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Hundeforum Der Hund
DerKupferKopf

Husky-Wolfshund Welpe dreht frei

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Hat jemand einen Tipp wie ich es anstelle, dass sie nicht mehr wegläuft wenn sie etwas zu fressen gefunden hat und sie weiß das ich es ihr wegnehmen möchte da sie es nicht fressen darf?
Ja, ich hab nen Tipp. Lob sie dafür, dass sie sowas tolles gefunden hat und bitte sie, es dir zu zeigen. Das kannst du dann belohnen.

Außerdem würde ich das explizit trainieren. Gib ihr was und sag dann nett "zeig mal", belohne sie mit was besserem, wenn sie es dir gibt. 

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Sie darf spielen, herumtollen, sich austoben etc. Aber wenn es heißt Trainieren, dann ist das eben so. Außerdem überfordere ich sie in keinster Weise. Wenn wir raus gehen, dann wird an der Leine ein wenig geübt. Wenn sie ihre Sache gut macht, dann darf sie auch Schnuppern gehen. Wenn sie weiß das wir zur Hundewiese gehen und sie zieht, dann gehe ich mit ihr einen Umweg damit merkt, dass ich den Weg bestimme und sie nicht ziehn brauch. Auf der Hundewiese angekommen, wird dann kurz 5 Minuten geübt und dann darf sie zur Belohnung spielen gehen. Ich habe einfach nur eine sehr konsequente Erziehung die ich bei ihr auch benötige, da sie mir sonst nur auf der Nase herumtanzt. Trainiert wird nie länger wie 5-10 Minuten und das 4x am Tag, wobei ich das Gassigehen mal außenvor lasse.

 

 

 

Für mich las sich das einfach zu streng (huhu KupferKopf, ich weiß, was konsequent ist). Was ist denn, wenn sie ihre Sache nicht gut macht? 

 

Ich persönlich halte von Trainingseinheiten nix. Das, was ein "normaler" Hund können muss, kann ihm wie nebenbei beigebracht werden - einfach mit Konsequenz, nicht mit Strenge ;) Sprich: Es wiederholt sich einfach manches beim täglichen Spaziergang (zB der Rückruf) und durch Wiederholung lernt der Hund (und auch der Mensch).

 

Dass die Lust am Training fehlt zeigt doch, dass das Training für diesen Hund nicht passt. 

 

Und auf der Nase herumtanzen: Das ist ein junger Hund und ich finde es da ganz normal, dass die einem auch mal auf der Nase rumtanzen. Und wenn dieser Hund seinem Halter nur auf der Nase herumtanzt (sagt er ja da), dann scheint da etwas nicht zu stimmen.

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"Das erste was sie in den ersten 6 Monaten lernt....." würde aus dem "lernt" ein "kennenlernt " wäre es was anderes.

Wenn ein halbjähriger Hund schon Desinteresse zeigt, läuft wohl etwas schief bzw.ich habe einfach eine falsch Erwartungshaltung.

Zum Thema BH, falsch ist meiner Meinung nach das Hunde es so früh sicher abrufbar beherrschen müssen.

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Du machst mit Welpen 4-5 mal am Tag konkrete Unterordnungs-Trainingseinheiten, Eva?

Dass man einen Hund für Ziehen nicht belohnt, ist doch selbstverständlich.

Aber ich würde, nach dem Gang zur Hundewiese nicht zusätzlich noch  eine solche Trainingseinheit draufsetzen.

Wenn man bedenkt, dass der Gang zur Hundewiese schon ununterbrochen geforderte Impulskontrolle ist, ist für mich dann erstmal Ausgleich angesagt, nachdem der Hund zB. ein Sitz gemacht hat, abgeleint wurde, dann wird er losgeschickt, um Hund sein zu dürfen.

 

Ganz ehrlich, mit den Hunden, mit denen ich erfolgreich die BH lief, hab ich konkrete Dressur zur Unterordnung erst ab einem halben Jahr gemacht und da hatten sie bereits - ohne je konkrete Übungseinheiten durchexerziert zu haben, einfach durch richtiges Bestätigen im Alltag und unter Signalkontrolle stellen des erwünschten Verhaltens - alles gekonnt, was notwendig war. 

