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Hundeforum Der Hund
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Hund beschützt mich/ beschützt mich nicht

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Angeregt durch den Wunsch einer TE, ihr zukünftiger Hund solle sich schützend vor sie stellen, habe ich überlegt, was denn meine so taten, bzw. die jetzigen so täten.

 

Eigentlich sind wir ja diejenigen, die unseren Hund schützen wollen.

 

Doch hat auch der Hund, der seit Jahren mit einem ein Team bilden sollte/ bildet im besten Fall, auch den Wunsch, uns zu schützen?

 

Ich weiß von einem Video, in dem Menschen anfangen, sich lauthals zu streiten und anzugehen, der Hund aber anfängt, seinen Menschen sehr massiv anzubellen und anzuspringen - ein Maßregeln nach dem Motto - was soll das denn hier. Warum benimmst du dich so.  Von Beschützen war da nichts.

 

Von meinen früheren Hunden, alles Terrier, besonders die erste ein Hund, der sich vor nichts zu fürchten schien, weiß ich, dass sie bei Streitigkeiten auch eher sehr irritiert unter den nächsten Tisch gekrochen sind.

 

Nur unsere jetzige große Terrierhündin, die mit 7 zu uns kam und nun fast 3 Jahre bei uns ist, reagierte einmal mit einem sehr deutlichen tiefen Knurren und leichten Nachvornegehen, als mein Mann, dem sie sehr verbunden ist, von spätpubertierenden Jugendlichen angemacht wurde. Und die machten sich daraufhin echt vom Acker. Das hätten wir von diesem Hund eigentlich nicht erwartet, sie erschien uns immer sehr viel sensibler als die zwei davor, weniger terriermäßig drauf.

Aber vielleicht gerade deshalb?

 

Wie ist es bei euch?

Wie reagieren eure Hunde in für euch bedrohlichen Situationen?

Und tun sie es von sich aus?

Ist es antrainiert?

 

Was habt ihr da so erlebt?

Entsprach es eurer Erwartung?

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Interessanter Thread. Mein letzter Hund hatte ein Kriegerherz. Er war anderen Hunden gegenüber sehr chefich, ein besseres Wort fällt mir gerad nicht ein. Er beschützte mich. Er hat sich tatsächlich in mehreren brenzligen Situationen knurrend vor mich gestellt. Allerdings reichte sein blosses Erscheinungsbild als deutliche Abschreckung. Da er sehr sensibel war, reagierte er bereits auf eine aggressive Atmosphäre. Mein jetziger Jungspund? Keine Ahnung. Er haut bei Situationen die ihm unheimlich sind ab. Allerdings habe ich es auch bei ihm schon erlebt, dass er jemanden der wie sich später herausstellte, nicht ganz koscher war, anging, zwar noch auf seine jugendliche Art, aber so derb, dass ich ihn anleinen musste.

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Von wegen "nicht ganz koscher":

Die erste Hündin hatte massive "Vorurteile" gegenüber farbigen Menschen, da konnte sie sich richtig reinsteigern, besonders, wenn - darf man dass überhaupt political correct so ausdrücken - die afrikanische Abstammung für sie noch zu riechen war (sie mochte allerdings auch keine schwarzen Hunde).

Ebenso war es mit Pennern und Alkoholikern, da musste man sie auch anleinen, die ging sie an, ohne dass von ihnen eine Bedrohung für uns ausgegangen wäre.

 

Wie sagte ein afrikanischer Verkäufer am Strand in Italien:"tutti cani sono rassisti" - "alle Hunde sind Rassisten".

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Da muß ich an unseren 1. Hund denken. Der war lammfromm, Jeder der kam durfte ihn kraulen. Wir hatten damals noch keinen Windfang, d.h wenn die Haustür auf war, war der Hund auch direkt dort.

