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Hundeforum Der Hund
Gast

"Das macht der doch nur wegen Leckerchen...."

Empfohlene Beiträge

Eva, mir gefällt dein Beitrag wirklich gut :)

 

Ich gebe dir auch Recht darin, dass es in den Händen der Blogschreiberin liegt, ihre Kunden von diesen Zweifeln zu befreien.

 

Welche Erfahrungen hast du denn gemacht?

 

Also ich persönlich erlebe wirklich oft, dass jahrelang gehegte, weil immer wieder neu untermauerte, Zweifel nicht so leicht auszuräumen sind. Das hat für mich sowas wie die Wandlung vom Saulus zum Paulus.

 

Vielleicht liegt es auch am jeweiligen Umfeld, welche Umgangsarten häufiger vertreten sind?

 

Ich erlebe es z. B. hier äußerst selten, dass die Hundehalter wirklich wissen was es heißt, MIT dem Hund zu gehen, und nicht, gegen ihn zu arbeiten.

 

So habe ich mich vor einigen Jahren dazu entschieden, eine 70km entfernte Hundeschule aufzusuchen mit meinem damaligen Welpen plus Jungsspund, weil jegliche Welpenbesitzer, die hier mit ihren Welpen zu den umliegenden Hundeschulen gingen, Stein und Bein darauf schworen: Ein Welpe gehört so lange an die Leine, bis er die Grundkommandos beherrscht!

 

Mich hat das damals echt schockiert, weil dies tatsächlich nahezu ausschließlich auf die Welpenbesitzer zutraf, die eine der umliegenden Welpenschulen besuchten.

 

Auch solche Antworten wie "Ein Hund muss gehorchen!" wenn ich anfange, etwas von Motivation durch positive Hartnäckigkeit zu erzählen, sind hier üblich ... bei einem bestimmten Klientel ;)

 

Vielleicht magst du ja mal berichten, wie du den Menschen dieses "Umdenken" erklärst :)

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Hab ich doch in meinem Beitrag getan..? Dachte ich zumindest.  :)

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Hab ich doch in meinem Beitrag getan..? Dachte ich zumindest.  :)

Meinst Du damit, wie Du den Unterschied zwischen Belohnung und Bestechung vermittelst?

Das ist aber doch nur ein kleines Puzzelteil im Bezug auf das "Große und Ganze" bezüglich Futterbelohnung.

Da gehört doch ebenso dazu, als Trainer zu wissen, wann und warum in manchen Situationen Futterbelohnung am effektivsten ist und wann man besser auf andere Belohnungsarten zurückgreift und ebenso warum usw.

 

Für mich steht das "der Hund macht das nur wegen Leckerchen" als exemplarisches Beispiel für die eigentliche Aussage von Gegnern des belohnungsbasierten Trainings , die lautet:" der macht das nur wegen der Belohnung - ein Hund muss folgen, weil er den Menschen respektiert und nicht, weil er belohnt werden will"

Hab ich vielleicht zuviel reininterpretiert?

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Da gehört doch ebenso dazu, als Trainer zu wissen, wann und warum in manchen Situationen Futterbelohnung am effektivsten ist und wann man besser auf andere Belohnungsarten zurückgreift und ebenso warum usw.
 Wovon redet ihr gerade? 

 

Bin auch auf dem Sprung und hatte eigentlich nicht vor, da jetzt so viel mehr zu zu schreiben als das, was ich schrieb.  :)

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 Wovon redet ihr gerade? 
  :D Du, ich komm schon total durcheinander, weil du jetzt auf meine Antwort an marcolino geantwortet hast. 

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 Wovon redet ihr gerade? 

 

Bin auch auf dem Sprung und hatte eigentlich nicht vor, da jetzt so viel mehr zu zu schreiben als das, was ich schrieb.  :)

 

Es geht doch darum, sein Wissen an die Kunden so zu vermitteln, dass die Kunden sich durch depperte Stammtischparolen nicht verunsichern lassen. Das Wissen um den Unterschied zwischen Belohnung und Bestechung ist ja nur ein kleiner Bestandteil bezüglich Futter(belohnung) und Marcolino stellte die Frage: "Vielleicht magst du ja mal berichten, wie du den Menschen dieses "Umdenken" erklärst"

Darauf antwortest Du:"Hab ich doch in meinem Beitrag getan..? Dachte ich zumindest."

Darauf bemerkte ich, dass das, was Du im Beitrag beschrieben hast, nur ein Puzzelteil ist und mich würde echt  interessieren, wie Du das Große Ganze vermittelst - nicht nur den Unterschied zwischen Belohnung und Bestechung - sodass die Kunden nicht mehr verunsichert werden können.

Ich finde, das ist nämlich der schwierigere Teil im Hundetraining.

Anleitung zum WIE ist einfach, weil man ja durch die erwünschten Reaktionen des Hundes den Haltern schnell vermittelt, wie es klappen kann. 

Das ist aber bei strafbasiertem Training ebenso einfach und Erfolge ebenso schnell sichtbar, manchmal sogar schneller.

Das, was ich unter Großem und Ganzen verstehe ist es, die unterschiedlichen Auswirkungen auf Motivationslage, Beziehungsebene,Vertrauen und Lerverhalten ect. so zu vermitteln, dass eine solide Wissensbasis im Hundehalter aufgebaut wird, welche durch Stammtischparolen nicht mehr so leicht erschüttert werden kann.

Wie also machst Du das?

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Ah, dann war dein Satz aber irgendwie verkehrt, denn was du meinst, was ein Trainer wissen muss, ist ja nicht das, was ein Kunde wissen muss.  :)

 

Muss jetzt leider los....vielleicht schreib ich später nochmal was dazu. 

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Ah, dann war dein Satz aber irgendwie verkehrt, denn was du meinst, was ein Trainer wissen muss, ist ja nicht das, was ein Kunde wissen muss.  :)

 

Muss jetzt leider los....vielleicht schreib ich später nochmal was dazu. 

Ok, *umformulier*

Was vermittelst Du (neben dem Unterschied zwischen Bestechung und Belohnung), damit ein HH sich nicht mehr verunsichern lässt?

Welche Inhalte sind dazu Deiner Erfahrung nach notwendig, wenn nicht das Wissen darum, was es mit dem Großen und Ganzen bezüglich belohnungsbasiertem Lernen auf sich hat?

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Ich machs gar nicht so kompliziert...ich zeige einfache Wege Verhalten auf die nette Art zu verändern und das spricht für sich.

Verumsichern lassen sich natürlich trotzdem Leute, die brauchen dann einfach nochmal ne Stunde oder eben gar keine mehr.:D

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Ich machs gar nicht so kompliziert...ich zeige einfache Wege Verhalten auf die nette Art zu verändern und das spricht für sich.

Verumsichern lassen sich natürlich trotzdem Leute, die brauchen dann einfach nochmal ne Stunde oder eben gar keine mehr. :D

Ok, danke. 

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