Das geht doch alles im spielerischen Umgang im Alltag. Ok, wer dazu Trainingseinheiten braucht, der soll das machen. Der Hund brauchts allerdings nicht, wenn der Halter die tollen Möglichkeiten , die das Alltagsleben fürs Lernen bietet, nutzen kann.

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Mit meiner Hündin BH mit 15 Monaten, war kein Problem würde ich aber sicher nicht mehr machen.

Arvid beherrschte die einzelnen Punkte auch mit einem Jahr, mir war aber klar auf keinen Fall.

Auf dem Platz ist nicht im Alltag,

Mühselig irgendwie, zu erklären.

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Wenn du Vergleiche ziehst zu Hunden, die bei einer Trainerin aufwachsen, musst du aber auch bedenken:

 

- Die Trainerin hat im Idealfall extrem viel Wissen und Präzision diesbezüglich. Schon die richtige Sekunde zum Belohnen zu verpassen, kann gleich den Stress beim Training erhöhen. Ich bin ja kein "bloß keine Tricks mit Welpen machen" Mensch, aber dann halt minimal und so, dass der Hund Spaß hat und gelassen bleibt, vielleicht ein paar Minuten am Tag oder alle zwei/drei Tage, wenn man da kein absoluter Experte ist, meine Meinung.

 

- Solche Trainerinnen, die häufigeres Training mit ihren Welpen erfolgreich machen und wo die Welpen Spaß bei haben (wie es sein sollte), wählen meiner Erfahrung nach sehr oft eben Rassen, die gerne mit dem Menschen auf diese Weise arbeiten. Die haben dann eher das Problem, darauf achten zu müssen, dass der Hund nicht überdreht, und weniger, dass er sich nicht gut motivieren lässt.

 

Bzgl Motivation könntest du vll. noch mal bei den Leckerlies schauen, ob du was Besonderes findest (Käse, gekochtes Fleisch). Aber dann würd ich mich auch auf das Allernötigste konzentrieren. Und dann doch eher drinne ohne Ablenkung üben, wo es geht, bis es dem Hund leicht fällt, dann gaaanz langsam steigern, etc..

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Man darf Dressur einfach nicht mit Beziehung verwechseln, nein das ist kein Aufruf zur Anarchie.

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Wenn ich hier mal als Sibse-Fraktion schreiben darf: Für mich war im ersten halben Jahr das einzige, was mich wirklich interessiert hat, dass der Rückruf bombensicher sitzt. Beide waren jeweils schon drei Jahre alt, als sie zu mir kamen und kannten an Kommandos nicht sooo viel. Freilauf hatten sie bis dahin nie.

Da ich hier einen Einstein-Hund habe, hab ich mit ihr dann schnell auch andere Sachen gemacht, aber die waren mehr zum Spaß. Und zwar, weil wir beide daran Spaß haben. Nicht, weil sie die können muss. Meine große ist ein echtes Multitalent, die kann Dinge finden, ist auf verschiedene Targets trainiert, bringt geworfene und versteckte Dummies zurück und kann auch sonst lauter unsinniges Zeug. Die hat da aber auch richtig Bock drauf und wird immer gleich zehn Zentimeter größer, wenn sie was neues gelernt hat. Was man aber nicht machen darf ist, sie unter Druck zu setzen. Dann geht's ganz schnell zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.

Meine Kleene ist, was den geistigen Input angeht, nicht ganz so anspruchsvoll. Die macht zwar vieles auch gerne und macht vor allem mit, wenn ihre große Schwester ihr was zeigt. Neben dem Laufen hat sie ein Talent für Fährte. Da kann sie sehr konzentriert sein und freut sich auch immer wie blöd, wenn sie dann was gefunden hat. Ein Onkel von den beiden arbeitet als Suchhund bei der Polizei. Es ist also nicht so, dass die nix können.