Regelmäßig kam ein Vorwerkvertreter, bei dem ich nie was gekauft habe, der eben nur den Hund gekrault hat

Dann wurde unser 1. Kind geboren. als dieser Vertreter das nächste Mal kam, habe ich meinen eigenen Hund nicht mehr erkannt. Er war wohl der Meinung, dass er das Haus nun verteidigen muß, weil Nachwuchs da ist. Die Tür ging auf, der Vertreter streckte dem Hund die Hand zum schnüffeln hin. Der Hund knurrte, zog die Lefzen hoch und hat den Vertreter erfolgreich für immer vertrieben ;-)

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bei Hiro bin ich mir sehr sicher, dass er mich und auch Tyra/Néo beschützen würde, komme was wolle. Er ist zwar vorsichtig mit fremden Menschen, aber eben auch clever. Er würde niemanden von vorne angreifen, aber von hinten? Biss in die Wade? Warum ich mir so sicher bin? Weil er einen Hundekumpel gegen einen angreifenden Leoparden verteidigt hat (Tierpark mit dicker Scheibe dazwischen, Leopard liebte es Hunde zu erschrecken und statt Angst zu haben ist Hiro seinerseits zähnefletschend gegen die Scheibe. Danach hat der Leopard Hiro gemieden - haben Dauerkarte im Zoo) oder ein junger Eisbär, der Néo erschreckt hat. Neben im auf dem Wasser aufgetaucht ist und gegen die Scheibe gehauen hat. Da ist Hiro auch zähnefletschend nach vorne gegangen und wollte Néo verteidigen.. Also ich bin mir sehr sicher, dass er - egal bei was - uns verteidigen wird. Aber er wägt auch sehr gut Gefahren ab und wenn er verteidigt uns nicht einfach so. Er ist sehr davon überzeugt dass  vor allem ich mir auch alleine helfen kann 

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Hihi, eine unserer Schäferhündinnen reagierte sehr konsterniert auf Franzosen. Wenn jemand französisch sprach, kläffte sie wie irre rum, und zischte dann ab. Sehr merkwürdig. Das nicht ganz koscher bezog sich auf einen Mann der mich im Wald ansprach. Da schien er noch ganz nett zu sein. Leon allerdings gebärdete sich völlig hysterisch, er sprang an ihm hoch, zwickte ihn in Arme und Beine und war nicht zu beruhigen, ich musste ihn, wie gesagt, anleinen. Damals dachte ich mir, der Süsse spinnt mal wieder und spielt aber derb. Eine Woche später fand besagter Mann meine Telefonnummer aus dem Internet heraus und fiel in extrem unangenehmes Belästigen. Ob Leon diese Kaputte Energie mitgekriegt hat? Sein Verhalten diesem Mann gegenüber war jedenfalls sehr ungewöhnlich.

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bei Hiro bin ich mir sehr sicher, dass er mich und auch Tyra/Néo beschützen würde, komme was wolle. Er ist zwar vorsichtig mit fremden Menschen, aber eben auch clever. Er würde niemanden von vorne angreifen, aber von hinten? Biss in die Wade? Warum ich mir so sicher bin? Weil er einen Hundekumpel gegen einen angreifenden Leoparden verteidigt hat (Tierpark mit dicker Scheibe dazwischen, Leopard liebte es Hunde zu erschrecken und statt Angst zu haben ist Hiro seinerseits zähnefletschend gegen die Scheibe. Danach hat der Leopard Hiro gemieden - haben Dauerkarte im Zoo) oder ein junger Eisbär, der Néo erschreckt hat. Neben im auf dem Wasser aufgetaucht ist und gegen die Scheibe gehauen hat. Da ist Hiro auch zähnefletschend nach vorne gegangen und wollte Néo verteidigen.. Also ich bin mir sehr sicher, dass er - egal bei was - uns verteidigen wird. Aber er wägt auch sehr gut Gefahren ab und wenn er verteidigt uns nicht einfach so. Er ist sehr davon überzeugt dass  vor allem ich mir auch alleine helfen kann 

 

Aber bist du dir sicher, dass er in diesen Fällen nicht auch die Sicherheit gebende Scheibe mit einkalkuliert?

