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Hundeforum Der Hund
Neiki

Überfordert

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Hallo.....ich habe zwar schon viele ähnliche Beiträge gelesen, aber ich bin ein Mensch der sich das selbst von der Seele schreiben muss.....

Wir haben unseren Labrador Welpen seit 2 Wochen....er ist jetzt 13 Wochen alt.....er ist schon halbwegs stubenrein....

Der Hauptgrund für den Hund war, das meine 9 jährige Tochter eine entwicklungsverzögerung und Sprachprobleme hat.....und somit keine Freunde.....also dachten wir es wäre eine gute Idee mit dem Hund.....ich habe mich auch im Vorhinein erkundigt, über Erziehung, Ernährung,.....

Leider stand in den Themen in die ich mich eingelesen hab, nichts darüber wie anstrengend das wirklich ist....ich hab zwar fachbeiträge gelesen aber eben keine realen Geschichten....

Ich habe früher gerne gekocht, zurzeit fehlt es mir aber an Motivation und "Lust".....ich habe früher gerne gegessen.....zurzeit hab ich keinen Hunger und mir ist immer komisch im Magen.....was natürlich nicht im besten Sinne für meine Familie ist....ich bin auch sehr antriebslos

Meine Nächte sind natürlich auch zurzeit kurz....die meiner Tochter auch.....denn morgens wenn ich schnell mit dem kleinen runter muss (so gegen 5:00-6:30) steht sie auch schon auf, und bis sie wieder einschlafen würde, müsst ich sie schon für die Schule wecken....

Vormittags mache ich schnell meinen Haushalt und dann geht's ab in die freilaufzone um andere Hunde zu beschnuppern....dann muss ich mein Kind abholen.....am Nachmittag gehen wir dann in den Wald....da können sich beide austoben.....nachhause und am Abend eine häuserblockrunde (dazwischen natürlich pipi vor die Tür.....und Schläfchen nach dem Essen)

Zuhause knabbert er noch gerne an Schuhen, Pet-Flaschen und Taschentücher....an seinen Knochen kaut er hin und wieder gerne und auch so ein Kong-Ding haben wir.....Ball interessiert in höchstens 5 Minuten und das Gummi Ding das ich gekauft habe (schaut etwas pervers aus) schaut er nicht an.....

Sein Futter bekommt er entweder in der Schüssel, am Boden verstreut oder in einer Schachtel mit Bällen wo er Suchen muss....

Zum schlafen......er schläft im Nebenzimmer, das wir nur mit einer selbstgebastelten Hundehütte abtrennen....er schläft auch ca. Bis 3 Uhr früh dann muss er (nicht immer) hinunter Pipi.....alles ok....aber dann will er spielen und nicht mehr an seinen Platz schlafen....wenn ich wieder ins Bett gehen will springt, bellt, beißt und jault er......meiner Familie gegenüber (Tochter, Mann und einen Stock tiefer meine Schwiegereltern) lege ich mich dann zu ihm auf die Bank.....

Ich spiele und und probiere ich Dinge beizubringen (Sitz, Platz, nein....)

Lange Geschichte, aber ich denke ihr wisst jetzt mal meinen Alltag mit ihm....

Ich bin froh wenn er schläft...mir ist den ganzen Tag kalt und nicht gut im Magen.....ich bin echt an der Überlegung ihn wieder herzugeben....ich weiß nicht ob es wieder besser wird und ob das nur ein "welpenblues" ist.....ich bin samstags arbeiten (da passt je nach dem mein Schwiegervater oder mein Mann auf ihn auf....) aber ich kann nicht sagen das ich mich freue wenn ich nachhause komme...

Vielleicht bin ich einfach gerade ausgelaugt.....meine Tochter kuschelt zwar hin und wieder mit ihm....aber sie ist auch gerne in ihrem Zimmer (dort darf er nicht rein.....wegen den kleinen Spielsachen) Ballspiele mag er ja leider nicht und Zerrspiele sind nichts für sie....

Ich habe eigentlich auch alles in die Wege geleitet....wir waren auch in der hundeschule...und auch eine Versicherung habe ich für ihn.....