Bällchen spielen sie beide gerne  - aber nur, solange sie dazu Lust haben. Das kann, je nach tagesform, anders sein. Mal rennen sie zwei mal hinterher und gucken mich dann doof an, ob ich sie verarschen will. An anderen Tagen kann man eine halbe Stunde Bällchen rumwerfen und die findens immernoch lustig. Zergeln mögen sie vielleicht einmal im Jahr.. das ist nicht so ihrs. Rennen und fangen spielen finden sie auch lustig und auch wenn sie inzwischen wissen müssten, dass ich sie niemals kriege, lassen sie sich trotzdem gerne von mir jagen oder auch andersrum. :D

Ich schreib's ja hier in fast jedes Thema, in dem jemand von seinem Sibsling Sachen erwartet, die dieser nicht leisten kann oder will: Sie sind absolut kooperationsbereit aber nicht gerade unterordnungswillig. ;) Ich hab sie wohl gerade deswegen sehr lieb, die kleinen Puschel.

Man darf aber wirklich nicht den Fehler machen, sie wie einen Rotti zu erziehen. Ich hatte so einen nämlich vorher auch und dazwischen liegen Welten. Man muss mehr kooperieren als "erziehen".

Bei mir gilt bis heute: Das einzige, was wirklich sitzen muss, ist der Rückruf. Und auf dem Rad natürlich die Richungskommandos, bzw. "Stop".

Inwiefern Dein Mix sich nun wie ein Husky verhält oder nicht, kann ich natürlich nicht sagen. Das wären nur so ein paar Gedanke in diese Richtung.

Darf man fragen, warum Deine Wahl auf so eine Mischung gefallen ist? Es ist ja doch schon ein großer Unterschied zu Deinen vorherigen Rassen. Bei mir war es einfach so, dass ich durch Freunde schon immer mit Sibsen zu tun hatte, auch schon, als ich damals meinen Rotti hatte. Genau deswegen, weil ich schon so einiges über die Sibse wusste, wollte ich eigentlich nie einen haben. Nunja.. jetzt hab ich zwei. Und bin sehr happy mit ihnen. :)

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Das würde mich echt auch interessieren.

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Man kann doch gar nicht sagen ob der TE "streng" zu seinem Hund ist. Hat sich für  mich jetzt auch nicht zwingend so angehört. Es wurde gesagt dass der Hund mit Leckerchen und Spielen nicht zu motivieren ist. Sonst nichts. Vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, aber es war doch nirgendwo Strenge die Rede, oder (hab ich etwas überlesen)?

 

Ich gehöre auch zu denen die ihrem Hund schon mit 8 Wochen allerhand beibringen -spielerisch versteht sich  und der Welpe "kann" es dann auch noch nicht. Ich sehe aber absolut keinen Sinn darin, ja ich finde es schon sehr schade, wenn man einen Welpen der interessiert ist und Freude an der gemeinsamen Aktion hat, und dies dann nicht fördert und meint der Hund müsste ja erstmal groß werden. Da wird dann doch etwas verschenkt.

 

Aber ich denke hier liegt halt auch der Knackpunkt. Die Hunde die du vorher gehabt hast haben wohl anders getickt, du bist anderes gewöhnt. Und von Hüte/Treibhunden zu Nordischen/Wolfshunden... das ist halt was anderes.

Ich weiß dass es einige Hunde gibt die wirklich einfach Zeit brauchen und man mit denen nicht viel tun sollte.

Mir würde das auch schwer fallen da ich bisher immer nur Hütehunde hatte. Zwar habe ich meine Welpen auch immer mit Leckerlie und Spiele belohnt, das eigentlich tolle war für sie aber immer der gemeinsame Spaß und die Interaktion.

 

Vielleicht triffst du dich statt mit hundetrainer xyz lieber mal mit anderen Hundehaltern oder Züchtern der Rassen die in der Kleinen stecken. Vielleicht bekommst du da gute Tipps.

 

Mich würde auch mal interessieren wie es denn zu dieser Mischung kam? Nach Aussie und Rotti?

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