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Hundeforum Der Hund
Nienor

Wolf of Wilderness (vs. Wolfsblut und Co)

Empfohlene Beiträge

@bubuka:

Wenn du das so rechnest, wieso sollte dann im Wolfsblut oder Hundeland Natural mehr Fleisch drinnen sein? Da müsstest du doch die selbe merkwürdige Rechnung anstellen.

 

Das ist keine merkwürdige Rechnung, sondern eine merkwürdige Zutatenliste. :D

 

Bei Wolfsblut sieht es nicht viel besser aus. Hier werden auch verwirrende Angaben gemacht, es ist auch mehr Gemüse als Fleisch enthalten.

Dieses Futter besteht zu 73,5 % aus Gemüse, Obst und Kräutern und zu 26,5 % aus Fleisch.

 

http://www.wolfsblut.com/hundefutter-trockenfutter-erwachsene-hunde/hundefutter-jack-rabbit-adult-trockenfutter.html

 

Ich habe mir jetzt nicht jedes Futter von Wolfsblut angesehen, aber da ist auch nicht so viel mehr Fleisch enthalten.

 

An Hühnerfedern finde ich jetzt nichts Schlimmes. Wenn meine Hunde mal ein Huhn erwischen wird es ja auch mit Federn gefressen.

 

 

Alle Raubtiere, die ich kenne, rupfen die Federn vor dem Fressen.

Natürlich ist das schlimm, wenn der Proteingehalt in einem Futter durch Federn sichergestellt wird.

Federn enthalten schlecht verwertbares Protein.

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Mein ausgewachsener über 40 Kilohund frisst im Monat rund 30 Kilo. D.h ich würde im Monat ca 145 Euro für gepressten Abfall ausgeben. Bestes futter schreibt auf der Herstellerseite nicht mal Prozentangaben. Behauptet nur, in den Futtersorten sei 80 prozent Fleisch.

Die natürliche Ernährung kostet mich derzeit bei meinem 36 Kilo Junghund ( im Wachstum) rund 50 Euro Fleisch plus Knochen, plus minus 10 Euro. Plus Kohlenhydrate wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, Obst, Gemüse und Milchprodukte. Mehr als 60/70 Euro all inclusive gebe ich nicht aus.

 

Wahnsinn, die Preise der Industrie.

Was mich immer so wundert ist, dass viele Leute glauben, barfen wäre teurer als den Hund mit Industriefutter zu ernähren!

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An Hühnerfedern finde ich jetzt nichts Schlimmes. Wenn meine Hunde mal ein Huhn erwischen wird es ja auch mit Federn gefressen.

 

Das mag sein, aber jeder Fuchs im Wald beißt die Federn ab von den Vögeln die er fängt, und soweit ich weiß tun auch Wölfe das. Mit Sicherheit tun es Wildkatzen und Luchse. Ob ein Hund noch so viel "Überlebens-Verstand" besitzt wie ein Fuchs oder eine Wildkatze weiß ich nicht - ich denke mal, wenn  er sich wirklich ernähren müsste von den Hühnern die er selber fängt, wird er schnell feststellen dass Federn erstens fusseln, zweitens im Gaumen pieksen und drittens den Aufwand nicht wert sind.

 

Vielleicht ist dein hund, wenn er denn Hühner frisst, einfach zu gierig und daher das ganze Huhn verschlingt.

 

 

Das würde ich allerdings unter Persönliches Pech verbuchen. Meine Hunden haben jedenfalls noch nie ein Futter nicht vertragen.

 

 

Hm. Ich weiß nicht, wenn ein Hund der jahrelang ein Futter gut vertragen hat es plötzlich nicht mehr verträgt, dann ist das mMn nicht mehr "persönliches Pech". Pech klar, denn jetzt muss ein neues Futter gesucht werden. Aber es ist eben auch ein Zeichen dafür, dass sich in der Zusammensetzung etwas geändert hat, denn sonst würde das Futter a weiterhin normal vertragen werden.

Und das finde ch schon erwähnenswert. Muss ja nicht sein, dass der eigene Hund dann auf die Zusammensetzung ähnlich reagiert, aber man kann das ja im Hinterkopf behalten, falls sich beim Hund mal etwas ändert.

 

 

(Mein Hund verträgt übrigens auch so gut wie alles. Aber Federn frisst er trotzdem nicht - wüsste nicht, was für einen Vorteil Hühnerfedern in der Ernährung hätten statt zB Ei oder Fleisch)

