Jump to content
Hundeforum Der Hund
gast

Hund wurde angegriffen - ich wurde gebissen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich muss mir das mal eben von der Seele schreiben weil ich ein bisschen wütend darüber bin was mir heute passiert ist.

Ich war in einem Hundeauslaufgebiet, ist ein schöner Wald zu zwei Seiten und in der Mitte ist eine Wasserstelle wo sich die Hunde oft sammeln zum toben/ baden.

Nun war ich im Wald spazieren mit meinem Hund im Freilauf mit einem Stöckchen spielend - alles super, alles wie immer.

Dann kam von der Ferne eine Familie mit 3 Hunden - ebenfalls alle im Freilauf. Einer etwa so groß wie ein Jack Russel Terrier und zwei Labrador große.

Der kleine kam direkt auf meinen zu der noch mit seinem Stock im gange war und hat meinen sofort attackiert ohne Warnung, die zwei großen waren dann auch direkt da und haben daraufhin sofort mitgemacht meinen Hund anzugreifen. Mein Hund hat versucht mit eingezogenem Schwanz zu flüchten aber die hatten den so eingekreist das da keine Chance war :(

Die haben dann immer wieder alle drei nach meinem Hund geschanppt, Herrchen hat versucht einen davon zurück zu rufen der natürlich nicht gehört hat, aber mehr hat der Mann auch nicht gemscht außer dann zu zugucken.

Ich habe dann versucht dazwischen zu gehen was nicht so einfach war weil es halt drei Hunde waren die von verschiedenen Seiten kamen und nicht von mir beeindurckt waren.

Ich hab dann eine Lücke entdeckt und schnell nach meinem Hund gegriffen um ihn da raus zu holen, weil die Flucht ja nunmal nicht möglich war. Meiner hatte währenddessen schon laut geschrien und die absolute Panik in den Augen gehabt. Dann als ich meinen erwischt hab hat mich der kleine noch in die Hand gebissen. Das tat ziemich weh obwohl er zum größten Teil nur meine Fingernägel erwischt hat.

Nachdem ich meinen Hund dann endlich auf dem Arm im Sicherheit hatte war erstmal Ruhe.

Der Mann dem die Hunde gehörten meinte dann noch zu mir dass sein Hund halt zubeißt wenn man dazwischen geht das wäre halt so (ja ist mir klar, aber er stand halt nur gaffend daneben...). Keine Entschuldigung, kein erkundigen ob es mir und meinem Hund gut geht. Da ich selbst etwas unter Schock stand und schmerzen hatte - aber keine blutende Wunde - hab ich dann von mir aus gesagt das alles ok ist und das er sie zumindest anleinen soll, weil das auch hätte sehr böse enden können für meinen.

Er hat seine Hunde danach aber trotzdem NICHT angeleint und ist weiter gegangen. Ich habe dann noch gehört wie er sie weiterhin ständig gerufen hat.

Ich ärgere mich sehr über diese Ignoranz :/ 3 Hunde davon zwei große haben aus dem nichts heraus meinen Hund angegriffen. Sein Hund hat mich gebissen und dieser Mann lässt diese offensichtlich aggressiven nicht auf ihn hörenden Hunde auch noch weiterhin frei laufen in einem Hundeauslaufgebiet wo man immer auf Hunde trifft.

Ich ärgere mich auch ein wenig das ich nicht die Polizeit gerufen habe, aber zu dem Moment wollte ich da auch nur noch weg gehen.

Ich bin froh das es nur der kleine war der mich erwischt hat, ich bin froh das es meinem Hund gut geht, der hatte auch nur nen Schock war danach aber auch ganz normal, wir hatten dann noch einen Bekannten Hund + Besitzer getroffen und da war meiner auch schon wieder in spiel und tobe laune.

Ich musste das mal eben los werden

Ich hebe Deinen Eingangspost noch einmal hervor, weil ich Dich auf etwas aufmerksam machen möchte, das -wenn ich das richtig verfolgt habe- bisher keine Erwähnung fand:

Wenn ich irgendwo freilaufende Hunde sehe und meiner sich mit einem Stöckchen beschäftigt, dann entferne ich diese Ressource!!!

