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Hundeforum Der Hund
Nienor

HD 100%ige Beschwerdefreiheit möglich/nötig?

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Und nein ich will nicht hören, dass das Wegknicken von der HD kommt. Das weiß ich doch alles schon vom Tierarzt/Physiotherapeutin. Meine Frage war doch viel mehr ob eine 100%ige Beschwerdefreiheit (immer) möglich ist.

 

 

 

 

Frag doch den Tierarzt....

 

Wenn deiner Meinung nach völlig klar ist dass das alles NUR mit der festgestellten mittleren HD zu tun hat, dann verstehe ich nicht warum du hier Fragen stellst. Die Fragen nach Schmerzfreiheit und entsprechender Behandlung solltest du dem TA stellen und nicht in einem Forum. 

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@BarneySt.:

Ich kann ja nicht wissen, ob der Hund früher mal mehr Muskeln hatte als heute. Aus meiner Sicht hat er sich nicht verändert, aber ich denke auch nicht, dass man solche Veränderungen mit bloßem Auge erkennen kann.

 

@Lexx:

Ja, genau. Er knickt mit dem Bein weg. Für mich sieht es nicht so aus, als würde ihm das weh tun. Er läuft dann ja auch gleich normal weiter. Die Wirbelsäule wurde auch mit geröntgt und ausgiebig abgetastet. Da ist alles in bester Ordnung. Einen Bandscheibenvorfall hätte man auf dem Röntgenbild gesehen, ebenso Spondylose. Zumindest glaube ich das.

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Nienor woher kommst du? Ich würde dir Frau sylvia  Kinzel in Aachen nur empfehlen. Die Fahrt lohn sich.

 

Wir waren mit unserer Hündin bei 3 TÄ und 2 Kliniken. Sie wollte sie dann operieren -und hat uns dann nachdem unsere Hündin wieder gut lief von sich aus davon abgeraten. Sie hat damals die Technik der Denervation erfunden und ist auf dem ganzen Gebiet an Bewegungs/HD/Wirbelsäulenproblmen sehr versiert.

 

Spondylose würde man im Röntgenbild sehen, Bandscheibenvorfälle oder Cauda Euqina nicht, könnte man nur erahnen, dazu wäre ein CT/MRT nötig (was ich bei einem alten Hund aber eher nicht machen würde). Frau Kinzel konnte bei unserer Hündin jedoch auch durch das Röntgenbild eine Stenose erkennen, was nachher von einer anderen Klinik bestätigt wurde, und was einen Großteil ihrer Problematik erklärt hatte.

 

wenn dein Hund beim Laufen wegknickt ohne Schmerzanzeichen spricht das wirklich nicht für HD (die er natürlich trotzdem haben kann/hat !!!), sondern für ein neurologisches evtl degeneratives Problem.

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Naja ich wohne schon sehr sehr weit weg von Aachen. Und da ich mehrmals im Monat zum Tierarzt muss lohnen sich die 600km bis nach Aachen für mich bestimmt nicht.

 

Wenn Tierärzte etwas erfinden bin ich sowieso immer skeptisch. Meist wird die Erfindung dann jedem Patientenbesitzer angedreht, weil sich sowas ja rumsprechen muss, damit die Methode bekannt wird, denn an sowas wird ja immer sehr gut verdient. Generell bin ich der Meinung, dass heute viel zu viel operiert wird und ich würde im Traum nicht auf die Idee kommen meinen Hund operieren zu lassen, wenn es ihm so gut geht.

 

Übrigens komisch, dass du kein CT/MRT machen würdest bei einem alten Hund, aber eine OP schon.

 

Dass das Wegknicken nicht von der HD kommt glaube ich nicht. Wäre ja riesen Zufall, dass das nur das eine Bein betroffen wäre und ausgerechnet das wo die HD sitzt. Außerdem haben mir 2 Tierärzte und eine Physiotherapeutin gesagt, dass das von der HD kommt.

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Du hast mich total falsch verstanden. ich bin mir aber auch nicht sicher ob du überhaupt etwas hören willst dass deiner Meinung (worauf auch immer die sich begründet :blink: ) widerspricht.

 

Also:

 

Meine Hündin war 13 Jahre alt und ihr ging es nicht "gut". Sie hatte starke Schmerzen und konnte teilweise kaum mehr laufen. Sie hatte las einjähriger Hund eine A1 Hüfte, im Laufe der Jahre durch viel Sport und pipapo hat sie aber im Alter eine starke Arthrose entwickelt. keine echte HD, das ist eine Fehlentwicklung des Gelenkes, aber eben schwerste Arthrose mit Knorpelschaden. das was bei der HD aber die Schmerzen macht ist die Arthrose die früher oder später kommt. Also mein Hund hatte genauso Schmerzen wieein Hund mit schwerster HD. Spondylose hatte sie auch.

