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Katzenmensch will Hund

Empfohlene Beiträge

gast   
(bearbeitet)

Nur weil jemand Katzen hat, heißt das noch lange nicht, dass derjenige mit einem "Katzenhund" zurechtkommt. An Hund ehat man ganz andere Ansprüche als an Katzen und Hunde isnd auch anders als Katzen.
Ich habe katzenhafte Hunde, so wird gesagt, und ich bin überhaupt kein Katzenmensch. Diese typischen Katzeneigenschaften missfallen mir an Katzen auch extrem und ich würde nie wieder welche haben wollen. Zuden gefallen sie mir nicht.

Wenn man sich Mühe gibt und den Hund als Hund (nicht als Katze, nicht als Wolf, nicht als sonstwas) sieht, dann kann man auch als Katzenmensch Hunde lieben (ich war mal so einer, keine Ahnung, was mich da geritten hat XD).

KEIN HUND, keiner (!) braucht eine 6 Stunden Vollzeitbeschäfigung. Im Gegenteil, das macht die Hunde aufgedreht udn unhaltbar. Lass dir von keinem einreden, auch wenn sie von "Arbeitshund" faseln, dass ein Hund so lange eine Reizüberflutung braucht.

Mit Jagen ist es bei Windhunden schwierig... und eine Garantie für Katzenverträglichkeit gibt es nicht. Es hat viel mit Gewöhnung und den Erfahrungen der Hunde zu tun.

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Michelle003   
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Ich kann kareki zustimmen, nur weil man Katzen hat muss man keinen Hund haben der Katzen in irgendeiner Art (Bewegungsabläufe) ähnelt. Denn egal wie sich ein Hund bewegt. Hund bleibt Hund und Katze bleibt Katze. Das darf bitte nicht vergessen werden, auch wenn die anderen es bestimmt auch nicht so gemeint haben. ;)

 

Hund und Katze können bei sehr vielen Rassen relativ leicht aneinander gewöhnt werden, wenn sie nicht zu alt sind. Später ist das natürlich auch noch möglich aber es gibt dafür keine Garantie. Bei vielen Hunden aus dem Tierschutz bzw. Tierheim wird die Verträglichkeit mit Katzen auch getestet und angegeben. Allerdings müssen sich deine Katzen auch an den Hund gewöhnen und das ist genauso anstrengend und auch zeitaufwendig wie umgekehrt. Das wird vermutlich einiges an Zeit in Anspruch nehmen, selbst bei einem katzenverträglichen Hund. Darauf solltest du vorbereitet sein.

 

Wenn du dich mal richtig informieren möchtest wegen Pflegehund oder Hunderasse würde ich dir empfehlen eine Hundeschule oder vielleicht sogar die Trainerin aus der Pension (die du erwähnt hast) zu fragen. Viele Trainer schimpfen, dass sich Menschen ungeeignete Hunde bzw. Rassen aussuchen und mit den damit entstehenden Problemen dann zu ihnen kommen. Ich würde deshalb einfach mal nachfragen, ob die Dame dich beraten würde. Manche gehen auch mit ins nächste Tierheim und helfen bei der Auswahl des Hundes, da man bei den süßen treuherzigen Augen schnell dazu neigt nach Bauchgefühl einen Hund zu wählen und nicht "mit Verstand/Bedacht". Natürlich ist das nicht immer kostenlos, aber es ist mit Sicherheit eine gute Investition, wenn man sich von einem Experten beraten lässt. Selbst bei Pflegehunden aus der Region könnte sich die Dame möglicherweise auskennen und dir helfen.

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Sirina   

Danke Kareki, danke Michell003,das stimmt mich wieder zuversichtlicher.
Das mit den 6h war etwas überspitzt. ;) Ich habe bereits in einer Zeitschrift gelesen, daß man es mit der Beschäftigung von Hunden übertreiben kann, und daß ein Hund 50 % des Tages schläft und einen Teil des restlichen Tages gern mit Dösen und Beobachten verbringt.
Da ich Erfahrung in der Zusammenführung von widerspenstigen Katzen habe, hoffe ich, daß ich daraus etwas für die Zusammenführung von Hund und Katzen einbringen kann.
Den Tip, die Hundetrainerin aus der Pension zu befragen, werde ich aufgreifen.

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saicdi   

bitte keinen Windhund, wenn du keinen Jagdtrieb willst !!

Die sind drinnen zwar extrem ruhige Couch-Potatoes, aber draussen !! gerne rasende Raketen, die nicht grad auf eine Ansage ihres Besitzers warten

sondern der Rückruf muss sehr sorgsam aufgebaut werden - da sollte man schon wissen wie es geht.

Erst heute bin ich mal wieder darauf angesprochen worden, wie schön es sei mal freilaufende Windhunde zu sehen, normalerweise sähe man die immer nur an der Leine.