Beschädigungsabsicht hatten die anderen Hunde keine, denn sonst hätten sie Deinen ernsthaft verletzt... erst Recht wenn man deren Überzahl und den Grössenunterschied mit berücksichtigt.

Du schreibst, dass der kleine Jack-Russel sofort und ohne Vorwarnung angegriffen hat. Setzt Du 'ohne Vorwarnung' mit 'grundlos' gleich? ...sei Dir sicher... einen 'Grund' wird der Jacky gehabt haben.

Darüber solltest Du nachdenken, denn nur so lassen sich ähnlich unglückliche Situationen zukünftig vermeiden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hebe Deinen Eingangspost noch einmal hervor, weil ich Dich auf etwas aufmerksam machen möchte, das -wenn ich das richtig verfolgt habe- bisher keine Erwähnung fand:

Wenn ich irgendwo freilaufende Hunde sehe und meiner sich mit einem Stöckchen beschäftigt, dann entferne ich diese Ressource!!!

Beschädigungsabsicht hatten die anderen Hunde keine, denn sonst hätten sie Deinen ernsthaft verletzt... erst Recht wenn man deren Überzahl und den Grössenunterschied mit berücksichtigt.

Du schreibst, dass der kleine Jack-Russel sofort und ohne Vorwarnung angegriffen hat. Setzt Du 'ohne Vorwarnung' mit 'grundlos' gleich? ...sei Dir sicher... einen 'Grund' wird der Jacky gehabt haben.

Darüber solltest Du nachdenken, denn nur so lassen sich ähnlich unglückliche Situationen zukünftig vermeiden.

 

Das sehe ich anders. 1. war es ein Hundefreilaufgebiet. Das heißt, da werden wahrscheinlich so manche Hunde mit Bällen, Stöcken o.ä. spielen. 2. Wenn ein Hund auf solche Ressourcen reagiert, hat der Halter dieses Hundes dafür zu sorgen, dass er halt nicht leinenlos zum Hund mit Stock laufen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das sehe ich auch so. Am besten war mal, meine Kleine war noch klein, 14,15 eochen(?) , ich spielte mit ihr mit einem spielzeug im park. Ein total spielzeug verrückter border collie kam dazu. Frauchrn bat mich dann MEIN spielzeug zu verstecken damit ihr hund es nicht sieht. Er würde dann etwas unnett. Auf die idee ihren hund zu sich zu nehmrn dsmit ich mich weiter mit meinem hund beschäftigrn kann, kam die nicht. Einige zeit später die selbe situation. Aber dieses mal meinte sie ihr hund müsste es ja lernen... an meinem welpen. Sie würde dann eingreifen wenn er etwas machen würde. Daraufhin habe ich ihrcrin paar passendecworte gesagt und wir gehen uns seitdem aus dem weg. Natürlich würde ich nie gemeinsam mut fremden hunden spielen, sachen werfrn etc. Aber wenn mein hund beschäftigt ist u. Ein anderer hund damit ein problem hat, dann muss der andere hh das fûr sich regrln. Auch sind bei ubs fie hunde so sozial dass sie auch sich zu t. Gegrnseitig spielerisch einrn stock abjagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich entferne die Ressource nur dann, wenn mein Hund dazu neigt, diese vor anderen Hunden zu verteidigen. Ist hier ja überhaupt nicht der Fall und ich denke nicht, dass der Angriff überhaupt was mit dem Stock zu tun hatte. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Seh ich auch so! Habe Hund geführt der Apportierball zur Belohnung u Entstressen bekam, andere HHin meinte ich müsste den einpacken weg ihrer Hündin. Als die den dann hatte hatten WIR kein Problem, da keine Ressourcenverteidigung bei meinem( sonst hätte ich eingepackt). Aber sie hatte ein Problem den Ball abzunehmen, wurde zickig und hat sich total blamiert( weitere HH zugegen, allgemeines Grinsen). Wer nur die Verantwortung beim andern sucht...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Grundsätzlich schaue ich zunächst auch, wie es MIT einer möglichen Ressource läuft - aber im Zweifelsfalle entferne ich die Ressource eben manchmal doch.