Heißt ja nicht, dass er dich/ die anderen Hunde nicht doch im Ernstfall verteidigen würde.

 

Wie die Hunde, die sich am Zaun bekämpfen, aber treffen sie sich auf freiem Feld, sich nicht angucken.

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Das nicht ganz koscher bezog sich auf einen Mann der mich im Wald ansprach. Da schien er noch ganz nett zu sein. Leon allerdings gebärdete sich völlig hysterisch, er sprang an ihm hoch, zwickte ihn in Arme und Beine und war nicht zu beruhigen, ich musste ihn, wie gesagt, anleinen. Damals dachte ich mir, der Süsse spinnt mal wieder und spielt aber derb. Eine Woche später fand besagter Mann meine Telefonnummer aus dem Internet heraus und fiel in extrem unangenehmes Belästigen. Ob Leon diese Kaputte Energie mitgekriegt hat? Sein Verhalten diesem Mann gegenüber war jedenfalls sehr ungewöhnlich.

 

Irre Geschichte. 7. Sinn.

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Bewachen und Beschützen war das Ding für die Hündin, die ich mal 2 Jahre in Pflege hatte. Ca de Bestiars sind ja so'n Zwischending Hüter/Herdenschutzhund und irgendjemand Schlechtes hat sie zwischendurch auch für Hundekämpfe mißbraucht.

 

Grundsätzlich wurden Leute erstmal bis auf wenige Ausnahmen angeknurrt, sofern man sie nicht ausdrücklich darauf hingewiesen hat, daß gerade alles cool mit der Person ist. Da hat sie sich schon abgeglichen und das hat sie auch geglaubt. Solange es engere Vertraute (3) waren, für einen sog. Einmannhund war sie da einigermaßen tolerant :) .

Tagsüber bei viel Betrieb hätte sie immer gleich ne Lösung gehabt, die man ihr aber ausreden konnte, gab auch Tage, da nahm sie sogar Hündinnen etwas gelassener. Sie war ein völlig sensibler und dennoch überlegter Hund, nie ängstlich, eigentlich eher mit dem Hang zu Arroganz. Während sie sich tagsüber etwas zurücknahm, war sie nachts forscher, nicht unbedingt, weil man sich selber gerade irgendwelche Ängste einredete, die war schneller, mit ihr hatte man solche Gedanken gar nicht, aber sie fand es wohl gut, daß man sich da auf sie verlassen konnte.

Schief ging's auch mal wegen Zeitmangel/Abwesenheit, bevor ich mit ihr unterwegs war.

Eine Frau, die sich in der Zimmertür geirrt hatte wurde gebissen, jedoch nicht schwer und ohne nachzufassen, mußte aber in die Ambulanz.

Wenn sie bestimmte Hunde nicht mochte, ein paar Rüden aber vor allem Hündinnen kämpfte sie lieber, weshalb sie nicht mehr auf das Hofgelände durfte. Beschwert hat sie sich nie und gebellt eigentlich nur um kurz etwas zu melden, das auch eher selten.

Beißvorfälle konnten in Anwesenheit immer verhindert werden, auf den Tip vom Halter legte sie dann Wert. Alleine hätte sie das anders geregelt.

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Ich war noch nie in bedrohlichen Situationen :)

Wega bewacht das Haus gut, finde ich super.

Was sie absolut nicht mag, iat wenn Menschen kämpfem oder so tun wie wenn...

Da wir neben einer axhule wohnen gibt es oft Kinder, die etwas kämpfen, die bellt sie dann auch an. Da die Kinder uns jedoch kennen ist es kein Problem.

Falls ich angriffen würde, würde Wega wohl auch bellen.

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