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Hundeforum Der Hund
Neiki

Überfordert

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Der Hauptgrund für den Hund war, das meine 9 jährige Tochter eine entwicklungsverzögerung und Sprachprobleme hat.....und somit keine Freunde.....also dachten wir es wäre eine gute Idee mit Hund...

Die Frage nach der Motivation zur Anschaffung wurde bereits eindeutig beantwortet.

.....meine Tochter kuschelt zwar hin und wieder mit ihm....aber sie ist auch gerne in ihrem Zimmer (dort darf er nicht rein.....wegen den kleinen Spielsachen) Ballspiele mag er ja leider nicht und Zerrspiele sind nichts für sie....

Der Hund wurde wegen der Tochter angeschafft, aber nicht in ihr Zimmer gelassen. Hin und wieder wird gekuschelt, aber gespielt nicht. Dort existieren zwei sich nicht berührende Welten.

 

 

Aber wenn ich etwas mit ihm mache ist es mehr, das ich mich dafür motivieren muss und nich aus Spaß/Freude....

Der Welpe löst nur Gefühle von Stress, nicht ins Leben passen und Überforderung aus. Beschäftigung mit dem Hund findet zwar funktional aber nicht freundlich emotional statt.

 

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Dank dir :-) ! Besser konnte man es nicht zusammen fassen.

Ist sie überhaupt noch da ????

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Dank dir :-) ! Besser konnte man es nicht zusammen fassen.

Ist sie überhaupt noch da ????

 

zuletzt online 14.30 daher denke ich schon das mitgelesen wird

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Ich hatte ja bei meiner ersten Hündin den Welpenblues ganz stark.

 

Aber... wenn ich davon berichtet habe, ging ich immer auf die Barrikaden wenn jemand sagte, ich wäre nicht geeignet, sie würde es woanders besser haben - also all die (bestimmt auch berechtigten)  "Vorwürfe" die so kommen.

Das hat mir aber gezeigt: Die war mir gar nicht egal. Ich hab sie verteidigt. Mich verteidigt.

Es gab ein uns, auch wenns nur ein ganz kleines, zartes war und plötzlich waren die anderen dagegen. Das ging dann ja auch gar nicht.

(Versteht einer, was ich meine? *g*)

 

Das fehlt mir hier auch ein bisschen und lässt mich tatsächlich denken, es ist mehr als der übliche Welpenblues.

Und ich denke halt auch nicht, das ein Auszeit-Wochenende da großartig was ändert.

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Welpen sind, wie sie sind.

Sie pinkeln überall hin, fressen, was nicht niet und nagelfest ist und sind in höchstem Maße anstrengend. kein Wunder, dass man da an seine Grenzen gerät.

 

Aber, was einen die Zeit überstehen läßt ist -

sie sind entzückend, lösen Emotionen aus, die man so kaum je sich zugestehen würde, nichts ist herzerwärmender, als ein Welpe, der satt und müde neben einem liegt und im Schlaf träumt.

 

Dieses "Verliebt sein", dass einen das Anstrengende - wie bei einem Säugling/ Kleinkind - vergessen lässt, das brauchts. Wenn das nicht ist...........

 

 

 

Aber - wie ist es für die Tochter, die ja sicherlich durch ihre Beeinträchtigungen auch anstrengend ist, es ist kein "Normalzustand" (Entschuldigt bitte, wenn ich dass hier so unverblümt schreibe, es soll eine Feststellung sein, keine Wertung), wenn nun ein anderes Lebewesen genau aus diesen Gründen wieder abgegeben wird.

Was wird sie denken, welche Schlussfolgerungen wird sie zu sich selbst daraus ziehen können?

 

Ich ahne schon, was ihr alle dazu schreiben könnt, zu diesen meinen letzten Sätzen, aber man kann oft nicht verhindern, was sich einschleicht in die Gedanken eines Kindes/ Menschen.

 

Freunde von uns haben eine Tochter, die lange im Krankenhaus mit einer ererbten Behinderung war, operiert werden musste, lange Leidenszeit. Zur gleichen Zeit erkrankte der Hund schwer, ebenfalls Krankenhaus, enorme Kosten, extreme Behinderung des Hundes. Jeder sagte, schläfert ihn ein.

Versteht ihr, warum man den Hund nicht einschläfern konnte?

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In erster Linie wird es dein Hund sein. Deine Tochter kann sich ja nur eingeschränkt um ihn kümmern. Möchtest du das? Willst du einen Hund? 

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Jein. Ich versteh was Du sagen willst. Aber...

Aber es hat den Nachgeschmack, ein Lebewesen müsse zurückstecken und quasi ein Leben in einer eher gefühlskalten Welt leben - damit das andere was lernt/etwas nicht falsch versteht.

Das geht in meinen Augen nicht.

Ich kann auch ein Lebewesen nicht leiden lassen und ihm Erlösung verweigern - damit es einem anderen besser geht.

Da ist so eine versteckte Wertung der einzelnen Leben drin.

Der Hund also niedrig gewertet und muss gegenüber der menschlichen Gefühls- und Gedankenwelt zurückstecken. Hier dann ein langes Hundeleben lang.

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Versteh ich absolut !

Nur ist es ja in diesem Fall so, das sie den Hund doch eigentlich nicht wollte, weil sie sich ein Tier gewünscht hat, sondern weil sie dachte, das der Hund für ihr Kind gut ist.

Sie hat keine Gefühle für den kleinen pupser.

Ich meine, wer von uns hätte nicht gern seinen kleinen Hosenscheißer mal aus dem Fenster geworden ? :-) zumindest als der pepe meinen halben Schaukelstuhl von meinem verstorbenen Opa aufgegessen hat, hatte ich diese 1 Sekunde :-) aber im selben Moment, musste ich einfach mich tot lachen, als ich den Knirps in einem Haufen holz gesehen habe :-D

Die welpenzeit ist nervig und anstrengend, aber ich kann mir nichts lustigeres vorstellen, als eben diese Zeit, so viel zu lachen hat man dann nie mehr !

Tiere sind nunmal kein Spielzeug, Weder für Kranke noch gesunde Kinder. Sie sind treue Begleiter.

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Das sehe ich schon nicht so.

Dass die Tochter nach nur 2 Wochen noch nicht soviel mit dem Hund macht finde ich normal, lieber als diejenigen, die einen Welpen ständig rumschleppen, die tun mir Leid.

Dass die Freude und Liebe zu einen Tier wachsen muss, finde ich auch normal. Nicht jeder bekomt ein Jööhhh-Anfall beim Anblick eines Hündchens oder Babys. In der momentanten Situation ist es einfach noch etwas schwerer, deshalb müssen die anderen Familienmitglieder ran.

Und du solltest zum Arzt, Hausarzt, um ihm die Situation zu erzählen, die kennen sich bestens damit aus, es gibt so viele Mütter, denen es ähnlich geht. Aber man darf es ja icht nach aussen zeigen.

Ich habe den Hund übrigens als 4-beiniges Fitnesscenter gekauft.

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Fakt ist ja aber, das der Leidtragende der Hund ist !

Der kann nichts für die Überforderung der Familie und Bäder das aus und das geht einfach nicht.

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