Jetzt renne ich glücklicherweise nicht mit einem Ball rum (darauf ist mein Amigo total heiß), denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade Bälle sehr gerne und sehr intensiv Objekte für Ressourcenbildung sind. 

Abnehmen tun meine Hunde keinem anderen Hund etwas - aber gerade Amigo nimmt gerne auch andere Apportel auf, wenn er schneller dran ist. So mancher war schon völlig baff angesichts eines "gemütlichen Golden", der zur Kanonenkugel mutiert  :blink:

 

Ich selber unterbreche mein "Spiel" mit meinen Hunden, wenn sich andere Hunde nähern, denn ich rechne immer damit, dass ein anderer Hund vielleicht nicht so damit umgehen kann, wie ich es mir als Mensch vorstelle. Da bin ich dann lieber etwas verhalten und warte ab, was sich ergibt.

 

Amigo sichere ich zunächst, wenn ich die Möglichkeit sehe, dass sein Beuteeifer aktiviert werden könnte.

 

Unter gegenseitiger Absprache lassen sich dann aber oft viele schöne Interaktionen ermöglichen, die Spaß bringen und den Erfahrungsschatz bereichern.

Lernen im freundlichen Umfeld eben :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich unterbreche mein Spiel mit meinen Hunden auch wenn sich fremde Hunde nähern. Allerdings erwarte ich von dem HH schon dass er seinen Hund wieder zu sich holt wenn er sieht dass wir beschäftigt sind und das für seinen Hund schwierig ist.

 

Eine  Zeit lang bin ich wirklich extra immer zu Zeiten gegangen (mit der Kleinen) an denen ich mit keinen anderen Hunden rechnen musste. Nicht weil die Ablenkung an sich ein Problem gewesen wäre, sondern weil wirklich viele HH die Einstellung haben: das lassen wir jetzt mal laufen ...

 

Wenn jetzt mein Hund auch auf einmal große Lust hat zu Spielen etc, ist das natürlich kein Problem.

Aber ich habe z.B. sehr früh mit Impulskontrolle angefangen. Das habe ich mit meiner vorigen Hündin auch so gemacht und es hat sich ein Leben lang ausgezahlt. B.C. neigen einfach gerne dazu sich bewegenden Objekten zu folgen und sind auch oft sehr besitzergreifend, seien es Schafe, Bälle, Radfahrer, Jogger oder Kaninchen. Deshalb tut man gut darin früh kontrolliertes Verhalten zu üben. Ich fange schon mit Welpen an Objekte zu werfen, kontrolliert zu nehmen..., z.B. etwas wird geworfen Hund muss warten, dann Hund soll holen und muss vorher stoppen, sich wider abrufen lassen, etc. das war teilweise 3 Wochen nicht möglich weil jedes Mal andere Hunde dazwischen funkten und meinen kleinen futzi Welpen fast überrannten weil sie das Spielzeug wollten etc., sogar aus 50 Metern Entfernung rannten die Hunde einfach hin und die Besitzer riefen sie nicht einmal zurück. Man könnte ja mal fragen.

 

Das sind wahrscheinlich ähnliche Erfahrungen die Leute haben die Hunde haben die schwierig im Umgang mit anderen sind und immer wieder im Training zurück geworfen werden. Mich ärgert so ein Verhalten einfach.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Möchte nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht... Ich kooperiere mit anderen HH sehr gerne, achte auch auf Sachen und tu's ggf auch ungefragt. Aber wenn mir jemand unfreundlich und mit Anspruchshaltung begegnet, der ganz offensichtlich sein Problem auf mich verschiebt, dann stell ich mich erstmal doof( solange kein Risiko besteht) damit dieder wenigstens merkt dass da was nicht passt. Letztlich muss ich eh schadensvermeidend handeln, ist klar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

 

 

Wenn ein Hund bewusst töten will, dann macht man gar nichts mehr, der Hund ist nämlich wesentlich schneller. Aber so etwas sind auch die absoluten Ausnahmefälle. Hunde laufen nicht durch die Botanik und wollen Artgenossen töten....also nicht generell.

