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Hundeforum Der Hund
Neiki

Überfordert

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Himmel, viele Menschen haben bei der Ankunft eines neuen Familienmitgliedes (ob Mensch oder Hund) Mühe, sich auf die neue Belastung einzustellen. Und noch schlimmer wird der Druck, weil jeder einem vermittelt, man müsse ja nun ununterbrochen super-happy sein, weil ja endlich das Baby / der Welpe da ist.

Dass der Schlafmangel einen fertig macht, das Gebrüll einen nervt oder die x-te Pipipfütze am Tag einen schier verzweifeln lässt, das kann vorkommen.

Ich nehme nun schon an, dass auch dieser Welpe von allen Familienmitgliedern Zuneigung und Kuscheleinheiten bekommt, ich lese da nun nicht, dass der irgendwo weggesperrt sein Dasein fristet und nur genervt mit dem Nötigsten versorgt wird.

Im Gegenteil, die Mutter stellt sich ja selbst in Frage und es tut ihr leid, dass sie derzeit offensichtlich keine Bindung zu dem Hund aufbaut.

Ob das noch was werden kann, oder nicht, kann man meiner Meinung nach nicht beurteilen, denn dazu müssen die Familienmitglieder (alle) sich an einen Tisch setzen und schauen, was die Erwartungen und Möglichkeiten sind. Sie scheinen ja durchaus Menschen zu sein, die bereit sind, sich kritisch zu hinterfragen. (Zumindest die Mutter).

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Danke an die Hennigen die mich verstehen....klar See ich auch ein das ich einen Fehler gemacht habe....aber Mann kann sich seine Gefühle oder die Überforderung leider nicht im Vorhinein bewusst werden....wenn das so leicht wäre.....

Mein Mann ist fast die ganze Woche arbeiten.....1 Tag und einen halben ist er zuhause (außer sonntag) da hilft er mir ja.....aber da muss ich ihn auch noch helfen, weil ich ja mehr mit ihm zusammen bin.....

Meinen Eltern kann ich ihn noch nicht geben, da mein Vater an der Sauerstoff Flasche hängt, und er gerne den Schlauch nachjagt...

Schwiegereltern (zumindest Schwiegervater) schaut gerne mal, nur ist vor 3 Tagen meine schwiemu ins Krankenhaus gekommen, ist zwar wieder zuhause, hat aber jetzt noch einige Untersuchungen....

Ich würde ja gerne mehr mit ihm spazieren gehen.....aber er geht ja noch nicht sehr weit.....ich weiß das ich die Verantwortung tragen muss, was mit ihm in nächster Zeit geschieht....ich werde mich heute Abend hinsetzten und mal eine Liste schreiben ( ja ich bin ein Typ Mensch der sowas aufschreiben muss...)

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Aber ich habe mir niemals die ernsthafte Frage gestellt, ihn weg zu geben, weil er mit Ankunft ein Teil meiner Familie wurde. Da gibts keinen Umtausch.

 

 

Ich mir schon. Und zwar ich weil ich dachte, ich schaffe es einfach nicht und woanders geht es ihr besser. 

 

Trotzdem hat sie es bei mir - glaube ich - ganz gut getroffen.

 

 

Auch ich war mal an den Punkt dachte ich gebe Hund ab ( udn da war er schon länger bei mir udn kein Welpe mehr)  da es ihn wo anders gewiss besser gehen würde. Ich stellte die Frage damals hier im Forum zum Teil gab es da heftige Meinungen Ich bin froh das er bei mir  geblieben ist udn ja  er blieb bei mir da ich ihn psychisch brauchte. Mit der Zeit sind wir ein Team geworden udn es mangelt ihn an rein gar nichts. er ist kein typischer Familienhund aber er geht in seiner Aufgabe ( als Assistenzhund ) auf 

Ja er würde wo anders gewiss Agi machen da er es liebt, viel länger Gassi runden haben 

 

Aber fast alle die mich mittlerweile auch in echt kennen lernten ( von Burbach Treffen ) sagen es fehlt ihn an nichts  nur 1 Person sah es anders

 

Wichtig ist für mich wie schafft die Mutter erst mal für sich stabiler zu werden?

Sich klar zu werden wenn Kind auch nach Monaten kein echtes Interesse an Hund zeigen würde wäre es trotzdem ein Familienmitglied dass bleiben darf?

Gäbe es in der Nachbarschaft evtl Jugendliche die sich freuen würden 1 mal am Tag auch runde zu gehen?

Spreche dich mit Partner wie Familie ab das du jeden Tag eine echte Auszeit hast

(udn das heißt nicht, ach habe nun zeit endlich zu bügeln oder Mittag zu essen)

 

Ich denke es bleibt die wichtigste Frage  war es nur für dein Kind dann wird es schwer ( aber nicht unmöglich)

oder weil du auch Hunde liebst?

Interessieren würde mich wie viel Hundeerfahrung du  udn der Rest der Familie habt?

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Ich möchte dich mal fragen, weshalb es unbedingt ein Welpe sein musste? Die Situation, die du beschreibst ist schon fast exemplarisch. Ein erwachsener, in sich gefestigter Hund von einer Pflegestelle mit den Eigenschaften kinderlieb, freundlich, schon ruhiger etc. hätte vermutlich wesentlich besser in eure Familie gepasst und dir auch mehr Freude am Tier schenken können.

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ich werde mich heute Abend hinsetzten und mal eine Liste schreiben ( ja ich bin ein Typ Mensch der sowas aufschreiben muss...)

