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Hundeforum Der Hund
Arak1

Angst vor anderen Hunden

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Ich weiß, es gibt viele solcher Thema, aber meine Situation ist durch den Rollstuhl speziell. Deshalb ein eigenes Thema.

 

Also, es geht ausnahmsweise mal nicht um Arak sondern um Milla. Das ist die 7 Monate alte Yorkie-Pudel-Mixhündin mit der ich oft Gassi gehe. Seit 1 Monat und ein paar Wochen ist sie bei ihrem Frauchen. Davor war sie bei den Besitzern ihrer Mutter. Alles in allem ein Recht ruhiger, netter Hund, aber leider gibt es Dinge, vor denen sie Angst hat. Allen voran Hunde. Und Plastiktüten.

Das äußert sich durch bellen und/oder knurren. Die Körperhaltung drückt aber Angst aus, sie weicht auch zurück. Dieses Bellen oder Knurren verbiete ich ihr nie, denn so macht sie auf die Bedrohung aufmerksam und das soll sie auch. Aber ich möchte ihr gerne Sicherheit vermitteln und zeigen das es nichts bedrohliches ist. Bei einer Plastiktüte ist das einfach gewesen: Ich habe sie am Zaun angebunden, die Tüte geholt ( sie wehte über den Boden) und sie ihr gezeigt. Dann war Ruhe, alles gut.

Aber bei Hunden ist das schwieriger. Vor allem, wenn sie unbedingt "Hallo" sagen wollen. Ich parke mich und Milla meist so, das die Chance so gering wie möglich ist, das der andere ihr zu nahe kommt. Eine Hündin konnte ich neulich mit dem Arm abwehren und meinte so: " Emma, die will nicht spielen!" Darauf ist der Besitzer dann weiter.

Gestern sind wir am Grundstück einer Goldiehündin vorbei, total nettes Tier, was mich sehr mag. Die war frei als wir vorbeigingen und kam natürlich auf uns zu. Ich sie vor mir ins "Sitz!" geschickt, Milla schon am Knurren. Ich habe in ihr Halsband gegriffen und die andere Hündin gestreichelt. Irgendwann ist sie bisschen weggegangen und hat sich auf die Straße gelangt ( an den Rand). Wir haben gewartet bis die Besitzer, die sich das alles ruhig angesehen haben, sie aufs Grundstück gerufen und wir sind weiter.

 

Meine Frage: Wie biete ich ihr Sicherheit? Wie sagen anderen Hunden, sie sollen verschwinden?

 

Hier noch ein Bild von der Süßen:

img20160802wa0361clexqb.jpg

 

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Was ich noch vergessen habe:es gibt bei ihr 4 Kategorien von Hunden:

1. Hunde die ich kenne und nicht anknurre.

2. Hunde die ich kenne und anknurre.

3. Hunde die ich nicht kenne und nicht anknurre.

4.Hunde die ich nicht kenne und anknurre.

Treffen wir beim Spaziergang einen Hund der weiter weg ist, wird manchmal geknurrt. Wenn er dann näher kommt, ist meist Ruhe.

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Meinem kleinen Hund hat sehr geholfen, ihn hochzunehmen oder auch ihn auf eine Parkbank springen zu lassen, wenn sich für ihn bedrohliche Hunde nähern.

Vielleicht könntest du ihr ein "Hopp" beibringen, mit dem sie auf deinen Schoß springt.

 

In einem Video über Hunderziehung gab es auch eine stark behinderte Rollstuhlfahrerin, die eine Reitgerte dabei hatte, um andere Hunde abzublocken (nicht zu schlagen natürlich). Hat gut geklappt. Auch konnte sie damit ihre Hunde leichter dirigieren, wenn es mit Worten nicht so gut klappte.

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Auf den Schoß springen tut sie nicht sehr gerne.

Das Video mit der Reitgerte kenne ich und weil ich es gut fand habe ich eine besorgt. Tja, nur sie einzusetzen traue ich mich nicht. Ich vermute einfach, das dass auf Unverständnis stößt.

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Das bliebe abzuwarten - und - warum auch nicht?

Wenn - um mal einen denkbar schlechten Fall anzunehmen - ein Hund ohne Leine auf euch zugestürmt kommt und du die Gerte vor dir her schwenkst oder vielleicht mal auf den Boden schlägst - dann wird das Wirkung zeigen. Wenn dann der Hh wirklich Unverständnis ob deines Verhaltens signalisiert, kannst du mit dem gleichen Unverständnis für seine "Nichthandlung" (Hund zurückhalten) kontern.

Es sollte nur nicht so sein, dass man denkt, du setzt die Gerte aus Angst ein - eine gewisse Souveränität von deiner Seite her sollte schon rüberkommen. Doch wie soll man die erwerben, wenn man es nicht mal übt.

Die Gerte soll keine Waffe, nur ein Handwerkszeug sein.

 

Versuchs mal.

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Okay, ich werde es versuchen und sie heute mal mitnehmen. Ich berichte dann.

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Das Problem besteht leider noch immer auch wenn etwas besser ist. Hat noch jemand Tipps für mich?

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Ich kenne mich nun gar nicht damit aus, wie es ist wenn ein Hund aus Angst andere Hunde anbellt. Ich kann jetzt nur von Sam ausgehen.

Er ist auch in manchen Situationen ängstlich, es kommt auch mal vor, das er sogar aus Angst bellt (sehr selten und noch nie bei anderen Hunden). Aber ich hab eine Art "Beruhigungssignal" mit ihm mehr oder weniger "geübt". Immer wenn wir kuscheln und er bei mir entspannt, sag ich ihm halt beruhigende Worte, sowas wie "Alles gut, Mami ist bei dir"...Sowas in der Richtung (was man sagt ist egal, der Hund sollte das einfach nur mit Entspannung verbinden).

Wenn er wegen irgendwas aufgeregt ist/Angst hat, dann beruhige ich ihn mit diesen Worten und ruhiger Stimmlage. Je nach "Stresspegel" funktioniert das wirklich gut. Er kommt dann meistens auf mich zu, und schmiegt sich an mich. Ich streichel und krauel ihn dann und beruhige ihn weiterhin mit "alles ok, alles gut,..:".

Liest sich erstmal ziemlich bescheuert wahrscheinlich, aber es hilft bei ihm wirklich :)

Ich kann halt nicht sagen, ob das bei euch auch funktioniert, zumal ich auch nicht weiß, WIE stark gestresst die kleine Maus dann ist und wie gut sie noch ansprechbar ist. Das ist einfach nur eine Idee.

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Sie ist schon gestresst aber es ist besser als vorher. Sie knurrt halt. Manchmal schaffe ich es das sie auf meinen Schoß springt. Das geht natürlich nur wenn der Hund meinen Schoß nicht erreicht. In der Regel nimmt die Ansprache aber nur mit  einem Ohr wahr. Meist weiche ich so weit wie möglich aus so das es keinen Kontakt gibt.

Jedes mal wenn ein großer Hund zu und kommt ist es ein Rückschritt...

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