 

Etwas anders sieht es aus wenn ein gewaltiger Größen- o. Kraftunterschied vorliegt. Wenn großer Hund Streit mit kleinem Hund bekommt oder umgekehrt. Da braucht es keine Tötungsabsicht damit ein Hund sein Leben verliert. Der kleine Hund wird in der Regel immer den Kürzeren ziehen.....und ja ich würde da eingreifen.....

 

 

Edit: Zitieren klappte nicht, es ging darum ob man wüsste ob überhaupt Tötungsabsicht dahintersteht und (weiß ich nicht mehr ;) ) hatte aber auch nicht direkt mit Kareki´s Beiträgen zu tun, sondern mit dem Satz an sich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, Arachne, weil ich nämlich ungefähr das gleiche zur Tötungs"absicht" hatte - dass es 1. sehr selten ist und 2. dass man dann nichts mehr macht, weil angegriffener Hund "effizient" getötet wird und man das nicht mehr verhindern kann, in der Regel.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ängstliche werden öfter gebissen

      https://news.liverpool.ac.uk/2018/02/02/anxious-personality-may-linked-heightened-dog-bite-risk/   Das ist ja nicht neu und habe das schon selber erlebt- bin selber bisher nur einmal "gebissen" worden, als ich wegen etwas sehr aufgewühlt, verunsichert, verheult und fertig war- in dem Moment hatte mich der Hund von hinten geschnappt, ich hatte den gar nicht bemerkt. Ich fuhr herum mit einem "Geht's noch" und  war einfach nur tierisch beleidigt , mit dem Hund war nie wieder was.  

      in Aggressionsverhalten

    • Kind vom Hund gebissen , was nun?

      ich mache diesen Thread sehr bewusst auf.   ich möchte mal reden aus der Sicht Geschädigter. Wie verkraften meine Kinder diese Hundebisse?   Können sie einfach wieder normal auf Hundebegegnungen reagieren?       ist es einfach eine Zumutung, Hund so auf Kinder zu laufen zu lassen? Siehe, ich lasse lieber meinen Hund  in der Fussggängerzone an einer 5m Leine selbst entscheiden???   Bitte,bitte, versteht mich nicht falsch, ich will nicht

      in Plauderecke

    • Hund hat gebissen.

      Hallo! Ihr könnt das Thema ja schon an der Überschrift erahnen. Heute geht es um unseren 8 Monate alten Labrador Retriver Rüden Percy. Ein (eigentlich) sehr ruhiger und gutmütiger Junge. Heute auf der Spielwiese, wir spielten mit dem üblichen Rudel, stieß ein neuer 6 Monate alter Hund dazu. Dessen Besitzer versuchte alle Hunde mit einem quietschenden Ball zu animieren. Percy, der alles was quietscht nicht mehr her gibt sobald er es hat, hat ihn sich natürlich geschappt. Der "

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Beißen und gebissen werden

      Hier geht's weiter mit der Diskussion. Ausgelagert aus “Ich klage an!“.

      in Aggressionsverhalten

    • Hund hat gebissen

      Hallo zusammen.. Mein Mann und unsere Kinder (10j/6j/10m) haben einen labbi-mix.. Die Hündin kam mit 12 Wochen zu uns und ist mittlerweile 2 Jahre. Der Alltag,  die Spaziergänge und alles was dazugehört läuft reibungslos.. mit Artgenossen haben wir auch keine Probleme. Sie ist sehr aufgeschlossen und wirklich lieb.. Unser 6 jähriger und Emma (Die Hündin) hatten von Anfang an immer das innigste Verhältnis.. jeden morgen wenn er aufsteht setzt er sich auf die Couch, Emma legt sich zu ihm

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.