 

ist vielleicht ein guter Ansatz

 

udn deiner Schwiegermutter gute Besserung

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Ein Tip: mach die Liste, lasse sie aber auch von Mann und Tochter machen (jeder für sich), das eröffnet vielleicht nochmal einen ganz anderen Blickwinkel.

Und auch wenn Dein Mann arbeiten geht, was ja die meisten Menschen tun, kann er Dir einen Teil DEINER Arbeit abnehmen, damit Du mehr entspannte Zeit mit dem Hund verbringen kannst.

Niemand soll Dir den Hund abnehmen (wie sollt ihr denn zueinander finden, wenn ihr keine Zeit miteinander verbringt), sondern Deine anderen Aufgaben könnte man neu organisieren. Vielleicht kann der Mann die Tochter zur Schule bringen und auf dem Heimweg den Einkauf erledigen, überlege auch, was die Tochter an kleinen Aufgaben übernehmen kann etc.

Wenn alle wollen, dann finden sich Lösungen.

Wenn die Bereitschaft der anderen Familienmitglieder nicht gegeben ist (und zwar dauerhaft), dann bleibst Du so belastet, wie Du bist und die Kräfte schwinden mit der Zeit.

Ich wünsche Euch, dass ihr die richtige Lösung findet, für den Hund und für Euch.

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Hallo,

ich sehe nicht, dass der Hund leidet gerade. Die TE kümmert sich doch sehr um ihn. Und verliebte Blicke etc.... das kann doch noch kommen.

Ich würde auch sagen: Versuche insgesamt ein bisschen Raum für dich zu schaffen und gebt euch noch eine Weile Zeit. Ich finde es nicht gut, dass hier immer so schnell zur Abgabe geraten wird. Nur weil jemand zugibt, dass es schlimmer ist als gedacht (trotz Vorbereitung) und Zweifel hat. Ich wette, fast jeder Hundehalter hatte schonmal dieses Gefühl.

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Da haben wir ja wieder mal ein ganz kluges neues Mitglied @Irina ;)

 

Der Hund ist 2 Wochen bei der Familie!!!

 

Und da wird schon zur Abgabe geraten, der arme lieblos betreute Hund bedauert, mit Menschenbabys verglichen  - gehts noch?

 

Ja, manchmal weiß man halt nicht genau, was auf einen zukommt,

aber es wird besser!!

 

Ich würde den Hund schon in das Zimmer der Tochter lassen und das Kleinzeug weggeben.

 

Manchmal dauert es halt, bis sich die "Liebe" einstellt!

 

Und wenn wirklich nicht, kann man ihn noch immer abgeben.

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Alleine, daß die Themenerstellerin sich hier an das Forum wendet, zeigt ja schon, daß sie sich Gedanken macht :) Also jemand der herzlos handelt, der handelt einfach, der outet sich nicht (wenn auch hier anonym) und fragt um Hilfe! Der Titel sagt ja ganz klar, wie im Moment gefühlt wird.

 

Und ob nun Welpe oder erwachsener Hund - an Grenzen kann man kommen. Situationen mit Zlavia als Tierschutzhund, nicht Welpe, hat bei mir auch zu Tränen und Verzweiflung geführt teilweise. Ich dachte manchmal auch, ich habe einen Fehler gemacht, schaffe das Ganze nicht,............ Ist doch irgendwie auch normal. 

 

............. Solange einem dann eine schöne Situation ein lächeln ins Gesicht zaubert oder das Herz eben doch was empfindet - im tiefen inneren!! Wenn da so absolut gar nichts ist (was ich nicht glaube ;) ), ist es doch auch vernünftig, sich damit auseinander zu setzten, anstatt die Sache einfach viel zu lange laufen zu lassen! 

 

Meine Meinung :)

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Ich würde mich unter en Umständen auch in der Zwickmühle fühlen, denn wenn ich einen Welpen zu mir nehme, dann will ich natürlich, dass es ihm auch gut geht. Und ich halte es auch nicht für unnormal, wenn ich den Wunsch habe, dass ein Welpe bzw. dann mal ein vollständiger Hund, meiner Tochter dabei hilft, Brücken zu schlagen, um sich besser verständigen zu können. 

Vielleicht ist der Weg jetzt gerade nicht ganz günstig, bei den vielen Nebenbaustellen, die sich gerade auftun, aber ich persönlich habe keinen Zweifel daran, dass sich die Themenerstellerin hier Gedanken macht.

 

Und sie sagt ja auch von vornherein, dass sie gerade überfordert ist. 

Das kann sogar erfahreneren Hundehaltern passieren, das sie der sog. Welpenblues trifft, oder aber die Junghundzeit mega anstrengend wird etc., etc.  Warum haben wir denn die ganzen Themen diesbezüglich?

 

Ich kann der Themenerstellerin von hier aus nur raten, sich selber zu hinterfragen, ob sie, voraussgesetzt sie bekommt mal ein zwei Mützen Schlaf mehr und die anderen Baustellen lichten sich mal ein bisschen, ob sie dann in sich etwas spürt, was auf eine Bindung zu dem Welpen hin weist und ob sie dann bereit dazu ist, "Unannehmlichkeiten", die sicherlich immer mal wieder passieren werden, mit zu tragen. 

 

Wenn ja, wird sie sehr rasch merken, dass sie dann ganz viel von dem kleinen Hund zurück bekommt. Dafür muss man aber auch offen dafür sein. :)

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