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Hundeforum Der Hund
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Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

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Oha, Hund plus Akita ... das wäre für mich schon rein optisch eine kleine Adrenalin-Brause die ich nicht brauchen würde. Ich mag Akitas total gerne - also nicht in dem Sinne "optisch" gemeint - aber ich brauch eigentlich keine detaillierte Beschreibung im Internet, um beim Anblick von einem Akita zu verstehen, dass man sich mit prolligen Eigenhunden lieber fern hält.

 

Ich traf mal einen irgendwo in Niedersachsen - traumhaft schöner Hund. Mit einer unglaublichen Präsenz. Damals war ich noch mit Marlowe unterwegs, also Lemmy gab es da noch nicht in meinem Leben - aber auch mit Mr Likeable wollte ich da eher nicht zu nah ran. Marlowe auch nicht, also blieben wir auf freundlichem aber ausreichendem Abstand.

 

Hoffe, die Löcher in Yoma verheilen schnell und problemlos.

 

 

Zum Kleinhund als Beute - das ist tatsächlich mal mit Lemmy passiert. Also er hat den Kleinhund damals für ein Beutetier gehalten. Zum Glück hat er sehr schnell gesehen was es war - er kannte die Hündin auch, weswegen ich gar nicht daran dachte, ihn zurück zu halten. Wusste ja "Kennen sich, vertragen sich gut" - und erst als er losspurtete hatte ich kapiert, dass er den Hund nicht erkannt hatte. ALS er ihn erkannte - keinerlei Kontakt zum Hund nötig gewesen - blieb er sofort stehen und kam zurück, oder ging schnüffeln - ich weiß es nicht mehr genau.

Aber die Hündin.... die hatte Fersengeld gegeben als er lospreschte. Sie war sowieso eher zurückhaltend, aber vielleicht hatte sie auch gemerkt, dass mein Hund in diesem Moment nicht "hund" sondern "Beutegreifer" war. Naja.

Jedenfalls woltle ich nur sagen: es ist keineswegs so unwahrscheinlich, dass ein Hund sich mal irrt. Wenn der andere Hund - wie in meinem Fall - weit genug weg ist, und der jagende Hund rechtzeitig das Hirn einschaltet , ist ja alles gut. Aber wenn nicht... :(

 

Es ist auch seitdem nie wieder passiert mit Lemmy, dass er sich so geirrt hat. Ob es nun an der Örtlichkeit lag, an der Farbe/Größe des Hundes, oder an querstehenden Mondphasen... keine Ahnung.

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Da werden wir wohl nicht ganz auf einen Nenner kommen  ;)  Ich stimme dir zu dass es keinen Sinn macht wenn ein Hund 100% in Rage ist und bis oben hin voll mit Adrenalin ist. Bei Beißereien die aber aus anderen Gründen aus dem Ruder laufen, z.B. wie das Beipiel mit dem Hund der einen kleinen Hund mit Beute verwechelt, da kann ein entschiedenes eingreifen sehr wohl etwas bewirken. 

 

Es gab mal vor einigen Jahren ein sehr verstörendes Video von einem Pitbull? Staff (nicht wegen den Rassen, war aber etwas in der Richtung) der sich in einer Katze verbissen hatte. Das Video war mehrere Minuten lang. Der Hund ließ nicht ab, schüttelte immer wieder, es war dann eine ganze Menchentraube drum versammelt die versucht haben dem Hund die Katze abzunehmen. Die Katze hat fürchterlich geklagt.  Ich weiß nicht mehr wie sie es geschafft hatten, aber irgendwann war die Katze frei und lag regungslos auf dem Bürgersteig. Glaube nicht dass sie das (länger) überlebt hat. 

 

Das Hunde Katzen töten ist nicht besonderes, kann man ihnen auch nicht vorwerfen. Ich kann dir aber ganz klar sagen, wäre das meine Katze gewesen, wäre das früher beendet gewesen und der Hund wäre nicht mehr in der Form nach Hause gegangen. Ich habe ja 2 Katzen und meine Katzen sind mir genauso viel Wert wie meine Hunde. 