Und das passiert mir erschreckend oft :(

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Gusar   

Ja, das mit dem Jagdtrieb bei Windhunden stimmt natürlich. Meine haben Katzen ja "zum fressen" gern.

Das katzenähnliche bei Windhunden bezieht sich eher auf den Charakter. (Eher eigensinnig, selbstständig, nicht wirklich "gehorsam",...)

Ein Hund aus dem Tierheim ist vielleicht eine gute Idee. Im allgemeinen weiß man dort, ob sie katzenverträglich sind.

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Michelle003   

Ich meinte bei katzenähnlich auch eher den Border Collie, der mit seinem "Schafe anpirschen" genauso bewegt wie eine Katze am Mausloch.

 

Natürlich kann man seinen Hund auch überfordern, wenn man ihm seine Ruhephasen nicht gönnt. Deshalb ist es als Katzen- und Hundehalter wichtig, dass einem Hund auch ein Platz geboten wird, indem er seine Ruhe haben kann. Auch die Katzen sollten Orte im Haus haben, die für den Hund nicht erreichbar sind. Denn auch das größte Haus kann sich plötzlich sehr klein anfühlen wenn man keinen Rückzugsort hat.

Ich glaube auch die meisten Hunde haben es nicht gern, wenn ein anderer an ihrem Futter mitfressen will. Ich würde das auf jeden Fall unterbinden (wenigstens am Anfang), denn Futterstreit kann unschön enden. Da verstehen Tiere oft keinen Spaß. Auch das Katzenfutter muss so weggestellt werden, dass der Hund keinen Zugriff darauf hat. Katzen- und Hundefutter besteht, auch wenn es ähnlich aussieht, aus Bestandteilen welche die jeweils andere Tierart nicht so gut verträgt und eigentlich nicht fressen sollte.

 

Da du dich alleine um den Hund kümmern musst, würde ich auch erstmal einen Pflegehund ausprobieren und vielleicht doch mal schauen ob du nicht ein paar Leute als "Backup" neben der Tierpension organisieren kannst. Freunde oder Verwandte/Bekannte/Nachbarn/andere Hundehalter die man gut kennt, die im Notfall mal einspringen könnten. Denn wenn man ganz alleine ist und man wird krank/fühlt sich nicht so/hat wahnsinnigen Stress wegen eines Termins/hat sich irgendwie an den Beinen verletzt dann ist man schon sehr froh wenn man eine Cousine/Freundin oder so anrufen und bitten kann mal eine Runde zu laufen. :)

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gast   
(bearbeitet)

Huhu,

hab den Thread gefunden und bin in ähnlicher Situation wie du. Mit dem kleinen Unterschied, dass wir schon von Kindertagen an Hunde hatten. Nach der Schule kam das Studium und an einen eigenen Hund war nicht zu denken, also wurde ich zur Katzenlady (natürlich nicht so abgedreht wie bei den Simpsons

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Andrea und ER   

Darum dachte ich an den Whippet. Das sind zwar Windhunde, aber mehrheitlich sehr menschengebunden, leichtführig und eben nicht 

die größten Jäger. Ich kenne und kannte so viele, die ständig frei laufen und wirklich gehorsam sind! 

 

Ein Beispiel: 

 

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NannyPlum   

Ach ja, die Whippets

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Sirina   

Hallo ihr Lieben,

 

schön zu erfahren, daß auch erfahrene Hundefreunde bei einem Neuzugang wieder sehr gut überlegen müssen. Ich habe schon befürchtet, ich wäre etwas zu vorsichtig.

An einen Welpen vom Züchter habe ich gedacht, weil es Rassehunde gibt, die als verträglich mit Katzen gelten, und eil ich durch die Erfahrung mit meiner Rassekatze den Unterschied zu EKHs kennengelernt habe. Rassetiere dachte ich mir, sind schon auffallend besser sozialisiert. Außerdem hoffe ich auf den Welpenschutz :). Außerdem gibt es schon tolle Hunderassen.... :Oo  :yes:

Daß man Tiere aus dem Tierschutz auch mal übers Wochenende mit nach Hase nahmen kann, bevor man sich endgültig entscheidet, habe ich auch schon von einer Bekannten gehört, die es genauso gemacht hat. Sie war amit sehr erfolgreich.

Einen 11 Monate alten Hund aus dem Tierschutz habe ich auch bereits gefunden und mich sofort verleibt. Ich habe allerdings zu lange überlegt, weil ich nächstes Jahr noch eine sehr intensive berufliche Phase haben werde.

Jetzt ist er vergeben :(.

Ich habe geplant, sobald ich mich für einen Hund entschieden habe, 4 Wochen Urlaub zu nehmen, um genug Zeit für die Eingewöhnung zu haben.

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