Aber wenn ich etwas mit ihm mache ist es mehr, das ich mich dafür motivieren muss und nich aus Spaß/Freude....

Eigentlich weiß ich nicht was ich von euch hören will, aber ich musste es jetzt einfach mal schreiben....

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Er ist ein Baby ! Was dachtest du denn was da auf dich zukommt ? Ich bin geschockt.

Der arme kleine Kerl ! Es ist doch ganz klar, das er nachts wach wird, unddas er natürlich mit seinem Rudel sein will.

Und wenn er nachts wach wird, wollen die meisten eben spielen, weil sie eben welpen sind. 

 

Der Pepe ist jetzt 5 Monate und paar Tage und schläft nun erst durch. 

Stubenreinheit noch nicht zuverlässig vorhanden. 
Du solltest mit deinem kleinen hundebaby mal lieber schmusen und kuscheln, das brauch er nämlich. 
Und ein Hund ist doch kein freund-Ersatz für dein Kind ! Ich bin wirklich sprachlos. 

Es ist ein kleines Tier-Baby und kein Spielzeug, was man holt und bei "nicht gefallen" wieder weg gibt.

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Hört sich für mich eindeutig nach Welpenblues an.

 

Und ja er ist ein Baby, erinnere dich an die ersten 3 Monate deiner Tochter. Ich weiß nicht wie es bei dir war...aber bei mir war es so dass ich doch hin und wieder gedacht habe,....mein Gott warum wollte ich nur ein Kind.  ;) Nachdem sich die neue Situation dann eingespielt hatte, ging es und ich hatte solche Gedanken nie wieder (also bis zur Pubertät ;) ).

 

Genau so wird es bei eurem kleinen Hundchen sein, Gib dir Zeit, es müssen sich alle....du, dein Mann, das Kind und auch der kleine Hund an die neue Situation gewöhnen. Glaub mir, es wird besser.

 

Vielleicht hast du die Möglichkeit den Welpen neben deinem Bett schlafen zu lassen? Wenn die Kleinen merken dass so Action mäßig nichts passiert legen die sich auch sehr schnell wieder hin und schlafen. 

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..ich weiß nicht ob es wieder besser wird und ob das nur ein "welpenblues" ist.....ich bin samstags arbeiten (da passt je nach dem mein Schwiegervater oder mein Mann auf ihn auf....) aber ich kann nicht sagen das ich mich freue wenn ich nachhause komme...

Vielleicht bin ich einfach gerade ausgelaugt.....

Auch wenn ich sonst nicht 'Ferndiagnosen' mache.

Du rennst gerade direkt in eine Erschöpfungsdepression rein.

Hol dir Hilfe, sonst klappst du zusammenn

Ob du den Hund abgeben sollst weiss ich nicht, ich denke er kann dir später auch viel Kraft geben, aber erstmal brauchst du Menschen,die dir Kraft geben.

Könnte dein Mann oder Schwiegervater zb den Hund am Morgen übernehmen?

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@Irina83 

 

Es ist bekannt das gerade Hunde sehr förderlich sind bei entwicklungsgestöhrten Hunden, zudem macht der Beitrag der TE den Anschein dass sie sich sehr wohl vorab informiert hat. Daher kann ich keinen Grund erkennen warum man der TE Vorwürfe machen sollte. Die Situation ist für sie sicherlich im Moment schwer genug. 

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Ich würde hoffen, es ist nur der Welpenblues....

 

Aber mir gefällt der Hauptgrund Tochter nicht so ganz, für die Anschaffung.

Da fehlst Du, mit dem eigenem Wunsch nach einem Hund.

Der hätte, meiner Meinung nach, auch da sein müssen.

 

Ich denke, man kann das leicht rausfinden.

Sieh den Hund an und denke daran, das er seine (Hunde)Familie "verloren" hat und Deine dazugewonnen.

Und das ist alles was er jetzt hat. Nur Euch.

Und er wird merken, dass Du nicht das empfindest, was man empfinden sollte wenn man seinen Welpen, einen zukünftigen Freund für viele Jahre, anschaut.

Wie geht es Dir damit?

