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Hundeforum Der Hund
gelama

Mischlingshündin 8 Jahre alt mit diskoidem Lupus

Empfohlene Beiträge

Meine Hündin, Nelly, hat seid etwa 6 Jahren Lupus. Der hat sich bisher nur an Nase, Leftzen und Zunge bemerkbar gemacht. Nelly wurde wegen einer wiederkehrenden Gebärmutterentzündung fühzeitig kastriert.

In den letzten Monaten, setzt sie beim Gassigehen vermehrt Kot ab. Das heißt, sie macht ihr Geschäftchen,steht auf geht ein Stück und macht nochmal. Aber immer normale gute Portionen!

Bis zu 7 mal.

Zwichenzeitlich hatte sie mit dem Magen Probleme, also Erbrochen. Einmal sogar über mehrere Tage das Futter verweigert,was schon was heißt. Da Nelly ein kleiner Müllschlucker ist hat uns das nicht verwundert.

Hinzu kam das sie Unmengen an Gras gefressen hat. Die Kombination des ganzen machte uns dann doch nervös und wir waren dann auch beim TA. Blutprobe und Röntgenaufnahme. Die RA ergab eine Dünndarmschleimhautentzündung. Es wurde " Diarsanyl" verordnet und etwas gegen die Entzündung gespritzt. Zusätzlich ein Diät. In den nächsten Tagen setzte Nelly wenig bis keinen Kot ab. Ihr Pipi veränderte sich folgendermaßen, sie pinkelte normal mit zusätzlichen Blitzpinkel Attacken in großen Mengen.Sie hat sich auch Nachts gemeldet wenn sie musste.

Von Freitagnacht auf Samstagmorgen irgendwann, obwohl sie nachts nochmal drausen war, hat sie sich eingenäßt. Ihr Bett war nass und eine Flanke von ihr auch,was heißt sie hat es nicht gemerkt.

Dann haben wir auch die Blutuntersuchungsergebnisse bekommen.

Pankreas ok,auch sonst alles ok,nur die Allergene hoch. Die Alergiewerte könnten auf den Lupus zurückzuführen sein,ist ja eine Autoimmunerkrankung.

Der Arzt denkt das der Lupus jetzt auf den Darm gegangen sein könnte. Nelly bekommt jetzt Kortison.

Jetzt verliert sie ihr Pipi.

So nach diesem Roman meine Frage:wer hat damit Erfahrungen, gibt es andere Möglichkeiten als Kortison.

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Allergenantikörper (IG E) sind andere als Autoimmunantikörper. Insofern würde ich dem nachgehen. Bei Kortison ständig Dosierung anpassen, solange es richtig dosiert ist, schadet es deutlich weniger als die Autoimmunschübe. Generell kann ich empfehlen auf den Vitamin D- Spiegel zu achten, wirkt immunsuppressiv und hilft zumindest mir nachhaltigst.

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Ich würde mal zusätzlich eine klassische Homöopathin für Tiere aufsuchen.

Evtl. lässt sich das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen.

Wichtig ist es auch, möglichst auf jede Chemie zu verzichten (Impfungen, Wurm- und Zeckenmittel usw.)

Eine natürliche Ernährung kann auch sehr viel helfen.

 

Gerade chemische Stoffe bringen das Immunsystem aus dem Gleichgewicht.

Bei einer Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem die eigenen Körperzellen an.

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Meine Bambi hatte systematischen Lupus erythematodes, das scheint eine Unterform zu sein. Meine Bambi hatte es vor allem am Enddarm, wohl aber auch am Herz und in den Gelenken und evtl. auch Hirn. 

 

Es wurde anfangs nicht erkannt, dauerte 2 Jahre bis zur Diagnose, dann wurde sie fast 2 Jahre mit Cortison und Imurek behandelt und zusätzlich bekam sie desinfizierende Darmspülungen. Irgendwann war dann durch die starken Medikamente der ganze Körper stark aufgeschwemmt und das Herz dadurch stark belastet, sie hat nur noch gehechelt und mir war klar, dass sie nicht mehr lange damit klar kommen

wird. Lebenserwartung hat man mir damals mit max. 1 Jahr prognostiziert, 2 Jahre hatte sie ja bereits geschafft.