 

Ich möchte dass jetzt hier aber auch nicht näher ausführen. Es hat denke ich jeder seinen Standpunkt klar gemacht  :)

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@Lemmy
Shibas haben eine ganz ähnliche Präsenz, allerdings hat Yoma alle Spielregeln der Höflichkeit eingehalten, der Akita fands nicht gut, er hat geknurrt, Yoma hat zurückgeknurrt. Soweit noch völlig normale Kommunikation der Antipathien. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Reingreifen ins Halsband hier die Aggression ausgelöst hat, die sich dummrweise auf Yoma gebündelt hat. Ich kenne mich mit rückgerichteter Aggression SEHR gut aus. Es wäre ja noch nicht mal etwas passiert, wenn sie ihn hätte halten können...

Yoma geht nicht zu Hunden, mit denen es nicht klappt bzw. wenn die dementsprechende Signale aussenden. Vor allem kann er Hundesprache ausgezeichnet.

Mal davon abgesehen, dass ich eben diese Hundeauslaufzone für einen erwachsenen Akita mehr als ungeeignet finde, wenn selbst Yoma genug davon hatte. Hätte ich ihm da keine Pausen verschafft, wäre er wohl auch garstiger geworden den anderen Hunden gegenüber, wobei er natürlich nie solch einen Schaden verursachen könnte.

Wäre es nicht Yoma gewesen, wäre es der nächste Hund geworden, wir hatten halt Pech.
Aber so schnell können Situationen kippen. Aus normalen Situationen werden gefährliche. Geht ganz schnell.

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Na ist ja wie immer....

Kareki kennt sich in rückgerichteter Aggression SEHR gut aus  :rolleyes:

Die Hundekennerin kennt natürlich ALLE Hunde durch IHRE Erfahrungen,obwohl sie nur EIN Beispiel hat.

Kommt Dir eigentlich mal in den Sinn,dass es 1000de andere Hunde gibt,die anders reagieren???

Aber zum Thema..... Wenn ich einen kleinen Hund hätte,würde ich ihn hochnehmen,auch wenn mir alle anderen sagen,dass es falsch ist.

Das Leben meines Hundes wäre mir dann doch wichtiger 

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Ich kenne nur einen Shiba, und den nur flüchtig. Netter Hund, und pfiffig, aber vielleicht auch aufgrund seiner Jugend (2 Jahre glaub ich) konnte ich da nicht halb so eine Präsenz sehen wie bei dem einen Akita.

 

Ich kenn aber eben auch nicht wirklich viele dieser Japaner, die sind hier wo ich lebe entweder gar nicht "in" oder werden alle irgendwo versteckt :D

 

Lemmy plus der Akita... das hätte mit ziemlicher Sicherheit auch geknallt, mindestens in dem Moment wo Frau Akita da reingreift. Aber eventuell auch so, denn Lemmy ist nun nicht gerade ein Hund, der es ok findet wenn der andere Hund genauso von sich selbst überzeugt ist wie Lemmy. Normal lass ich solche Begegnungen nicht zu, hätte einen Bogen geschlagen oder so - aber manchmal kommt halt doof auf blöd und dann knallt es.

 

Gut dass nichts ernstes passiert ist.

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2 Jahre alter Shiba = Junghund.


Erwachsener Rüde, 6/7 Jahre:

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?????

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Na ist ja wie immer....

Kareki kennt sich in rückgerichteter Aggression SEHR gut aus  :rolleyes:

Die Hundekennerin kennt natürlich ALLE Hunde durch IHRE Erfahrungen,obwohl sie nur EIN Beispiel hat.

Kommt Dir eigentlich mal in den Sinn,dass es 1000de andere Hunde gibt,die anders reagieren???

Aber zum Thema..... Wenn ich einen kleinen Hund hätte,würde ich ihn hochnehmen,auch wenn mir alle anderen sagen,dass es falsch ist.

Das Leben meines Hundes wäre mir dann doch wichtiger 

Ich hab nicht nur ein Beispiel. Ich habe einen eigenen Hund, der dazu neigt, aber das ist nicht der einzige Hund mit dem Problem, den ich betreut habe.

