium zu geben oder braucht es da genauere Indikationen - und wieviel gibt man da so pro Hund?

Wieviel Phosphor sollte denn überhaupt noch im Futter sein, maximal?

 

Heute abend wird nochmal Urin gesammelt, der wird morgen nochmal analysiert. Wenn es wichtig ist für die Tipps hier kann ich morgen auch mal die Blutwerte abscannen, die haben wir hier.

 

Danke schonmal :)

 

 

 

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Jetzt nix mit Barfen, aber wenn du mal auf die Zusammensetzung schaust...läßt sich da nicht etwas mit Kochen basteln? Freut ihn doch bestimmt auch und schmeckt.

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Hat denn gekochtes generell weniger Phosphor?

 

Ich bin sicher, Butch hätte nichts gegen einen lecker Auflauf einzuwenden :D (die beiden anderen Jungs auch nicht), von daher wäre das nicht mein Problem. Könnte man bestimmt auch einfrieren und dann einzeln auftauen... aber WAS koche ich dann? Pansen wird mit Sicherheit hier nicht gekocht werden, so als Beispiel :D

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Ich würde mir einen Ernährungsplan von z.B. Uni vet. München erstellen lassen, oder zumindest die wichtigsten Eckpunkte wie Proteingehalt, Kalium, Natrium etc. nennen lassen und danach dann das Barf-Programm ausrichten. Man kann genauso mit nur 30 % Fleisch barfen und den Rest über Gemüse und Getreide bestreiten, wenn es Not tut. Nierenproblem ist ja nicht gleich Nierenproblem, das kann sehr unterschiedlich sein und muss auch angepasst werden, wenn es fortschreitend ist.

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Phosphor ist auch noch 'ne Menge in Gekochtem drin, ich meinte eher Kochen als schmackhafte Alternative zu fadem Trockenfutter. Dessen Zusammensetzung könnte als Anhaltspunkt dienen für z.B. ein Reisgericht mit Gemüse und etwas Putenfleisch.

Hier noch ein Link

http://www.tierarztpraxis-hanstedt.de/files/pdf/Nierendi%C3%A4t%20f%C3%BCr%20Hunde.pdf

da sind geeignete Eiweissquellen aufgelistet.

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Ich habe leider keine Tipps, wünsche dem armen Burschen aber gute Besserung  :knuddel

Ich hoffe, ihr bekommt eine gute Futtereinstellung hin. Ist ja wirklich schwierig eiweisshaltige Lebensmittel auszuschliessen. 

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So weit ich informiert bin hatten Knochen den meisten Phosphor-Anteil.

Diese sollte man dann verringern und durch Eierschalenpulver ersetzen.

Wie viel genau etc, das muss man wohl an Hand der Nierenwerte feststellen.

 

Und man solle mehr Fett füttern.

 

Das ist jetzt was ich so gelesen habe.

 

Ich würde einen pro-Rohfütterungs-TA zu Rate ziehen oder einen THP.

 

 

Alles Gute auf jeden Fall!

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ich bin über einen nierenkranken Hund dazu gekommen die Fütterung meiner Hunde selber in die Hand zu nehmen und zu verantworten. Ich Barfe nicht (das ist mir zu "Guru-mäßig") Ich füttere frisch. Das was meine Hunde vertragen.

 

zum Thema mit Nierenerkrankung und Fleisch gibt es viele wiedersprüchliche aussagen. Ja, Fleisch (Eiweiß) muß verstoffwechselt werden und was zuviel ist wird über die Niere ausgeschieden.

Aber das ist mit allen anderen Futterbestandteilen genau so.

 

Also ich hab den Eiweißbedarf meines CNI-Hundes ausgerechnet und dann hochwertiges Muskelfleisch gefüttert. Keine Knorpel, keine Sehnen, keine Knochen, kein Knabberzeugs.

 

Wenn du zwischendurch Fleisch geben möchtest würde ich z.B. jeden zweiten Tag eine reine Fleischmahlzeit reinpacken. Alles andere bekommt er ja über das Fertigfutter.

Ob gekocht oder roh: macht relative wenig Unterschied. Je nachdem was dein Hund besser verträgt.

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Ich bin nun zu selbst kochen gewechselt, orientiert an den Empfehlungen des Herstellers,

von dem ich das Vitamin/Mineral-Pulver, speziell für Nierenpatienten bekommen habe.

 

Wenn das im nächsten BB Verbesserungen zeigt, lasse ich mir von der Uni München einen Plan erstellen.

 

Polly bekommt Fleisch (gekochtes Schweinehack, da schön fettig), Gemüse/Obst, Kartoffeln und dazu noch Butter.

Mal als Orientierung - als 11,5kg Hundchen bekommt sie immerhin noch 120g Fleisch am Tag, Gesamtmenge sind 500g.

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Ich würde da nicht rumexperimentieren und eine vernünftige fertige Nierendiät füttern.

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