 

 

Ich hab dann einen letzten Versuch gemacht mit Bioresonanztherapie und anderen alternativen Behandlungen wie Farblichtherapie und Tachionwasser etc. wirklich kein Geld und Mühen gescheut, auch das hat nichts geholfen, man sagte mir, weil zuvor so lange mit Cortison behandelt wurde, dringen die Mittel nicht mehr durch. Mein letzter Versuch war dann, dass ich auf Barf umgestellt habe, zuvor hab ich sowieso schon für meine Hunde gekocht und alle Allergieauslöser gemieden. Man konnte förmlich zusehen, wie es ihr damit besser ging, nach ca. 3/4 Jahr konnte ich alle Medikamente komplett absetzen (sehr sehr langsam ausgeschlichen, 10 x so langsam, wie vom Arzt vorgegeben). Ich will nicht behaupten, dass das immer so durchschlagend hilft, bei meiner Bambi hat es geholfen, kann natürlich Zufall gewesen sein, aber auch alle meine anderen Hunde haben deutlich vitaler gewirkt nach der Umstellung. Allerdings gab es ab und an auch mal eine Rückschlag alle 2 -3 Jahre, aber nie mehr in der stärke, wie zuvor und schnell wieder im Griff ohne Medikamente. Die Ursache war jedesmal entweder Stress, oder Antibiothika oder sie hat ein Krümel Getreide oder gekochtes Fleisch erwischt. Natürlich hab ich immer wie ein Fuchs darauf geachtet, dass das nicht passiert, das mit der AB hab ich aber erst im Laufe der Zeit festgestellt.

 

Wichtig ist, dass bei allen Autoimmunerkrankungen niemals mehr geimpft werden darf, jede Impfung befördert das Problem weiter und die Erkrankung neigt dazu, überzuspringen auf andere Organe, auch aufs Blut und das ist dann das Ende, wenn sich das Blut zersetzt.

 

Die Erkrankung befördert Pseudoallergien jeglicher Art. Wenn es nur das Futter ist, ist man noch gut dran, weil man das ja selbst zusammensetzen kann, drum ist barfen ja auch so vorteilhaft. Man muss herausfinden, wogegen der Hund allergisch reagiert und das dann strikt vermeiden. Meine Bambi war gegen alle Getreide allergisch und gegen gekochtes Fleisch, drum hat Barf so gut geholfen. Beim Getreide hab ich lange Zeit nicht kapiert, dass in vielen gekauften Produkten auch dann Getreide drin ist, wenn es nicht explizit ausgewiesen ist, denn alles was weniger als 1 % im Futter enthalten ist, muss nicht deklariert werden, es reichen geringste Rückstände, wenn z.B. zuvor anderes Futter mit Getreide hergestellt wurde, dass ein allergischer Hudn darauf reagiert. Drum alles selber machen! Und ebenso bei den Futterzusätzen, oft sind Trägerstoffe in Tabletten aus Getreide. Dann Krümel am Boden vom Brot oder bei Bambi reichte es aus, wenn wir eine Gemüsesuppe mit Nudeln gekocht haben und sie daraus ein STück Karotte bekam, das in dem Nudelwasser lag, schon bekam sie einen Schub.

 

Es nützt übrigens nichts, eine Desensibilisierung gegen einen allergieauslöser zu machen, da es sich um eine Pseudoallergie handelt. D.h. wenn man desensibilisiert, sucht sich der Organismus ein anderes Ventil und wird ggf. gegen Hausstaubmilben allergisch oder Pollen oder sonstwas, was man wesentlich schwerer eleminieren kann, von daher ist man noch gesegnet, wenn es nur Getreide ist. 

 

Dann führt auch jeder Stress zu einem Schub, da muss man auch genau drauf achten, was zu Stress führt und das meiden.

 

Was auch Gift ist, ist Antibiotika, das kann auch zu heftigen Schüben führen, auch wenn Tierärzte das oft nicht wissen. Am besten jede Chemie meiden. Die meisten Infos bekommt man übrigens aus der Humanmedizin, da es die Erkrankungen auch und häufiger beim Menschen gibt.

 

Dass Autoimmunerkrankte nie mehr in ihrem Leben geimpft werden dürfen, ist übrigens gesicherte medizinisches Wissen und hat nichts mit Impfgegnerschaft zu tun.

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Meine Bambi hatte systematischen Lupus erythematodes, das scheint eine Unterform zu sein. Meine Bambi hatte es vor allem am Enddarm, wohl aber auch am Herz und in den Gelenken und evtl. auch Hirn. 

 

Es wurde anfangs nicht erkannt, dauerte 2 Jahre bis zur Diagnose, dann wurde sie fast 2 Jahre mit Cortison und Imurek behandelt und zusätzlich bekam sie desinfizierende Darmspülungen. Irgendwann war dann durch die starken Medikamente der ganze Körper stark aufgeschwemmt und das Herz dadurch stark belastet, sie hat nur noch gehechelt und mir war klar, dass sie nicht mehr lange damit klar kommen

wird. Lebenserwartung hat man mir damals mit max. 1 Jahr prognostiziert, 2 Jahre hatte sie ja bereits geschafft.