Hier war es so, dass sich die Besitzerin nicht getraut hat, einzugreifen, weil er eben bißt, wenn man reinlangt, das hat SIE GESAGT als der Hund auf Yoma lag. Das war das kleinste Problem, war nicht der erste Akita, der auf Yoma lag. Da sProblem war VORHER, dass er meinen Hund durch die Gegend gebeutelt hat, weil die Frau in die angespannte Situation so unfähig reingelangt hat, statt mit mir zu besprechen, wie wir das kompetent lösen.

Gott, es war mein Hund, du warst nicht dabei, kannst du dich mal normal äußern, statt in diese Kerbe zu hauen? Hast du nichts Besseres zu tun als herumzufiesen?

Mein Hund hat hier den Schaden und nö, er hat nicht provoziert, war höflich. Also HÖR AUF DAMIT!

Nochmal.

Die Hunde waren beide anspannt, haben sich gesagt, dass sie sich scheiße finden. Frau lang ins Halsband, um den Hund wegzuziehen, Hund rastet komplett aus, sie kann ihn nicht mehr halten, weild er ja versucht hat, umzuschnappen (=rückgerichtete Aggression) und lässt los. Akita stürzt sich auf meinen Shiba, dn er über die Flanken packt, anhebt und schüttelt, dann fliegt er durch die Luft, Akita knallt sich mit seinem Gewicht drauf und fixiert ihn mit seinen Zähnen.

Ich und vor allem Yoma hätten absolut kein Problem gehabt, wenns ie ihren Hund am Halsband gegriffen hätte und ihn HALTEN HÄTTE KÖNNEN, dann wären wir weiter gegangen und gut (und ich hätte den Ort schnell verlassen). War aber nicht so. SIE HAT DEN HUND FALSCH EINGESCHÄTZT und mit ihrer Reaktion die Situation eskaliert.

Der Hund hat mir leidgetan, mein Hund noch ein bisschen mehr. Dennoch: Kann immer und überall passieren.

Ich kenne viele Akitas, ich weiß, was die mögen und was nicht in der Regel. Ich weiß z.B. dass so eine Tutnixfreilaufzone für die nix ist. Wenn da der Labbi reinnallt, wäre Schicht im Schacht. Denn bei einem kleineren Hund mag der Akita noch deutlich reagieren aber zerfleischt ihn nicht, aber bei einem gleichgroßen Hund wirds auch ganz schnell bitterer Ernst.

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Ja Kareki ich versteh das ja.... Aber es gibt immer und immer wieder Situaionen,die man nicht einschätzen kann!!!

Du bist doch eigentlich die erste,die mit irgendwelchen Studien kommt...

Welche Studie gibt es denn zu dieser Situation???

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Ja Kareki ich versteh das ja.... Aber es gibt immer und immer wieder Situaionen,die man nicht einschätzen kann!!!

Du bist doch eigentlich die erste,die mit irgendwelchen Studien kommt...

Welche Studie gibt es denn zu dieser Situation???

Es gibt zumindest die Empfehlung, Hunde, die sich gegenseitig drohen, mit Rucken am Halsband auseinanderziehen zu wollen. Warum? Ganz ohne rückgerichtete Aggression kann das die Situation zur Explosion bringen.

Ich verstehe, dass sie versucht hat, dass Schlimmste zu verhindern. Aber es war genau falsch.

Weder habe ich sie angezeigt noch sonst was, ich hoffe, das Vorkommnis hilft ihr, ihren Hund besser einschätzen zu lernen und solche Freilaufzonen nur noch gesichert oder nicht mehr aufzusuchen und daran zu arbeiten, dass sie die Angst vor ihrem eigenen Hund verliert.

Und noch mehr hoffe ich, dass Yomas Wunde gut abheilt.

Ich habe nur geschildert, was passiert ist und wie es gelöst wurde. Nämlich ohne Tritte gegen den Akita. Mehr nicht.

PS. Gerade in dieser Frerilaufzone gilt ein knurrender Hund als Sakrileg, ich habe denen schon vor drei Jahren gesagt, dass sie ihre Hunde knurren lassen sollen und entspannt bleiben sollen. Knurren dient gerade bei sowas der Distanzvergrößerung.

 

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