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Ich habe habe früher immer gern Wolfsblut gefüttert und war eigentlich sehr zufrieden. Auffällig wurde das ganze, als ich dann mal einen Sack nachgekauft hatte, der eine ganz andere Sorte enthielt. Auf tel. Anfrage wurde mir gesagt, die Ernte der Süsskartoffel wäre anders ausgefallen. So ein Quatsch, eine Süsskartoffel hat nicht auf einmal eine ganz andere Farbe. Später hat mir ein befreundeter Händler gesagt, dass die Etikettiermaschine defekt war und die Futtersorten entsprechend falsch deklariert waren. Also war es ein ganz anderes Futter. Meine alte Hündin vertrug plötzlich das Seniorfutter nicht mehr. Sie hatte ständig extreme Magenschleimhautentzündung und musste tä behandelt werden. Seit sie auf eine andere Marke umgestellt ist, sind diese Probleme versclhwunden. Mein kleiner Minirüde ging mit dem Minifutter auseinander wie ein Hefekloss. Der Proteinanteil ist über 30%, was mein TA als äußerst viel und schädlich ansah. Wie sich dann herausstellte, ist das Futter identisch mit dem Welpenfutter. Lediglich eine andere Verpackung. Was mich auch stört, sind die Fütterungsempfehlungen, die gar nicht aber auch überhauptl nicht stimmen. Ebenso die Verschleierung, wo das Futter hergestellt wird. Es hiess immer, in Deutschland (so war die frühere Werbung der Firma). Fakt ist aber, und das wurde mir jetzt von der Firma selbst bestätigt, dass das Futter in England hergestellt wird. In Leipzig ist nur ein Vertriebsbüro. Und noch eins: Wer unabhängige und objektive Tests dazu finden möchte, sucht vergebens. Die gibt es nicht. Die Firma vermarktet das Futter nur mit beliebteste Marke usw. Testbericht, die man im Netz finden kann, sind von Vertriebs- und Marketing Firmen. Vielleicht sollte man das auch mal hinterfragen. Ich habe umgestellt und füttere jetzt eine Marke, die wirklich in Deutschland hergestellt wird, sogar in meiner Nähe. Auch diese Firma stellt u.a. Futter ohne Getreide her und meinen Hunden geht es allen prima. 

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@Bubuka:


Gibt es dann deiner Meinung nach überhaupt einen Grund wieso man ein teures Trockenfutter kaufen sollte? Nach deinen Rechnungen könnte es dann doch genauso gut das Aldi Futter sein, wenn angeblich eh nirgends Fleisch drinnen ist.


Und wie lautet eigentlich deine Begründung, wieso sich ein Futtermittelhersteller die Mühe machen sollte das Fleisch zu trocknen bevor es ins Hundefutter kommt?


 


@Gusar:


Barfen IST teuer. Bei unserem Barfladen kostet ein 1kg Menü 3,50 Euro. Ein mittelgroßer Hund dürfte 500g benötigen. Dann bist du bei Rund 50 Euro im Monat. An Trockenfutter braucht der selbe Hund 200g Futter am Tag. Da bist du mit einem guten Trockenfutter bei rund 20 Euro im Monat.


 


@Lemmy:


Ich habe aber weder einen Fuchs noch einen Wolf zuhause. Außerdem war das lediglich eine Behauptung von Babuka, dass im Futter Hühnerfedern sind. Einen Beweis wird sie uns dafür nicht mehr liefern. Und selbst wenn da Hühnerfedern drinnen sind im Futter: Diese werden kaum als echte Federn vorhanden sein, sondern klein gehäckselt in die Masse kommen, sodass nichts mehr piksen kann.


Wie kann dein Hund denn jahrelang das Wolf of Wilderness gut vertragen haben? Das gibt es doch erst seit Kurzem oder nicht?


Welchen Vorteil Hühnerfedern haben ist doch offensichtlich: Sie sind billiger als Ei oder Fleisch und man muss sie nicht extra vom Huhn entfernen und entsorgen.


 


@ARO:


Es gibt aber durchaus verschieden farbige Süßkartoffeln.


Dass eine Ettikettiermaschine kaputt geht dürfte immer mal passieren. Wir wissen doch auch selbst, dass in unserer Rindfleisch-Lasagne auch nicht immer Rindfleisch drinnen ist.


An Fütterungsempfehlungen auf Verpackungen habe ich mich noch nie gehalten. Ich füttere immer nach Gefühl. Wird der Hund zu dick oder dünn wird eben mehr oder weniger gegeben.


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Naja, wenn ich meine Lasagne selbst mache (und das tue sogar ich, die ansonsten eher sehr selten kocht), dann weiß ich schon, dass Fleisch drin ist. Und auch, ob es Bio oder Supermarkt Fleisch ist. Beim Metzger suche ich mir ein Stück aus und lasse es durchdrehen, da weiß ich dann auch, dass nichts anderes reingemengt wurde.

Also, Barfen kann echt unmöglich teurer sein als die extrem teuren TroFu-Marken (nein, ich barfe nicht), und mir kann einer sagen, was er will, die sehr teuren Marken können sich diese absurden Preise mittlerweile erlauben, weil die TroFu-Fütterer so ein schlechtes Gewissen haben, dass sie denken "sehr hochpreisig = gut".

Grotesk ist das mittlerweile.

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Sehe ich anders.

Barfen ist teurer, wenn man nicht die Möglichkeit hat am Schlachthof, oder anderswo günstig einzukaufen.

 

Ich füttere Real Nature Wilderness aktuell. Habe aber auch länger gebarft (was ich mangels Kühlmöglichkeit nicht mehr kann) und es war teurer.

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Grotesk finde ich auch, wie die Leute verarscht werden mit Werbung:

 

 

:rolleyes:

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Ich füttere keine Schlachtabfälle und nein barfen kostet mich einen Bruchteil von Trofufütterung.

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Da ich das schon gefühlt 100 Mal gehört habe interessiert mich wirklich wie das geht.

Die kg Preise hier sind:

 

Rinderkopffleisch: 2,55€

Lammmix: 2,45€

Pferdefleisch: 5,20€

Blättermagen: 1,90€

Lebermix: 1,45€

Muskelfleisch: 3,40€

Rindermix: 2,40€

Rinderherz: 3,30€

Lachs: 4,40€

 

Dazu Gemüse, welches auch nicht sooo günstig ist. Wenn ich Gemüse aus dem Garten nehme dann komm ich auch günstiger weg, aber nicht günstiger als mit Trockenfutter.

 

Barney braucht ca 700 Gramm Fleisch am Tag, sonst kommt er nicht hin. Da komm ich nicht günstiger weg.

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