 

Nahrungsergänzungsmittel hatten wir alles, wirklich alles durch. Schmerzmittel auch. Von dem leichten Rimadyl angefangen, über Trocoxyl, Novalgin, Phenphred, nur Kortison, ach ich weiß es gar nicht mehr alles. Physiotherapeutin die 2 mal die Woche zu uns nach Hause kam...

 

Optionen waren dann noch: neue Hüfte (für mich indiskutabel bei einem 13 jährigen mittelgroßen Hund), Goldimplantate versuchen, Denervation, Einschläfern.

 

Mein Hund war aber noch sonst fit und lebensfroh, einschläfern kam somit für mich nicht in betracht.

 

Nach ausführlicher Recherchen und vielen konsultationen verschiedenster Tierärzte entschieden wir uns für die Denervation. Erst DA habe ich einen Artzt gesucht der dies anbietet. Die meisten wollen heute Hüften verkaufen (z.B auch Hannover). Ich bin also zur Frau Kinzel gekommen mit der Absicht meinen Hund operieren zu lassen.

 

Durch die ausfühliche Untersuchung war dies dann nicht mehr notwendig. Bei der neurologischen Untersuchung musste sie unter anderem auf den Hinterbeinen laufen und wurde komplett durchgezogen. Ein lauter Schrei, und sie konnte wieder laufen. Arthrose hatte sie natürlich trotzdem und wenn nötig bekam sie auch Schmerzmittel. Aber die extremen Schmerzen waren weg, wir konnten den OP Termin absagen. Mein Hund konnte wieder auf 4 Beinen laufen.

 

 

 

Du hast dir irgendwie noch gar keine Gedanken gemacht oder? Bist du ein Troll? Wir hatten hier ja schon mal einen ziemlich uneinsichtigen HD Hundehalter...

 

Warum ich bei einem alten Hund kein CT machen würde? Was versprichst du dir davon?

 

1. Muss der Hund dafür in Narkose (Narkoserisiko) 2. Hat es keinen kurativen Vorteil. Wenn mein Hund einen Bandscheibenvorfall gehabt hätte, hätte ich den mit 13 nicht mehr operieren lassen. danach hätte der Hund nämlich 6 Wochen fixiert werden müssen. Eine Qual für ein altes Tier dem die Knochen weh tun.

Cauda Equina kann man damit feststellen, auch operieren, siehe ähnlich Bandscheibenvorfall. Hätte ich auch nicht gemacht. Sonst kann man es nicht behandeln nur mit Physio unterstützen. Ein Tumor wäre noch eine Option gewesen. Op dann auch nicht und wenn mein Hund nicht mehr hätte aufstehen können wäre er eh eingeschläfert worden. wenn du dann gerne 600-800 Euro dafür bezahlen willst und du denkst du tust deinem Hund damit einen gefallen .. bitte...

 

Da hätte ich tatsächlich die Denervation probiert. Die Op hat nämlich so gut wie keine Risiken (was man von Wirbelsäulenops nicht sagen kann), außer Wundheilungsstörungen, Narkose und fehlender Erfolg. Es werden einfach nur die Nerven durchtrennt. Keine Schmerzweiterleitung = kein schmerz.

 

 

Nochmal: entweder dein Hund hat HD und knickt deswegen ein, dann HAT ER SCHMERZEN. UND ZWAR ERHEBLICHE:

 

 

 Oder er hat HD und hat keine Schmerzen. DANN KNICKT ER NICHT DESWEGEN EIN. SONDERN ES HAT EINEN ANDEREN GRUND. DIE HD KANN ER TROTZDEM HABEN;:

 

Meine Güte. Hast du dich nur ansatzweise mal mit der Thematik befasst? Was ist deine Erklärung warum ein Hund wegen HD wenn er SCHMERZFREI ist (was ich nicht glaube, mittlere HD ist nicht wenig....) einknicken sollte?

 

Oder du musst dich wohl damit abfinden dass es deinem Hund nicht "gut" geht und Pflänzchen und Pulverchen deinem Hund nicht reichen.

 

Weißt du überhaupt was HD ist (PS: es gibt Google  :kaffee: )

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Unser Oscar hat ein ähnlich schweres Los gezogen, das was ich jetzt habe vor kurzem machen lassen, war eine Goldakupunktur. Damit haben wir gute Erfahrung gemacht. (Goldakupunktur nach Rosin) 

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