 

 

Ich hab dann einen letzten Versuch gemacht mit Bioresonanztherapie und anderen alternativen Behandlungen wie Farblichtherapie und Tachionwasser etc. wirklich kein Geld und Mühen gescheut, auch das hat nichts geholfen, man sagte mir, weil zuvor so lange mit Cortison behandelt wurde, dringen die Mittel nicht mehr durch. Mein letzter Versuch war dann, dass ich auf Barf umgestellt habe, zuvor hab ich sowieso schon für meine Hunde gekocht und alle Allergieauslöser gemieden. Man konnte förmlich zusehen, wie es ihr damit besser ging, nach ca. 3/4 Jahr konnte ich alle Medikamente komplett absetzen (sehr sehr langsam ausgeschlichen, 10 x so langsam, wie vom Arzt vorgegeben). Ich will nicht behaupten, dass das immer so durchschlagend hilft, bei meiner Bambi hat es geholfen, kann natürlich Zufall gewesen sein, aber auch alle meine anderen Hunde haben deutlich vitaler gewirkt nach der Umstellung. Allerdings gab es ab und an auch mal eine Rückschlag alle 2 -3 Jahre, aber nie mehr in der stärke, wie zuvor und schnell wieder im Griff ohne Medikamente. Die Ursache war jedesmal entweder Stress, oder Antibiothika oder sie hat ein Krümel Getreide oder gekochtes Fleisch erwischt. Natürlich hab ich immer wie ein Fuchs darauf geachtet, dass das nicht passiert, das mit der AB hab ich aber erst im Laufe der Zeit festgestellt.

 

Wichtig ist, dass bei allen Autoimmunerkrankungen niemals mehr geimpft werden darf, jede Impfung befördert das Problem weiter und die Erkrankung neigt dazu, überzuspringen auf andere Organe, auch aufs Blut und das ist dann das Ende, wenn sich das Blut zersetzt.

 

Die Erkrankung befördert Pseudoallergien jeglicher Art. Wenn es nur das Futter ist, ist man noch gut dran, weil man das ja selbst zusammensetzen kann, drum ist barfen ja auch so vorteilhaft. Man muss herausfinden, wogegen der Hund allergisch reagiert und das dann strikt vermeiden. Meine Bambi war gegen alle Getreide allergisch und gegen gekochtes Fleisch, drum hat Barf so gut geholfen. Beim Getreide hab ich lange Zeit nicht kapiert, dass in vielen gekauften Produkten auch dann Getreide drin ist, wenn es nicht explizit ausgewiesen ist, denn alles was weniger als 1 % im Futter enthalten ist, muss nicht deklariert werden, es reichen geringste Rückstände, wenn z.B. zuvor anderes Futter mit Getreide hergestellt wurde, dass ein allergischer Hudn darauf reagiert. Drum alles selber machen! Und ebenso bei den Futterzusätzen, oft sind Trägerstoffe in Tabletten aus Getreide. Dann Krümel am Boden vom Brot oder bei Bambi reichte es aus, wenn wir eine Gemüsesuppe mit Nudeln gekocht haben und sie daraus ein STück Karotte bekam, das in dem Nudelwasser lag, schon bekam sie einen Schub.

 

Es nützt übrigens nichts, eine Desensibilisierung gegen einen allergieauslöser zu machen, da es sich um eine Pseudoallergie handelt. D.h. wenn man desensibilisiert, sucht sich der Organismus ein anderes Ventil und wird ggf. gegen Hausstaubmilben allergisch oder Pollen oder sonstwas, was man wesentlich schwerer eleminieren kann, von daher ist man noch gesegnet, wenn es nur Getreide ist. 

 

Dann führt auch jeder Stress zu einem Schub, da muss man auch genau drauf achten, was zu Stress führt und das meiden.

 

Was auch Gift ist, ist Antibiotika, das kann auch zu heftigen Schüben führen, auch wenn Tierärzte das oft nicht wissen. Am besten jede Chemie meiden. Die meisten Infos bekommt man übrigens aus der Humanmedizin, da es die Erkrankungen auch und häufiger beim Menschen gibt.

 

Dass Autoimmunerkrankte nie mehr in ihrem Leben geimpft werden dürfen, ist übrigens gesicherte medizinisches Wissen und hat nichts mit Impfgegnerschaft zu tun.

 

 

Hallo,

ich habe mir deinen Beitrag mal zu Herzen genommen und seit Dato mit dem Barfen angefangen.

Und ich muss sagen das ich nicht mit so einem krassen Erfolg gerechnet habe.

Natürlich ist der Lupus nicht gänzlich weg aber er heilt ab. D.h Nasenspiegel sieht richtig gut aus, Zahnfleisch und Letzen sind nicht mehr entzündet, kein Maulmief mehr und die Darmentzündung scheint gebannt. Das Fell sieht klasse aus und das beste , Nelly fühlt sich wieder wohl in ihrem Pelz. Sie hat wieder richtige Lebensfreude.

Ich kann das also wärmstens weiterempfehlen.

Und tausend Dank nochmal für deinen hilfreichen Beitrag.

 

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