Kannst Du das wahrnehmen und es annnehmen?

Und annehmen und Dein Verhalten/Sichtweise entsprechend ändern?

 

Wenn Du das nicht eindeutig beantworten kannst, dann entscheide dich dazu, ihm eine neue Familie zu suchen.

Lieber jetzt, als später. Dann tue ihm das nicht an. Er mag alles haben was er augenscheinlich braucht. Futter, Hundefreunde, Spielzeug usw.

Aber das Wichtigste fehlt dann. Du - mit ganzem Herzen.

Und das hat kein Lebewesen verdient, erst recht keins, dass selbst noch ein Baby ist und Dich braucht. Gerade jetzt braucht.

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Dein Hund zeigt ganz normales Welpenverhalten. Und klar ist man manchmal auch genervt, weil die Kleinen eben auch noch viel Unsinn machen.

 

Was du aber beschreibst, liest sich für mich nach einer rein zweckorientierten Anschaffungssituation: Der Hund wurde angeschafft, weil deine Tochter Probleme und keine Freunde hat.

Ein Spielzeug, das sich bitte auch adäquat verhalten soll. Nun entpuppt sich das Spielzeug als Lebewesen mit Ansprüchen und Bedürfnissen, das sich eben oft auch nicht tochterkonform verhält.

Muss nachts raus, will dann spielen, knabbert Sachen an, muss spazierengehen, ist zeitintensiv. Tochter hat das Interesse am Spielzeug längst vetrloren ( Hund darf nicht in ihr Zimmer, super zum Aufbau einer Beziehung, da der Hund ja für Tochter angeschafft wurde).

 

Du hast auch keine Lust mehr, bist antriebslos, und überlegst tatsächlich, ihn wieder abzugeben, weil dir kalt ist, und du Magenprobleme hast. Freust dich null über nichts an dem Hund. Du bist wahrscheinlich komplett mit Tochter, Samstags arbeiten und Hund überlastet.

 

Ganz ehrlich: Gib ihn zum Züchter zurück, so schnell wie möglich. Euer Umfeld ist lieblos dem Hund gegenüber, und er hat was besseres verdient

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Danke für einige von euch für eure Hilfe....ja hab vergessen das ich auch schon hin und wieder geheult habe, weil ich mir dachte ich schaffe das nicht....ich brauch wohl mal eine Auszeit, ohne dauernd kontrollieren zu müssen ob er was anstellt.....um über die Situation nachzudenken....irgendwie auch peinlich.....immerhin haben mich ja auch viele Leute schon mit dem Hund gesehen Familie/Freunde/nachbarn....aber ich denke das muss mir dann egal sein wenn es ihm besser gehen würde.....naja beim nächsten Schläfchen, weiß ich ja was ich zu tun habe....vielleicht eine +/- Liste.....vielleicht kann die mit helfe

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Wir haben auch ein sehr entwicklungsverzögertes Kind in der Familie inkl körperlicher Behinderung.

Tiere sind immer gut, als therapieansatz aber nicht als "freund-Ersatz" das ist ein gewaltiger Unterschied.

Es hätte auch die Option gegeben, einen älteren Hund zuhören und kein Baby.

Wenn sie mit dem Hund so überfordert ist und es so schwer für die ist, dann sollte sie das Tier besser in andere Hände geben, Vll findet die im Umfeld eine Familie, die das hundebaby aufnehmen und liebevoll versorgen kann. Denn der kleine spürt ja, das er nicht wirklich erwünscht ist und das ist einfach furchtbar.

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Sie sitzt ja auch bei uns im Wohnzimmer meine Tochter, so ist es nicht.....aber es liegt eben z.b Lego oder anderes Kleinzeugs in ihrem Zimmer.....deshalb darf er nicht in ihr Zimmer, weil er eben noch alles in den Mund nimmt.....

Aber auch sie will eben auch mal in ihrem Zimmer sein, wenn er gerade schläft...sie sieht dann immer wieder mal nach ihm und wenn er munter ist....machen wir was gemeinsam....aber wenn er vorher aufwächt und sie in ihren Zimmer ist, dauert es halt bis sie rauskommt

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