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Hundeforum Der Hund
Estray

Geschäftemacherei mit dem Leid der Patienten

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Mag jemand schön empfinden, ich denke die meisten Leute wollen nach Hause. Nicht in eine "Einrichtung mit zeitlich begrenztem Freizeitangebot". Finde das persönlich eher gruselig. Mein Opa ist regelmäßig aus dem KH abgehauen. Als sie wieder kamen, um ihn zu holen war sein letztes Wort "Nein" und dann hat er nicht mehr gelebt.

Er hat sich auch annähernd nichts im Leben vorschreiben lassen.

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Hier gehts nicht um zeitlich begrenztes Freizeitangebot sondern um einen angemessenen Umgang mit dem Thema Tod und Sterben. Natürlich ist es am besten zu Hause zu sterben. Aber eben oft nicht möglich, da viele Patienten schwerkrank sind, und betreut werden müssen. Warst du mal in einem Hospiz und hast gesehen, wie gut sie dort die Patienten betreuen? dort ist es alles andere als "gruselig".

 

Und dass es eben kein Ort der alleinigen Trauer ist, wo finster vor sich hingestorben wird, sondern auch der Hausmusik, des Lachens und des Feierns finde ich ehrlich gesagt großartig.

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Das ist zweifelsohne eine gute Einrichtung, die du beschreibst, es gibt da auch weniger gute Beispiele. Und wirklich meine Hochachtung denen, die tagtäglich damit konfrontiert sind. Aber das "eben oft nicht möglich" lasse ich nicht gelten, denn meiner Meinung nach muß ohne Wenn und Aber alles möglich gemacht werden, damit es möglich sein kann.

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Das ist zweifelsohne eine gute Einrichtung, die du beschreibst, es gibt da auch weniger gute Beispiele. Und wirklich meine Hochachtung denen, die tagtäglich damit konfrontiert sind. Aber das "eben oft nicht möglich" lasse ich nicht gelten, denn meiner Meinung nach muß ohne Wenn und Aber alles möglich gemacht werden, damit es möglich sein kann.

 

Das wäre toll, aber ist wohl bei den meisten Familien nicht mehr möglich. Heute gehen meistens beide arbeiten, also Mann und Frau. Wenn dann ein Familienmitglied Pflege benötigt und halt 24-Stunden-Betreuung, ist das wohl kaum zu bewerkstelligen, wenn die Person zuhause liegt. 

 

Ich glaube, das ist mit früher nicht mehr vergleichbar, wo Frau noch an den Herd gehörte und somit zuhause war.

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Es ist zum Beispiel dann nicht möglich, wenn der Patient keine Angehörigen hat, die sich um ihn kümmern können. Oder seine Angehörigen selbst durch Alter/ Krankheit nicht mehr in der Lage. Wie willst du das organisieren? 24 h Pflegedienst ambulant? In solchen Fällen, und nicht nur dann sind Hospize wunderbare Alternativen. Sie beuten eben nicht den Patienten bis zum Letzten aus, wie das oft in Krankenhäusern geschieht, sondern schaffen einen respektvollen und angemessenen Umgang.

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Ich hoffe das D bald dem Beispiel der Nachbarländer folgt und so was wie Sterbekliniken einrichtet. Mein Wunsch zu sterben muss respektiert werden - alles andere ist Körperverletzung.

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Da ist die Politik gefragt, wobei wenn keiner zugunsten seines Angehörigen Pflegezeit beantragt und im Job bleiben will oftmals genug Geld für eine ambulante Pflege da wäre, falls nicht, ist mal wieder die Gesundheits-und Pflegepolitik gefragt, das würde ich auch nicht als unabänderliche Gegebenheit bezeichnen. Klar, läßt sich nicht auf die Schnelle bewerkstelligen.

Aber vorher.

Daß jemand überhaupt sozial so isoliert werden kann, ist bereits ein Mißstand, bei dem man ansetzen müßte. Senioren WGs finde ich eine super Sache. Eigeninitiativen in Privathäusern etc. gibt es meiner Ansicht nach viel zuwenige.

Und bei jüngeren Erkrankten sollte noch genug soziales Umfeld bestehen.

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Mein Papa durfte letztes Jahr in der Palliativ-Station sterben. Es war ein mehr als würdiges sterben im Kreise seiner Familie.

 

"Durfte" - weil unser Krankensystem nur 2 Wochen Palliativ genehmigt. Wenn der Patient bis dahin nicht stirbt, muss er wieder raus - ins Pflegeheim und da dann darauf warten ... oder zurück ins Krankenhaus.

Was habe ich für Papa gekämpft ... und es stand spitz auf Knopf. Jeden Tag hat die Chefärztin dann einzeln für Papa genehmigen lassen müssen ... die KK stand komplett auf einem anderen Standpunkt.

 

Einen Hospizplatz habe ich für Papa nicht bekommen, weil er nicht "unheilbar krank" war, sondern nur aufgrund seiner Patientenverfügung, sterben wollte. Wäre die nicht unterzeichnet gewesen, das ganze große Programm wäre aufgerollt worden.  Von Kopf OP bis neues Herz. Mein Papa war 87 Jahre und er wäre nie wieder unter die Lebenden gekommen, sondern hätte der KK sehr viel Geld gekostet und ihm und seiner Familie großes Leid und Trauer.

 

Papa bekam keine Medikamente und nichts zu essen Das stand so in seiner Patientenverfügung. Er bekam nur Flüssigkeit, dass er keinen Durst litt. Papas Herz wurde schwächer und am 24. Juni blieb es stehen.

 

Die Fürsorge, die Papa bekam, bekamen auch wir. Es wurden viele Gespräche mit uns geführt und wir konnten uns alle so auf den Tot von Papa mir vor bereiten. Einen ganz großen Dank an die Schwestern und Ärzte, die diese Menschen und ihre Familie mit versorgen und begleiten.

 

und Papa ... du hast dich gerade zum richtigen Zeitpunkt aus dem Staub gemacht ... der Transport fürs Pflegeheim war fast nicht mehr aufzuhalten.

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Ulli, schön, dass dein Papa und ihr alle gute Erfahrungen auf der Palliativstation gemacht habt! Die Leute auf diesen Stationen machen ganz wunderbare Arbeit, ich habe die Atmosphäre dort immer als sehr angenehm empfunden. Schlimm ist aber, dass die KK nicht mehr als zwei Wochen bezahlen!

 

Jedem Menschen sollte ein Platz auf der Palliativ oder im Hospiz zustehen, egal, wie lange der Sterbeprozess dauert und wieviel es kostet.

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Das ist zweifelsohne eine gute Einrichtung, die du beschreibst, es gibt da auch weniger gute Beispiele. Und wirklich meine Hochachtung denen, die tagtäglich damit konfrontiert sind. Aber das "eben oft nicht möglich" lasse ich nicht gelten, denn meiner Meinung nach muß ohne Wenn und Aber alles möglich gemacht werden, damit es möglich sein kann.

 

Viele wollen nicht zuhause bleiben, weil sie z.B. Angstzustände bekommen, Atemnot, Herzrasen und Schmerzen. Die Angst, dann allein zu sein oder erst lange auf einen Notarzt warten zu müssen, macht die Situation für sie noch schlimmer. Sie fühlen sich im Hospiz oder auf der Palliativstation einfach besser aufgehoben und können dort besser entspannen, weil im Notfall Hilfe gleich da ist. Denn das ist wohl das, was wir uns alle wünschen: Ohne Angst und Schmerzen sterben zu dürfen.  

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      in Plauderecke


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